Geburtenrate drastisch gesunken


Unser gesellschaftliches Problem wird ja immer größer? Die Geburtenrate ist auf 1,36 Kinder gesunken und soll sich in den nächsten Jahren noch halbieren.

Frauen und Männer tut was dagegen, sonst sterben wir aus.

Wie ist eure Meinung.

Ich denk die Vorraussetzungen sind doch eigentlich wesentlich bessere als in anderen Länder.


In wie fern sind die Vorraussetzungen besser als in andren Ländern ??

Ich denke, dass sich der Deutsche einfach über seine eigene Zukunft noch nicht im klaren ist. Über 50 % aller jungen Leute haben schon intensiv darüber nachgedacht einmal auszuwander oder zumindestens für mehr als 5 Jahre in einem anderen Land zu arbeiten. Ich denke nicht, dass man sich da vorher noch ein Kind anschafft !? Die heutige Wirtschaft hat einen Tiefpunkt erreicht und keiner weis ob es noch weiter Bergab geht. Ich denke sobald sich das geklärt hat bzw. sobald es wieder einen Aufschwung gibt, geht es auch wieder mit der Geburtenrate hoch.


das sichert unsere Arbeitsplätze im Alter


[/sarkasmus]


Ja habe ich vorgestern gehört im Radio.
Aber wirklich drastisch.
Nun ist eine riese Lücke entstanden ob das alles so gut ist weiß ich nicht.


Hi,

ich glaube es gibt verschiedene Ursachen dafür....

1.) Viele Frauen wollen gerne weiter arbeiten, wenn sie Kinder haben, aber wohin in dieser Zeit mit den Kindern? Das dürfte öfter das Problem sein.

2.) Egoismus - viele wollen aus rein egoistischen Gründen keine Kinder. Und der Egoismus ist immer weiter verbreitet.

3.) Zukunfts- und Existenzängste. Man liest so viel... Mehr Kriminalität und Gewalt insgesamt und speziell unter Jugendlichen, Altersarmut, Umweltkatastrophen usw. usw.... Und dann dürfen wir nicht vergessen: So schade es ist, aber ein Kind ist Armutsfaktor Nr. 1. Denn oft fällt ein Gehalt weg (s. Punkt 1).

Und schlussendlich gibt es Leute wie mich, die gerne würden, aber bei denen es nicht klappt. Ich weiss nicht, wie hoch der Prozentsatz derer ist, die aufgrund dessen kein Kind haben, aber die Krankenkassen bezahlen ja auch nicht mehr so viele künstlichen Befruchtungen wie früher!

Eine Freundin von mir hat 3 Kinder und die kommen super zurecht. Das finde ich immer ganz toll. Die haben zwar wenig Geld, aber das macht denen nichts aus. Aber für so eine Lebenseinstellung muss man heutzutage ja schon Idealist sein.

Viele Grüße :blumen:
die Kröta


habe auch gelesen, daß die deutsche, wenn es so weiter geht, in 12 generationen ausgestorben sind.

also ich weiß, was ich dagegen tund werde.

wenn es an (für mich) der zeit ist, mache ich einfach 2-3 kinder. B)


Zitat (Krötilla @ 16.03.2006 - 14:53:28)
Hi,

ich glaube es gibt verschiedene Ursachen dafür....

1.) Viele Frauen wollen gerne weiter arbeiten, wenn sie Kinder haben, aber wohin in dieser Zeit mit den Kindern? Das dürfte öfter das Problem sein.

2.) Egoismus - viele wollen aus rein egoistischen Gründen keine Kinder. Und der Egoismus ist immer weiter verbreitet.

3.) Zukunfts- und Existenzängste. Man liest so viel... Mehr Kriminalität und Gewalt insgesamt und speziell unter Jugendlichen, Altersarmut, Umweltkatastrophen usw. usw.... Und dann dürfen wir nicht vergessen: So schade es ist, aber ein Kind ist Armutsfaktor Nr. 1. Denn oft fällt ein Gehalt weg (s. Punkt 1).

Und schlussendlich gibt es Leute wie mich, die gerne würden, aber bei denen es nicht klappt. Ich weiss nicht, wie hoch der Prozentsatz derer ist, die aufgrund dessen kein Kind haben, aber die Krankenkassen bezahlen ja auch nicht mehr so viele künstlichen Befruchtungen wie früher!

Eine Freundin von mir hat 3 Kinder und die kommen super zurecht. Das finde ich immer ganz toll. Die haben zwar wenig Geld, aber das macht denen nichts aus. Aber für so eine Lebenseinstellung muss man heutzutage ja schon Idealist sein.

Viele Grüße :blumen:
die Kröta

Hast recht es ist auch viel bequemer ohne verantwortung durchs Leben zu gehn.
Fun ist angesagt. Was die Kinderarmut angeht, muß man mal sehen auf welchem Niveau. Bei uns gehts den "Ärmsten" noch viel besser als sonstwo auf der Welt.
Was die flexible Kinderbetreuung angeht, gebe ich dir recht- da liegt viel im Argen.
Und manch eine "Mutter" die ihre Kinder umbringt, sollte sie lieber zur Adoption freigeben.

Meien Frau und ich haben 2 liebe Kinder, müssen schon auf eineiges verzichten - aber, auf unsere Kinder wollten wir nicht verzichten.

Also ich kann nur von mir sprechen...
Ich will eigentlich auch Kinder, zumindestens eins. Aber zur Zeit stecke ich voll im Studium, da gehts einfach nciht ,schon allein aus finanziellen Gründen...

Ich schätze mal, ich bin so mit 28 oder29 fertig, (werde im November 26) dann erstmal nen Job suchen und hoffentlich auch finden. So, dann erstmal die finanzielle Grundlage für ein Kind schaffen, also noch nen paar Jahre arbeiten.

Denn ich möchte sicher gehen (soweit man das eben kann...), daß ich meinem Kind alles geben kann und nicht auf jeden Euro schaun muß. Außerdem soll es ein Wunschkind sein. Das heißt, es soll nicht einfach so durch nen Unfall passieren, sondern ich möchte mich bewußt dafür entscheiden...

Also ich mache mir keine Illusionen, daß ich vor meinem 35. Lebensjahr mit der Kinderplanung anfange.

Außerdem fühl ich mich jetzt auch überhaupt noch nicht reif für ein Kind. Ich möchte noch keine so große Verantwortung tragen. Ich möchte einfach noch ganz spontan sagen, heute fahr ich übers WE weg oder laß mal ganz spontan Tanzen gehen. Mit Kind bräuchte ich jedesmal nen Babysitter...

