Rotkohl Rotkraut Blaukraut//Rezepte-Geürze-Ideen: Rotkohl


Danke für die netten Hilfen beim Linsenmehl hier noch ein Problem. Wir wollen halt was lernen.

Rotkraut gilt schwer als zum Würzen. Entweder machen wir binden mit Mehl oder Kartoffeln zu Frikadellen mit Senfsosse oder aber klassisch
mit Nelken Wacholderbeeren Lorbeerblatt.

Gibt es mehr Variationen?

Würzen wie also einfach Rotkraut schon angedämpft in
*
Rotweinsaft also beim Andampfen haben wir viel rote Flüssigkeit. Idee wie verwenden?

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Bei mir kommen in den Rotkohl auf jeden Fall reichlich Apfelspalten, das darin enthaltene Pektin bindet zusätzlich. Außerdem ein Muss: Preiselbeeren, ich mag es gerne fruchtig.

Apfel-Rotkohl

Zutaten für 4-6 Personen:
1 Kopf Rotkohl
3 EL Butterschmalz
125 ml Rotwein
1-2 EL Rotweinessig
3 Gewürznelken
1 Lorbeerblatt
3 EL Mehl
3-5 Äpfel
100 g Johannisbeergelee oder Preiselbeeren aus dem Glas
Salz
Pfeffer
Zucker

Zubereitung:
Den Rotkohl putzen, halbieren und die Hälften je nach Größe in 4 bis 8 Spalten teilen. Jeweils den Strunk herausschneiden und den Kohl in feine Streifen hobeln. Den Kohl waschen und abtropfen lassen.
In einem großen
Inzwischen die Äpfel schälen, entkernen und in nicht zu dünne Spalten teilen, bis zum Ende der Garzeit in kaltes Salzwasser legen.
Ist vom Kohl alle Flüssigkeit verdampft, mit dem Mehl bestäuben, nochmals durchkochen und die abgetropften Apfelspalten darauf legen. Mit den Apfelspalten noch etwa 10 Minuten zugedeckt dünsten, falls nötig noch etwas Wasser angießen.
Das Johannisbeergelee oder die Preiselbeeren mit den Äpfeln unter den Kohl mischen und alles abschmecken.


Von meiner Oma kenne ich es so, dass Rotkohl sieben Zutaten braucht:
Fett, Salz, Pfeffer, Zucker, Nelke, Lorbeerblatt und Essig.
So würze ich ihn auch heute noch.

Nachtrag: Einen Teil des Essigs kann man auch durch einen säuerlichen Apfel ersetzen.

Bearbeitet von Jeannie am 11.10.2017 10:34:43


So mache ich es auch, Zucker allerdings nur ein Teelöffelchen. Äpfel kommen auch rein. Und binden? - Nee. Da wird ja auch immer der Geschmack "eingebunden". Nicht zermatscht kochen, aber etwas mehr als al dente schon. Nur so wenig Wasser, dass es nicht anbrennt. Ein paar mal umrühren, damit die obere Schicht auch mal ins Wasser kommt.
Wie heißt es so schön? - "Laufend Proben entnehmen." Ist mir zwar zu anstrengend, aber stehend geht auch. :pfeifen:

Bearbeitet von dahlie am 11.10.2017 10:26:58


Sorry
diesen Klassiker kenne ich in der Variation Orange noch dazu
oder Walnuss.

Sonst was "Fremdes" wie Teig egal ob Kartoffelmehl oder Weizen und das als Frikadelle backen mit Sosse zb Senfsosse mit Sahne.

***
Wie wird der Rotkohl im Ausland behandelt?
***


Wie meinst du das?
Manchmal fällt es mir schwer, deine Beiträge zu verstehen.


Als Wohnort wird Darmstadt angegeben, also Hessen.
Dann sind Leute wie ich schon "Ausland". :P


Noch schlimmer. Neben mir sitzt ein Bayer. Wir sind ja noch neu hier:

Wir suchen aussergewöhnliche Zubereitungsarten für Rotkohl.

