Schriftliche Prüfung


Ich habe am 14.8. meine schriftliche Prüfung zur Altenpflegehelferin. Kann mir jemand helfen? Ich möchte gerne wissen wie man am besten lernt. Ich weiß dass die Zeit kurz ist aber mich hat bisher die Motivation verlassen. Da ich die Prüfung aber bestehen möchte brauche ich sehr gute Hilfe.


Hilfreichste Antwort

Vielleicht hilft dir das.


Au ja, dann wird es allmählich Zeit. :ruege:

Eine gute Lernmethode ist die Zettelmethode:
Auf Karteikärtchen, z.B. halbe Postkartengröße, auf der einen Seite eine Frage schreiben, auf der Rückseite die richtige Antwort.
Das wird schon ein Stapel werden; ich würde nach Lernfach einteilen, z.B. Pflege, oder Medizin.
Wenn du dann meinst, einen Bereich gelernt zu haben, nimmst du die betreffenden Kärtchen, liest jeweils die Frage und schreibst die Antwort auf. Dann drehst du das Kärtchen um und kontrollierst.
Die richtigen Kärtchen kommen auf die eine Seite, die falschen auf die andere Seite: die müssen noch mal ran...
Es ist schön zu sehen,wie der "Richtig"-Stapel wächst, sagte früher mal eins meiner Kinder.

Aber ob dafür deine Zeit reicht.... :unsure:

Bearbeitet von dahlie am 28.07.2017 16:57:02


Zitat (dahlie @ 28.07.2017 16:56:15)
Eine gute Lernmethode ist die Zettelmethode:
Auf Karteikärtchen, z.B. halbe Postkartengröße, auf der einen Seite eine Frage schreiben, auf der Rückseite die richtige Antwort.
Das wird schon ein Stapel werden; ich würde nach Lernfach einteilen, z.B. Pflege, oder Medizin.

Ich werde am WE mit dem Lernen beginnen und diese Methode dann mal ausprobieren. Vielleicht beginne ich mit dem Fragen aufschreiben schon heute abend. Karteikarten habe ich schon etliche vorrätig.

Vielleicht hilft dir das.


Die Zettelmethode von dahlie habe ich früher auch praktiziert.

Ich kann mich zB. gut visuell erinnern. Also, wenn ich etwas, kurz vor dem Abfragen, aufgeschrieben habe.
Dann sehe ich es manchmal direkt vor mir auf dem großen Zettel stehen.

Meine kleinen Spicker habe ich so oft abgeschrieben, dass ich es dann auch ohne Nachsehen wusste.


Jeder lernt anders - da ist es nicht so leicht einen Rat zu geben, wenn man dich nicht kennt.

Darum erzähle ich mal, was mir hilft.
Ich muss mir feste Lern-/Arbeitszeiten verordnen und auch strikt einhalten, sonst wird das nichts.
Denn wenn ich zum Termin etwas erledigt haben muss, weiche ich gerne aus.
Da fallen mir Dinge auf, die ich sonst nie sehe: ungeputzte Fenster, ein Kleiderschrank, der ausgemistet werden will, das Rezept, das ich schon seit Monaten nachkochen wollte..
Da hilft nur STOPP und ein fester Stundenplan.

Also jeden Tag feste Lernzeiten (und Pausen!) einplanen und einhalten. Nicht "Nachher fange ich mal an..."
Zum Beispiel (die Zeiten musst du natürlich nach deinen Bedürfnissen einteilen):
Lernen von 8.00 bis 10.00 Uhr.
Pause bis 11 Uhr.
Lernen von 11 bis 13 Uhr.
Pause bis 15 Uhr. Ab an die frische Luft!
Kannst du noch?
Dann noch eine Runde von 15 bis 17 Uhr.
Schluss für heute. Freizeit! :)
Nein, die Fenster sind frühestens am 15.8. wieder dran... oder im nächsten März. ;)

Alles Gute und viel Erfolg. :blumen:


Zitat (Kaffee @ 28.07.2017 17:24:38)
Vielleicht hilft dir das.

Ich danke Dir vielmals. Die Fragen und Antworten werde ich mir alle abschreiben.

@Kaffee:
Sind das Fragen für die Prüfung zur Altenpflegerin oder zur examinierten Altenpflegerin?