Falls sich jetzt jemand wundert, warum ich in meinem Alter noch studiere, ich hab erst ne Ausbildung gemacht...hab als erst später mit studieren angefangen...


Mein Freund und ich hatten die Tage ein sehr ernsthaftes Gespräch zum Thema:Kind ja oder nein?
Wir sind uns einig,wir werden keine Kinder in diese Welt setzen!

Grund:wir könnten uns das einfach nicht leisten!
Alles wird teurer,aber die Löhne bleiben unten.
Wir kommen zur Zeit finaziell mit Ach und Krach zurecht,wenn alle Rechungen,Miete,Gas&Strom, usw. bezalht sind,bleiben uns 250 € im Monat zum Leben.
Von was bitte schön sollen wir da für ein Kind aufkommen?
Und welche Zukunft soll das Kind denn haben?
5 Millionen arbeitslose,Tendenz steigend,Billiglöhne/Einheitslöhne sind im Vormarsch,8 von 10 Jugendlichen bekommen keinen Ausbildungsplatz!Mit der Rente kann man sich,wenn ich soweit bin,gerade mal noch den Hintern abwischen.Eigenleistung für die Rente?Sich selbst was zurücklegen-ja wovon denn???

Und wir sind nicht das einzigste Paar was so denkt!Fast alle im Freundes und Bekanntenkreis denken so und noch heftiger,dies sind nur Auszüge unserer Überlegungen.

und ausserdem,ich weiss das klingt jetzt hart,aber unser Leben so wie wir es kennen,wäre schlicht und einfach vorbei!
Wir könnten nicht mal eben den Grosseltern das Kind in die Hand drücken,weil wir mal wieder ins Kino möchten,die kommen ja mit sich selbst nicht mal mehr zurecht.
und ich bin auch gar nicht bereit oder willig ein Kind zu bekommen,ich hab viel zu grosse Angst davor,so zu werden wie meine Mutter.Und das hat kein Lebewesen verdient!

Der einzigste Grund der uns einfiel als "pro" für ein Kind ist:Liebe,davon haben wir beide eine Menge zu vergeben.
Aber von Liebe wird ein Kind nicht satt,es ist nicht angezogen,bekommt keinen Kiga-Platz und keine gesicherte Zukunft usw.usw.

Dies ist meine persönliche Meinung,zu der ich stehe und die muss auch nicht jedem passen!


ElectrA,
wenn die Generationen vor uns so gedacht hätten, gäbs uns alle nicht. Die hatten es wirklich sehr schwer. Wir sind mit Wohlstand aufgewachsen und wollen natürlich nicht zurückstecken. Prognosen sagen das in ein paar Jahren Fachkräftemangel herschen wird, trotz hoher Arbeistlosigkeit. (Naja, am kann ja wieder welche aus dem Ausland reinholen). Tatsache ist aber auch, je mehr die Bevölkerung schrumpft, desto schlechter wird es unserem Land gehen.
Die Pro-Kopf-Verschuldung wird sich locker verdoppeln-Steuern müssen steigen.
Die Sozialversicherungen sind dann am Ende.

Also ohne Kinder - keine Zukunft


Meine Kinder denken fast so wie Electra.
Ich habe mich auch damit abgefúnden kein Oma zu werden.
Hauptsache sie sind Gesund, Glücklich und haben arbeit.


Mir ist n "Egoist", der auf gewisse Annehmlichkeiten nicht verzichten oder die nicht einschränken will und sich bewusst gegen Kinder entscheidet, lieber als unfähige Leute, die ein Kind nach dem anderen in die Welt setzen, sich nicht drum kümmern, vernachlässigen, Gewalt antun oder die Kids sogar töten.

Ich kann Leute gut verstehen, die gerne Kinder hätten, aber nen Berg Hürden vor sich sehen, wenn die Kinder planen wollen. Da bleibts dann oft bei einem oder gar keine. Und ich glaub, dass sich ne Gesellschaft auch von dem Gedanken lösen muss, dass nicht jeder überhaupt Kinder haben will. Man ist nicht gleich kinderfeindlich, wenn man keine Kids aufziehen will, es gibt ne Menge, was das Leben lebenswert macht. Ohne Kids muss n Leben nicht unbedingt leer sein, und n Leben mit Kids ist nicht zwangsläufig ne Erfüllung für jeden.

Bin verrückt nach Kids und will welche haben, wenns geht. Was das Leben mit Kids betrifft, bin ich wohl n Machoarsch in den Augen von vielen Frauen, aber dazu steh ich: Wenn sie weiterarbeiten will, ok. Aber ich heul mir bestimmt nicht die Augen aus, wenn mein Weibchen dann zu Hause bleiben und sich ganztags ihrer Familie widmen will. Obs finanziell machbar ist, ist ne andere Frage.


Zitat (Sparfuchs @ 16.03.2006 - 14:42:13)

Ich denk die Vorraussetzungen sind doch eigentlich wesentlich bessere als in anderen Länder.

kommt drauf an. in spanien gibt es z.b kein kindergeld.

das ist natürlich schon ein finanzieller vorteil wenn man 154 euros (ist das richtig?) pro kind bekommt.

aber in spanien sind kinder immer willkommen, fast niemand regt sich über kinderlärm auf, hier gibt es noch so etwas wie kinderliebe.

was die betreuung angeht, so können die kinder ab 3 jahre in eine öffentliche vorschule gehen.
die geht so von 9-14 uhr, aber wer hat schon solche arbeitszeiten?
die meisten brauchen dann doch die unterstützung der grosseltern oder anderer personen.

ich persönlich arbeite lieber etwas weniger und verbringe mehr zeit mit meinem sohn, auch wenn ich dann etwas weniger geld habe.

ich find´s schrecklich wenn die kinder ihre eltern nur kurz morgens und abends sehen und selbst für´s wochenende wird dann noch der babysitter bestellt, da denke ich dann doch, es ist besser wenn sich diese leute keine kinder anschaffen.

