Himmel und Erde ohne Wurst o.ä.


Hallo, in den 50er Jahren gab es bei meiner Oma immer wieder Himmel und Erde. Die bestand aus Kartoffelbrei und Apfelmus. Grob vermischt. In der Mitte eine Kuhle in die etwas gebräunte Butter gegeben wurde. Dann mit Zimtzucker bestreut. Mochte ich sehr gerne. Ich lese aber immer nur Rezepte mit Wurst und Zwiebeln und so.
Kennt das jemand von EUCH?.


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Hallo,

ich kenne Himmel und Erde (Himmel un Ääd) nur MIT gebratener Blutwurst (Flönz auf Kölsch).- Ist nicht mein Geschmack, aber sozusagen ein Traditionsgericht.

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Himmel und Erde kenne und mag ich :D Dazu gab es immer gebratene Blutwurst. Ich weiß aber von meiner Mama, dass Wurst in den 50er Jahren schon teuer war. Vielleicht hat man dann in manchen Haushalten auch nur Kartoffelpüree und Apfelmus gekocht. Das Zimt wahrscheinlich zum Apfelmus. Mit Zwiebelringen kenne ich es allerdings auch nicht. Nur KaPü, Apfelmus und Blutwurst.

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Ich kenne es auch so wie Du, Drachima, allerdings auch mit Zwiebelringen. Die kommen auf die Blutwurst und da drauf dann die Äpfel oder auch die Äpfel zuerst und dann die Wurst.

Aber das ist einfach nur eine Frage der Optik.


Die sogenannte einfache Blutwurst, oder wie AaA schon schrieb, die Flönz, war in den 50er Jahren noch recht preiswert.
Meine Mama hat die immer für meinen Vater gekauft, wenn das Geld für Fleisch mal wieder zu knapp war.

Für die Flönz hat's aber immer noch gereicht.

Bearbeitet von Brandy am 10.01.2019 19:14:52

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Ich habe Himmel und Erde von meinem Schwiegervater kennengelernt. Normalerweise gibt es dazu immer gebratene Blutwurst. So hat er mir das erklärt. Da aber keiner in der Familie Blutwurst mag gab es immer Dicke Rippe die er in Wasser ausgekocht hat. Nach ca. der Hälfte der Garzeit kommen die klein geschnibbelten Kartoffeln und kleingeschnittene Äpfel dazu. Das ganze wurde dann gar gekocht. Dann wurde das Fleisch entnommen und alles andere zerstampft. Dann wurden noch in einer

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Äpfel und Kartoffeln werden bei uns und auch bei vielen anderen Rheinländern immer getrennt gekocht und erst beim Anrichten der Teller aufeinander geschichtet.

Zuerst kommen die grob zerstampften Kartoffeln auf den Teller, dann die nicht allzuweich gekochten Apfelringe und zum Schluß kommen die in Mehl gewendeten und kurz gebratenen Blutwurstscheiben und die Zwiebelringe drauf.

So kenne ich Himmel und un Ääd und so schmeckt es uns am besten.

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Zitat (Brandy @ 10.01.2019 22:37:09)
Äpfel und Kartoffeln werden bei uns und auch bei vielen anderen Rheinländern immer getrennt gekocht und erst beim Anrichten der Teller aufeinander geschichtet.

Zuerst kommen die grob zerstampften Kartoffeln auf den Teller, dann die nicht allzuweich gekochten Apfelringe und zum Schluß kommen die in Mehl gewendeten und kurz gebratenen Blutwurstscheiben und die Zwiebelringe drauf.

So kenne ich Himmel und un Ääd und so schmeckt es uns am besten.

Wir sind zwar alle keine Rheinländer sondern eine norddeutsche Familie, aber genauso schmeckt uns das auch am besten. :sabber: :sabber:
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Zitat (Brandy @ 10.01.2019 22:37:09)
Äpfel und Kartoffeln werden bei uns und auch bei vielen anderen Rheinländern immer getrennt gekocht und erst beim Anrichten der Teller aufeinander geschichtet.

Ich kannte das von der Kölner Verwandtschaft als "Himmel un Ääd durcheinander". :wacko:
Diese Pampe mochte ich nie, das war nichts Halbes und nichts Ganzes, habe als Kind nur die Blutwurst rausgepickt.
Zum Glück hat sich diese "Spezialität" bei uns am Niederrhein nie durchgesetzt. :)

Kartoffeln und Apfelkompott mag ich heute noch gerne, aber nur sauber getrennt an verschiedenen Tagen. :D
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