Datenbank zur Verwaltung des Inhalts von Kisten


Hallo zusammen.
Als Burgbesitzer mache ich natürlich auch Ahnenforschung. Dafür habe ich bereits ein Programm, indem ich alles eintrage
Nun ist es aber so, dass neben der reinen Forschung auch jede Menge Papier zusammen kommt, z.B. Urkunden, Briefe usw.. Diese habe ich in Ordner einsortiert, Namenlich sortiert natürlich und dann mehrere dieser Ordner in einen Karton einsortiert. Nun ist es nicht bei einem Karton geblieben, sondern es sind mindestens 20 Kartons geworden. Um nun den Überblick nicht zu verlieren suche ich eine Datenbank, in die ich das ganze eingeben kann.
Ganz oben natürlich die Kartonnummer, dann die Ordnernummer und dann den Inhalt des jeweiligen Ordners mit Stichworten zum Suchen. Gibt es eine Alternative zu Access? Ich möchte ungern jedes Jahr Lizenzgebühren bezahlen müssen (hier kommt eben der Schotte bei mir durch). Welche Datenbank ist empfehlenswert bzw. eignet sich für diese Anwendung?
Danke für sachdienliche Hinweise.
Gruß
Highlander

Bearbeitet von Highlander am 04.08.2017 17:03:32


also ich Nicht-Computer- f̶a̶̶c̶̶h̶frau würde Excel dafür nehmen, es gibt aber ganz bestimmt elegantere Lösungen :hihi:


Das war auch mein erster Gedanke. Ich mache sehr viel mit Excel, weil man da so toll "sortieren" kann


Zitat (Kampfente @ 04.08.2017 18:00:27)
Das war auch mein erster Gedanke. Ich mache sehr viel mit Excel, weil man da so toll "sortieren" kann

..aber ob das so einen anspruchsvollen Schotte, mit so vielen Vorfahren und noch mehreren Kindern reicht? :hmm: naja, ich weiß nicht :lol:

Ich würde die Ahnensammlung im Folterkeller aufhängen :rolleyes:

Auch mein Tipp wäre Excel. Begründung: Als Tabellenkalkulationsprogramm ist es am Besten dafür geeignet. Und Excel kann weitaus mehr, als nur eins und eins zusammenzuzählen. Außerdem isses im MS-Office-Paket standardmäßig includiert. Kostet also nix extra. Access fände ich für diesen Zweck total überdimensioniert.

Grüßle und viel Erfolg,

Egeria


Hätte ich jetzt auch mit Excel gemacht. Die Papiere hätte ich gar nicht erst abgelegt, von Original-Urkunden mal abgesehen, sondern gleich eingescannt. Mit entsprechenden Hyperlinks, die in die Tabelle eingebaut sind, würde ich dann auf die (elektronischen) Ordner verweisen, in der die Dokumente liegen. Das ist doch viel praktischer als 20 Kartons voller Papier in Ordnern.

Bearbeitet von HörAufDeinHerz am 05.08.2017 14:21:53


Ich schließe mich an :-) Excel ist natürlich auch nicht kostenlos, aber da gibts LibreOffice dafür.
Für so kleine Datensammlungen reicht das völlig; wenn die Daten einigermassen vernünftig abgelegt sind,
kannst Du sie später problemlos in eine "richtige" Datenbank übernehmen.
Access (programmiere ich seit vielen Jahren) ist prima, da sollte man aber erstmal sehr viel Grundlagenwissen über Datenbanken lernen.
"Vernünftig ablegen" bedeutet z.B., daß die Daten möglichst einheitlich spaltenförmig angelegt sind:
verschiedene Daten gehören in verschiedene Spalten ("1. Normalform"). Wenn Du Fragen hast, schick mir ne PM.
Scannen ist schön, aber da scannst Du Dir nen Wolf... Für wichtige Dokumente würde ich das machen - aber die willst Du dann eh auch im Original behalten. Vielleicht baust Du Dir ein Gestell fürs Handy: damit ein Foto geht wahrscheinlich schneller wie per Scanner.

Bearbeitet von chris35 am 06.08.2017 09:15:05


Zitat (chris35 @ 06.08.2017 09:12:09)
Scannen ist schön, aber da scannst Du Dir nen Wolf... Für wichtige Dokumente würde ich das machen - aber die willst Du dann eh auch im Original behalten. Vielleicht baust Du Dir ein Gestell fürs Handy: damit ein Foto geht wahrscheinlich schneller wie per Scanner.

Für solche Fälle habe ich ein Mini-Stativ (gabs bei Fotohändler), wo ich meinen Fotoapparat draufschrauben und dann ausrichten kann.
Das lohnt sich nur, wenn man mehrere solcher Aufnahmen macht. Beim handy musst du dann immer wieder richtig einstellen, oder gibt es dafür Halterungen?

Bearbeitet von dahlie am 10.08.2017 22:52:41