Bearbeitet von VIVAESPAÑA am 16.03.2006 21:22:22

Was hat das mit Egosimus zu tun oder mit Bequemlichkeit???? :wacko:
Dann oute ich mich als bequemer Egoist!!! (Zumindest für die nächsten paar Jahre). Denn ich möchte, wenn ich Kinder haben sollte, mit ihnen nicht in einer winzigen Wohnung leben, nicht jeden Cent mehrmals umdrehen müssen, nicht wenig Zeit mit ihnen verbringen.
Das hat überhaupt nichts mit Egoismus zu tun!!!!! Im Gegenteil! Weil ich weiß, dass ich es zur Zeit (und vielleicht auch nie) nicht so schaffen könnte, wie ich es gerne für "meine" Kinder hätte (bitte jetzt nicht damit kommen: "das schafft man immer")! Ich denke doch dabei nicht an mich!!!!


Wenn man die hohe Arbeitslosenquote bedenkt, kann ich schon verstehen, dass viele erst gar keine Kinder haben möchten, da sie sich diese gar nicht leisten können und leider hakt es in unserem System an vielen Dingen, z. B. wäre eine echte Kinderbetreuung - auch in den Ferien - wichtig, denn nicht jeder kann in den Sommerferien so lange Urlaub nehmen. Vereinzelt soll es ja sogar "schon" Firmen geben, die eine Kinderbetreuung für ihre Mitareiter anbieten - das find ich klasse.

Da ja auch viele junge Leute erst Ewigkeiten studieren, dann natürlich auch mal ans Geld verdienen denken - passt es dabei zeitlich schon gar nicht mehr in den Plan.
Eine stabile Partnerschaft ist natürlich auch Vorausetzung und beide müssen dahinterstehen.

Wenn ich in der Zeitung lese, wie viele Babys gerade in der letzten Zeit einfach weggeworfen werden oder verhungert sind wirds mir schlecht, hätten sie die doch wenigstens zur Adoption gegeben oder in die Babyklappe - gibt es doch wenigstens so ein Angebot. Das macht schon traurig.

Bin auch mal gespannt, ob ich irgendwann mal Oma werde, meine sollen sich aber bloß noch Zeit damit lassen :) - sind noch etwas zu jung dafür.

Etwas Mut gehört schon dazu und man muss auch in vielen Dingen zurück stecken - aber man bekommt es tausendfach zurück.


Zitat (ElectrA @ 16.03.2006 - 15:18:47)
Mein Freund und ich hatten die Tage ein sehr ernsthaftes Gespräch zum Thema:Kind ja oder nein?
Wir sind uns einig,wir werden keine Kinder in diese Welt setzen!

Grund:wir könnten uns das einfach nicht leisten!
Alles wird teurer,aber die Löhne bleiben unten.
Wir kommen zur Zeit finaziell mit Ach und Krach zurecht,wenn alle Rechungen,Miete,Gas&Strom,Auto usw. bezalht sind,bleiben uns 250 € im Monat zum Leben.
Von was bitte schön sollen wir da für ein Kind aufkommen?
Und welche Zukunft soll das Kind denn haben?
5 Millionen arbeitslose,Tendenz steigend,Billiglöhne/Einheitslöhne sind im Vormarsch,8 von 10 Jugendlichen bekommen keinen Ausbildungsplatz!Mit der Rente kann man sich,wenn ich soweit bin,gerade mal noch den Hintern abwischen.Eigenleistung für die Rente?Sich selbst was zurücklegen-ja wovon denn???

Und wir sind nicht das einzigste Paar was so denkt!Fast alle im Freundes und Bekanntenkreis denken so und noch heftiger,dies sind nur Auszüge unserer Überlegungen.

und ausserdem,ich weiss das klingt jetzt hart,aber unser Leben so wie wir es kennen,wäre schlicht und einfach vorbei!
Wir könnten nicht mal eben den Grosseltern das Kind in die Hand drücken,weil wir mal wieder ins Kino möchten,die kommen ja mit sich selbst nicht mal mehr zurecht.
und ich bin auch gar nicht bereit oder willig ein Kind zu bekommen,ich hab viel zu grosse Angst davor,so zu werden wie meine Mutter.Und das hat kein Lebewesen verdient!

Der einzigste Grund der uns einfiel als "pro" für ein Kind ist:Liebe,davon haben wir beide eine Menge zu vergeben.
Aber von Liebe wird ein Kind nicht satt,es ist nicht angezogen,bekommt keinen Kiga-Platz und keine gesicherte Zukunft usw.usw.

Hallo ElektrA,

viele dieser Ansichten teile ich (leider!).... Und ich weiss: Viele Menschen! Ich sagte es ja bereits, das ist einer der Gründe, warum viele kein (nur ein) Kind bekommen: Zukunfts- und Existenzangst!! Habe ich auch.

Vielleicht hatten immer schon ALLE Leute solche Ängste, weiss ich nicht. Aber früher hatte man einfach diese Verhütungsmethoden noch nicht.

Ich möchte ein Kind! Aber mich dafür zu entscheiden war nicht einfach. Viele verstehen das überhaupt nicht --- man kriegt doch einfach eins (so ist es zumindest bei uns in der - ländlichen - Gegend). Aber das denke ich nicht. Ich finde es viel Verantwortung und ich habe mir im Vorfeld schon einen riiiiesen Kopf darüber gemacht!!

Viele, viiiele Leute denken nicht nach und werden einfach mal eben schwanger. Auf der einen Seite finde ich diese Naivität (sorry, nicht böse, wirklich nicht!) total bewundernswert und beneide das. Aber ich bin auch beruhigt zu lesen, dass es Leute gibt wie mich z. B., die sich da ernsthaft Gedanken drüber machen.

Man sieht es aber wirklich immer wieder, wieviele Leute, die absolut weder den fiinanziellen noch den sozialen Background haben, sich ganz viele Kinder anschaffen. Ich möchte aber jetzt um Himmels Willen nicht arrogant rüberkommen!! Wie gesagt, meine Freundin hat selber 3 Kinder (ist ja heute viel) und ich finde das ganz toll und sie und ihr Mann sind kein Stück "assig".

Trotzdem: Wenn man sieht, WAS für Leute WIE VIELE Kinder bekommen, denke ich manchmal auch "Gute Nacht Deutschland" und überlege ob "Aussterben" wirklich eine schlechtere Alternative ist. (Entschuldigt meinen Sarkasmus; ist nicht ganz ernst gemeint).