Zitat (xldeluxe_reloaded @ 29.07.2017 20:05:06)
@Kaffee:
Sind das Fragen für die Prüfung zur Altenpflegerin oder zur examinierten Altenpflegerin?

NFischedick braucht "nur" Fragen für die Prüfung zur Altenpflegehelferin.
Da scheint mir der Katalog etwas überdimensioniert.
Das Aussortieren der überflüssigen Fragen wird mehr Zeit in Anspruch nehmen, als ihr zuim Lernen insgesamt zur Verfügung steht.

Die Fragen die ich nicht brauche lasse ich weg, denn wir haben ja auch in der Schule nicht alle Themen durchgenommen die bei der 3 jährigen Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin durchgenommen werden. Ich werde schon zurecht kommen.


@NFischedick: Als was hast Du denn vor Deiner Umschulung gearbeitet?


Zitat (NFischedick @ 29.07.2017 21:33:23)
Ich werde schon zurecht kommen.

Ganz sicher. :blumen:

Drücke dir am 14. die Daumen.

Zitat (zumselchen @ 29.07.2017 21:44:21)
@NFischedick: Als was hast Du denn vor Deiner Umschulung gearbeitet?

Reinigungskraft an einer Schule.

@NFischedick: Warum hat Dich die Motivation verlassen?


Zitat (zumselchen @ 29.07.2017 22:22:35)
@NFischedick: Warum hat Dich die Motivation verlassen?

Wei es so viel zu lernen ist. Ich bin auch nicht die einzige die dieses Problem hat. Den anderen aus meinem Kurs geht es genauso. Einige davon haben sogar noch Kinder und sind alleinerziehend. Die haben es noch schwieriger.

NFISCHEDICK 👍✍wird schon gut gehen 😀
LG Sofie


Mach Dich nicht verrückt:

Ich weiß aus "indirekter" Erfahrung, dass die Prüfung nicht schwer und ganz gut zu schaffen ist.


Zitat (xldeluxe_reloaded @ 30.07.2017 12:00:20)
Mach Dich nicht verrückt:

Ich weiß aus "indirekter" Erfahrung, dass die Prüfung nicht schwer und ganz gut zu schaffen ist.

Ich danke euch für die gute Motivationsansprache. Ich werde nach der Prüfung hier berichten wie es gelaufen ist.

Ich hatte heute meine schriftliche Prüfung. Ob ich die bestanden habe weiß ich nicht. Ein besonders gutes Gefühl habe ich nicht. Ich schätze die Note so bei 3 oder 4 (befriedigend oder ausreichend) ein.
An Themen kam drin vor: Dekubitus, Sturz, Pneumonie, Diabetes mellitus. Das Herz, was wir alle rauf und runter gelernt haben, kam überhaupt nicht vor.
Es waren insgesamt nur 12 Fragen. Wir sind alle von mehr Fragen aus noch mehr Themen ausgegangen.
Wir hatten 90 Minuten Zeit.
Im Endefekt zählt ja die Endnote, also die Gesamtnote aus Schule mit Klausuren, Mitarbeit us.w. , aus den Praxisblöcken sprich Praxisaufgaben, wie ich mich dort präsentiert habe u.s.w., die praktische Prüfung, schriftliche Prüfung und die mündliche (folgt am 30.8)
Schulisch stehe ich bei einer guten 3 und in der Praxis auch bei einer guten 3.

Drückt mir die Daumen daß ich alles mit einer guten Endnote bestehe!!!


Natürlich hättest du es dir besser gewünscht.. :trösten:
Aber 4 ist nun mal "ausreichend" . Ich würde sagen; also es reicht. abhaken, auch die anderen Prüfungen richten.
Werdet ihr praktisch und mündlich in Gruppen/Grüppchen (also zu zweit oder zu dritt) geprüft oder einzeln?


<Aber 4 ist nun mal "ausreichend" . Ich würde sagen; also es reicht. abhaken, auch die anderen Prüfungen richten.>

Sehe ich komplett anders:
Es geht, wenn auch nur als "Helferin" um die Verantwortung für Menschen und ein ausreichender Abschluss sollte weit davon entfernt sein, was pflegebedürftige Menschen zu erwarten haben.

@NFischedick:
Reiß Dich zusammen, klemm Dich noch einmal hinter die Bücher! Die in der Prüfung angesprochenen Themen sind nichts anderes als täglicher Alltag im Alten-/Pflegeheim und das muss einfach sitzen!

