Chester Bennington ist tot: Sänger von Linkin Park


Wieder bleibt nur die Frage warum ...?
Warum hat jemand den finalen Weg gewählt?
Warum hat dieser Mensch nicht mit seinen Lieben geredet?
Warum hat er sich keine Hilfe geholt?
Warum hat es keiner gemerkt?

Warum ...?

Leave out all the rest
Numb
In the end
Heavy
Good good bye

Deine Texte waren immer sehr zum nachdenken, sie hatten Tiefgang und viel Gefühl. Ich hoffe, Du findest jetzt den Frieden, den du anscheinend in deinem Leben nicht hattest.

Machs gut ... :(

Ich mag die Musik auch, schade um den Menschen. Wenn die Menschen, die sich umbringen, auch nur einen Gedanken daran verschwenden würden, was sie ihren Angehörigen damit antun, würden sie es vielleicht lassen. Es fällt mir schwer, mich da reinzudenken. Ich denke, viele Promis können mit dem Ruhm, dem Geld, der Prominenz nicht umgehen. Alkohol und Drogen geben den Rest. Schade!

Bearbeitet von Isamama am 20.07.2017 22:12:04


Zitat (Isamama @ 20.07.2017 22:10:21)
.. Wenn die Menschen, die sich umbringen, auch nur einen Gedanken daran verschwenden würden, was sie ihren Angehörigen damit antun, würden sie es vielleicht lassen.

Doch, glaub mir, das tun sie! Und es würde nichts, rein gar nichts ändern. Depressive Menschen denken dann, die Umwelt wäre ohne sie, ohne die Probleme, die sie verursachen, ohne die Irrungen und wirren Gedanken, deutlich besser dran. Ja, sie halten auch das, was sie quält, nicht mehr aus, auch darum wählen sie diesen Weg. Sie denken, man kann sie doch gar nicht mögen, weil sie sich selbst nicht (mehr) mögen.

Bearbeitet von Binefant am 20.07.2017 22:20:13

Zitat (Binefant @ 20.07.2017 22:19:38)
Doch, glaub mir, das tun sie! Und es würde nichts, rein gar nichts ändern.

Doch, manchmal ändert es etwas:
Dass sie nämlich ihr (für sie unerträgliches) Leid noch länger ertragen, mit Rücksicht auf ihre Angehörigen.
Bis es dann gar nicht mehr geht...

Haben Angehörige das Recht, in diesem Fall "Rücksicht" zu erwarten?

Nein, Angehörige haben in dem Fall nicht das Recht Rücksicht zu erwarten.

Ich habe selber seit meiner Kindheit mit einer psyschischen Krankheit zu kämpfen, und habe selber bereits 3 ernste Selbstmordversuche hinter mir (abgesehen von den unzähligen malen wo ich mir dann doch gedacht habe: Ne, lass mal)
Mein Trauma kommt ebenfalls aus meiner Kindheit (wie auch bei Chester Bennington). In meinem Fall zwar kein physischer Missbrauch, dafür aber psychischer. Und ihr glaubt garnicht, wie einen das für den Rest des Lebens verfolgt. So dümpelt man Jahre vor sich hin, und die Angehörigen nehmen einen nicht ernst.
Meine Eltern sind erst nach meinem ersten Selbstmordversuch (und damit verbundenem Aufenthalt in der geschlossenen Psychiatrie) mal wach geworden. Vorher wurde mir sogar verboten, zur Therapie zu gehen.
Hätte es in den 3 Fällen nicht jedes mal eine "glückliche Fügung" gegeben, wäre ich heute nicht mehr.

Die Angehörigen tun mir in solchen Fällen absolut nicht Leid (bis auf die Kinder, ich habe selber meinen Stiefvater zu Grabe tragen müssen, ebenfalls Selbstmord). Denn hätte man sich um den Menschen gekümmert, wäre er nun nicht tot.

Für Außenstehende ist es unvorstellbar, wie sehr ein psychisches Problem belastet und weh tut. Es zerreist einen innerlich. Ich behaupte sogar, keine Krankheit der Welt verursacht so starke Schmerzen wie der Gedanke, nicht mehr Leben zu wollen.