Eins muss ich aber noch zufügen: LIEBE ist schon viel, sehr viel!!! Mehr als viele andere Eltern ihren Kindern geben, auch, wenn sich das jetzt vielleicht schnulzig anhört!! Ihr habt Euch entschieden, aber wer genug Liebe für ein Kind hat, ist meiner Meinung nach - zumindest grundsätzlich - schon mal befähigt Leben in die Welt zu setzen. Die erschlagenen Kinder, von denen man in letzer Zeit so viel liest, hatten nicht mal das. :(

Liebe Grüße
Krötilla

PS: Den Satz mit der Mutter kann ich auch sehr, sehr gut nachvollziehen. Eine miese Kindheit lindert die Ängste nicht unbedingt...! :(

Wißt ihr,was mich so tierisch ankotzt???

Hab gerade irgendwo gelesen, daß es für Kinderlose weniger Rente geben soll!!!

Na bravo Deutschland, anstatt, die Bedingungen zu verbessern oder Eltern mehr zu unterstützen oder das Kinderkriegen wieder schmackhafter zu machen, durch bessere Betreuung, finanzielle Hilfe und was es nicht so alles gibt, bestrafen wir einfach die Kinderlosen.... :wallbash: :wallbash:

Das ist ja viel einfacher und wir haben ja die Schuldigen gefunden, die für das Loch in der Rentenkasse verantwortlich sind, also kriegen die halt weniger... :wallbash: :wallbash:
Ich krieg das Kotzen... :labern: :labern:

Ist es denn nicht viel besser, die Umstände für junge Paare so zu verbessern, daß es sich wieder lohnt Kinder zu bekommen, ohne Zukunftsängste und Geldsorgen zu haben???

Ich finde, anstatt Kinderlose zu bestrafen, sollte man Eltern noch vielmehr unterstützen, so daß es für jeden wieder selbstverständlich wird, ein Kind zu kriegen, WENN man sich ein Kind wünscht....

Ansonsten ist es das recht eines Jeden einzeln, auf Kinder verzichten zu wollen....

So, das mal meine Meinung dazu....


Zitat (Mellly @ 16.03.2006 - 16:32:05)
Wißt ihr,was mich so tierisch ankotzt???

Hab gerade irgendwo gelesen, daß es für Kinderlose weniger Rente geben soll!!!

Na bravo Deutschland, anstatt, die Bedingungen zu verbessern oder Eltern mehr zu unterstützen oder das Kinderkriegen wieder schmackhafter zu machen, durch bessere Betreuung, finanzielle Hilfe und was es nicht so alles gibt, bestrafen wir einfach die Kinderlosen.... :wallbash:  :wallbash:

Ich finde, anstatt Kinderlose zu bestrafen, sollte man Eltern noch vielmehr unterstützen, so daß es für jeden wieder selbstverständlich wird, ein Kind zu kriegen, WENN man sich ein Kind wünscht....


Hi Melly,

sowas find ich auch nicht gut, teile Deine Ansicht ganz und gar.

Außerdem fühle ich mich da doppelt "in den Po gepiekt", denn es ist ja nicht meine Schuld, dass ich kein Kind habe. Diese Regelung würde ja für alle Kinderlose gelten - ob freiwillig oder gezwungenermaßen kinderlos :angry: .

Gruss
Kröte

Bearbeitet von Krötilla am 16.03.2006 16:38:19

Mehr Steuern, weniger Rente für den kinderlosen Abschaum, was? :kotz: :kotz: :kotz:


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 16.03.2006 - 16:35:10)
Mehr Steuern, weniger Rente für den kinderlosen Abschaum, was? :kotz: :kotz: :kotz:

Johann Eekhoff, Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik der Universität Köln fordert sogar einen Auschluss Kinderloser aus dem Rentensystem.
Wer zahlt dann aber überhaupt noch ein?

Zitat (Denza @ 16.03.2006 - 16:40:42)
Zitat (Kalle mit der Kelle @ 16.03.2006 - 16:35:10)
Mehr Steuern, weniger Rente für den kinderlosen Abschaum, was?  :kotz:  :kotz:  :kotz:

Johann Eekhoff, Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik der Universität Köln fordert sogar einen Auschluss Kinderloser aus dem Rentensystem.
Wer zahlt dann aber überhaupt noch ein?

Gute Nacht Deutschland! :wallbash:

Zitat (Denza @ 16.03.2006 - 16:40:42)
Johann Eekhoff, Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik der Universität Köln fordert sogar einen Auschluss Kinderloser aus dem Rentensystem.
Wer zahlt dann aber überhaupt noch ein?

So, ich spinn das jetzt mal weiter....

Eh ich keine Rente kriege, leg ich mir halt nen paar Bälger zu...Prima, Kindergeld gibts auch noch...Klasse Sache, na da könnens auch ruhig nen bißchen mehr sein...

Naja, kümmern brauch ich mich nciht weiter um die Bälger, Vorhänge zu, schalldichte Wände, Nachbarn kriegen das eh nicht mit...und eh das Jugendamt mal vorbeischaut...Und wenn, nehmen die mir eh nur die Ältesten weg, die kosten mittlerweile eh zu viel.... scheiß egal, wird halt nachproduziert....Ein Hoch auf die Rente für Kinderwillige....

Danke Deutschland.......



P.S. ich hoffe, die Ironie und Sarkasmus hat jeder mitbekommen.... :pfeifen:

So ist es und nicht anders.

Gruss
die Kröte


Zitat (Mellly @ 16.03.2006 - 16:57:37)
Zitat (Denza @ 16.03.2006 - 16:40:42)
Johann Eekhoff, Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik der Universität Köln fordert sogar einen Auschluss Kinderloser aus dem Rentensystem.
Wer zahlt dann aber überhaupt noch ein?

So, ich spinn das jetzt mal weiter....

Eh ich keine Rente kriege, leg ich mir halt nen paar Bälger zu...Prima, Kindergeld gibts auch noch...Klasse Sache, na da könnens auch ruhig nen bißchen mehr sein...

Naja, kümmern brauch ich mich nciht weiter um die Bälger, Vorhänge zu, schalldichte Wände, Nachbarn kriegen das eh nicht mit...und eh das Jugendamt mal vorbeischaut...Und wenn, nehmen die mir eh nur die Ältesten weg, die kosten mittlerweile eh zu viel.... scheiß egal, wird halt nachproduziert....Ein Hoch auf die Rente für Kinderwillige....

Danke Deutschland.......



P.S. ich hoffe, die Ironie und Sarkasmus hat jeder mitbekommen.... :pfeifen:

..joo ist angekommen...aber volkswirtschaftlich ist es nur gerecht, das Kinderlose weniger Rente bekommen, da sie auch länger die Möglichkeit hatten Geld zu verdienen....