Was wir noch hatten mal hat aber niemand geschmeckt roh mit Orangen Nüssen
ich hoffe es ist nun besser verständlich.

Sonst werden wir mal testen in Speck anbraten mit Zwiebeln und Knoblauch.


Na im Ausland kennen die Menschen den deutschen Rotkohl so zubereitet gar nicht...z. B. bei uns wird er wie Sauerkraut zubereitet auf dem Markt verkauft...

Ich koche den Rotkohl so wie bei Muttern gelernt:

Klein schneiden, mit wenig Wasser andünsten, Gewürznelken, Salz + Zucker dazu,( wenn vorhanden, einen Schuß Rotwein) ein Stück Speckschwarte und einen Apfel mitkochen, dann extra etwas Speck auslassen und zum Rotkohl geben, schlußlich einen Schuß Essig dazugeben und fertig :sabber:
Genaue Angeben kann ich nicht machen, alles frei Schauze :ach:

Ich koche immer gleich mehr und wird dann in kl.Gläsern abgefüllt.

Bearbeitet von GEMINI-22 am 11.10.2017 12:37:18


Zitat (ausprobieren @ 11.10.2017 12:26:40)
Noch schlimmer. Neben mir sitzt ein Bayer. Wir sind ja noch neu hier:

Wir suchen aussergewöhnliche Zubereitungsarten für Rotkohl.

Was wir noch hatten mal hat aber niemand geschmeckt  roh mit Orangen Nüssen
ich hoffe es ist nun besser verständlich.

Sonst werden wir mal testen in Speck anbraten mit Zwiebeln und Knoblauch.

Ehrlich gesagt, nicht wirklich. :unsure:

Aus welchem Land oder Bundesland bist du denn nach Hessen eingewandert, wenn ich neugierigerweise fragen darf?

Bei mir wird der gehobelte Rotkohl in eine Schüssel gegeben, dazu kommen sodann Schweineschmalz, Zwiebel, Pfeffer, Salz, Zucker, Lorbeerblatt, Nelken. Das ganze wird mit Essig übergossen und zugedeckt über Nacht kühlgestellt, damit alles gut durchzieht. Erst am nächsten Tag kommt das Kohlgemisch in den Topf und wird angeschmort. Dann kommt noch mindestens ein grob zerkleinerter Apfel dazu und aufgegossen wird alles mit etwas Rotwein und Apfel-Direktsaft. Bevor der Kohl serviert werden kann, würze ich ggfs. noch etwas nach und dann kann gegessen werden.

Bearbeitet von Brandy am 11.10.2017 13:10:40


Zitat (ausprobieren @ 11.10.2017 12:26:40)
Noch schlimmer. Neben mir sitzt ein Bayer. Wir sind ja noch neu hier:
Wir suchen aussergewöhnliche Zubereitungsarten für Rotkohl.
Was wir noch hatten mal hat aber niemand geschmeckt  roh mit Orangen Nüssen
ich hoffe es ist nun besser verständlich.

Sonst werden wir mal testen in Speck anbraten mit Zwiebeln und Knoblauch.

Rotkohl als Rohkohl?
Ähem.... :nene:
Da kannst du bestimmt Zutaten dran geben wie und wieviele du willst. :wacko:
Hier ist eine Warnung dabei:
https://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/rotkohl

Hoffentlich hat sich bei euch kein Magen verkrampfen müssen - da es ungenießbar und keiner "tapfer" war?
Aber sicher habt ihr solche Beiträge schon vor- und rückwärts gelesen. :pfeifen:

Iiiih!! Schon wieder Zwiebeln!
Für mich wäre das tolle Gemüse schon allein dadurch unten durch. Aber Deutsch isses wohl, überall Zwiebeln dranzumachen. :mussweg:

Bearbeitet von dahlie am 11.10.2017 14:15:18

Zitat (Brandy @ 11.10.2017 13:09:06)
Bei mir wird der gehobelte Rotkohl in eine Schüssel gegeben, dazu kommen sodann Schweineschmalz, Zwiebel, Pfeffer, Salz, Zucker, Lorbeerblatt, Nelken. Das ganze wird mit Essig übergossen und zugedeckt über Nacht kühlgestellt, damit alles gut durchzieht. Erst am nächsten Tag kommt das Kohlgemisch in den Topf und wird angeschmort. Dann kommt noch mindestens ein grob zerkleinerter Apfel dazu und aufgegossen wird alles mit etwas Rotwein und Apfel-Direktsaft. Bevor der Kohl serviert werden kann, würze ich ggfs. noch etwas nach und dann kann gegessen werden.

Diese Art finde ich gut, werde es demnächst auch so machen.
Gelesen habe ich auch, da Rotkohl schwer zu würzen ist, erst die Flüssigkeit herstellen, also alle Zutaten, Wein, Essig, Gewürze aufkochen und wenn das ok ist den Rotkohl kurz anschmoren und dann alles zusammen köcheln lassen. Mache ich immer so mit den hier bereits erwähnten Zutaten.
Mehl zum Binden ist mir unbekannt und auch nicht nötig.
Lecker ist auch, viel Pfeffer und etwas Sahne dazu.

Hier kennt man den Rotkohl, zubereitet wie in Deutschland, auch nicht. Meistens wird ein Rohkostsalat damit gemacht, schmeckt auch gut.


Ich mache keine Zwiebeln dran, habe ich ja ganz überlesen, aber den Rest schon.

Bearbeitet von JUKA am 11.10.2017 14:20:56

An meinen Rotkohl kommt weder Zwiebeln noch Mehl :nene:


Also ich mache meinen aehnlich wie Arabaerin, gebe jedoch noch einen saeuerlichen Apfel und Rosinen dazu, und koche das Kraut mit gegaertem Apfelsaft, habe das mit dem Apfelsaft vor ca. 2 Jahren ausprobiert und wirklich jedem hat es geschmeckt, seit dem wird bei uns oefter Rotkraut gegessen.


Es ist doch nur eine kleine, oder aber allenfalls eine halbe größere Zwiebel und kein ganzes Pfund oder so!

Diese geringe Zwiebelzugabe wird den Geschmack des Rotkohls kaum nennenswert beeinflussen!


Achja, hier habe ich noch was Ausgefallenes für ganz Mutige:

Rotkohlsalat mit Preiselbeeren

Zutaten für 12 Personen:
1,5 kg Rotkohl
4 Zwiebeln
125 ml Speiseöl
6 EL Rotweinessig
Salz
Pfeffer
Zucker
1 Glas (280 g) Preiselbeeren

Zubereitung:
Den Rotkohl putzen, achteln, den Strunk entfernen und sehr fein hobeln. Die Zwiebeln abziehen und klein würfeln.
Das Öl mit dem Essig verschlagen, mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Alles mit dem Kohl sowie den Zwiebeln mischen und gründlich durchkneten, bis der Kohl weich wird.
Die Preiselbeeren mit dem Rotkohl vermengen, noch eine Stunde ziehen lassen und abschmecken.
Statt des frischen Rotkohls kann auch Rotkohl aus dem Glas verwendet werden. Dann den Kohl abtropfen lassen und mit der Marinade und den Zwiebeln vermengt eine Stunde ziehen lassen, bevor die Preiselbeeren untergemischt werden.


Alles klingt gut auch die Preiselbeeren.
Frage Idee was tun mit dem roten Saft?
*
Gemacht haben wir und auch die Kollegen haben es gegessen:

Gedämpfter Kohl 80% gar

Pfanne Wurst rein Knoblauch Zwiebeln Bohnen
dann den Kohl drauf
würzen fertig.
Was lecker.
Wems zu trocken war der hat Spriter Yogurt drüber.


