Beikost: Tipps und Tricks

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Es ist nun endlich soweit: Wir beginnen bei unserem Sohn mit der Beikosteinführung - er ist jetzt fast 19 Wochen alt und möchte am liebsten bei uns schon mitessen.

Habt ihr irgendwelche Tipps und Tricks? Irgendwas auf was ich besonders achten sollte?
Ich möchte definitiv den Babybrei selbst kochen - wie macht ihr das wenn ihr unterwegs seid?
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Hilfreichste Antwort

Zitat (Leana_Sc @ 20.02.2019 08:37:42)
Es ist nun endlich soweit: Wir beginnen bei unserem Sohn mit der Beikosteinführung - er ist jetzt fast 19 Wochen alt und möchte am liebsten bei uns schon mitessen.

Habt ihr irgendwelche Tipps und Tricks? Irgendwas auf was ich besonders achten sollte?
Ich möchte definitiv den Babybrei selbst kochen - wie macht ihr das wenn ihr unterwegs seid?

aus meiner sicht ist das zu früh. er ist noch nicht einmal fünf monate alt. die beste adresse ist der kinderarzt. auch wenn die babys gern schon früh mitessen wollen, ist ihr verdauungstrakt wahrscheinlich noch nicht entwickelt genug.

bei meinen kindern habe ich jeweils sechs monate voll gestillt. danach gab es die ersten gemüsebreie, die wir selbst zubereitet haben. pur, ohne gewürze. zucchini, pastinaken, kürbis, fenchel, blumenkohl, kartoffeln und anderes mehr. gläschenkost haben wir nicht zubereitet. die gemüsebreie kann man hervorragend in größeren mengen vorkochen und in kleinen portionen einfrieren. besorg dir reichlich eiswürfelformen, in denen du einfrieren kannst. die würfel kannst du dann nach dem einfrieren aus der form nehmen und in größere behälter oder beutel umfüllen. es wäre günstig, wenn du viel platz zum einfrieren hast. und vielleicht ist ja auch jemand aus der familie bereit, ein wenig vorrat bei sich zwischenzulagern. :)

meine ältere tochter hat zucchini geliebt und isst sie auch heute noch sehr gern. und das, wo man mir sagte, sie würde das gewiss nicht gern essen wollen. von wegen. :hihi:

das muss man testen. es essen ja nicht alle kinder gern jedes gemüse. und die zucchini waren sehr mild und ein wenig süßlich. wenn man etwas kleinere exemplare nimmt, haben sie meistens weniger bitterstoffe. für unterwegs kann man einige eingefrorene portionen mitnehmen und erhitzen lassen, jedenfalls in einem restaurant oder einem anderen haushalt. meistens genügt es auch, die portionen auf einen teller zu legen und ihn in ein wasserbad zu stellen. dazu kann man selbst wasser in einer thermoskanne mitnehmen. aber nach meiner erfahrung sind restaurants gern dazu bereit, auch die kleinen gäste dementsprechend zu versorgen. heißes wasser und ein teller sind ja schnell organisiert.

mit obst haben wir ein wenig später angefangen. süßes schmeckt den meisten kindern ja gut, und dann ist das gemüse vergessen. :hihi:

getreidebreie haben wir ebenfalls selbst angemischt und nicht gekauft. die milch war von mir. auf jegliche milch von tieren und pflanzliche alternativprodukte haben wir bis zum ersten geburtstag verzichtet. später kam fleisch hinzu, auch brot. honig ebenfalls nicht vor dem ersten geburtstag. salz und zucker sind noch nicht nötig, damit sind wir auch sehr sparsam vorgegangen.

als getränke wasser und ungesüßte früchtetees. instanttee für babys haben wir nie gekauft, da kann man den kindern auch gleich zuckerwasser geben. ab und zu gab es natürlich bauchschmerzen. mit selbst gemachtem kümmeltee haben wir tolle erfahrungen gemacht. aber die drei-monats-koliken hatte keines meiner kinder. es mag glück gewesen sein, dass dieser kelch an uns vorüberging.