HOFFENTLICH KAPIEREN BALD ALLE, DASS DIE RENTE EIN SCHNEEBALLSYSTEM IST!!!!! :D

Zitat (hado @ 16.03.2006 - 14:48:56)
In wie fern sind die Vorraussetzungen besser als in andren Ländern ??

Ich denke, dass sich der Deutsche einfach über seine eigene Zukunft noch nicht im klaren ist. Über 50 % aller jungen Leute haben schon intensiv darüber nachgedacht einmal auszuwander oder zumindestens für mehr als 5 Jahre in einem anderen Land zu arbeiten. Ich denke nicht, dass man sich da vorher noch ein Kind anschafft !? Die heutige Wirtschaft hat einen Tiefpunkt erreicht und keiner weis ob es noch weiter Bergab geht. Ich denke sobald sich das geklärt hat bzw. sobald es wieder einen Aufschwung gibt, geht es auch wieder mit der Geburtenrate hoch.

...ach Scheiße!!!...hör endlich auf zu jammern...uns geht es ja so schlecht...man Leute reißt euch zusammen!!! :angry: :angry: :angry:

Zitat (pestcontroller @ 16.03.2006 - 17:02:12)
..joo ist angekommen...aber volkswirtschaftlich ist es nur gerecht, das Kinderlose weniger Rente bekommen, da sie auch länger die Möglichkeit hatten Geld zu verdienen....

HOFFENTLICH KAPIEREN BALD ALLE, DASS DIE RENTE EIN SCHNEEBALLSYSTEM IST!!!!! :D

das stimmt wohl. Eigentlich ist auch der Generationsvertrag so überholt...Warum kriegt man nicht das, was man selbst einzahlt? Warum muß ich für andere arbeiten? (Gut, mach ich im Moment nicht...) Und warum bin ich wiederum abhängig, daß die Generationen nach mir, für mich arbeiten gehen müssen...

Das ganze PRoblem ist nur, schafft man diesen Generationsvertrag ab, ist die Generation, die dann mit Rente dran wäre, angearscht!!!Also, wo nun anfangen???

Zitat (Mellly @ 16.03.2006 - 15:04:08)
Also ich kann nur von mir sprechen...
Ich will eigentlich auch Kinder, zumindestens eins. Aber zur Zeit stecke ich voll im Studium, da gehts einfach nciht ,schon allein aus finanziellen Gründen...

Ich schätze mal, ich bin so mit 28 oder29 fertig, (werde im November 26) dann erstmal nen Job suchen und hoffentlich auch finden. So, dann erstmal die finanzielle Grundlage für ein Kind schaffen, also noch nen paar Jahre arbeiten.

Denn ich möchte sicher gehen (soweit man das eben kann...), daß ich meinem Kind alles geben kann und nicht auf jeden Euro schaun muß. Außerdem soll es ein Wunschkind sein. Das heißt, es soll nicht einfach so durch nen Unfall passieren, sondern ich möchte mich bewußt dafür entscheiden...

Also ich mache mir keine Illusionen, daß ich vor meinem 35. Lebensjahr mit der Kinderplanung anfange.

Außerdem fühl ich mich jetzt auch überhaupt noch nicht reif für ein Kind. Ich möchte noch keine so große Verantwortung tragen. Ich möchte einfach noch ganz spontan sagen, heute fahr ich übers WE weg oder laß mal ganz spontan Tanzen gehen. Mit Kind bräuchte ich jedesmal nen Babysitter...

Falls sich jetzt jemand wundert, warum ich in meinem Alter noch studiere, ich hab erst ne Ausbildung gemacht...hab als erst später mit studieren angefangen...

Das trifft die Sache auf den Punkt.

Wenn Du ein "normales Leben" anstrebst, bekommst du frühestens mit 35 Kinder.

In der Zeit haben sich einige schon zweimal vermehrt (also 2 Generationen).

Also entweder, du fängst spät an und kriegst keine Rente, oder Du bleibst Dein Lebn lang arm und hast dafür 4 Kinder.

---
Ich möchte auch Kinder haben, aber statt mir zu ermöglichen, meine Ausbildung so schnell wie möglich zu beenden um dann mal damit anzufangen, werden mir vom Staat reihenweise neue Steine in den Weg gelegt.

Da ich noch keine Kinder habe, soll ich jetzt noch keine-Kinder-Sozialversicherungsaufschlag zahlen.

Ja meinen die denn, das mich das dazu bewegt, Kinder zu bekommen?

Meinetwegen können wir ruhig aussterben, haben wir verdient.
Dieser beknackte Beamtenstaat nervt mich immer mehr. Alles muß geregelt sein und obwohl es alle nervt, machen unsere Volksvertreter immer merkwürdigere Gesetze.

Ich bin schon kurz davor, aus Trotz keine Kinder in die Welt zu setzen.
Oder ich wander aus und mach das woanders.

Bearbeitet von Jaxon am 16.03.2006 17:27:07

Was ich mittlerweile mit Bedenken beobachte ist, daß Kinderkriegen immer mehr ans Geld gekoppelt wird. In vorindustriellen Gesellschaften war das ja lebensnotwendig, da bedeuteten Kinder gleich die Altersvorsorge. Aber wir leben ja eigentlich und Gott sei dank (so sollte man meinen, in einem Sozialstaat), also sollte doch der Wunsch und das Glück Kinder zu haben als Grund an vorderster Front stehen und nicht Geldbekommen oder Geldstreichen...


Meiner Meinung nach wird in Deutschland viel zu wenig getan, um es den Menschen zu ermöglichen, Kinder und Berufstätigkeit unter einen Hut zu bekommen. Die Gesellschaft und vor allem die Sozialversicherungssysteme sind darauf aufgebaut, dass immer neue Einzahler nachwachsen. Aber viele sehen die Kindererziehung immer noch als Privatvergnügen der Eltern an. Bei der Tatsache, dass Kinder ein Armutsrisiko sein können und für die Mütter immer noch einen Karriereknick darstellen, ist es ja kein Wunder, dass sich viele junge Leute gegen Kinder entscheiden. Mit den bekannten Folgen für die Sozialversicherungssysteme.
Dabei mangelt es doch nicht an intelligenten Lösungen, von Betriebskindergärten, Sponsoring in bestehenden Kitas, Teilzeitarbeitsplätzen, Tagesmütter oder -omas oder flexiblen Arbeitszeitmodellen für Eltern.
Ich habe nach meiner 10-jährigen Kinderpause mir einen Arbeitsplatz gesucht, für den ich eingentlich, was Schul- und Ausbildung angeht, überqualifiziert bin. Dazu kommt, dass meine Rente wegen der Kindererziehung und dadurch, dass ich wegen meiner Familie nur Teilzeit arbeiten kann, geringer ausfällt. Wir haben uns bewusst für 3 Kinder entschieden, und wir würden es jederzeit wieder so machen.
Ich meine, nur eine gleichwertige Anerkennung der Erziehungsleistung gegenüber den Vollzeit arbeitenden Menschen wäre gerecht.