Ich hoffe ein Doppelpost ist kein Problem. Danke für Link dass man Rotkohl nicht roh essen soll.
*
Gute Nachricht. Aus den 3 Liter Rotkohlsaft nach vorkochen gibt es daraus Lecker Cocktail

Saft
Zitrone
Worcestersauce
Tabasco
und geniessen auch jetzt zum Wachwerden.


@ausprobieren, du kannst deinen Beitrag innerhalb von 20 Minuten bearbeiten.


Wie kann ich bitte die beiden Posts zusammenfassen? Oder kann das der Webmaster tun? Danke für Hilfe.


Zitat (ausprobieren @ 12.10.2017 12:02:41)
Wie kann ich bitte die beiden Posts zusammenfassen? Oder kann das der Webmaster tun? Danke für Hilfe.

Ich meinte das im Allgemeinen, wenn du als "Doppelpost" zweimal hintereinander in der Zeit von 20 Minuten einen Beitrag verfasst, sodass du ihn dann bearbeiten kannst. Deine Beiträge von zwei verschiedenen Tagen müssen nicht zusammengefasst werden.

Beiträge können von den Admins und Moderatoren bearbeitet/zusammengelegt werden.

Jetzt nicht schlagen . Hatte ein Glas "Apfelrotkohl" und es schmeckte mir schon vorher nicht , obwohl " Küchenfertig" drauf stand . Was habe ich gemacht ? Glasinhalt in Kochtopf , etwas Wasser dazu , damit nichts anbrennt beim kochen . Dann einen großen Boskop Apfel ohne Pelle und Kerngehäuse klein schneiden , mit rein und mindestens 1 3/4 (45 Min.) kochen lassen , viel Margarine dazu . Jetzt ist er schön weich und glänzt . So mag ich ihn . Auf Lorbeerblätter habe ich verzichtet , aber noch mit ein wenig Zucker abgeschmeckt .


Beim nächsten Apfelrotkohl aus dem Glas nimmst Du am besten statt Wasser Apfelsaft zum Auffüllen. Das schmeckt schonmal etwas besser. Die weiteren von Dir beschriebenen Geschmacksaufwertungen sind okay. Allerdings nehme ich Schmalz statt Margarine. Aber insgesamt mache ich das auch so wie Du, wenn ich mal auf ein Glas Rotkohl zurück greifen muß.

:-)))

Bearbeitet von Brandy am 15.10.2017 18:08:27


In Apfelrotkohl aus dem Glas kommen bei mir noch Äpfel rein(meistens Boskop).Und KEIN Fett!!! :wub: :wub: :sabber: :sabber:


Zitat (Pompe @ 15.10.2017 19:40:35)
In Apfelrotkohl aus dem Glas kommen bei mir noch Äpfel rein(meistens Boskop).Und KEIN Fett!!! :wub: :wub: :sabber: :sabber:

Bei mir schon - und zwar Butter, und nicht wenig. Apfel auch und dann noch 2 oder 3 Löffel Preiselbeeren.

Wenn ich überhaupt mal auf vorgekochten Rotkohl zurückgreifen muss, nehme ich Tiefkühlware statt Glas.
Apfelrotkohl TK vom bekannten Hersteller kommt schon ziemlich nah ans Original.
Der aus dem Glas schmeckt immer irgendwie muffig, finde ich.


Also den Apfelrotkohl von Kühne mag ich total gern aus dem Glas.


Apfelrotkohl aus dem Glas kommt bei mir nie auf den Tisch, nicht mal im Notfall. Ich nehme auch nur den aus der Tiefkühlung und verfeinere ihn noch nach unserem Gusto


Zitat (Kampfente @ 15.10.2017 19:54:42)
Apfelrotkohl aus dem Glas kommt bei mir nie auf den Tisch, nicht mal im Notfall. Ich nehme auch nur den aus der Tiefkühlung und verfeinere ihn noch nach unserem Gusto

Genau so meinte ich das. :daumenhoch:
Ein paar eigene Gewürze noch dran (bei mir etwas Nelke und Lorbeerblatt) und gut ist. :sabber:

Ich sehe es schon @Jeannie, wir haben den gleichen Geschmack. :wub:


Über Geschmack lässt sich trefflich streiten. :D


Wenn schon nicht selbst gekocht, dann aus dem TK, mit Apfel, am Liebsten Boskop, etwas Zitrone, Wein oder Essig, ein Löffelchen Zucker, Nelke. Bloß kein Fett. Und er darf nicht matschig sein - wie aus dem Glas, etwas weicher als al dente.


