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Schulfächer - Welche würdet ihr streichen?

Neues Thema Umfrage

der kLeine gibt mal wieder seinen senf ab, ohne vorher den kompletten thread gelesen zu haben :pfeifen:

ich würde eigentlich gar nichts streichen.

auf keinen fall würde ich kulturelle fächer wie musik und kunst streichen. sowas geht einfach nicht. sowas gehört dazu. sowas gehört zu kultur einens fortschrittlichen und zivilisierten volkes. finde ich auf jeden fall.

Bearbeitet von kLeiner am 24.03.2006 11:02:26


Zitat (gwendolyn @ 24.03.2006 - 00:30:07)
das g8 in der jetzigen form in bayern ist ein absoluter mist. die 11.klasse könnte man locker wegfallen lassen, aber die kleinen ihrer kindheit-sprich:spielen-zu berauben ist schon fast kindesmisshandlung.
kein arbeitnehmer würde es sich gefallen lassen morgens um halb sieben das haus verlassen zu müssen mit 9 kg schulrucksackgewicht(selbst aber nur 50kg schwer!), da neun fächer in neun stunden unterichtet werden, dazu die gitarrentasche und das schwimmzeug unterm arm, es hat minus 10 grad, der marode bus kommt mal wieder zu spät, weil er kaputt ist, weil für die kinder ja das schlechteste gerade gut genug ist..., abends um 18 uhr wieder heimzukommen, dann noch lernen, hausaufgaben, und im musischen gym auch noch instrument üben, dann nachts um 22 uhr kurzer imbiss nach anstrengendem tag, um 23 uhr im bett und dann wieder um halb sechs aufstehen. alltag eines 10 jährigen mädchens. wo bleiben spielen, ballett, sportverein, private kontakte, konfirmantenunterricht,....? wer sich das für die kinder ausgedacht hat, hat perverse neigungen. pfuiiii!!!

:applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus:

Gestohlene Kindheit! Und dann wundern sie sich, wenn 30% Versetzung gefährdet und 70 % Nachhilfe in allem Möglichen kriegen!

Ich könnte :kotz:
und bereue bitter, dass ich meinem Kind das Gymnasium erlaubt habe.

Kind ist man nur einmal im Leben und das noch dazu sehr kurz!


Ich würde als allererstes ein Fach "Lernen lernen" einführen. Ab der 5. Klasse spätestens. Und das würde 2 Mal wöchentlich stattfinden - statt Religion.

Bazillus09

Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 26.11.2007 14:17:32


Zitat (MEike @ 24.03.2006 - 11:25:29)
auf keinen fall würde ich kulturelle fächer wie musik und kunst streichen. sowas geht einfach nicht. sowas gehört dazu. sowas gehört zu kultur einens fortschrittlichen und zivilisierten volkes. finde ich auf jeden fall. [/QUOTE]
Kleiner,

heute kann ich dir mal voll und ganz zustimmen!


Was wäre ein Land ohne Kunst, Musik und Kultur?


Das ist schon richtig, aber ich z.B habe immer mit Fächern wie Musik oder Kunst meine Probleme gehabt, bin einfach nicht der künstlerische Typ, egal, wie sehr ich mich anstrenge. Bei uns früher in der Realschule war das mit den Fächern durch Zweige gelöst: ein künstlerischer, ein wirtschaftlicher und ein mathematischer, glaube ich. Das war echt nicht schlecht, ich hatte den wirtschaftlichen mit BWL, Rechnungswesen usw. Wir sind dann später umgezogen, also auch Schulwechsel und dort gab es das dann nicht. Aber ich konnte die Dinge die ich vorher gelernt hatte sehr gut für das Berufliche Gymnasium gebrauchen, das ich nach der Realschule gemacht habe.
Also ich finde, dass viel mehr mit Zweigen gearbeitet werden sollte, da kann man individuell entscheiden, was zu einem passt und was nicht.

Zitat (marianna @ 24.03.2006 - 10:15:12)
@ Krishu: ich meine ja Wirtschaft, so richtig die Grundlagen von BWL und VWL mit Statistik und allem was so dazu gehört, keinen Puddingkurs.

