Schutz von Schneidebrett


Hallöchen,

ich möchte meiner Mutter jetzt zum Geburtstag ein schönes neues Schneidebrett-Set schenken und habe mir da auch schon eins bei der Seite Schneidebrett Experte ausgesucht. Vor allem soll es dieses Mal was hochwertiges sein.

Mein Problem ist nur, dass ich die Dinger gerne irgendwie behandeln möchte, dass sie nicht so schnell zerkratzen oder allgemein Flecken aufnehmen, da das alles bei uns in der Vergangenheit nicht gerade lange gehalten hat. :wallbash: Weiß einer wie man Schneebretter besser schützen kann und ob es da vielleicht ein spezielles Öl oder so etwas in der Richtung für gibt? :unsure:

Vielleicht kennt einer von euch da ja was?

Bearbeitet von Tirana am 14.01.2016 09:51:18


Hallo,

die Forumssuche zeigt einiges zu diesem Thema, unter anderem dies.

Einfach mal oben in den weißen Balken deine Frage reinschreiben....


Hallo Tirana,

ich empfehle dir Bambusbretter. Sie sind zwar ziemlich teuer, aber auf diesem Material sieht man kaum Schnitte. Bretter bitte niemals in den Geschirrspüler geben, sie laugen mit der Zeit aus. Da auf Bambusbrettern keine tiefen Schnitte entstehen, kann so auch kaum Flüssigkeit einziehen. Darum reicht es, so ein Brett mit Spülilauge zu säubern und es regelmäßig mit etwas Öl einzureiben. Dafür braucht es kein spezielles Öl, ganz normales, was im Haushalt gebraucht wird.


Ich finde, Schneidebretter sind Gebrauchsgegenstände. Die müssen nach mehrmaligem Gebrauch nicht wie neu aussehen. :P ;)


Und gegen Flecken ab und an mal mit einer Salzpaste abschrubbeln. Brett nass machen, Salz draufstreuen (ruhig dicker) und mit der Spülbürste - alternativ Nagelbürste - schrubben. Dann heiß abwaschen und feddisch ...


Die Dinger heißen Schneidebrett, weil man darauf etwas schneiden kann oder soll. Ein Schneidebrett ohne Kratzer? Wo sind wir? In einer Kochshow oder Show-Küche?

Zur Reinigung: normales Spülwasser, die angesprochene Salzpaste oder was ich gerne nehme: Zitronensaft

Zur Pflege von älteren Schneidebrettern nehme ich gerne einen Hauch von Olivenöl.


Ich nutze meine beiden Schneidebretter auch regelmäßig und täglich, bin aber dennoch froh, daß ich mir seinerzeit, als die neue Küche fertiginstalliert war, die Bambus-Schneidebretter gekauft habe! Diese sind doch um einiges widerstandsfähiger im täglichen Gebrauch und ja, auch auf diesen sieht man, daß sie täglich benutzt werden! Aber die "Schnitte" gehen nicht soooo tief ins Holz, wie man das von den üblichen Brettern her kennt.

Was die Reinigung und Pflege der Bambusbretter anbelangt, so werden diese im normalen Spülwasser abgespült, bei Bedarf auch mal kräftig abgeschrubbt mit dem bereits genannten Salz und einer Spülbürste! Von Zeit zu Zeit bekommen sie eine Pflege-Sonder-Behandlung mit etwas Olivenöl, welches ich immer in der Küche - z. B. für diverse Salate - parat habe!

Die Bretter sehen jetzt, nach fast 2 Jahren täglicher Benutzung, nach wie vor gut aus und die nicht ausbleibenden Arbeitsspuren kann man durchaus sehen, aber sie sind nicht so auffällig wie auf den sonst üblichen Brettern!

Klar waren die Bambusbretter ein wenig teurer als die "normalen" Bretter, aber ich kann jetzt nicht sagen, daß diese Anschaffung mächtig ins Geld gegangen wäre. Das große Brett - ca. 35 cm x ca. 28 cm -, mit abgeknickter Kante, damit es nicht von der Arbeitsplatte rutscht, hat 22,50 € gekostet und das kleinere Brett - ca. 24 cm x ca. 20 cm -, welches gegen das Wegrutschen an den beiden Schmalseiten Silikonkanten hat, kostete seinerzeit 16,50 €! Ich finde, das war finanziell durchaus zu verkraften!


Zitat (Murmeltier @ 14.01.2016 19:32:10)
Aber die "Schnitte" gehen nicht soooo tief ins Holz, wie man das von den üblichen Brettern her kennt.

Die Bretter sehen jetzt, nach fast 2 Jahren täglicher Benutzung, nach wie vor gut aus und die nicht ausbleibenden Arbeitsspuren kann man durchaus sehen, aber sie sind nicht so auffällig wie auf den sonst üblichen Brettern!