(Ich habe dank Herrn Hutzi irgendwann noch die Kurve bekommen, und führe inzwischen ein fast beschwerdefreies Leben.)


Zitat (Jeannie @ 20.07.2017 22:36:50)
Doch, manchmal ändert es etwas:
Dass sie nämlich ihr (für sie unerträgliches) Leid noch länger ertragen, mit Rücksicht auf ihre Angehörigen.
Bis es dann gar nicht mehr geht...

Haben Angehörige das Recht, in diesem Fall "Rücksicht" zu erwarten?


Jeannie, dann hat sich aber doch eigentlich auch nichts geändert, nur verschoben. Und das Leid des betroffenen nur verlängert. Und nein, Angehörige haben - zumindest vom Betroffenen - keine Rücksicht zu verlangen, ganz bestimmt nicht. Trotzdem tut es weh, wenn jemand diesen Weg als den für sich einzigen Ausweg sieht.


Zitat (Hutzibuh @ 21.07.2017 08:08:45)
Die Angehörigen tun mir in solchen Fällen absolut nicht Leid (bis auf die Kinder, ich habe selber meinen Stiefvater zu Grabe tragen müssen, ebenfalls Selbstmord).  Denn hätte man sich um den Menschen gekümmert, wäre er nun nicht tot. 

Sorry, da muss ich dir widersprechen. Auch wenn man sich kümmert, kann es manchmal nicht reichen, um denjenigen am Leben zu halten. (und ja, ich weiß, wovon ich spreche)

Psychische Erkrankungen sind nicht einfach, man kann immer für denjenigen da sein, man kann seine Hilfe anbieten und selbst sein möglichstes tun, aber: derjenige muss sie auch annehmen können! Und da hapert es leider, nicht alle können die Hilfe in ausreichendem Maße annehmen, dass der letzte Schritt nicht unausweichlich folgt. Nicht immer ist das mögliche auch genug.

Nachtrag:
Nur mal so als 'Denkanstoß' (nicht böse gemeint) zu hätte man sich gekümmert: depressive Menschen sind oftmals sehr gute Schauspieler, sie lachen dir ins Gesicht, während sie innerlich zerbrechen. Und nein, man sieht oftmals nichts, gar nichts.

Bearbeitet von Binefant am 21.07.2017 09:45:20

Ich finde es sehr,sehr schade um ihn. Auch ich kenne Depressionen sehr gut.
Seine Musik war wunderbar.
R.I.P.,Chester. :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul:


Zitat (Binefant @ 21.07.2017 09:30:19)
Psychische Erkrankungen sind nicht einfach, man kann immer für denjenigen da sein, man kann seine Hilfe anbieten und selbst sein möglichstes tun, aber: derjenige muss sie auch annehmen können! Und da hapert es leider, nicht alle können die Hilfe in ausreichendem Maße annehmen, dass der letzte Schritt nicht unausweichlich folgt. Nicht immer ist das mögliche auch genug.

Es gibt die Möglichkeit, jemanden zwangseinweisen zu lassen. Wenn wirklich nichts hilft, ist das die beste Lösung.
So wurde es bei mir und auch bei meinem Stiefvater gemacht. Zum Glück ist unsere Hausärztin unsere Nachbarin, die hat alles in die Wege geleitet.
Natürlich ist das sehr hart für alle Beteiligten. Aber manchmal ist es die einzige Lösung.

In den wenigsten Fällen sind die Angehörigen wirklich für einen da. Es wird immer wieder alles heruntergespielt, es gibt Anmerkungen wie "das ist doch alles nicht so schlimm", "es gibt Menschen mit viel schlimmeren Problemen", "du hast doch alles was du brauchst", "warum stellst du dich so an", usw.
Ich habe viel Zeit in geschlossenen Einrichtungen, Gruppentherapien usw. verbracht, daher kann ich sagen dass nicht nur ich diesen Eindruck habe. Alle Patienten mit denen ich gesprochen habe hatten das selbe Problem. Entweder es gab ganz einfach keine Angehörigen mehr, oder die Angehörigen haben den Ernst der Lage ganz einfach nicht verstanden.