:schlaumeier:


marianna

Sorry,

ich dachte du beziehst dich auf den Beitrag von Raus´geschmeckte....
Sie meinte:"Warum nicht einen Hauswirtschaftskurs anbieten" oder so ähnlich...
Als du dann geschrieben hast, dass es am Gymnasium deiner Tochter doch Wirtschaft gibt dachte ich, ich müsste dich aufklären ;)

Sorry

Krishu :blumen:

Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 26.11.2007 14:17:14


Zitat (MEike @ 24.03.2006 - 11:38:11)
Lucky,
was Kleiner und ich meinen, ist gar nicht so sehr, daß man selber groß künstlerisch tätig ist, aber in diesen Fächern lernt man ja bei einem guten Unterricht auch viel über die verschiedenen Musikrichtungen und Musikstile, oder die vielfältigkeit der Kunst im Lauf der Jahrtausende. Auch das ist für eine Allgemeinbildung wichtig.

Gruß,
MEike

Ja, wie gesagt, das ist schon richtig. Ich denke auch, dass das wichtig ist, nur ich hatte meine Probleme damit, auch mit Kunstgeschichte o.ä.

Zitat (MEike @ 24.03.2006 - 11:38:11)
Auch das ist für eine Allgemeinbildung wichtig.

genau!

ich kann es mir richtig vorstellen. die welt verblödet!

und was soll die ausrede "das liegt mir nicht so"?
dann stengt ma nsich verdammt noch mal n bischen an, um wenigstens die standarts drauf zu habe.

ansonsten läuft das eher so (vorsicht, sehr billiges beispiel):

"wie findest du eigentlich die mona lisa?"
"mona wer?"
"mona lisa"
"ist das die von nebenan?"
"trottel!"

allgemeinbildung in den bereichen kunst und wissenschaft ist wichtig. wer das nicht drauf hat, hat weniger chancen. platt ausgedrückt: kein gepflegter smalltalk - keine gepflegte karriere!

Zitat (kLeiner @ 24.03.2006 - 11:49:24)
und was soll die ausrede "das liegt mir nicht so"?
dann stengt ma nsich verdammt noch mal n bischen an, um wenigstens die standarts drauf zu habe.


kLeiner: Das ist keine Ausrede, ich denke, jedem Menschen liegen die einen oder anderen Fächer nicht so und auch wenn sie sich noch so anstrengen. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung und lasse mir nicht unterstellen, ich hätte mir keine Mühe gegeben... Hast du dich überhaupt schon mal richtig mit Kunstgeschichte beschäftigt? Das ist mit Sicherheit kein einfaches Thema...

es verlangt ja keiner, daß du gleich alles von den höhlenmalereien in lascaux bis zum pirelli kalender kennst.
aber so´n bischen wenigstens


Wie schon geschrieben,würde ich Kunst nicht streichen.
Musik natürlich auch nicht.

Aber man sollte doch darüber nachdenken ob ein Lied mit falsch gesungenen Tönen
oder ein Bild was der Lehrerin nicht gefällt,benotet gehört.

Nicht jeder ist musisch oder künstlerisch begabt.

Nochmal: Kunst liegt im Auge des Betrachters!

Man kann ein Kind nicht mit schlechten Noten bestrafen weil es nicht klockenhell singen kann oder super malen.

Was sonst über diese Fächer vermittelt wird sollte natürlich benotet werden.
Wie halt jeder "Lernstoff".


:D @Meike: :D na, dann sind wir ja einer meinung.

ich denke auch, dass das ein einzelfall war. ausserdem nehme ich an, dass diese frau vor ca. 20 jahren in einem ganz anderen schulsystem aufgewachsen ist.

am besten wären natürlich einheimische lehrer, denn selbst wenn man eine sprache hundertprozentig beherrscht, bleibt immer ein akzent.

ich habe hier selbst als lektorin für deutsch gearbeitet: da war es so, dass die schüler 2x pro woche unterricht bei einer ausgebildeten spanischen deutschlehrerin hatten und 1x die woche bei mir, wo sie dann praktizieren mussten, weil man eben auch deutsch "ohne" akzent anbieten wollte.