Uns schmeckt Rotkohl am besten frisch zubereitet und nach dem Garen mit Apfel(mus) verfeinert.

Dann - ganz wichtig - mit Granatapfelsirup (in türkischen Lebensmittelgeschäften im Sortiment) verfeinert. Das gibt einen leicht scharfen süß-sauren Geschmack.


DAnke für die Idee! Werde ich bestimmt ausprobieren. :)


Hm. Wäre glasierter Ingwer vielleicht auch was? So wie es den in Bällchen gibt... Sollte schmecken.

Bearbeitet von dahlie am 15.10.2017 22:01:04


Zitat (dahlie @ 15.10.2017 21:58:35)
Hm. Wäre glasierter Ingwer vielleicht auch was? So wie es den in Bällchen gibt... Sollte schmecken.

Wäre bestimmt auch mein Geschmack. :rolleyes:
Aber wo kaufst du den in D?

Es KÖNNTE dies sein:
https://www.amazon.de/Mee-Chun-Ingwerkugeln...g/dp/B003VWPJ9Q
(Hab halt Ingwerbällchen in Sirup" bei startpage eingegeben. :pfeifen: )
Dann gibts das womöglich woanders auch. :unsure:


Zitat (dahlie @ 15.10.2017 22:32:11)
(Hab halt Ingwerbällchen in Sirup" bei startpage eingegeben. :pfeifen: )
Dann gibts das womöglich woanders auch. :unsure:

Lieben Dank fürs Suchen. :blumen:
An Onlinebestellung hatte ich gar nicht gedacht.

Die Versandkosten bei diesem Angebot haben mich allerdings umgehauen.(Kaufpreis EUR 3,99 + Versand EUR 6,99 für Lieferungen nach Deutschland).
Immerhin scheint es mehrere Versender zu geben. Da werde ich morgen nochmal in Ruhe nachsehen.

Oha...
Danach habe ich nicht geguckt. :o


Es könnte sein, dass ein auf fernöstliche Sachen spezialisierter Laden "Asia" o.ä., so was hat. Ich fahre übermorgen wieder nach NL und werde meinen Vorrat aufstocken. Könnte mir aber vorstellen, hier in K in einem solchen Laden nach "Ginger nuts" zu gucken, oder in einem entsprechend sortierten Kaufhaus.
Wenn man erst mal weiß wonach man suchen müsste....


Aus Ingwer, Wasser und Honig könnte man Sirup auch selbst leicht herstellen.

Ich hab mal Ingwer süß-sauer eingelegt, weil ich mich beim Sushi danach verrückt bin...


Sirup ja, aber die Bällchen, die "nuts"... Wird eingelegter Ingwer so?
Wie hast du den gemacht?


Die Bällchen, die Du kaufen kannst, sind auch nur in Wasser und Zucker/Honig eingelegt. Mehr ist da nicht drin. Also praktisch Sirup mit eingelegtem Ingwer.

Ich habe für Gari meinen geschälten Sushi-Ingwer in ganz feine hauchdünne Streifen geschnitten, mit Salz bestreut und über Nacht ruhen lassen. Abwaschen, trocknen, Reisessig, Zucker und wenig Salz erhitzen, die Scheiben dazugeben und kurz aufkochen. Dann in Gläser füllen und mit der Flüssigkeit auffüllen. Fest zuschrauben. Eine Woche oder auch länger ziehen lassen. Hält sich ewig!

