Ist ein Apple MacBook Air 13 empfehlenswert?


Hallo, ich wende mich hiermit mit einer hoffentlich nicht all zu dummen Frage an Euch. Bin eine alleinstehende 50 jährige Frau und bitte aus Unwissenheit um eine ehrliche Antwort. Ich spiele mit dem Gedanken mir ein Notebook von Apple (MacBook Air 13) zu kaufen. Habe bisher ein einfaches von Medion. Möchte damit schreiben, meine Steuererklärung machen und ins Internet. Gebe zu, dass mir die Optik sehr gut gefällt. Hat jemand von Euch Erfahrungen damit? Ist gut zu händeln? Auch wenn das Wissen für den Hausgebrauch nur reicht? Lt. Kommentaren ist das Betriebssystem nur aus 2015 bzw. 2016.
Vielen Dank und herzliche Grüße Beate


Frage zurück: hast Du schon mal mit Apple/Mac gearbeitet? Ist nicht dasselbe wie Windows ...

Ich persönlich würde mir das nicht holen, ich bin an Windows gewöhnt und habe - gebe ich zu - keine Lust mehr, mich da umzustellen. Und - gebe ich auch gerne zu - ich mag die Apfelpolitik nicht, dass man hier nur Apfelzeugs kaufen kann und nicht so frei ist wie bei Windows, habe aus demselben Grund auch kein IPhone.


Hallo Binefant, vielen Dank für Deine Antwort. Bin mir auch noch sehr unsicher. Nein, hatte bisher noch keinen Apple außer einem IPod.
Liebe Grüße
Beate :D


Liebe Beate,

warum kaufst du dir kein Notebook von "Dell" ? einfach mal ins Geschäft gehen und sich umgucken.

Viel Glück !


Ich kenne ganz viele, die auf ihr Airbook schwören. Ich hab "nur" einen Laptop mit Windows als Betriebssystem, obwohl ich Apple Produkte sehr mag und schon aus Gründen der Datensicherheit kein Android Handy oder Tablet mehr kaufen würde. Aber wenn ich jetzt auf ein Apple Produkt umsteige, brauche ich ja nicht nur neue Hardware, sondern auch neue Software, die ist ja nicht automatisch enthalten. Außerdem arbeite ich beruflich immer mit Windows Programmen. Deshalb wirds bei mir doch immer wieder ein Produkt mit Windows Betriebssystem, wenn ich einen neuen Laptop brauche. Das kann man zwar auch auf einem Airbook lauffähig machen, aber das ist mir dann zu heikel, da befürchte ich Schwierigkeiten. Obwohl ich genügend kenne, die das erfolgreich so handhaben.
Vielleicht hilft dir das weiter.

Bearbeitet von HörAufDeinHerz am 24.04.2017 15:50:01


Guten Morgen, vielen Dank für Eure Antworten. Werde noch einmal in Ruhe nachdenken. Gebe ja auch offen zu, dass ich die Optik und die Wertigkeit des Apple sehr schön finde.
Wünschen Euch allen einen angenehmen Tag.
Liebe Grüße
Beate ;)


Ich nutze alles, Apple aber auch Leasingrückläufer für 176 Euro mit WIN 10. Nach 40 Jahre Windows habe ich gebrüllt ob der vielen Eigenheiten vom Apple. Aber nach vier Wochen Training, dem Gratis-Support von Apple - ich war für Windows der Support und brauchte bei Apple zum ersten Mal in meinem Leben Support, kann ich gut mit Apple umgehen. Das Argument alles muss dann von Apple sein, stimmt nur bedingt. Während es viel Laune macht das ein Apple den anderen Apple erkennt, also iPad, Airprint etc. kann man eigene Tastatur, eigene Maus etc. benutzen. Dann vlc wenn es denn sein muss oder das gratis libre office. Gut wenn ich mal Geld habe kaufe ich mir MS Office für Apple. Und wen der Safari nervt, Chrome oder firefox ist nachrüstbar. Alle Geräte, NAS übers LAN, oder Drucker über USB lassen sich ständig ändern, anders anstecken ohne Probleme. Und wenn Apple einmal im Jahr das ganze Betriebssystem neu macht, kein Vergleich zu Windows, man wird gefragt ob man das will, die eigenen Dateien bleiben erhalten, dann läuft der Update 10-20 Minuten und alles ist topneu. Kleine Programmverbesserungen laufen übers Jahr. Dein Laptop sollte 4 GB oder mehr Speicher haben. Mein Apple hat 1 GB was aber ab und zu zu wenig ist. will man was installieren erkennt heute gute Software bereits das man Apple benutzt oder man sagt es bei der Auswahl ... für Apple. Viel Freude damit...