Also was der Generationen angeht, war das ein falsches System. In anderen Branchen sagt man dazu verbotenes Schneeballsystem. Es funktioniert nur, wenn jede Familie mehre Kinder (mehr als 2 bekommt). Unsere politik hat einfach geschlafen. Vor 20 Jahren wusste man von dem Problem, man hätte rechtzeitig das gesamte Sozialsystem umstellen können. Die Rentenversicherung hatte sogar schonmal riesige Geldreserven.

Unser Lebensauffassung (Niveau) hat sich auch stark verändert. Für viele ist es Normal, 2 mal im Jahr in Urlaub zu fahren, essen zu gehn, eigenes Haus, 2 Auto´s
etc.. Natürlich will keiner Abstriche machen.

Wir rufen immer nach dem Staat. Der ist pleite und hat keine Möglichkeiten. Früher half einer dem anderen, heute denkt jeder nur an sich.
Natürlich müsste die Kinderbetreuung verbessert werden. KIndergarten/hort der von morgens 7 - 22Uhr geöffnet hat und man die Kinder nach Bedarf unterbringen kann. Oder aber es hilft, wie früher üblich, die Oma.

Warum helfen sich Familien nicht untereinander. Bei uns ist es auch kein Problem, wenn Freunde unserer Kinder für ein paar Stunden zu uns kommen.

Vielleicht sollten wir alle wieder etwas mehr zusammenrücken.

Vor ein paar Monaten hielt Clinton eine ergreifende Rede und zeigte auf wozu private Initiative fähig ist - was man alles bewegen kann wozu die Politik niemals fähig ist.


Zitat
das ist natürlich schon ein finanzieller vorteil wenn man 250 euros (ist das richtig?) pro kind bekommt.


Schön war das! Für ein Kind bekommt man hundertvierundfufzig Mücken.

Bei 250€/pro Kopf würd sogar ich mir 5 Stk. zu legen. :pfeifen:


Ne, wie schon gesagt, Kinder sind einfach zu teuer, die Existenz wird erheblich gefährdet, und und und.


Ich nimm lieber die Finger davon, vielleicht man mit 45 oder so, dann is dat Leben eh so gut wie hin....

Bearbeitet von Miele Navitronic am 16.03.2006 21:35:09

Zitat (Miele Navitronic @ 16.03.2006 - 20:39:06)
Bei 250€/pro Kopf würd sogar ich mir 5 Stk. zu legen. :pfeifen:



Ich denk es wäre nicht gut so viel geld zu zahlen, so züchtet man Sozialhilfeempfänger.

Ich denk eher die Rahmenbedingungen sollten stimmen. Flexible Kinderbetreuung,
kostenlose Schulbücher, Buss-u. Bahnkarten.

Kenne genug Sozialhilfeempfänger, bekommen alles bezahlt und geben das Geld für Rauchen und Alkohol aus, kümmern sich nicht um ihre Kinder, obwohl sie zu hause sind, kommen nicht zu Elterngespräche in die Schule. Und oft bekommen diese Kinder selbst schon mit 16 oder früher Kinder. Ich denk Geldprämien sind da der falsche Weg.

Mal ehrlich, wenn man hier hin Deutschland mehr wie 2 Kinder hatt, wird man eigendlich schon als assozial abgestempelt. auch ist es einfacher mit nem Hund ne Wohnung zu finden, als mit Kindern. Was hier für die Familien mit Kinder und die Kinder getan wird ist einfach lächerlich. Eine alleinerziehende Mutter ist schon fast gezwungen von der Sozialhilfe zu leben, weil der Staat nicht die möglichkeit gibt, das sie einen vollwertigen Beruf ausüben kann. Beispiel Verkauf: welche alleinerziehende Mutter hatt die Möglichkeit bis 20.00 Uhr jemanden fürs Kind zu haben, die meisten Kitas machen doch schon am Nachmittag zu und dann...???

Mein Mann und ich gehöhren auch zu der Kategorie Ehepaare, die gerne Kinder hätten, aber unfruchtbar sind. Ich bin mittlerweile bei dem Punkt angelangt, das es eigendlich nur besser ist, keine Kinder zu haben.


Hallo Tulpe,
das mit den Betreuungsmöglichkeiten hab ich auch schon angesprochen. Habs selber erlebt. Ein kirchlicher Kindergarten hatt lieber eine ganze Gruppe(weil zu wenig Kinder für vormittags) zugemacht und Personal entlassen als eine Ganztagesgruppe ( die dringend benötigt wurde) einzurichten.

Das du frustriert - "das es eigendlich nur besser ist, keine Kinder zu haben." ist traurig.

Ich möchte meine 2 Kinder nicht missen, egal wie schwierig und ob es gut ist Kinder im Luxus aufwachsen zu lassen ohne das andere Werte zählen ist der sichere weg in den Abgrund.


Grad im Hintergrund bei Frauentausch gehört:

20-jähriges Mädchen, Kind schon drei, kein Job, keine Ausbildung, der Freund von der genauso, erzählt ganz stolz, er habe in der 7.Klasse die Schlue "abgebrochen" rofl

Das Mädchen träumte mit 14 vom eig. Kind, mit 17 musste das dann her. :unsure:


Und dann glaubt die noch allen Ernstes, sie könnte SUPERSTAR werden, mit ihrem Schweinegequieke. rofl

O-Ton: "Ich wollte mich schonmal bei DSDS bewerben, hab aber Angst, wenn ich Superstar werde, dass ich dann keine Zeit mehr für meinen Sohn" rofl

Das wird eh nix, Mädchen rofl

Sie tauscht übrigens mit einer etwas besser betuchten Großfamilie. :pfeifen:













































*Mein 400ster Beitrag im FM-Forum* :jupi:

Bearbeitet von Miele Navitronic am 16.03.2006 21:36:24


Ja ist schon schlimm, was manche loslassen. In den Talkshows machen sich ja auch jugentliche lustig über andere die arbeiten


Zitat (Miele Navitronic @ 16.03.2006 - 20:39:06)
Zitat
das ist natürlich schon ein finanzieller vorteil wenn man 250 euros (ist das richtig?) pro kind bekommt.