So ist das bei mir auch. Ich empfinde sie auch irgendwie pflegeleichter als die üblichen Holzbretter.
Frei nach dem Motto: "Mit einem Wisch ist alles weg". :D
Ich habe zwei von diesen Schneidebrettern, da ich auf einem ausschließlich Geflügel bearbeite und das zweite Brett ist für alles andere.

Bearbeitet von Drachima am 14.01.2016 20:05:40

vor einigen Jahren schenkte ich meiner Mami zum Geburtstag ein hübsches Schneidbrett aus Olivenholz ... sie benutzt es nicht weil es "doch so schön aussieht" :wacko:

daher kann ich leider nicht sagen, ob ein Schneidbrett aus Olivenholz was taugt ... es war nicht ganz billig und ich hätte gerne gewusst, ob sich die Ausgabe gelohnt hat :ph34r:


Jedes Brett aus Hartholz, wie Teak, Bambus u.s.w. ist problemlos zu pflegen. Wird normal im Spülwasser mit dem Spülschwamm gereinigt. Tiefere Schnitte ist ein Problem wenn mann stumpfe Messer hat. Meine Bretter sind täglich im Gebrauch und sehen nach 20 Jahren noch aus wie neu. Einölen ist Quatsch, wichtig ist die Bretter gut trocknen zu lassen. Was will ich mit einem geölten Brett wenn ich Obst oder Schockolade schneide.
;)


Zitat (Tirana @ 14.01.2016 09:50:11)
Weiß einer wie man Schneebretter besser schützen kann und ob es da vielleicht ein spezielles Öl oder so etwas in der Richtung für gibt?  :unsure:

Vielleicht kennt einer von euch da ja was?

Schneebretter ?
Ich schmeiß mich weg. rofl rofl rofl

Zitat (rennsemmel @ 14.01.2016 22:40:30)
Schneebretter ?
Ich schmeiß mich weg. rofl rofl rofl

Das les' ich ja jetzt erst. :lol:

Zitat (Uli @ 14.01.2016 22:31:42)
Jedes Brett aus Hartholz, wie Teak, Bambus u.s.w. ist problemlos zu pflegen. Wird normal im Spülwasser mit dem Spülschwamm gereinigt. Tiefere Schnitte ist ein Problem wenn mann stumpfe Messer hat. Meine Bretter sind täglich im Gebrauch und sehen nach 20 Jahren noch aus wie neu. Einölen ist Quatsch, wichtig ist die Bretter gut trocknen zu lassen. Was will ich mit einem geölten Brett wenn ich Obst oder Schockolade schneide.
;)

Natürlich ist das Einölen der Bretter kein Quatsch!!!

Das Spülwasser laugt mit der Zeit das Holz aus und die Bretter können durchaus unansehnlich werden! Was das Schneiden von Obst oder Schokolade anbelangt, so wird das Öl ja nicht literweise über das Brett geschüttet, sondern lediglich ein Tuch wird mit etwas Öl befeuchtet und sodann über das Brett gerieben! Diese wirklich kleine Ölmenge zieht sofort ein und hinterläßt nicht einmal den allerkleinsten Ölfilm und somit werden beim Schneiden von Obst oder Schokolade diese in keinster Weise geschmacklich beeinträchtigt!

Zitat (Murmeltier @ 15.01.2016 11:04:15)
Natürlich ist das Einölen der Bretter kein Quatsch!!!

Das Spülwasser laugt mit der Zeit das Holz aus und die Bretter können durchaus unansehnlich werden! Was das Schneiden von Obst oder Schokolade anbelangt, so wird das Öl ja nicht literweise über das Brett geschüttet, sondern lediglich ein Tuch wird mit etwas Öl befeuchtet und sodann über das Brett gerieben! Diese wirklich kleine Ölmenge zieht sofort ein und hinterläßt nicht einmal den allerkleinsten Ölfilm und somit werden beim Schneiden von Obst oder Schokolade diese in keinster Weise geschmacklich beeinträchtigt!

:daumenhoch:

Ich verwende seit Jahren Schneidebretter aus bruchsicherem Glas. Was besseres gibt es nicht aus hygienischer Sicht. Auch Zerkratzen ist kein Problem. Die Dinger sind mir auch schon ein paar mal runtergefallen. Es ist nie was passiert.


Zitat (Superhase @ 15.01.2016 11:29:27)
Ich verwende seit Jahren Schneidebretter aus bruchsicherem Glas. Was besseres gibt es nicht aus hygienischer Sicht.

Aber die Messer werden stumpf. :(

Meine Holzbretter habe ich noch nie eingeölt und werde es auch in Zukunft nicht tun. Beim Spülen kommen sie auch nicht ins Spülwasser, sondern werden unter fließendem heißen Wasser gesäubert. Sie haben natürlich von der jahrelangen steten Benutzung Gebrauchsspuren, aber das ist normal. Einen Schönheitspreis müssen sie nicht gewinnen.

