Wie bekomme ich eine dreckige Küche sauber?


Hallo,

ich habe ein riesen Problem. Die Vorbesitzer haben uns eine extrem verdreckte Küche hinterlassen.
Da wir in 2 Jahren das Haus umbauen, wollten wir uns die Küche eigentlich behalten, da wir keine neue Küche in einen unrenovierten Raum stellen möchten.

Nun ist die Küche aber extrem unhygienisch: im Kühlschrank Schimmel, in den Schubläden ausgeronnene Flüssigkeiten, auf den Oberflächen eine zentimeterdicke Fettschicht.
Auf den Schränken habe ich Zeitungen gefunden, fettdurchdränkt und mit einer zentimeter hohen Staubschicht. Die Zeitungen waren aus dem Jahr 2000 !!!!!!
Ich bin mittlerweile am Ende. Ich habe sämtliche Reiniger probiert, sogar ätzende Industriereiniger.
Mittlerweile kann das auch nicht mehr gesund sein, schließlich kommen da später unsere Lebensmittel hinein.
Hat jemand eine Idee was ich noch ausprobieren könnte bzw. wie ich die Innenräume der Küche auskleiden könnte, um wenigstens die unablösbaren Flecken und Abnutzungen nicht mehr sehen zu müssen?

Bearbeitet von Kokoskatze am 12.06.2016 14:41:15


Hallo,
wenn weder ätzende Industriereiniger und herkömmliche Reiniger helfen, ist Eure Küche für den Sperrmüll abgestempelt.

Wenn Ihr die Küche trotzdem behalten möchtet, empfehle ich Euch die Innenschränke mit PVC auszulegen und ggf. Schrankduftkärtchen hinein hängen.


So sehe ich das auch.Die Küche könnt ihr schmeißen,die geht nicht mehr richtig sauber. :trösten: :trösten: :blumen:


Zitat (Kokoskatze @ 12.06.2016 14:40:38)
Nun ist die Küche aber extrem unhygienisch: im Kühlschrank Schimmel, in den Schubläden ausgeronnene Flüssigkeiten, auf den Oberflächen eine zentimeterdicke Fettschicht.
Auf den Schränken habe ich Zeitungen gefunden, fettdurchdränkt und mit einer zentimeter hohen Staubschicht. Die Zeitungen waren aus dem Jahr 2000 !!!!!!

Oh mann, aus dieser Küche möchte ich nichts essen, geschweige denn mich darin wohlfühlen.
Ich würde alles zum Sperrmüll geben, ein paar Regale, einen Tisch reinstellen und mich auf die neue Küche freuen.

sehe ich genauso,wenn eine Küche in so einem Zusatand ist,und trotz Agressiven Reinigungsmittel
sich der Schmutz aller Art nicht entfernen lässt,ab auf dem Spermüll.


die küche würde ich wegwerfen, darin würde ich nichts kochen wollen. vorher würde ich freunde und familie fragen, ob sie in eine küche passende möbel für einen übergang erübrigen können. ein oder zwei tische zum arbeiten, vielleicht ein schrank für lebensmittel, ein kühlschrank, der vielleicht in einem keller steht und nur noch zum kühlen von getränken dient. eine spüle braucht man jedoch, wenn man nicht im waschbecken spülen will. das geht auch, aber über zwei jahre mag ich mir das nicht vorstellen.

spülen mit schrank sind aber nicht so arg teuer, wenn man ein einfaches modell kauft. und vielleicht ist ja auch jemand handwerklich geschickt und baut eine spüle aus einem baumarkt in einen schrank ein. mit einem wasserkocher, zwei kochplatten und einer mikrowelle oder einem mini-backofen kommt man gut über die runden.


wenn Du wirklich versuchen willst, die Küche sauber zu bekommen, hier ein paar Tipps, die ich selbst schon bei versifften Küchen angewandt habe (nein, nicht meine :P )

- Fettreste löst man mit Öl, einfach einen Lappen mit Öl tränken (kann ruhig das billigste sein, was Du kriegen kannst) und schön den Fettschmodder einweichen lassen, evtl. Küchenkrepp mit Öl tränken und liegenlassen. Dann immer wieder schrubben, damit sollte es eigentlich abgehen.
- alternativ kannst Du den lila Cilit Bang (gegen Fett) nehmen, einsprühen und kurz wirken lassen, damit habe ich selbst hartnäckigen Fettrest wegbekommen
- siffige Schubladen: Küchenkrepp mit Spülwasser tränken, in die Schublade und einweichen lassen, wenn Du genug Lappen hast (notfalls alte Handtücher zerschneiden) gehen die besser, da sie mehr aufnehmen, immer wieder auswischen und wiederholen, bis alles raus ist.
- vorab kannst Du den gröbsten Siff mit einem Glasfeldschaber abschrabbeln (da die Küche ja wohl nicht auf Dauer bleibt, dürften eventuelle Kratzer nix machen? Sonst vorsichtig sein!), danach geht das mit dem einweichen und schrubben besser.

