Luftfeuchtigkeit/Temperatur Kombinationen: Jahreszeit

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Hallo.

Wohne unter dem Dach. Einzimmerwohnung. (Wäsche muss drinnen getrocknet werden)
Habe seit Jahren diverse Hygrometer/Thermometer platziert.
Im Netz stehen so ziemlich auf jeder Seite unterschiedliche Angaben bezüglich der Kombinationen Luftfeuchtigkeit/Temperaturen.

Die Heizung läuft bei mir im winter normalerweise im winter zwischen 06.00 uhr - 23.00.
Mehr als 19.grad mag ich nicht. Aber da scheinen die ausenwände durchaus mal auch bei 15 grad zu liegen. Ist das bedenklich. Oder muss sich sorgen machen. Natürlich gehts rauf auf 17 grad.
Aber wie verhält es sich zur luftfeuchtigkeit.
Generell ist bei mir nie dauerhaft feucht. Lüfte regelmäßig. 60% ist eher "kurzfristig" wenn wäsche aufgehängt wird. Aber dann lüfte ich fürs erste mal.
Wie ist das ganze im frühjahr. Oder sommer?

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Zitat (EgonS @ 14.04.2018 11:42:18)
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Habe seit Jahren diverse Hygrometer/Thermometer platziert.
Im Netz stehen so ziemlich auf jeder Seite unterschiedliche Angaben bezüglich der Kombinationen Luftfeuchtigkeit/Temperaturen.
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Aber wie verhält es sich zur luftfeuchtigkeit.
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Wie ist das ganze im frühjahr. Oder sommer?

So ganz erschließt sich nicht, was Du hier eigentlich erfragen willst.

Wenn Du in Deiner Wohnung seit Jahren Thermometer und Hygrometer plaziert hast, dann kannst Du Dir doch am besten selbst beantworten, wie sich Temperatur und Luftfeuchte durch die Jahreszeiten hindurch verändern. Hellseher und Ferndiagnostiker gibt es unter den Frag Muttis meiner Erfahrung nach keine.

Ich weiß nicht, wo Du Deine unterschiedlichen Angaben bezüglich Temperatur und Luftfeuchte im Netz findest, ich finde immer nur Optimalwerte zwischen 40 und 60% relativer Luftfeuchte in Wohn- und Schlafräumen, in Küche und Bad sind diese Werte um etwa 5% erhöht angegeben.
Dein Problem, so vermute ich, ist, dass Du die Zusammenhänge zwischen einerseits Relativer Luftfeuchtigkeit und Absoluter Luftfeuchtigkeit , andererseits die Abhängigkeit beider von der Lufttemperatur nicht kennst Beide geben den Wasserdampfgehalt der Luft an, erstere in Prozent, letztere in Gramm.
Die Fähigkeit der Luft, Wassermoleküle aufzunehmen (das Wasser liegt dann in Form von Wasserdampf vor), ist abhängig von der Lufttemperatur. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wassermoleküle kann Luft aufnehmen, je kälter, desto weniger. Ist die Luft wasserdampfgesättigt, kann also keine weiteren Wassermoleküle mehr aufnehmen, spricht man von 100% Relativer Luftfeuchtigkeit/Luftfeuchte. Bei 0°C Lufttemperatur wird 100% Relative Luftfeuchte schon mit 5 Gramm Wasser/ Kubikmeter Luft erreicht, bei 20°C mit 17 Gramm Wasserdampf/Kubikmeter Luft, bei 30°C braucht es zur 100%igen Luftfeuchte bereits 30 Gramm Wasserdampf.
Eine ganz bestimmte Menge Wasserdampf pro Kubikmeter Luft löst also bei unterschiedlichen Temperaturen unterschiedlich hohe Relative Luftfeuchtigkeit aus.
Was bei 20° Raumtemperatur noch angenehm in Bezug auf Luftfeuchte war, kann bei 10° schon unangenehm werden, weil ein Teil des Wasserdampfes als Wassertröpfchen auskondensiert und sich auf die Oberflächen im Raum setzt.

Was das Auskühlen der Außenwände betrifft: auch diesbezüglich können Frag Muttis keine Ferndiagnose stellen. Dein Vermieter allerdings ist gesetzlich verpflichtet, Dir Informationen über den Wärmedämmwert des Hauses zu erteilen.

Bearbeitet von whirlwind am 15.04.2018 11:12:35
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