jedoch habe ich mich auch sehr bewusst ernährt und gewusst, dass alles, was ich esse, auf die milch übergeht. kein kohl, keine zwiebeln, keine scharfen gewürze, wenig süßes, fett ausgeworgen. das war nicht immer schön, aber ich glaube, es war die richtige entscheidung. wir haben bei jedem kind gute erfahrungen gemacht und diese ernährungsweise bei den weiteren kindern so fortgeführt. wir haben vier kinder.

mein sohn david ist drei jahre alt und noch in der testphase. manche dinge schaut er sich erst kritisch an, aber wenn er sieht, dass sein älterer bruder etwas isst, will er es meistens auch versuchen. gemüse essen sie alle gern. ansonsten sind sie, wie mein mann so gern sagt, die reinsten fressmaschinen. :hihi:

es macht ein wenig mühe, viel vorzukochen, das stimmt. aber es spart auch sehr viel geld und nerven, wenn man nicht ständig ein gläschen nach dem anderen aufmachen muss, weil es dem kind nicht schmeckt und dann die vorratskalkulation ins schwanken gerät. und man kocht ja nicht jeden tag so viel.

ich würde es wieder so machen, wenn ich noch ein baby bekommen sollte. besonders mein älterer sohn, der in drei tagen acht jahre alt wird, würde gern noch ein geschwisterchen haben ("besser noch zwei, mama. sonst ist ein kind alleine. jedes kind muss einen bruder oder eine schwester für sich haben." rofl ), und man soll nie nie sagen,jedoch ist kein weiterer nachwuchs geplant. allerdings war das keines unserer vier kinder. :hihi:

ich hoffe, ich konnte einige tipps und anregungen geben. :blumen:

Bearbeitet von seidenloeckchen am 20.02.2019 20:08:38
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Hallo,

ist das nicht noch zu früh :o

Früher wurde zuerst mit Möhren und Kartoffeln angefangen, ab einem halben Jahr dann frisches Hähnchenfleisch ( gekocht).

Für unterwegs gibts ja die kleinen Fläschchen.

Schaust du hier : Babykost

Bearbeitet von Villö am 20.02.2019 08:48:22
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Zu Früh? Wann sollte man anfangen?

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Das kommt immer auf das Kind an.
Was sagt denn dein Kinderarzt dazu? Der kennt dein Baby sicher besser als wir.
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Zitat (Leana_Sc @ 20.02.2019 12:48:27)
Zu Früh? Wann sollte man anfangen?

Hallo!

Hast du denn mal den Link angeklickt, den dir @Villö gepostet hat? ;) Da gibts eine Menge Erklärungen und Tipps.

Davon abgesehen finde ich 19 Wochen auch zu früh. Eine Freundin hat mit dem "Zufüttern" angefangen, als die Kids ungefähr sechs oder sieben Monate alt waren, vorher meiner Erinnerung nach nicht, viel später aber auch nicht. Babys müssen sich erstmal daran gewöhnen, etwas anderes als Flüssigkeit zu bekommen und der noch nicht entwickelte Darm muss sich ebenfalls daran gewöhnen.

Kann mich noch gut daran erinnern, dass eins der Babys damals am Breifinger gekostet hat, da der Löffel eine zeitlang ein Mysterium war. Hat aber letztendlich gut geklappt. Man sollte Geduld mitbringen, wenn es ans Zufüttern geht.

Sprich doch mal mit deinem Kinderarzt, wie der die Lage einschätzt und welche Tipps du bekommen kannst.
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Zitat (Leana_Sc @ 20.02.2019 08:37:42)
Es ist nun endlich soweit: Wir beginnen bei unserem Sohn mit der Beikosteinführung - er ist jetzt fast 19 Wochen alt und möchte am liebsten bei uns schon mitessen.