Hallo Norbert, vielen Dank für Deine Antwort. Schön auch eine positive Einstellung und Erfahrung zu hören. Darf ich fragen, wie und wo Du an Leasingrückläufer kommst?
Liebe Grüße
Beate :D


Hallo Beate, gut ist es bei softwarebilliger . de zu schauen. Die billigsten Angebote kommen immer mit den Newslettern, gestern ein i7 Quadro für 275 Euro und heute einen i3 für 99 Euro. Über deals oder daylideals gibt es auch was, ich hatte da immer die Newsletter. Da ich auch für Kunden gekauft habe, waren es schon 10 Laptops. Da die alle refirnisht sind, d.h. alle Teile wo nötig neu verbaut, wollen natürlich mehr Leute da was von haben. LG Norbert


Nachtrag: deallx.de hat sehr gute Ware aber unter Umständen auch teuer...


Ich habe seit 3 Jahren ein Apple MacBook Air 13 (werde dieses Jahr 50) und möchte es nicht mehr hergeben.Ja, es gab ein paar Anfangslerneffekte (Schwierigkeiten möchte ich das nicht nennen), aber es ist einfach viel intuitiver als Windows. Ich habe Windows auf der Arbeit, stelle mich also täglich um, es fällt mir selten auf, hier und da mal drücke ich auf der Arbeit eine Tastenkombination, die beim Mac so einfach ist um z.B. einen Screenshot zu machen, und dann wundere ich mich kurz wenn nix passiert :rolleyes:

Ich habe auch von zuhause aus eine Weile auf Mac gearbeitet (Customer Service) während alle anderen Windows hatten, auch kein Problem. Es gibt MS Word und Excel auch für den Mac, allerdings muss ich sagen dass dieses Excel wohl speziell für Mac geschrieben wurde, und daher nicht so funktioniert wie ich es von Windows Excel gewohnt bin - für mich ist das der einzige Schwachpunkt, ich arbeite in der Buchhaltung wo Excel für etwas kompliziertere Sachen genutzt wird als es Otto-Normalverbraucher nutzen würde, aber die brauche ich zuhause nicht.

Wenn er Dich anzieht, gibt es eine Möglichkeit, irgendwo einen auszuleihen zum testen ? Ein paar Versuche braucht es schon, ähnlich wie beim 1. Smartphone.


Also ich nutze bei der Arbeit auch beide Systeme und bekomme fast immer schlechte Laune, wenn ich mit dem Mac arbeiten muss. Für mich ist ein Mac so gar nicht intuitiv zu bedienen. Das fängt schon mit der ständig wechselnden Menüleiste an. Gefühlt ist beim Mac alles nur auf buntes Design getrimmt.

Was mich aber wirklich stört sind Dinge wie ein festverbauter Akku. Ich selbst nutzte mein privates Samsung-Laptop jetzt schon mehrere Jahre und irgendwann war der Akku dann mal nicht mehr so gut. Also schnell einen neuen Akku gekauft, ausgetauscht und fertig. Bei einem Mac muss das Gerät zum Händler oder eingeschickt werden... Das würde ich nicht wollen. (Ja, ich weiß, man kann das auch selber machen aber es ist nicht so gedacht und führt u.a. zum Garantieverlust auch wenn ein Akku diese meist übersteht...)

Auch habe ich bei meinem Laptop schon den Arbeitsspeicher erweitert bzw. eine neue Festplatte eingesetzt, weil mir die alte zu klein wurde. Das geht, soweit ich es weiß, beim Mac Book nicht.

Man sollte sich also gut überlegen was man möchte. Wenn man ein Gerät über lange Zeit nutzen möchte, dann sollte man darauf achten, dass man auch mal was schnell austauschen kann. Ich habe einige Kollegen, die privat auch Mac Books nutzen und die kaufen sich häufiger neue Geräte.

Aber du solltest den Mac einfach mal ausführlich testen. Vorher überlegen, was du genau brauchst bzw. wie du an einem Gerät arbeitest und das dann mal ausprobieren. Vielleicht kommst du mit dem Mac schneller zum Ziel oder auch nicht. Das muss aber jeder für sich herrausfinden...