Zitat (kLeiner @ 24.03.2006 - 12:02:51)
es verlangt ja keiner, daß du gleich alles von den höhlenmalereien in lascaux bis zum pirelli kalender kennst.
aber so´n bischen wenigstens

Genauso sehe ich das auch, die heutige Jugend hat einfach zu wenig Allgemeinbildung.

Frage mal ein Jugendlichen ob er Chippendale kennt ?
Wenn er dir antwortet : Best male revue for sexy men, male strippers, dann kann er wenigsten englisch sprechen, hat aber keinen blassen Schimmer vom englischen Möbelstil.
solche Beispiele kann man beliebig vorsetzen...alle Kiddies schnell einen Führerschein und ein

Tante Edit sagt wenn die z.B. in Dänemark tanken wollen, müssen sie erst in die Betriebsanleitung gucken rofl

Bearbeitet von Nyx am 24.03.2006 12:40:49

Zitat (Jippie @ 24.03.2006 - 12:09:25)
Man kann ein Kind nicht mit schlechten Noten bestrafen weil es nicht klockenhell singen kann oder super malen.

Noten sind ja keine Strafen, sondern sollen Auskunft geben über die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Schülers.
Und nach deiner Logik könnte man auch keine Sportnoten geben, weil ja nicht jeder koordinativ begabt ist und somit keine einheitliche Grundlage vorhanden ist. Wenn man will, kann man dieses Argument auch auf Fächer wie Mathematik ausdehen.
Und Kunstlehrer benoten ein Bild ja nicht danach, ob es ihnen gefällt oder nicht; es wird normalerweise eine klare Aufgabe gestellt (z.B. dies und das in der Zentralperspektive darstellen) und dann geschaut, inwieweit das Ergebnis den geforderten Kriterien entspricht.

Zitat (gwendolyn @ 24.03.2006 - 00:30:07)
9 kg schulrucksackgewicht

:D hätte da noch einen vorschlag:

rucksäcke zum hinterherziehen finde ich super.

Genauso sehe ich das!
Diese Fächer sind für mich "TALENT"-Fächer.

Sie sollten erteilt werden aber nicht benotet!
Jedenfalls nicht das malen oder singen.
Aber auch nicht ob ich die 100m in einer bestimmten Zeit schaffe.

Mit Mathe und Deutsch sieht es anders aus.
Das gehört zu Allgemeinbildung und ist für das zukünftige Leben sehr wichtig.

Aber ob ich singen kann oder Mona Lisa malen kann liegt an meinem Talent.
Das kann man nur bedingt lernen.

Aber wer will benoten was ich als Kunst bewerte?
Was meinem persönlichem Talent entspricht?


Zitat (Jippie @ 24.03.2006 - 13:25:18)
Aber ob ich singen kann oder Mona Lisa malen kann liegt an meinem Talent.


darum geht es (mir auf jeden fall) nicht.
ob du die mona lisa malen kannst oder in chicago platzt ne bratwurst - ist eigentlich scheißegal.
aber kennen solltest du die mona lisa schon - darum geht es (mir).

und da gibt es diverse sachen, die ich einfach für allgemeinbildung halte.
ich finde man sollte schon wissen wer z.b. unsere nationalhymne komponiert hat. und wer den text geschrieben hat und was er damit ausdrücken wollte u.s.w.
das sind natürlich nur beispiele. aber ich finde mein gesprächspartner, sofern er ne gute figur machen will, sollte sowas wissen.