Schön war das! Für ein Kind bekommt man hundertvierundfufzig Mücken.

:D sparfuchs hat mich auch schon drauf hingewiesen, hab´s jetzt geändert. kam mir auch ein bisschen viel vor :D

Zitat (Miele Navitronic @ 16.03.2006 - 20:39:06)



Ne, wie schon gesagt, Kinder sind einfach zu teuer, die Existenz wird erheblich gefährdet, und und und.


:wallbash: :wallbash:

das war doch ein joke oder?? :blink:

denkt jeder nur an Kohle, wenn es um Kinder geht? Wenn ich nur daran gedacht hätte, dann wäre ich jetzt auch noch kinderlos! :angry:
Meine Kinder bereiten mir (meist ^_^ ) Freude. Ihr müsst mal die Seiten abwägen!!

bezüglich Kinderlose und Rentenanspruch:
Die werten Politiker haben ja schon eine Menge Dünnschiss von sich gegeben, aber das ist nun wirklich Kinderkacke!
Ausserdem wird das rein vom Grundgesetz her nicht haltbar sein. Man kann niemanden dazu zwingen, Kinder in die Welt zu setzten, um später im hohen Alter besser dazustehen. So ein Käse!

Wann stehen die lieben Bürger und Bürgerinnen endlich mal auf und zeigen unseren Politikern einen dicken Vogel!!!

Schaut mal auf die vielen Politikerinnen (!!!!!), kaum eine von denen hat Kinder, allen voran unsere geschätzte Kanzlerin. Ach stimmt ja, die kriegen ja keine Rente sondern Pension. Das ist ja was anderes :hirni:

Jeder Mensch ist gleich, einige sind nunmal doch gleicher. :labern:

Könnt grad so weiter machen................. :labern:

Bearbeitet von DasMännle am 17.03.2006 15:17:03

Locker!

Wenn man selber schon nur kaum über die Runden kommt, wieso soll man dann noch Kinder haben, was ist es für ein Kind, in totaler Armut zu leben??

Und was ist überhaupt dran schön arm zu sein???

Würde der Staat mehr bieten, wäre es sicherlich anders.

Und außerdem soll jeder für sich entscheiden,...


Also ich will keine (zum. jetzt nicht) wenn ich aber mal die Geldbeutel gut gefüllt habe, könnte ich mir ja eins zu legen.

Definitiv fest steht: Mehr als 1 is nicht drin.... und nach möglichkeit noch männlicher Natur :pfeifen:


Zitat (Miele Navitronic @ 16.03.2006 - 20:39:06)



Ich nimm lieber die Finger davon, vielleicht man mit 45 oder so, dann is dat Leben eh so gut wie hin....

Wenn du mit 45 Jahren Vater wirst, dann bekommst du in den ersten Jahren keinen Schlaf, mit Mitte 50 stehst du dann die Pubertätskämpfe durch und mit 65 darfst du nicht in Rente, weil dein Nachwuchs ja die finanzielle Unterstützung während des Studiums braucht. Viel Spass dabei.
Da bin ich doch lieber mit Mitte 40 aus dem Gröbsten raus und kann mich dann auf die Enkelkinder freuen. :P

Ich höre immer nur "miese Rahmenbedingungen", die der Staat zu verantworten hat. Sicher geht es besser. Aber sind wirklich die Länder mit günstigeren politisch geschaffenen Rahmenbedingungen die kinderreichsten? Wohl kaum.

Außerdem: Um eine Familie zu gründen, bedarf es im Regelfall zweier Partner. Nur haben wir derzeit einen rekordlastigen Single-Stand, wage ich zu behaupten. Woran liegt das? Schafft der Staat auch hierfür nicht genug Anreize? ;)

Die Problematik ist eine andere, tiefgründigere, die ich vor allem in Schlagworten wie "Emanzipation", "Selbstverwirklichung", "Verantwortung", "Konflikt- und Kompromissfähigkeit" begründet sehe.


Zitat (Minikeks @ 17.03.2006 - 14:31:00)
Die Problematik ist eine andere, tiefgründigere, die ich vor allem in Schlagworten wie "Emanzipation", "Selbstverwirklichung", "Verantwortung", "Konflikt- und Kompromissfähigkeit" begründet sehe.

Äh, bitte Minikeks sag mir, daß ich dich jetzt falsch verstehe...

Aber aus deinen Worten lese ich heraus, daß die Emanzipation (von Frauen) und Selbstverwirklichung den Kindernotstand verursacht und daß diese Sachen wohl hätten nicht passieren sollen. Also Frauen sollten die Klappe halten, und sind nur dafür da, Kinder zu bekommen...!!!!

Ich hoffe du hast das jetzt nciht so gemeint....aber die Gafahr besteht, daß das einige so wie ich interpretieren....

Liebe Melly,

ich bin dankbar um die Emanzipation und um das Recht der Selbstverwirklichung und würde mir dies auch durch nichts nehmen lassen. Aber auch diese Medaille hat zwei Seiten. Durch "nichts" schließt in dem Fall - jedenfalls zur Zeit - eben auch Kinder mit ein.

Bearbeitet von Minikeks am 17.03.2006 14:46:11


Zitat (Minikeks @ 17.03.2006 - 14:45:28)
Liebe Melly,

ich bin dankbar um die Emanzipation und um das Recht der Selbstverwirklichung und würde mir dies auch durch nichts nehmen lassen. Aber auch diese Medaille hat zwei Seiten. Durch "nichts" schließt in dem Fall - jedenfalls zur Zeit - eben auch Kinder mit ein.

:blumen:

Also das würde ich auch so unterschreiben! Das stimmt schon, dadurch daß Frauen natürlich durch Emanzipation und Selbstverwirklichung ihr Leben selbst gestalten können und nicht mehr nur als Geburtenmaschine gesehen werden, steht natürlich der Kinderwunsch hinten dran...Wie du schon sagst, die berühmte Medaille...

Wollt ja nur drauf hinweisen, wie ich deinen Post zuerst verstanden habe, nicht daß deine Aussage hier von einigen sofort aufs Übelste zerfetzt wird...