Zitat (Jenchen @ 30.04.2017 10:29:12)
...Ich habe einige Kollegen, die privat auch Mac Books nutzen und die kaufen sich häufiger neue Geräte.

...

Das liegt mMn eher daran, dass gerade Apple User häufig 'early adaptors' sind, die generell gerne die aktuellste Technik haben und deshalb immer das neueste Gerät kaufen. Oft sogar, sobald es rauskommt. Wer hätte je davon gehört, dass jemand vor dem Laden kampiert, damit er den neuesten Laptop von Lenovo, Dell oder Acer bekommt? Will sagen, ein rascher Austauscht liegt nicht daran, dass Apple Produkte schlecht wären. Zum Batterietausch muss ich dir uneingeschränkt recht geben. Allerdings sind die Servicepauschalen auch akzeptabel und man kann auch in den Apple Store gehen. Und jetzt wo du es sagst, fällt mir auf, dass mein erstes iPad, gekauft Mitte 2011, das noch immer jeden Tag mehrere Stunden benutzt wird, noch immer einwandfrei funktioniert.

Was man auch berücksichtigen sollte: der Wiederverkaufswert bei Apple Produkten ist hoch. Erstaunt mich immer wieder.

Bearbeitet von HörAufDeinHerz am 30.04.2017 12:19:15

Hallo Beate,

es macht viel Freude Apple zu erleben, wenn man nicht unter Druck steht.
Bin heute 66 und arbeite seit 1991 mit Apple, als mich alle noch für verrückt gehalten haben. Meinen ersten habe ich gesponsert bekommen von einem Physik-Professor aus dem "Westen".
Es war der Beginn der Reise mit der Technik.
Denn wir werden zwar älter, aber die Technik rennt uns davon, wenn wir nicht dran bleiben.
Ich weiß nicht wieviele Rechner ich hatte: Der erste war ein AllinOne, natürlich den bunten iMac, ein Laptop als es noch ein "Schlepptop" war und als es mit den iPods los ging hatte Apple endlich die Aufmerksamkeit, die es brauchte, bis es allgemeiner wahrgenommen wurde.
Es ist immer was Neues und man kommt schnell mit gleich Gesinnten ins Gespräch und kann sich austauschen.
Allein das Handling ist eine Freude, nichts klappert und rasselt, ich schreibe hier am MacBookAir. Es ist wirklich immer wieder gut, arbeite dienstlich mit Microsoft und Windows-Programmen. Es ist eine Umstellung und immer wieder frage ich mich, warum das so umständlich sein muß.

Klares ja, wenn Du Zeit und eine positive Eistellung dazu hast, gut aussehen allein reicht nicht. Es soll seinen Dienst für Dich tun und es soll Dir beim Arbeiten auch Freude machen.
Trau Dich....
Viel Vergnügen.

Gruß Elke :augenzwinkern:


Gruß ins Thema,

sicher sind die Notebooks von Apple in hoher Qualität, keine Frage, aber ein hochwertiges Gehäuse aus feinstem Aluminium sollte kein Kriterium für den Kauf eines Klapprechners sein.

Das Betriebssystem Mac OS ist für langjährige Windows Anwender ebenfalls doch sehr gewöhnungsbedürftig, um es einmal vorsichtig auszudrücken.

Natürlich sind die feinen Apple Notebooks auch Prestigeobjekte, eine gute Freundin verzweifelt hier gerade, weil ihre Tochter unbedingt ein Apple Notebook für die Schule "haben muß/will", die Mutter aber nicht das Geld für den Edelrechner aufbringen kann.

Da hört es dann aber wirklich auf, wenn Schulkinder gemobbt werden, weil das Notebook nicht "edel" genug ist.

Ich selbst nutze mehrere Notebooks der Hersteller Lenovo und Samsung, auf den älteren Notebooks/Netbooks läuft Windows 7, und auch für die eine oder andere Linux Distribution habe ich ein großes Herz, gerade wenn es sich um bisserl ältere Hardware handelt.

Als Arbeitstier und Offline ist es für mich ein Samsung 17,3" Notebook. Den Rechner nutze ich nur Offline, aus guten Gründen.

Für das Surfen im Net, auch hier , habe ich mich mittlerweile doch sehr an ein Samsung Tablet gewöhnt, Android 6.x

Wollte eigentlich niemals einen Tablet Rechner haben, und nun möchte ich das Teil nicht mehr missen.

Mein Senf zum Thema, damit soll es aber auch gut sein.

Gruß

Micha