Ich drück die Daumen und hoffe, Du reißt mit der mündlichen Prüfung noch einmal das Steuer herum. Es geht ja auch um Deinen weiteren beruflichen Verlauf!


Zitat (dahlie @ 14.08.2017 18:21:49)
Natürlich hättest du es dir besser gewünscht.. :trösten:
Aber 4 ist nun mal "ausreichend" . Ich würde sagen; also es reicht. abhaken, auch die anderen Prüfungen richten.
Werdet ihr praktisch und mündlich in Gruppen/Grüppchen (also zu zweit oder zu dritt) geprüft oder einzeln?

Praktisch sind wir jeder einzeln in dem jeweiligen Praxisbetrieb (Altenheim) geprüft worden.
Schriftlich waren wir heute alle zusammen in einem Raum, jeder aber an einem Einzeltisch.
Mündlich werden wir mit 3 Leuten in den Raum gebeten, wir müssen uns dort ein Thema rausziehen, dann dürfen wir uns zu diesem einen Thema paar Stichpunke bzw. Notitzen machen und dann erzählen was das Zeug hält.

So ähnlich liefen bei mir auch die mündlichen Prüfungen (Altenpflege): Die Kandidaten durften sich die Gruppen selber bilden; ein Thema konnte jede/r vorher angeben, das zweite musste gezogen werden.
Da hatte ich öfter Sorge, dass eins der vorbereiteten - und angegebenen - Themen in den entsprechenden Umschlag dieser Gruppe gerieten. rofl rofl
Menno, lange ist das her.... :rolleyes:


Zitat (dahlie @ 14.08.2017 21:08:41)
ein Thema konnte jede/r vorher angeben

Das wird bei uns nicht so sein. Wir kriegen das Thema vorgegeben bzw. wir ziehen einen Umschlag oder einen zettel wo das Thema drauf steht worüber wir dann reden müssen. Zwischendurch werden uns zu dem jeweiligen Thema von den Prüfern auch noch Fragen gestellt die wir dann beantworten müssen.
Wir haben ja jetzt noch Schule bis zur mündlichen Prüfung, da werden wir noch so einige Wiederholungen machen. Das ist dann für uns alle eine gute Vorbereitung. Trotzdem werde ich mich zuhause auch noch das ein oder andre mal hinsetzten und lernen.

" Die Kandidaten durften sich die Gruppen selber bilden" Ob das bei uns auch so ist weiß ich nicht.

Bearbeitet von NFischedick am 14.08.2017 21:26:33

Nun ja, bei dem vorher bekannten Thema wurde die Latte für ene gute Note natürlich viel höher gelegt als bei Zufallsthema. :P
Aber die "Prüflinge" (hihi) waren dann entspannter und ich denke, dass das das Ergebnis des zweiten Themas positiv beeinflusst hat.

Merke dir, NFischedick: Keiner hat ein Interesse daran, euch durchfallen zu lassen. Aber es muss schon ein gewisses Niveau haben um als Abschluss (Berufsbild!) Ernst genommen zu werden. :blumen:


Dann wollen wir doch mal hoffen, dass die Motivation bei der letzten Prüfung nicht wieder verlustig geht! :kommhermeinfreundchen:

Vielleicht hättest Du lieber eine Hauswirtschaftslehre :hilde: machen sollen - dem Zumselchen scheint's, als ob diesbezüglich eine höhere Motivation besteht.


Zitat (zumselchen @ 14.08.2017 22:53:17)
Vielleicht hättest Du lieber eine Hauswirtschaftslehre :hilde: machen sollen - dem Zumselchen scheint's, als ob diesbezüglich eine höhere Motivation besteht.

Das Zumselchen -obwohl mWn aus einer anderen Galaxie stammend- drückt meine Gedanken besser aus, als ich selbst sie hätte formulieren können. :blumen:

Bearbeitet von Jeannie am 14.08.2017 22:59:39

Zitat (zumselchen @ 14.08.2017 22:53:17)
Vielleicht hättest Du lieber eine Hauswirtschaftslehre :hilde: machen sollen

Liebes Zumselchen, eine Hauswirtschaftslehre habe ich damals 1989 begonnen und 1991 ohne bestandene Prüfung abgeschlossen.