Also danke, für die Erklärung....*beruhigtsei* und auch *deinermeinungsei*

:blumen:

Denn ich frag lieber nochmal nach ehe ich hier anfange mit; "Wie kannst du nur sowas behaupten"blablabla, du weißt sicher, was ich meine... :blumen:

Bearbeitet von Mellly am 17.03.2006 14:51:51

Ich bin schon froh, dass du mich darauf angesprochen hast, nur so lassen sich Missverständnisse ja ausräumen! :blumen:


Hab keinen Dunst, wie Minikeks das gmeint haben könnte. Emanzipation ist allerdings n Schlagwort für Frauen, die für sich selber verantwortlich sein wollen und ihr Leben so leben wollen, wies ihnen gefällt. Halt ich also für möglich, dass ers so gemeint hat.

Wies aussieht, wirds immer noch den Frauen in die Schuhe geschoben, wenns zu wenig Kinder gibt.
Nem Mann nimmt mans nicht übel, wenn der keine Kinder will. Da heißts, er will sich nicht binden oder geht in seinem Beruf auf. Aber ne Frau ohne Kinder wird immer noch schief angeguckt und die Leute fragen sich, warum sie keine hat. Gings nicht, isse lesbisch, hat sie keinen Kerl abgekriegt oder isse einfach nur ne Egoistin oder karrieregeil? Grade von Frauen werden Frauen oft immer noch danach bemessen, ob und wieviele Kinder sie hat, und möglichst sollen es Söhne sein. In anderen Kulturkreisen isses leider auch so, aber da wirds offen gezeigt.

Zu keiner Zeit wurden Kinder automatisch geliebt, wenn sie auf die Welt kamen. Jedes Kind, was erst gar nicht von jemandem gezeugt wird, der nicht gut für n Kind sorgen will, ist glücklicher dran als Kinder, die auf die Welt kommen, nicht geliebt werden und weggeowrfen werden. N Zwischending gibts natürlich auch, und ich stells mir schlimm vor, damit aufzuwachsen, dass man als Kind allen im Weg war, nicht geliebt wurde und bedeutungslos war.

Heute muss ne Frau hier keine Kinder mehr kriegen, um sich abzusichern, sie kann alleine leben und für sich selber sorgen. Find ich gut so, das ist ne privilegierte Situation, nach der sich Millionen Frauen auf der ganzen Welt die Finger lecken würden.


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 17.03.2006 - 14:51:12)
Hab keinen Dunst, wie Minikeks das gmeint haben könnte. Emanzipation ist allerdings n Schlagwort für Frauen, die für sich selber verantwortlich sein wollen und ihr Leben so leben wollen, wies ihnen gefällt. Halt ich also für möglich, dass ers so gemeint hat.

Wies aussieht, wirds immer noch den Frauen in die Schuhe geschoben, wenns zu wenig Kinder gibt.
Nem Mann nimmt mans nicht übel, wenn der keine Kinder will. Da heißts, er will sich nicht binden oder geht in seinem Beruf auf. Aber ne Frau ohne Kinder wird immer noch schief angeguckt und die Leute fragen sich, warum sie keine hat. Gings nicht, isse lesbisch, hat sie keinen Kerl abgekriegt oder isse einfach nur ne Egoistin oder karrieregeil? Grade von Frauen werden Frauen oft immer noch danach bemessen, ob und wieviele Kinder sie hat, und möglichst sollen es Söhne sein. In anderen Kulturkreisen isses leider auch so, aber da wirds offen gezeigt.

Zu keiner Zeit wurden Kinder automatisch geliebt, wenn sie auf die Welt kamen. Jedes Kind, was erst gar nicht von jemandem gezeugt wird, der nicht gut für n Kind sorgen will, ist glücklicher dran als Kinder, die auf die Welt kommen, nicht geliebt werden und weggeowrfen werden. N Zwischending gibts natürlich auch, und ich stells mir schlimm vor, damit aufzuwachsen, dass man als Kind allen im Weg war, nicht geliebt wurde und bedeutungslos war.

Heute muss ne Frau hier keine Kinder mehr kriegen, um sich abzusichern, sie kann alleine leben und für sich selber sorgen. Find ich gut so, das ist ne privilegierte Situation, nach der sich Millionen Frauen auf der ganzen Welt die Finger lecken würden.

hihi, Minikeks ist aber ne Sie... :pfeifen:

Schau nochmal kurz eins über dir...Du warst ausnahmsweise mal zu langsam....

rofl rofl rofl

Dann eben ne Sie. Aussage bleibt die gleiche, oder? :P


Ja, Kalle, du hast schon recht. Gott sei Dank habe ich mir mein kindliches Wesen bewahrt, so dass mich nur selten Leute nach meinen Kinderwünschen befragen. ;)
Ich bin jetzt 28, für manche im besten Alter, für einige schon fast zu alt, für andere noch zu jung. Aber: ich habe noch so viel vor! Ich schlafe gern. Ich verreise gern. Ich treffe gern Menschen. Ich gehe gern einkaufen und möchte meinen jetzigen Lebensstandard gerne halten, ja sogar noch verbessern. Und ich arbeite verdammt gern, habe vor, noch einiges aus meinen Qualifikationen herauszuschlagen. Ich werde ja schon kirre, wenn ich aufgrund einer Krankschreibung zu Hause sitze.

Das sind alles egoistische Motive, die aus der Emanzipation und der Möglichkeit der Selbstverwirklichung heraus geboren wurden. Die Möglichkeiten dazu sind heute so zahlreich und vielfältig wie nie!

Ich weiß natürlich, dass mich die Muttergefühle überrennen werden, wenn ich erstmal ein Kind habe, denn ich verwöhne gern und habe viel Liebe zu geben. All das oben genannte würde für mich automatisch in den Hintergrund treten, ganz sicher. Der Punkt ist aber: ich will gerade nicht, dass es überhaupt soweit kommt, dass mir das alles unwichtig erscheint!


Find ich auch völlig ok so. Bloß die Umwelt sieht das oft anders. Manchmal frag ich mich, ob da nicht Neid hintersteckt. Nicht immer. Aber ich kenn genug Frauen, die Kinder gekriegt haben und die auch lieben, und die hatten auch Träume und Pläne. Wenn man sich selber die nicht erfüllen konnte, dann sollte man das zumindest anderen gönnen und sich nicht selber auf n Podest stellen oder so tun, als bedauert man die "arme kinderlose Frau" aus tiefster Seele.



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