übrigens noch was, was ich für ganz wichtig halte, ist geschichtsunterricht.

gemeinsame kultur (musik, kunst u.s.w.) und gemeinsame geschichte ist es, was menschen als völker miteinander verbindet. darüber (u.a.) findet ein volk und zum teil auch der einzelne seine identität - wer bin ich? - wo komme ich her?
wäre schon doof, wenn man da nicht wenigstens die basics kennt.

und um andere völker und kulturen verstehen zu können, wäre es auch nicht schlecht, von deren kultur und geschichte n bischen was zu wissen.
wäre also auch da ratsam, die basics zu kennen.

somit sind (unter diesen aspekten betrachtet) kulturelle schulfächer für den menschen als soziales wesen und weltbürger vielleicht wichtiger als alles anderen.

ich will noch nachlegen: :pfeifen:

n schönes zitat (autor mir unbekannt, steht auf einer bob marley platte)
"ein volk daß seine geschichte nicht kennt, ist wie ein baum ohne wurzeln."

Bearbeitet von kLeiner am 24.03.2006 14:32:34


Muss das alles in der Schule vermittelt werden, oder ist das nicht auch eine Aufgabe der Eltern?

Unsere Kinder wissen die von kLeiner angeführten Basics auch durch uns. man kann ja schließlich nicht alles auf die Schule abschieben, wozu hat man den Kinder bekommen.

Ich finde es ist ein Armutszeugnis für die Eltern, wenn sie offensichtlich nicht in der Lage sind, ihren Kindern solche Dinge zu vermitteln.

marianna


Zitat (marianna @ 24.03.2006 - 14:33:26)
Muss das alles in der Schule vermittelt werden, oder ist das nicht auch eine Aufgabe der Eltern?

Unsere Kinder wissen die von kLeiner angeführten Basics auch durch uns. man kann ja schließlich nicht alles auf die Schule abschieben, wozu hat man den Kinder bekommen.

Ich finde es ist ein Armutszeugnis für die Eltern, wenn sie offensichtlich nicht in der Lage sind, ihren Kindern solche Dinge zu vermitteln.

marianna

du machst zu hause mit deinen kindern noch ne runde kunst-, musik- und geschichtsunterricht? :blink: heftig! (IMG:http://www.kampfkunst-board.info/forum/images/smilies/Respekt.gif)

allerdings habe ich solche sachen im großen und ganzen immer für eine sache gehalten, die kinder in der schule lernen sollten.
ich dachte, den eltern obliegt es eher, den kindern ethische grundwerte, verantwortung und moral beizubringen/vorzuleben.

so kann man sich irren. :wacko:

Zitat (marianna @ 24.03.2006 - 14:33:26)
Muss das alles in der Schule vermittelt werden, oder ist das nicht auch eine Aufgabe der Eltern?

Unsere Kinder wissen die von kLeiner angeführten Basics auch durch uns. man kann ja schließlich nicht alles auf die Schule abschieben, wozu hat man den Kinder bekommen.

Ich finde es ist ein Armutszeugnis für die Eltern, wenn sie offensichtlich nicht in der Lage sind, ihren Kindern solche Dinge zu vermitteln.

marianna

Aber eltern können doch auch nicht alles wissen. Oder: Wenn mich die alten Ägypter nicht interessieren werd ich mich bestimmt nicht mit meinem Kind hinhocken und sagen: So das ist die Nofretete, ein weiblicher Pharao...

Ich finde auch es sollten kulturelle Fächer geben. Und Geschichte, aber nicht nur die deutsche Geschichte, die natürlich wichtig ist (ich durfte sie 3mal in der Schule durchnehmen), sondern auch die der anderen Kulturen. Ich finde, das wurde zu wenig vermittelt...

@kleiner

Da geh ich mit Dir absolut konform!
Man sollte wissen WER Mona Lisa gemalt hat oder WER Mozart ist und WAS er komponiert hat.

Was ich meine ist das malen und singen was bewertet wird.
Der Text eines Liedes ist wichtig,aber nicht ob ich die Töne treffe!

Das ist und bleibt Talent!

Das kann man nicht bewerten!