Ganz extrem habe ich das in einer Gruppentherapie für Jugendliche festgestellt. Da musste immer ein Elternteil teilnehmen. Was da manchmal los war ist unvorstellbar. Keiner der Eltern war sich darüber im Klaren, wie ernst die Lage war. Und wir Patienten hatten ausnahmslos alle schon mindestens einen Selbstmordversuch hinter uns und waren in geschlossenen Einrichtungen gewesen.
Uns wurde immer wieder vorgeworfen wir würden unsere Eltern mit unserem Handeln erpressen wollen, würden nur Aufmerksamkeit suchen, usw. Das war auch für die Therapeuten jedes mal sehr schwierig.

Ich erinnere mich an eine Situation, in der ich während einer Sitzung mit meiner Sitznachbarin (wir waren inzwischen gut befreundet und haben auch außerhalb der Therapie viel zusammen unternommen) getuschelt habe. Das tun 14-15 jährige nunmal. Plötzlich stand eine Mutter auf und brüllte uns in einem richtig aggressiven Ton an: "Ihr seid so assozial. Ihr benehmt euch wie Hauptschüler der *** Schule (eine sehr verrufene Schule in der Gegend). Euer Problem kann ja nicht so groß sein, wenn ihr nicht die Fresse halten könnt." (Und ja, das ist der original Wortlaut).
Wir waren beide so perplex dass wir nichts mehr sagen konnten und auf der Stelle angefangen haben zu weinen. Anschließend mussten wir beide über Nacht in der Einrichtung bleiben, weil absolut klar war dass wir uns sobald wir da raus waren etwas angetan hätten.

Die Mutter hat in der nächste Therapiesitzung immer noch nicht verstanden, dass so ein Verhalten gegenüber einem labilen Menschen absolut unangebracht ist, egal wie sehr man sich gerade aufregt. Sie wollte sich auch nicht bei uns Entschuldigen, da sie ihre Reaktion für vollkommen in Ordnung empfand. Die Dame wurde dann gebeten zu gehen und durfte die Therapiesitzungen nicht mehr besuchen.

Zitat (Hutzibuh @ 21.07.2017 08:08:45)
(Ich habe dank Herrn Hutzi irgendwann noch die Kurve bekommen, und führe inzwischen ein fast beschwerdefreies Leben.)

Fühle dich von mir aus des Ferne mal ganz kräftig gedrückt :trösten: :trösten:

Und kaum ist der/die Zwangseingewiesene wieder raus, kommt man a.) eventuell gar nicht mehr an ihn/sie ran, weil man nicht gelassen wird, b.) geht alles möglicherweise von vorne los, wie gesagt, Depressive sind sehr gute Schauspieler (möglicherweise auch den Ärzten gegenüber!).

Ja, es gibt auch die Sorte ignoranter Arschgeigen, die so reagieren wie in deinem Beitrag. Es gibt aber auch sehr, sehr viele, die helfen, wo und wie sie können, es reicht trotzdem nicht. Und wie willst Du eine Zwangseinweisung einleiten, wenn dieser Mensch zu geschickt versteckt, wie es ihm wirklich geht? Wenn man nicht merkt / nicht merken kann, wie ernst es wirklich ist?

Es gibt hier kein Schwarz/Weiß-Denken, es gibt tausend verschiedene Grautöne... hier einige Sätze, die das ganze sehr gut beschreiben (leider nur auf Englisch)

“ Depression isn’t always crying your mascara off in the shower and playing sad songs in bed. Sometimes it’s not wanting to talk to anyone for days and other times it’s desperately needing to be around people. Sometimes depression is having no appetite even though you haven’t eaten anything since yesterday and sometimes it’s eating everything you have in the fridge. Depression isn’t your boyfriend holding you and telling you that it’s going to be okay. It’s sitting across the table, not eating, having him ask you what’s wrong and knowing that you’re ruining his night because you can’t seem to snap out of it and just be happy. It’s the frustrating feeling of desperately wanting to enjoy something and just fucking be normal for once. It’s keeping things a secret from the people you love because you don’t want them to look at you like you’re broken. No, depression isn’t beautiful black and white images. Depression is lonely and frustrating and mostly just fucking exhausting.