Habt ihr irgendwelche Tipps und Tricks? Irgendwas auf was ich besonders achten sollte?
Ich möchte definitiv den Babybrei selbst kochen - wie macht ihr das wenn ihr unterwegs seid?

aus meiner sicht ist das zu früh. er ist noch nicht einmal fünf monate alt. die beste adresse ist der kinderarzt. auch wenn die babys gern schon früh mitessen wollen, ist ihr verdauungstrakt wahrscheinlich noch nicht entwickelt genug.

bei meinen kindern habe ich jeweils sechs monate voll gestillt. danach gab es die ersten gemüsebreie, die wir selbst zubereitet haben. pur, ohne gewürze. zucchini, pastinaken, kürbis, fenchel, blumenkohl, kartoffeln und anderes mehr. gläschenkost haben wir nicht zubereitet. die gemüsebreie kann man hervorragend in größeren mengen vorkochen und in kleinen portionen einfrieren. besorg dir reichlich eiswürfelformen, in denen du einfrieren kannst. die würfel kannst du dann nach dem einfrieren aus der form nehmen und in größere behälter oder beutel umfüllen. es wäre günstig, wenn du viel platz zum einfrieren hast. und vielleicht ist ja auch jemand aus der familie bereit, ein wenig vorrat bei sich zwischenzulagern. :)

meine ältere tochter hat zucchini geliebt und isst sie auch heute noch sehr gern. und das, wo man mir sagte, sie würde das gewiss nicht gern essen wollen. von wegen. :hihi:

das muss man testen. es essen ja nicht alle kinder gern jedes gemüse. und die zucchini waren sehr mild und ein wenig süßlich. wenn man etwas kleinere exemplare nimmt, haben sie meistens weniger bitterstoffe. für unterwegs kann man einige eingefrorene portionen mitnehmen und erhitzen lassen, jedenfalls in einem restaurant oder einem anderen haushalt. meistens genügt es auch, die portionen auf einen teller zu legen und ihn in ein wasserbad zu stellen. dazu kann man selbst wasser in einer thermoskanne mitnehmen. aber nach meiner erfahrung sind restaurants gern dazu bereit, auch die kleinen gäste dementsprechend zu versorgen. heißes wasser und ein teller sind ja schnell organisiert.

mit obst haben wir ein wenig später angefangen. süßes schmeckt den meisten kindern ja gut, und dann ist das gemüse vergessen. :hihi:

getreidebreie haben wir ebenfalls selbst angemischt und nicht gekauft. die milch war von mir. auf jegliche milch von tieren und pflanzliche alternativprodukte haben wir bis zum ersten geburtstag verzichtet. später kam fleisch hinzu, auch brot. honig ebenfalls nicht vor dem ersten geburtstag. salz und zucker sind noch nicht nötig, damit sind wir auch sehr sparsam vorgegangen.

als getränke wasser und ungesüßte früchtetees. instanttee für babys haben wir nie gekauft, da kann man den kindern auch gleich zuckerwasser geben. ab und zu gab es natürlich bauchschmerzen. mit selbst gemachtem kümmeltee haben wir tolle erfahrungen gemacht. aber die drei-monats-koliken hatte keines meiner kinder. es mag glück gewesen sein, dass dieser kelch an uns vorüberging.

jedoch habe ich mich auch sehr bewusst ernährt und gewusst, dass alles, was ich esse, auf die milch übergeht. kein kohl, keine zwiebeln, keine scharfen gewürze, wenig süßes, fett ausgeworgen. das war nicht immer schön, aber ich glaube, es war die richtige entscheidung. wir haben bei jedem kind gute erfahrungen gemacht und diese ernährungsweise bei den weiteren kindern so fortgeführt. wir haben vier kinder.

mein sohn david ist drei jahre alt und noch in der testphase. manche dinge schaut er sich erst kritisch an, aber wenn er sieht, dass sein älterer bruder etwas isst, will er es meistens auch versuchen. gemüse essen sie alle gern. ansonsten sind sie, wie mein mann so gern sagt, die reinsten fressmaschinen. :hihi:

es macht ein wenig mühe, viel vorzukochen, das stimmt. aber es spart auch sehr viel geld und nerven, wenn man nicht ständig ein gläschen nach dem anderen aufmachen muss, weil es dem kind nicht schmeckt und dann die vorratskalkulation ins schwanken gerät. und man kocht ja nicht jeden tag so viel.