Bearbeitet von Jippie am 24.03.2006 14:54:02


Da fällt mir ein, mein Vater und ich haben uns für die Geschichte anderer Völker interessiert und viele Beiträge und Reportagen dazu angeschaut, oder Tierdokus und so. Ohne mein Vater hätte ich das nicht gelernt und hätte kein Interesse dafür entwickelt. Aber mein Vater interessierte sich nicht für Kunst. Daher weiß ich wenig über die Kunst. Das was ich weiß, weiß ich von der Schule und Rembrandt hab ich durch zufall mal im Fernsehen kennen gelernt... Ich meine, schön das ich Picasso kenne, doch es hätten ruhig ein paar mehr Künstler sein können... das berühmte Bild von Rügen, die Kreidefelsen, davon hab ich erst erfahren, als ne Freundin dort Urlaub gemacht hat und mir davon berichtet hat. Ich finde es schade, das ich das nicht in der Schule gelernt habe. Und amerikanische Geschichte hab ich im Muskunterricht gelernt, damit wir den Blues und den Jazz verstehen können, wirklich schade...


Man muss so was ja nicht als Unterricht machen, so was erzählt man eben, wenn es sich ergibt, bzw. die Kiddies fragen.

Ethik, Moral, Verantwortungsbewusstsein lebt man doch eigentlich so oder so vor. Ich kann ja von meinen Kindern kein gutes Benehmen erwarten, wenn ich es selbst nicht vorlebe.

Interesse für andere Kulturen kann man doch sehr einfach auf Reisen vermitteln. Ich fand es richtig SUPER, wenn meine Kiddies mit damals 8 bzw. 12 Jahren in Ägypten die anderen, leichtbekleideten Touristen anmachten, dass sie sich doch bitte etwas bedeckter zeigen sollen. (also keine Shorts und Trägertops außerhalb der Poolzone, sondern lange Hose, bzw. langer Rock und lange Ärmel aus nicht durchlässigem Material)

marianna


Zitat (galapagos24 @ 24.03.2006 - 14:49:07)
So das ist die Nofretete, ein weiblicher Pharao...

setzen, 6 B)

das ist nicht ganz sicher. :pfeifen:
ganz sicher ist aber, daß sie die frau eines pharaos war. B)

Bearbeitet von kLeiner am 24.03.2006 14:59:06

@ galapagos 24

nee alles nicht, z.B. keine große Ahnung von Technik, dafür ist dann mein Göga zuständig.

marianna :pfeifen:


Zitat (kLeiner @ 24.03.2006 - 14:55:57)
Zitat (galapagos24 @ 24.03.2006 - 14:49:07)
So das ist die Nofretete, ein weiblicher Pharao...

setzen, 6 B)

das ist nicht ganz sicher. :pfeifen:
ganz sicher ist aber, daß sie die frau eines pharaos war. B)

kLeiner, dass wäre im 2. Satz dann gekommen: "Aber ob sie wirklich ein Pharao war, ist man sich noch nicht sicher..." :augenzwinkern:

Zitat
Mal ehrlich, wer kann denn schon so gut Englsich, daß er einen fehlerfreien Unterricht halten könnte? Die Idee alle Vorträge, auch wissenschaftliche, nur noch in englischer Sprache zu halten, ist doch irgendwelchen kranken Gehirnen entsprungen. Es gibt nun mal keine Sprache in der man sich besser ausdrücken kann, als die Muttersprache!


@meike, an den universitäten ist es aber gang und gäbe, dass u.a. seminarvorträge gemischtsprachig gehalten werden, d.h. ein ausländischer student darf seinen vortrag in englischer sprache halten. das gilt auch für fächer wie mathematik. gerade dort werden häufig ganze vorlesungen in englischer sprache angeboten. die meisten mathematischen fachbücher sind auch in englisch, französisch (bourbaki) und russisch.
studenten aller studienrichtungen müssen sich schon auf polyglotte arbeitsbedingungen einstellen.

übrigens gibt es eine möglichkeit latein für ein medizinstudium gekonnt zu umschiffen.
wer am mathematischen zweig nur englisch und französisch und dafür chemie hatte, der kann chemie studieren und anschließend medizin als aufbaustudium. dazu braucht man weder ein latinum, noch den geforderten numerus clausus.

Zitat (marianna @ 24.03.2006 - 14:55:54)
Man muss so was ja nicht als Unterricht machen, so was erzählt man eben, wenn es sich ergibt, bzw. die Kiddies fragen.