Allerdings musst Du mit viel Muskelschmalz rechnen, viele Lappen und Schwämme parat haben und viel Geduld.

Den könntest Du mit Domestos und danach mit Essigwasser schrubben, wobei ich hier ehrlich bin: ein schimmliger Kühli, der bereits Reinigungsversuchen widersteht, würde ich persönlich nicht mehr nutzen.

Viel Erfolg!


Küche zumauern und anschmeißen. :schlaumeier:


Mal ganz ehrlich: ich würde so eine Küche keine 2 Jahre mehr um mich haben wollen!- Als Erstes flöge bei mir mal der Kühlschrank raus.- Unverpackte Lebensmittel würde ICH, selbst nach evtl. Reinigungserfolgen, in KEINEM der Schränke aufbewahren, dabei gäbe ich dann noch Konservendosen den Vorzug, in dem Gedanken, dass da normalerweise NIX reinziehen kann.
Vielleicht plant ihr ja um, und baut doch schon eine neue Küche ein?- Oder halt nur eine ganz einfache, evtl. billig-gebrauchte?
Ich würde mir eher Holzkisten oder stabile Kartons mit Holzbrettern drauf hinstellen, zum Aufbewahren und Arbeiten, als in so einem total verdreckten Objekt Lebensmittel zu verarbeiten/lagern.- Spülen und Gemüse waschen kann man auch in einer Plastikschüssel.


Ich würde da auch nix mehr sauber machen. Ab auf den Müll damit. :(


Wie schon einige Male hier geschrieben, würde ich die Küche auch zum Sperrmüll bringen. In vielen Städten gibt es in Second-Hand-Läden für Möbel ganz preiswerte Möbelstücke. Die wurden aufgearbeitet und werden für kleines Geld wieder angeboten. Dort würde ich vielleicht mal gucken, um eine preiswerte Lösung bis zum Umbau bzw. Neugestaltung zu finden.


Hallo,
ja rausreißen wäre wohl die beste Lösung, allerdings problematisch, wenn das Geld knapp ist. Deshalb einige andere Ideen.
Hast du einen oder kannst du dir einen ausleihen?
Eine Menge Schmutz kann man damit anlösen und dann mechanisch (Spachtel, Schwamm, Glaskeramikkochfeldreiniger) abreiben oder schaben. Wenn die Schichten dünner sind, kann man besser weiter arbeiten.
Orangenreiniger und sind prima Fettlöser, ansonsten andere Fettlöser (industrielle) zum Fett entfernen. Kauf dir einen riesigen Vorrat an Essigessenz. Die wirkt kalklösend, schimmelentfernend und desinfizierend.
Du solltest alle Küchenteile damit, am besten pur, nach der eigentlichen Schmutzentfernung einreiben und dann trocknen lassen.
Selbst nach der eigentlichen Schimmelentfernung mit Essigessenz bleiben aber die eckligen Flecken bestehen. Das einzige Bleichmittel dafür, das ich kenne, ist Chlor, also evtl. Chlorreiniger auf alle Schimmelflecken.
Die Kühlschrank Gummis sollten nach der Behandlung mit Vaseline eingerieben werden.
Wenn alles soweit wieder gut abgetrocknet ist kannst du Schrankpapier in alle Schränke und Schubladen legen.
Ich musste auch schon mal eine Küche nach dem Tod einer alten fasten blinden Dame reinigen. Sie war wohl nicht ganz so schlimm wie deine verschmutzt, aber auch kein Vergnügen zu reinigen. Der Dampfreiniger und Mechanik war wirklich mein bestes Hilfsmittel für den gröbsten Schmutz.

Viel Glück


Ich kann mich den vielen Vorrednern nur anschließen! Ab damit in den Müll und für die Übergangszeit behelfen (so wie in den Tipps schon angeraten). Mann, wie sahen denn früher die Studentenbuden aus! Irgendwie war das immer ein Abenteuer.
Auch nach einer Putzaktion, wie von Silberhexe geschrieben, könnte ich den Jetztzustand nicht aus dem Kopf kriegen und hätte Probleme damit, da meine Lebensmittel unterzubringen.
In dieser Übergangszeit kannst Du dann schon Pläne für Deine neue Küche machen und Dich darauf freuen!


Vielleicht hilft noch einen Versuch mit kräftiger Wasch-Soda-Lauge oder dem altbewährten IMI (sofern es das überhaupt noch gibt ...).


Also ich 3 Jahre ohne richtige Küche gewohnt, weil ich sie mir nicht leisten konnte…. ich hatte so einen Block mit Kühlschrank, 2 Kochplatten und Abwasch. Es hat auch genügt. Allerdings hatte ich keine Familie und war nur für mich. Aber es gibt ja jetzt schon so Minibacköfen und ähnliches - damit kann Frau sich schon gut über die Runden helfen.
In einer schmutzigen Küche möchte ich nichts kochen…
LG Karo



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