ich würde es wieder so machen, wenn ich noch ein baby bekommen sollte. besonders mein älterer sohn, der in drei tagen acht jahre alt wird, würde gern noch ein geschwisterchen haben ("besser noch zwei, mama. sonst ist ein kind alleine. jedes kind muss einen bruder oder eine schwester für sich haben." rofl ), und man soll nie nie sagen,jedoch ist kein weiterer nachwuchs geplant. allerdings war das keines unserer vier kinder. :hihi:

ich hoffe, ich konnte einige tipps und anregungen geben. :blumen:

Bearbeitet von seidenloeckchen am 20.02.2019 20:08:38
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6 Monate +/- ist die Richtlinie. Warte noch 4 Wochen und probiere es einfach. Dein Kind wird dir schon sagen, ob es will oder nicht.

Und wenn du selber kochen möchtest, fange langsam an.
Unser großer Sohn hat meinen selbstgekochten Brei gegessen, der kleine gar nicht. Nicht das du dir dann umsonst Mühe gegeben hast.

Und wenn du unterwegs bist, nimmst du etwas abgefüllt in einer Dose mit oder gegen ein Fertig-Gläschen ist absolut nichts einzuwenden.

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Auch auf die Kinder achten.
Meine Tochter hat z.B. Karotte nicht vertragen.
Sie bekam extreme Verstopfung davon.

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Kurzes Update von meiner Seite:

ER liebt es. Also zu essen :sarkastisch:

Ich gebe ihm mittlerweile Mittags einen warmen Gemüsebrei (hier wechsle ich alle 2-3 Tage ab zwischen reinem Gemüsebrei und Gemüsebrei mit Fleisch) und am Nachmittag etwas Obst. Wir sind wirklich gesegnet, denn bis jetzt isst er alles und verträgt auch alles. Karotten und Bananen kommen nur in sehr sehr kleinen Mengen vor da diese bekanntlich ja stopfen.

Zweimal oder einmal die Woche koche ich die Breie selbst vor (hab einen super Breikocher der einen integrierten Mixer hat - das geht wirklich super schnell und macht keine Sauerei in der Küche) und friere sie dann ein.

Ich glaube er würde ja jetzt bereits am liebsten bei uns mitessen. Esse ich vor ihm etwas, fängt er mit seinen Armen zum fuchteln an - auf gut Deutsch "Bitte Mama ich will auch kosten" :D

Zum trinken gibt es nach wie vor seine Pre-Milch (konnte leider nie stillen) sowie Wasser zum Brei. Habe es auch mit einem Kräutertee oder einem ungesüßten Früchtetee probiert - die mag er rein gar nicht..

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Dann ist ja alles super. Jedes Kind ist eben anders.
Tee trinken meine beiden bis heute nicht, noch nie.

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Zitat (Leana_Sc @ 11.04.2019 09:24:21)
Ich glaube er würde ja jetzt bereits am liebsten bei uns mitessen. Esse ich vor ihm etwas, fängt er mit seinen Armen zum fuchteln an - auf gut Deutsch "Bitte Mama ich will auch kosten" :D

das kenne ich von meinen kindern auch noch so gut. sie sind wie raupen. :hihi:

meistens gab es geschrei oder tränen, weil sie etwas noch nicht haben durften und nicht, weil sie nicht essen wollten. :lol:
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Zitat (Leana_Sc @ 11.04.2019 09:24:21)
Ich glaube er würde ja jetzt bereits am liebsten bei uns mitessen. Esse ich vor ihm etwas, fängt er mit seinen Armen zum fuchteln an - auf gut Deutsch "Bitte Mama ich will auch kosten"  :D

Lass ihn essen was er verlangt. :)

Mein Sohn war etwa 9 Monate alt, als wir bei einem Ausflug ins APX in der Römischen Herberge Gewürzbrot und Ziegenkäse bestellt haben.
Niemals hätte ich gewagt, mein Baby damit zu füttern. Aber er hat lautstark seinen Anteil gefordert - und bestens vertragen. :)
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