Ethik, Moral, Verantwortungsbewusstsein lebt man doch eigentlich so oder so vor. Ich kann ja von meinen Kindern kein gutes Benehmen erwarten, wenn ich es selbst nicht vorlebe.

Interesse für andere Kulturen kann man doch sehr einfach auf Reisen vermitteln. Ich fand es richtig SUPER, wenn meine Kiddies mit damals 8 bzw. 12 Jahren in Ägypten die anderen, leichtbekleideten Touristen anmachten, dass sie sich doch bitte etwas bedeckter zeigen sollen. (also keine Shorts und Trägertops außerhalb der Poolzone, sondern lange Hose, bzw. langer Rock und lange Ärmel aus nicht durchlässigem Material)

marianna

Hallo Marianna,

es haben leider nicht alle Kinder die Möglichkeit so schöne Reisen zu unternehmen und so aktiv zu lernen. Ich bin ganz klar auch dafür, dass sowas in der Schule abgedeckt wird, sonst haben gewisse Kinder von Anfang an keine Chance!!!

Cleo :blumen:

OK

Da muss ich dir wirklich recht geben Cleopatra :blumenstrauss: , allerdings ist es bei vielen Eltern doch so, dass sie einfach zu bequem sind und alles auf die Schule abwälzen.
Vor allem manche "berufstätigen" Mütter, die 5 Stunden die Woche arbeiten, aber sich aufführen als wären sie 40 Std. die Woche am arbeiten.


marianna


Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 26.11.2007 14:16:31


Es gibt aber auch Eltern, die ihren Kindern nicht mehr helfen können!
Meine Nichte macht gerade die Realschule nach, war vorher in der Hauptschule ein Mathe-Ass! Nun kommt sie nicht mehr mit. Ihre Eltern können ihr auch nicht mehr helfen, weil sie das nciht mehr rechnen können. Nun helfe ich, wenn meine Nichte will, ihr bei Mathe, muß mich aber jedesmal umstellen. Erst letzte Woche hatte ich mit ihr ein Gespräch: Sie:"Wir sollen es mit X lösen." - "Mit X? Das ist ne einfache Gleichung! Nach 3 Zeilen hast das ergebnis! Wozu ein X?" - "So müßen wir es aber rechnen, sonst ist der Lösungsweg falsch!" :blink: Ich dachte immer es kommt aufs Ergebnis an. Und dann hab ich ihr bei den Xen geholfen, und sie ist echt gut im Rechnen, macht nur kleine Gedankenfehler. Und dann rufe ich sie an: "Wie war deine Arbeit?" - "Reden wir nicht darüber! Es kamen Gleichungen dran und keine Xe!" :wacko: Sie hat mir leid getan... nun versuchen wir in Zukunft alles zu lernen!


Zitat (marianna @ 24.03.2006 - 15:31:01)
OK

Da muss ich dir wirklich recht geben Cleopatra :blumenstrauss: , allerdings ist es bei vielen Eltern doch so, dass sie einfach zu bequem sind und alles auf die Schule abwälzen.
Vor allem manche "berufstätigen" Mütter, die 5 Stunden die Woche arbeiten, aber sich aufführen als wären sie 40 Std. die Woche am arbeiten.


marianna

Stimmt beides. Für vieles muss heute der Staat hinhalten wo ich auch für mehr Eigenverantwortung bin, aber gerade in Sachen Ausbildung wäre es sehr ungerecht aus oben genannten Gründen. Es gibt so viele blitzgescheite Kinder, die nicht unbedingt seltener aus weniger gebildeten Familien, als aus den "elitären" Familien kommen. Wenn die von den Eltern keine Unterstützung erwarten können ist es so wichtig dass die Schule Potenzial hat die zu fördern, egal wo deren Stärke liegt.... :blumen:

Cleopatra du hast ja vollkommen recht!

Aber wie sieht es denn in den Schulen aus: die Kinder aus "elitären" Familien werden doch mit guten Noten überschüttet und die mit Sicherheit nicht weniger begabten Kinder aus einfacheren Verhältnissen bekommen nach der Grundschule mit Chance eine Realschulempfehlung, aber bloss nicht aufs Gymnasium!!!!!