Ich kann mich daran krümelig essen :lol:


Danke!
Damit ich sicher bin:; du nimmst normalen Ingwer, schälst den und schneidest ihn in dünne Scheiben.
Oder ist "Sushi-Ingwer" was anderes?
Reisessig habe ich rausgefunden, geht auch Apfel- oder Obstessig?

Tja, Jede Antwort löst neue Fragen aus. ;)


Zitat (dahlie @ 16.10.2017 23:23:15)
Sirup ja, aber die Bällchen, die "nuts"... Wird eingelegter Ingwer so?
Wie hast du den gemacht?

Dahlie, die "Ingwernüsse" (bzw. auch "Ingwerpflaumen" genannt; die Größe des geschälten Ingwers ist dann etwas größer) kannst du selber herstellen. :)

400 g Ingwer
300 ml Wasser
300 g Zucker

Ingwer schälen, dann in nuss- bzw. pflaumengroße Stücke schneiden (oder auch kleinere Kugeln mit bspw. einem Melonenausstecher herstellen), in das Wasser-Zucker-Gemisch geben und mindestens 10 Minuten köcheln lassen (oder auch länger, je nachdem, wie sirupartig die Flüssigkeit werden soll). In Gläser abfüllen, fertig. :)

Davon abgesehen kann man Pflaumen sehr aromatisch mit Ingwer, Wasser, Zucker einköcheln; sehr lecker! Ach ja, fertige Ingwernüsse gibts bei bosfood.de.

Ich danke dir,
Wird demnächst ausprobiert. :D


Gerne, dahlie! :blumen:

Da fällt mir gerade ein, dass ich dieses Jahr eigentlich schwarze Nüsse haben wollte, die dann zur Weihnachtszeit fertig gewesen wären. Hab ich vergessen. Schade eigentlich. <_<


Bei den Ingwerkugeln im Glas steht auch nur drauf: Ingwer, Zucker, Wasser. Die Kugeln sind glasig, wie kandierte Kirschen, und kaum noch scharf. Der Sirup ist, wie auch die Kugeln, gelblich.
Ich habe jetzt frischen Ingwer geschält, in Scheiben geschnitten (weil ich das mit den Bällchen sowieso mache), entsprechend Zucker und Wasser hinzu gegeben, und das köchelte so gut 10 Minuten vor sich hin.
Geschmacksprobe: uiuij, immer noch schleimhautzerfressend scharf... Und hell/weiß, wie auch die Flüssigkeit.
Ich habe nun noch mal etwas Wasser dazu getan und Zucker, lasse das noch mal so 10 Minuten köcheln.
Allmählich trübt es sich etwas ein, hellbeige, hihi. Und etwas weniger scharf.
Ich lasse es noch mal 10 Mnuten köcheln, und dann muss gut sein. :D


Zitat (dahlie @ 17.10.2017 16:47:09)
Ich lasse es noch mal 10 Mnuten köcheln, und dann muss gut sein. :D

Sag mal Bescheid, wenn es geklappt hat. :blumen:
Dann mache ich das auch.

Ich liebe Ingwer in jeglicher Zubereitungsart - darf auch ruhig scharf sein. :sabber:

Mit Sushi Ingwer meinte ich die kleinen eingelegten Ingwerscheiben, die zu Sushi gereicht werden. Die habe ich nachgekocht und auch die Bällchen sowie Ingwer kandiert.


Wenn du es scharf magst, Jeannie, kann ich es dir empfehlen. Ich werde das Ergebnis zwar verwenden, aber gaaaanz spaarsaam. -_-
Ingwertee bei Erkältung? - Einmal probiert und nie wieder. Ich dachte, mir fliegt der Schädel davon. Und den brauche ich doch noch.
"Sushi Ingwer" kenne ich nicht; diese Essrichtung ist nicht so mein Ding. ^_^
Ich werde mich künftig doch weiter das fertige Erzeugnis kaufen - und mich entsprechend eindecken in NL. :D

Bearbeitet von dahlie am 17.10.2017 21:46:11



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