Zitat (NFischedick @ 14.08.2017 23:09:46)
Liebes Zumselchen, eine Hauswirtschaftslehre habe ich damals 1989 begonnen und 1991 ohne bestandene Prüfung abgeschlossen.

...also nicht abgeschlossen? :unsure:

Warum? :o

Zitat (zumselchen @ 14.08.2017 23:24:55)
...also nicht abgeschlossen?  :unsure:
Warum?  :o
Würde mich auch interessieren.
Ablenkende Internetforen gab es doch damals noch nicht?

Diesem Beitrag schließe ich mich in allen Punkten an:
Zitat (xldeluxe_reloaded @ 14.08.2017 19:01:27)
Es geht, wenn auch nur als "Helferin" um die Verantwortung für Menschen und ein ausreichender Abschluss sollte weit davon entfernt sein, was pflegebedürftige Menschen zu erwarten haben.
@NFischedick:
Reiß Dich zusammen, klemm Dich noch einmal hinter die Bücher! Die in der Prüfung angesprochenen Themen sind nichts anderes als täglicher Alltag im Alten-/Pflegeheim und das muss einfach sitzen!
Ich drück die Daumen und hoffe, Du reißt mit der mündlichen Prüfung noch einmal das Steuer herum. Es geht ja auch um Deinen weiteren beruflichen Verlauf!

Zitat (zumselchen @ 14.08.2017 23:24:55)
...also nicht abgeschlossen? :unsure:

Warum? :o

Schulische Leistungen waren damals nicht ausreichend Meine Ausbilderin war auch nicht gerade nett zu mir. Sie hat mich damals sowas von fertig gemacht und behandelt wie eine Sklavin. Das hat sich natürlich auch alles auf meine schulischen Leistungen ausgewirkt. Dadurch hatte ich dann auch die Motivation für´s Lernen verloren.

Zitat (NFischedick @ 14.08.2017 23:42:21)
Dadurch hatte ich dann auch die Motivation für´s Lernen verloren.

Die scheinst du aber bis jetzt noch nicht wieder gefunden zu haben .
Sonst würdest du dich nicht mit zeitraubenden Tippbereich-Diskussionen über Butter versus Butterschmalz aufhalten.

Klemm dich hinter die wichtigen Themen, dann wird das auch was mit den Prüfungen. :blumen:

Zitat (NFischedick @ 14.08.2017 23:42:21)
Schulische Leistungen waren damals nicht ausreichend Meine Ausbilderin war auch nicht gerade nett zu mir. Sie  hat mich damals sowas von fertig gemacht und behandelt wie eine Sklavin. Das hat sich natürlich auch alles auf meine schulischen Leistungen ausgewirkt. Dadurch hatte ich dann auch die Motivation für´s Lernen verloren.

Das ist nicht erfreulich. :nene:
Dafür bist Du ja aber doch noch eine engagierte Hausfrau geworden. :blumen:

Zitat (Jeannie @ 15.08.2017 00:02:29)
Die scheinst du aber bis jetzt noch nicht wieder gefunden zu haben .
Sonst würdest du dich nicht mit zeitraubenden Tippbereich-Diskussionen über Butter versus Butterschmalz aufhalten.

Was soll das denn jetzt? Habe ich Dir irgendwas getan.

GUTE NACHT!!

Bearbeitet von NFischedick am 15.08.2017 00:10:29

Zitat (Jeannie @ 15.08.2017 00:02:29)
Die scheinst du aber bis jetzt noch nicht wieder gefunden zu haben .
Sonst würdest du dich nicht mit zeitraubenden Tippbereich-Diskussionen über Butter versus Butterschmalz aufhalten.


Belehrungen sind eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr. :eis:

Zitat (NFischedick @ 15.08.2017 00:09:40)
GUTE NACHT!!

Lass' dich nicht ärgern und schlaf' gut. ;)

@Nfischedick:
Erstmal möchte ich sagen, daß eine Schulung /Ausbildung nie schaden kann. Ich wünsche Dir alles Gute!

Bezgl. Deiner derzeitigen Ausbildung/Prüfungen :

Stell Dir doch mal vor, Du bist alt, gebrechlich, geistig evtl. auch nicht mehr so auf der Höhe.. Du hast doch sicher im Praktikum schon Erfahrungen gemacht, oder?