Bearbeitet von viertelvorsieben am 15.01.2016 13:55:54


Ich habe zwei Holzbretter, die aus einem Rest naturbelassener Arbeitsplatte geschnitten sind. Dann einmal geölt, nochmal fein abgeschliffen und nochmal drübergeölt. Die halten schon seit etwa 8 Jahren. Ja, natürlich haben sie Gebrauchsspuren, wenn es mir irgendwann zu viel wird, werden sie halt einmal gründlich abgeschliffen, neu eingeölt und sie sind wieder wie neu.

Glasbretter nutze ich schon lange nicht mehr, ich war ständig am nachschleifen der Messer. Und was die Hygiene angeht: wenn die Holzbretter entsprechend gereinigt werden, sind sie - meiner Meinung nach - nicht wesentlich unhygienischer als die Glasdinger. In einer Metzgerei z.B. wird ja auch nur auf Holzbrettern geschnitten und diese am Ende des Zages mit der Salzpaste abgeschrubbt. Ich denke, wenn die das können, hat es kein Hygieneproblem, oder?


Vor sehr langer Zeit habe ich mal im TV einen Bericht über Hygiene von Holzbrettern bzw. -löffeln im Gegensatz zu Kunststoff gesehen. Die Holzsachen haben in dem Test viel besser abgeschnitten, obwohl sie nur unter fließendem Wasser gereinigt wurden, während die Kunststoffteile in der Spülmaschine landeten.
Fazit der Sendung damals war jedenfalls, dass am Holz weniger Bakterien gefunden wurden und das habe ich mir gemerkt. :)
Die Glasbretter habe ich links und rechts neben dem Herd liegen, schont die Arbeitsplatte und ich kann mal ganz schnell einen heißen Topf absetzen auch wenn gerade keine Untersetzer da liegt. :D


Ich nehme nur noch Kunststoffbretter. Obwohl diese umstritten sind. Für mich ist das die einfachste Lösung. Abspülen, fertig.


Zitat (Jeannie @ 15.01.2016 11:44:03)
Aber die Messer werden stumpf. :(

:daumenhoch: :daumenhoch:

Ich liebe meine Holzbretter heiss und innig....meine ältesten sind ca. 50 Jahre alt (noch von meinen Vater, der hat in den 60ger Jahren als Drechsler noch ganz offiziell Tropenhölzer verarbeitet, heute undenkbar) - sie werden auch nur abgespült, niemals im Wasser liegen gelassen, gut trocknen lassen, ab und an ein paar Tropfen Oel....aber danke für den Tipp mit dem Bambusbrettchen, das werde ich testen. Kunststoffarbeitsbretter habe ich zwei in Gastronomiequalität, die sind aber recht schwere und grosse Klöpse, die nehme ich immer dann wenn ich grosse Mengen schneiden muss. Glas kommt für mich nicht in Frage, dazu habe ich meine scharfen Messer zu gerne.


Ich habe auch seit Jahren Holzbretter, teilweise noch von meiner Großmutter. Ein Glasschneidebrett habe ich noch, dass verwende ich allerdings nur, wenn ich etwas mit dem elektrischen Messer schneide. Ich verwende unterschiedliche Bretter für Fleisch, Geflügel und Gemüse. Ich öle die Bretter hin und wieder mal ein, das macht sie widerstandfähiger gegen Feuchtigkeit. Allerdings wie bereits geschrieben, nur wenig Öl nehmen, das komplett aufgesogen wird. Ich verwende dafür ein raffiniertes Sonnenblumenöl.

Rechts und links vom Herd habe ich immer je einen Untersetzer aus Stroh liegen. Gerade der Richtung Becken hat schon ein paar dunkle Spuren von sehr heißen Pfannen oder Töpfen aber dafür dass das ganze Set aus mehren Untersetzern bestand nur 2 oder 3 Euro gekostet hat, halten sie schon seit Jahren.

Gruß
Lotte


Ich bin auch seit Jahren begeisterte Bambusbrett-Schneiderin ;-))

Habe früher öfter neue Bretter gekauft, doch mein Bambusbrett ist unkaputtbar.

Dabei habe ich es in all den Jahren nicht einmal geölt.

Nur unter fließendem heißen Wasser mit Spülmittel abgespült.

Doch wichtig ist es, das Brett (egal welches Holz) an der Luft gut trocknen zu lassen.
(Irgenwo hochkant hinstellen)

Normalerweise müsste man das Brett (meins ist ziemlich dick) sogar problemlos abschleifen können, ist aber, wie gesagt, bei mir noch nicht nötig; und ich benutze es täglich!

Schöne Woche wünscht



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