Sie bekommen auch nicht unbedingt
Förderunterricht, sondern dann lieber die anderen, damit man nur auch seine Gymnasialempfehlung rechtfertigen kann.

Schade, aber wie soll man es ändern!

marianna


Marianna, da muss ich ehrlich sagen, dass ich nicht weiss wie das in der Realität läuft. Zum einen kenn ich das deutsche Schulsystem überhaupt nicht (bin Schweizerin) und zum anderen hab ich selber keine Kinder, die mich der Sache näher bringen würden...


Cleopatra es waren eben die Erfahrungen, die ich in den Grundschulklassen meiner Kiddies gemacht habe. Von der Schulleitung wurde ja auch alles abgesegnet......

:schlaumeier:

Na ja im Juni sind wir mit Schule dann endgültig durch :jupi:


marianna


Zitat (marianna @ 24.03.2006 - 17:33:55)
Cleopatra es waren eben die Erfahrungen, die ich in den Grundschulklassen meiner Kiddies gemacht habe. Von der Schulleitung wurde ja auch alles abgesegnet......

:schlaumeier:

Na ja im Juni sind wir mit Schule dann endgültig durch :jupi:


marianna

Und es sind genau auch unsere Erfahrungen! Und leider sind wir noch lange nicht durch sondern stecken mittendrin. :heul: :heul: :heul:

@ Bazillus09

Wenn ihr noch mittendrin seid, ab in die Elternvertretung, da kann man wenigstens noch ein bisschen mitreden

marianna


Zitat (marianna @ 24.03.2006 - 15:31:01)
OK

Da muss ich dir wirklich recht geben Cleopatra :blumenstrauss: , allerdings ist es bei vielen Eltern doch so, dass sie einfach zu bequem sind und alles auf die Schule abwälzen.
Vor allem manche "berufstätigen" Mütter, die 5 Stunden die Woche arbeiten, aber sich aufführen als wären sie 40 Std. die Woche am arbeiten.


marianna

Das mit dem Abwälzen stimmt zum Teil. Aber hat die Familie überhaupt die Zeit dazu? Meist müssen heute beide Elternteile arbeiten um über die Runden zu kommen. Die Arbeitszeiten speziell im Einzelhandel wurden verlängert. Der Haushalt soll auch noch gemacht werden.

Ich bin der Meinung, das Bildung in der Hauptsache Schulsache ist, dagegen
Erziehung Eltern Sache.

Na wenn dann der Haushalt wichtiger ist wie die Kinder.
Ich bin eben kein Putzteufel, uns waren dann eben die Kinder wichtiger.

marianna


Na deine Wohnung möcht ich sehn und die Kinder bekommen dann wahrscheinlich Fastfood zu essen. Waschen musst du auch nicht. Muß ich als Mann dir sagen was im Haushalt alles zu tun ist?


Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 26.11.2007 14:35:46


Hallo Sparfuchs,

erst mal gibt es bei uns fast nie Fast Food, sondern bevorzugt asiatische Küche mit frischen Zutaten. Man kann sich ja auch beim Gemüseschneiden unterhalten...........
hausarbeit teilen Göga und ich seit 30 Jahren :)

Wäsche in die

Besuch konnte immer unangemeldet kommen, es blitzte und blinkte eben nicht an allen Ecken. Aber wir wohnen eben und leben nicht in einem sterilen Möbelhaus......

marianna


Danke MEike

lieber zufriedene Kinder als ne blitzende Wohnung ggg

marianna


Solche Frauen braucht das Land.

Respekt :weissefahne:


Zitat (marianna @ 24.03.2006 - 18:12:50)
@ Bazillus09

Wenn ihr noch mittendrin seid, ab in die Elternvertretung, da kann man wenigstens noch ein bisschen mitreden

marianna

Ja, schon voll dabei.

Aber je mehr man da drin steckt, desto frustrierter wird man. :wallbash:

Kann ich bei uns so nicht sagen!