Viele Senioren im Pflegeheim schämen sich arg dafür, daß sie Dieses oder Jenes nicht mehr allein schaffen.
Da gehört auch eine große Portion Empathie und seelische Stärke dazu. Mit " nur mal eben den Bewohner waschen und Popo putzen, etc.", ist der Job längst nicht getan. Aber das weißt Du sicherlich.
Bist Du mit Liebe und vollem Engagement dabei? Wirst Du Spaß an dem Job haben? Wie ist Dein Gefühl, wenn Du dann wirklich den Job antrittst? Wo auch immer?
Würdest Du Dich von Dir selbst gern pflegen lassen? Wenn JA, dann mache es. Gehe diesen Schritt und zeige, daß Du es wirklich willst!!!
"Love it or leave it."
( Übersetzung Redewendung :" Liebe es oder laß´ es!")

Du trägst eine große Verantwortung den Senioren gegenüber,: daß sie sich in deiner Nähe wohlfühlen und nicht "abgefertigt". Es gehört große mentale Stärke dazu!

@xldeluxe_reloaded hat das ähnlich ausgedrückt, bzw. mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht.:daumenhoch:

Ich habe über 2 Jahre als Betreuungskraft (ZBA) im Seniorenheim gearbeitet und eine ähnliche Ausbildung gemacht. (Viel Lernpensum auch bezgl. Pflege. Der Therorielernstoff läßt sich auswendig lernen).
Leider hat meine Psyche irgendwann nicht mehr mitgemacht. Ich bin zu sensibel für den Job. Sauge alles in mich auf und kann mich schlecht bis gar nicht abgrenzen. Egal, das ist Geschichte.

Dir wünsche ich viel Ehrgeiz, Überzeugung /Lernwillen, sowie Empathie. :blumen:
Bissle viel Senf von mir gell? Ich spendiere Dir eine Bratwurst dazu! ;)


I


Zitat (moirita @ 15.08.2017 13:35:18)
Du hast doch sicher im Praktikum schon Erfahrungen gemacht,oder?
Bist Du mit Liebe und vollem Engagement dabei? Wirst Du Spaß an dem Job haben? Wie ist Dein Gefühl, wenn Du dann wirklich den Job antrittst? Wo auch immer?
Würdest Du Dich von Dir selbst gern pflegen lassen?



I

Natürlich habe ich in den Praktikas schon Erfahrungen gemacht. Ich habe sogar im Jahr 1986 ein Schülerpraktikum in einem Altenpflegeheim gemacht. Das hat mir so gut gefallen dass ich da schon den Berufswunsch "Altenpflegerin" hatte. Irgendjemand hat mir damals aber gesagt dass ich das schulisch nicht schaffen würde, aus welchen Gründen auch immer. Deswegen habe ich dann erst die Fachoberschulreife nachgeholt. Und danach eine Ausbildung als Hauswirtschafterin gemacht, die nicht nach meinen Vorstellungen lief.

Schulische Leistungen waren damals nicht ausreichend Meine Ausbilderin war auch nicht gerade nett zu mir. Sie hat mich damals sowas von fertig gemacht und behandelt wie eine Sklavin. Das hat sich natürlich auch alles auf meine schulischen Leistungen ausgewirkt.

Außerdem bekam ich für meine Arbeit damals nur einen Hungerlohn, im 3. Lehrjahr sage und schreibe nur 250 DM.
Danach habe ich noch ein paar andere Jobs gemacht und die letzten 20 Jahre als Reinigungskraft gearbeitet.

Ein wirklich schönes Arbeitsleben sieht für mich anders aus.

Letztes Jahr war mein Gang dann mal wieder zum Arbeitsamt, wo ich dann eine nette Integrationsberaterin kennen gelernt habe. Die hat mir dann endlich den Weg in die Altenpflege gezeigt. Ich habe dann vor Ausbildungsbeginn ein Praktikum in einem mir bekannten Altenheim gemacht. Das hat mir super gut gefallen, dass ich mir dann gesagt habe "Ja, ich mache die Ausbildung zur Altenpflegehelferin" Altenpflegerin, die 3 jährige Ausbildung habe ich mir sofort gesagt "Die schaffst du nicht". Das letzte Praktikum innerhalb dieser Ausbildung ist super gut gelaufen, die praktische Prüfung habe sehr gut gemeistert, die Bewertung vom Altenheim ist eine 2,5. Ich bin sowas von überglücklich und stolz darüber dass ich das so gut hinbekommen habe.
Das zeigt doch wohl alles, dass ich mit gutem Engagement und Spaß dabei bin, oder nicht? Es hapert also nur in der Schule.