Ich versuche mal, es sinngemäß zu übersetzen:

Depression ist nicht nur, unter der Dusche zu heulen und traurige Lieder im Bett zu hören. Manchmal will man nur tagelang mit niemandem reden, manchmal will man immer jemanden um sich herum haben, bloß nicht alleine sein. Manchmal hat man keinen Appetit, obwohl man seit gestern nichts mehr gegessen hat, manchmal frisst man alles in sich hinein, was im Kühlschrank ist. Depression ist nicht, wenn dein Freund dich im Arm hält und dir versichert, alles wird wieder gut, Depression ist mit ihm am gleichen Tisch zu sitzen, ohne Appetit, er fragt dich, was los ist und du weißt, dass du ihm den Abend versaust, weil du es nicht schaffst, einfach glücklich zu sein. Es ist das frustrierende Gefühl, unbedingt glücklich und normal sein zu wollen. Es geht darum, Geheimnisse vor den Menschen zu haben, die du liebst, weil du nicht willst, dass sie sehen, wie schlecht es dir wirklich geht, dass sie dich ansehen, als ob du nicht normal bist. Nein, Depression ist nicht schwarz/weiß, Depression ist einsam, frustrierend und meistens einfach schrecklich erschöpfend.


Zitat (Binefant @ 21.07.2017 10:40:08)
Und kaum ist der/die Zwangseingewiesene wieder raus, kommt man a.) eventuell gar nicht mehr an ihn/sie ran, weil man nicht gelassen wird, b.) geht alles möglicherweise von vorne los, wie gesagt, Depressive sind sehr gute Schauspieler (möglicherweise auch den Ärzten gegenüber!).

Ja, es gibt auch die Sorte ignoranter Arschgeigen, die so reagieren wie in deinem Beitrag. Es gibt aber auch sehr, sehr viele, die helfen, wo und wie sie können, es reicht trotzdem nicht. Und wie willst Du eine Zwangseinweisung einleiten, wenn dieser Mensch zu geschickt versteckt, wie es ihm wirklich geht? Wenn man nicht merkt / nicht merken kann, wie ernst es wirklich ist?

Es gibt hier kein Schwarz/Weiß-Denken, es gibt tausend verschiedene Grautöne... hier einige Sätze, die das ganze sehr gut beschreiben (leider nur auf Englisch)

Also an den Zwangseingewiesenen rankommen tut man. Psychiatrien haben ja auch Besuchszeiten. Ich kann mir vorstellen dass es vielleicht in Ausnahmefällen nicht möglich ist (z.B. wenn der Patient eine Gefahr für andere darstellt), aber dann ist es wohl auch besser so. Das einzige Problem ist, dass man bei einer Zwangseinweisung nicht mehr so leicht rauskommt. Da ich ohne richterliches Urteil eingewiesen wurde hatte ich das Glück dass ich relativ schnell wieder raus konnte. Ein anderes Mädchen die mit mir dort war musste dafür wiederum auf ein Gerichtsurteil warten.
Natürlich kann das ganze danach wieder von vorne losgehen. Ist bei mir auch immer so gewesen. Dass einen die Klappse nicht heilt ist klar. Aber du kannst dir da immerhin nichts mehr antun.
Anschließend gibt es dann zwei Szenarien: Man bekommt irgendwann die Kurve (wie ich) oder man bringt sich trotzdem um (wie mein Stiefvater).

Ja, es gibt auch Menschen die ihre Krankheit gut verstecken. Das sind aber die wenigsten. Ich wage sogar zu behaupten, dass bei den meisten Selbstmordopfern vorher schon klar war, das etwas nicht stimmt.
Im Falle von Chester Bennington war es ja so. Er hat offen über Alkoholsucht, Drogensucht und Depressionen gesprochen.


Das Depressionen viele Gesichter haben ist mir bewusst. Du tust die ganze Zeit so als wüsste ich nicht wovon ich rede. Dabei sollte meine Geschichte eigentlich zeigen, dass ich sehr genau weiß wovon ich rede.
Ja, es gibt Menschen die sich plötzlich umbringen und wo keiner gedacht hätte dass die Person jemals solche Gedanken hatte (auch das habe ich im weiteren Bekanntenkreis mehrfach erlebt, zuletzt vor 2 Wochen). Aber es gibt genug Menschen die ein Problem haben, und nicht die entsprechende Hilfe bekommen oder nicht ernst genommen werden.