Könnte aber auch am Lehrer gelegen haben, mit dem wir Elternvertreter echt gut zusammengearbeitet haben.

marianna


Na, unsere Klassenleitung ist voll auf dem "Alle-haben-sich-lieb"-Trip" und der "Das-müssen-wir-ausdiskutieren"-Schiene, aber wenn es ernst wird und Kritik aufkommt, ist sie gleich beleidigt und rächt sich an den Kindern.

Durch das neue G8 ist die ganze Schule total desorientiert, planlos und man versucht jetzt (nach 1,5 Jahren) langsam, sich zu organisieren.

Leider geht das alles an den Kindern aus, die völlig überfordert sind. Meine Tochter krebst irgendwie so rum, ich denke, es war ein Riesenfehler, sich auf das G8 einzulassen. Aber - zu spät. Sie wollte das halt unbedingt und wir wollten ihr die Chance nicht vermasseln. Dafür haben wir ihr jetzt irgendwie die Kindheit vermasselt. :(


Na so eine Lehrerin hatte meine Tochter in der Grundschule, da ging es mal auf einem Elternabend nur darum, wie man jetzt die "Klassenkasse" nennt, weil in irgendeinem Paragrafen des Schulrechts steht, dass man den Begriff "Klassenkasse" nicht verwenden darf.......... :labern: :labern: :labern: :labern:

Aber was ist G8 ? :keineahnung:

Wie sieht es denn mit dn anderen Eltern aus? Kann man da was machen?

marianna


G8 bedeutet, das Gymnasium in 8 statt wie bisher in 9 Jahren zu absolvieren. Wir sind hier in Bayern und die liebe Frau Hohlmeier (Tochter von Franz Josef Strauß mit damals 2 Kindern auf Privatschulen) hat als unsere Kultusministerin im Ruck-Zuck-Eilverfahren und mit Unterstützung unseres Landesvaters Stoiber das G8 innerhalb eines Jahres durchgedrückt. Lehrplan umgemodelt, Stundentafeln erhöht, angeblich Stoff ausgemistet (was aber gar nicht stattgefunden hat, wie sich jetzt rausstellt) und innovativst "Intensivierungsstunden" eingeführt, die nicht genutzt werden (können), wie sie sollten. Die damaligen 5. Klassen hat es sozusagen während der Fahrt erwischt, die waren plötzlich G8. Wir sind die "nächste Generation". Zu wenig Lehrer, kein Platz, ein Plan. Hohlmeier ist weg und wir gucken blöd. :wallbash:

Jetzt stehen die Schulen da, es existiert nichtmal ein Lehrplan für die 8. Klasse, der ja die jetzigen 7.Klässler betrifft (naja, vielleicht ist er mittlerweile fertig). Dafür haben die Lehrer freie Hand, den Stoff zu kürzen, wie sie es für richtig halten. Nur wissen die Lehrer auch nicht, was später relevant ist. Also, was sollen sie weglassen?

Auch eine Folge des G8: 2. Fremdsprache in der 6. Klasse, wo sie noch mit der 1. nicht richtig warm geworden sind. 30% der Klasse sind versetzungefährdet, der Lateinlehrer kommt aus der Erwachsenenbildung, zieht jede Woche eine Lektion durch und wer nicht mitkommt, - sorry! Is halt so.

Unsere Klasse hatte vor 2 Wochen Krisensitzung. Leider kommen die wenigstens Eltern, deren Kinder schlecht dastehen, wohl aus Scham. Nächste Woche Gespräch mit Direktor, nicht nur für unsere Klasse, für die ganze Schule. Eine Art Resümee, was schon gut läuft und wo es hapert. Ich bin sicher, dass alles schön geredet wird. Jede Schule tut, als würde es laufen, damit es nicht heißt, die kriegen es nicht in den Griff. Ist ja auch eine Image-Sache.

Ich sag`s Dir! Sei bloß froh, wenn es rum ist. Ich sehne den Tag herbei und werde ein großes Fest feiern (wenn ich dann noch lebe...)


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