Mit der Fachoberschulreife hast du die Mittlere Reife, also einen Realschulabschluss bzw. einem gleichgestellten Abschluss der Klasse 10b.

Ich bin von der Höheren Handelsschule geflogen, weil ich zu faul war und Du hast Dich zur Fachoberschulreife durchgeboxt.........da trautest du Dir eine dreijährige Ausbildung zur Altenpflegerin nicht zu?!?!??!!

Es sind nicht immer die anderen schuld..........


@NFischedick:
Oh, das klingt ja fast nach Rechtfertigung deinerseits. War nicht meine Absicht, sorry.
Du machst, was du für richtig hältst.
Freut mich, daß Du mit Deiner Jobcenterberaterin zufrieden bist. Es gibt wirkliche Perlen dort. Dieser Job dort ist auch kein Zuckerschlecken.

Im Praktikum (zur ZBA) damals erhielt ich eine sehr gute Benotung und in der schulischen Theorie war ich mit zwei Kollegen Klassenbeste. Note 1,0. 
Vor der mündlichen Prüfung hatte ich mächtig Bammel, obwohl ich gut gelernt hatte. War innerlich flattrig und meine Stimme klang nicht besonders souverän ;-).Prüfungsangst eben... Trotzdem beste Note.
Das hat nicht viel zu sagen. 
Schulische Noten sollten allgemein nicht überbewertet werden. Der Wille zum Tun jedoch schon!

Die Arbeit mit zu betreuenden Menschen, besonders Senioren, erfordert enorme körperliche und mentale Kraft. 
Da nützt eine noch so gute schulische Ausbildung nüscht, wenn es, z.B "nur"  an Abgrenzung hapert, wie in meinem Fall nach 2 Jahren Praxis.

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute weiterhin -  beim Lernen und für die anschließende Arbeit in dem Job der Altenpflege.
Mach dir nicht allzuviele Gedanken um die Schulnoten.
Wenn Du mit Herz, Empathie, sehr guter praktizierter pflegerischer Qualität arbeitest, Dich gut abgrenzen kannst,  fühlen sich alle Beteiligten wohl.

Werde eine "Perle" für die Senioren,@ NFischedick!  :blumen:


Zitat (xldeluxe_reloaded @ 15.08.2017 16:11:44)
Mit der Fachoberschulreife hast du die Mittlere Reife, also einen Realschulabschluss bzw. einem gleichgestellten Abschluss der Klasse 10b.

Ich bin von der Höheren Handelsschule geflogen, weil ich zu faul war und Du hast Dich zur Fachoberschulreife durchgeboxt.........da trautest du Dir eine dreijährige Ausbildung zur Altenpflegerin nicht zu?!?!??!!

Es sind nicht immer die anderen schuld..........

Die Fachoberschulreife habe ich auch nur mit einem ausreichend bestanden. Soviel dazu.

Zumindest hast Du einen erfolgreichen Realschulabschluss bzw. Dich bis zur Klasse 10 B der Hauptschule durchgekämpft! Leider warst Du damals damit schlecht beraten, dass Du aufgrund Deiner schulischen Leistungen eine Altenpflegeausbildung nicht schaffen würdest, denn so sah es ja nun ganz und gar nicht aus.

Bearbeitet von xldeluxe_reloaded am 15.08.2017 18:55:28


Zitat (xldeluxe_reloaded @ 15.08.2017 18:54:26)
Zumindest hast Du einen erfolgreichen Realschulabschluss bzw. Dich bis zur Klasse 10 B der Hauptschule durchgekämpft! Leider warst Du damals damit schlecht beraten, dass Du aufgrund Deiner schulischen Leistungen eine Altenpflegeausbildung nicht schaffen würdest, denn so sah es ja nun ganz und gar nicht aus.

Und das ist so schade drum... du hättest bei entsprechender Berufswahl ein komplett anderes Leben geführt.