Du hast das mit dem 'rankommen' falsch verstanden (oder ich hab mich doof ausgedrückt), eventuell lässt dich der Betroffene nicht mehr an sich ran, weil er durch dich zwangseingewiesen ist. dann kannst du gar nicht mehr helfen.

Zum Rest möchte ich nichts mehr sagen, nur soviel: nein, ich tue nicht so, als ob Du nicht weißt, wovon du redest, du siehst es mir aber zu einseitig.

Zitat
Im Falle von Chester Bennington war es ja so. Er hat offen über Alkoholsucht, Drogensucht und Depressionen gesprochen.
... und trotzdem hat es nicht gereicht, um zu sehen, wie schlimm es ihm wirklich ging.

Zitat (Binefant @ 21.07.2017 11:05:21)
... und trotzdem hat es nicht gereicht, um zu sehen, wie schlimm es ihm wirklich ging.

Oder ihm hat ganz einfach keiner geholfen
Auch berühmte Menschen mit unzähligen Fans können ganz, ganz einsam sein

und manche auch nur schrecklich stur


Zitat (Binefant @ 21.07.2017 10:40:08)

Ich versuche mal, es sinngemäß zu übersetzen:

Depression ist nicht nur, unter der Dusche zu heulen und traurige Lieder im Bett zu hören. Manchmal will man nur tagelang mit niemandem reden, manchmal will man immer jemanden um sich herum haben, bloß nicht alleine sein. Manchmal hat man keinen Appetit, obwohl man seit gestern nichts mehr gegessen hat, manchmal frisst man alles in sich hinein, was im Kühlschrank ist. Depression ist nicht, wenn dein Freund dich im Arm hält und dir versichert, alles wird wieder gut, Depression ist mit ihm am gleichen Tisch zu sitzen, ohne Appetit, er fragt dich, was los ist und du weißt, dass du ihm den Abend versaust, weil du es nicht schaffst, einfach glücklich zu sein. Es ist das frustrierende Gefühl, unbedingt glücklich und normal sein zu wollen. Es geht darum, Geheimnisse vor den Menschen zu haben, die du liebst, weil du nicht willst, dass sie sehen, wie schlecht es dir wirklich geht, dass sie dich ansehen, als ob du nicht normal bist. Nein, Depression ist nicht schwarz/weiß, Depression ist einsam,  frustrierend und meistens einfach schrecklich erschöpfend.

Sehr gute Beschreibung! Danke für die Übersetzung @Binefant! :blumen:

Auch mein Umfeld war höchst überrascht, als ich Mitte Januar von heute auf morgen mit der Krankmeldung kam: Diagnose "mittel- bis hochgradige Depression /BurnOut.
Es hieß von Kolleginnen:" Ja, aber du warst doch noch so gut drauf bei der Weihnachtsfeier. Und hast Tage vorher noch so toll mit der Therapiepuppe geschauspielert. Wir waren alle so begeistert."
Tja, das Schauspielern beherrsche ich wohl recht gut. -_-

R.I.P Chester Bennintonist

Zitat (moirita @ 21.07.2017 13:41:51)
...

Fühl dich mal fest in den Arm genommen :trösten:

Ja, ich fand, diese Worte beschreiben es ziemlich gut, ich finde die englische Version noch besser, bin aber im Übersetzen nicht so super.

Danke, liebe Binefant . Hat gutgetan! :)
Von mir auch eine Umarmung für @Hutzibuh, die sich hier auch so offen geäußert hat. Respekt!

Mir liegt noch am Herzen, daß ich den Namen des Verstorbenen im letzten Post falsch schrieb. Geht gar nicht! :ruege:

Ruhe in Frieden, Chester Bennington

Depression sollte in unserer Gesellschaft kein Tabuthema mehr sein!


Das wurde damals beim Selbstmord von Robert Enke auch gesagt. Es muss sich was ändern, wurde gesagt, depressive Sportler sollten sich nicht verstecken müssen ... leider ist seitdem trotzdem nix passiert. Das ist eben das traurige, es passiert etwas, die Gesellschaft schreit 'Zeter und Mordio', jeder fordert ein Umdenken und was ist ... nix dauerhaftes. Ganz ganz traurig ...