Aber besser spät als nie. :trösten:

Zitat (xldeluxe_reloaded @ 15.08.2017 18:54:26)
Zumindest hast Du einen erfolgreichen Realschulabschluss bzw. Dich bis zur Klasse 10 B der Hauptschule durchgekämpft! Leider warst Du damals damit schlecht beraten, dass Du aufgrund Deiner schulischen Leistungen eine Altenpflegeausbildung nicht schaffen würdest, denn so sah es ja nun ganz und gar nicht aus.

Zitat Isamama: Und das ist so schade drum... du hättest bei entsprechender Berufswahl ein komplett anderes Leben geführt.samama:

Du sagst es, die Jahre die ich jetzt quasi vor mich hin gearbeitet habe sind verplämperte Zeit gewesen. Hätte ich damals eine bessere Beratung gehabt wäre alles besser gelaufen.

Bearbeitet von NFischedick am 15.08.2017 22:18:14

Ich habe in der Altenpflegeausbildung sogar einige Damen 50+ gehabt, die vom Arbeitsamt gefördert wurden.
Damals war die Altenpflegeausbildung Ländersache, inzwischen wird ein neues Modell in den Pflegeberufen angepeilt: gemeinsame Grundausbildung, dan Spezialisierung - von Kinderpflege bis Altenpflege.
Ich weiß nicht wie konkret die Pläne sind; bin ja seit fast 25 Jahren nicht mehr in der Ausbildungssparte tätig, ich könnte mir aber denken, dass es für qualifizierte, also ausgebildete Helfende eine Art Quereinsteigen in die Ausbildung zur Vollkraft geben könnte/sollte. Da weiß deine gut qualifitierte Jobberaterin sicher mehr als ich.

Wie ich schon sagte: ausreichend reicht aus um weiterzumachen. :blumen:
Jetz leg dich erst mal in die Kurve für die mündliche, und dann siehst du weiter.

Eine Arbeitsstelle hast du sicher schon.
Dann bloß nicht alles "Theorie" auf Dauer auf die Seite legen! Fachzeitschriften lesen ist enorm wichtig um nicht zu versanden. Du hast noch etwa 20 Jahre Berufstätigkeit vor dir - daraus kannst du noch viel machen.
Ein Schritt nach dem anderen. :blumen:


Zitat (dahlie @ 15.08.2017 22:37:20)
Ich habe in der Altenpflegeausbildung sogar einige Damen 50+ gehabt, die vom Arbeitsamt gefördert wurden.

Eine Arbeitsstelle hast du sicher schon.
Dann bloß nicht alles "Theorie" auf Dauer auf die Seite legen! Fachzeitschriften lesen ist enorm wichtig um nicht zu versanden. Du hast noch etwa 20 Jahre Berufstätigkeit vor dir - daraus kannst du noch viel machen.
Ein Schritt nach dem anderen. :blumen:

Bei mir im Kurs sind welche die auch über 50 sind.

Arbeitsstelle habe ich leider noch nicht. Ich bin aber fleißig auf Suche. Bewerbungen abgschickt, warte auf Antwort.

Es muss jetzt schnell was werden, denn mein Anspruch auf Arbeitslosengeld läuft Ende September aus. Danach wäre Hartz 4 angesagt. Da habe ich absolut keinen Bock drauf. Ob ich das bekomme ist dann auch noch ne Frage, weil mein Mann ja gut verdient.

Tja, so schon das Landleben schon mal sein mag, solche Arbeitsplätze in zumutbarer Entfernung zu finden ist sicher nicht einfach. :(


Meine weltbeste Freundin (R.I.F) hat sich nach dem Abitur zunächst einmal für mehr als 12 Jahre die Welt angeschaut. Da sie keinen Studienplatz für Veterinärmedizin in der Nähe bekam und Berlin zu weit war, um sich neben dem Studium um ihre Eltern zu kümmern, begann sie eine Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin. Sie arbeitete zunächst im ambulanten Pflegedienst und auch im Heim. Da ihr das unerwarteter weise so gut gefiel, hat sie sich immer weiter "hochgearbeitet" und war letztlich Pflegedienstleitung in der AWO .


Leute, Ihr könnt mir gratulieren. Ich habe die Ausbildung zur examinierten Altenpflegehelferin mit einer bestandenen Prüfung beendet. Morgen findet noch die große Abschlussfeier an der. Schule statt.

Bearbeitet von NFischedick am 30.08.2017 18:18:51


Herzlichen Glückwunsch :blumen: