Windoof Vista: ...jemand Ahnung?

naja...

proteus: OpenOffice ist nicht wirklich so Absturzgefährdet. Wenn man versucht Datenmüll zu öffnen kanns mal schief gehen, aber ansonsten? Ausserdem sind ja auch noch koffice und andere am Start...

Und in Sachen Komfort und Benutzerfreundlichkeit sehe ich nicht, wo zumindest der KDE einem OS X nachsteht. Abstürze hast Du in diesem Bereich auch unter OS X häufiger mal, OK, nicht so häufig wie im Win, es scheint aber irgendein Fluch auf Grafischen Programmen zu liegen, daß sie sich doch hin und wieder verabschieden.

Was die Kompatibilität von OpenOffice betrifft, so sind zwar einige Fehler von Programmen wie Word und Excel nicht drin aber ansonsten erzeugt OpenOffice Formate die so gut (oder schlecht) sind wie unterschiedliche Versionen von Word usw. untereinander.

Nur, so what? Dann macht man das Fenster halt zu und weiter gehts.

Basteln brauchst Du an einer modernen Linux-Distri nicht mehr. Du kannst, wenn DU unbedingt willst. Aber müssen must Du's nicht.

Alf: Ist so nicht mehr ganz so richtig. Es stimmt zwar, daß sich fast alles auf der Kommandozeile machen lässt (und das ist auch gut so, weils die Möglichkeit zur Automatisierung bietet), aber wenn Du Dich in X Untermenüs herumclicken willst oder reine Mausbedienung wünscht: OK, auch der "Kraxel"-Weg wird beispieslweise durch den kde inzwischen angeboten. Vgl.:


So viel Neues gibts da eigentlich nicht zu lernen...

Bearbeitet von Natze am 10.05.2021 16:34:06

Ich lese hier immer Windows stürzt oft ab ... ich habe Windows 2000 seit seinem release genutzt und war über die Firma im Betaprogramm für XP. In den vergangenen 6 Jahren Windows hatte ich - wenn überhaupt - max. 10 BSOD! Die hälfte davon schiebe ich auf Hardwarefehler (zB Speicher defekt) und inkompatible Software/Treiber (vor allem beim Umstieg W2k -> XP). Ebenso habe ich seit 1998 nicht einen einzigen Virus, Wurm oder Spyware auf meinem Rechner gehabt. Wer als Admin angemeldet ist muss sich nicht wundern wenn er sich etwas einfängt ... sorry, aber es gibt nun mal gewisse Grundregeln die ich einhalten muss. Dein Boss gibt dir ja auch nur einen Schlüssel zum Büro und nicht den Universalschlüssel fürs ganze Unternehmen oder? ;)

Und bei Vista ist es ähnlich wie beim Release von XP ... die ganze Welt jammert wie schlecht es doch ist. Komisch das XP das bisher stabilste OS (ist definitiv so, ich spreche aus der Praxis) aus Redmond ever ist. Komisch das alle (oder die meisten, abgesehen von Unternehmen) sehr schnell auf XP umgestiegen sind. Ob nun legal oder illegal steht nicht zur Debatte. Ich teste Vista seit der ersten CTP und bin absolut begeistert. Stabil, optisch sehr ansprechend (ja, optik ist ein Entscheidungsgrund .. warum sonst wird Linux optisch an XP angepasst), sehr durchdacht und um einiges sicherer als XP (man muss als Admin zB einige Aktionen die tief ins System eingreifen explizit bestätigen).

Ich bin ehrlich: ich geben nen Furz darauf was irgendein Linux-Fanboy über Vista in ein Forum schmiert solange er es nicht selbst getestet hat. Eigene Erfahrungen machen ... dann kann ich auch sagen "ist gut" oder "ist schlecht". Denn anlesen kann ich mir in 10 Minuten ne Menge. Was davon allerdings der Wahrheit entspricht steht auf einem anderen Blatt. Vista hat meiner Meinung nach bei einem radikalen Linuxuser von Haus aus keine Chance ... kommt es doch aus Redmond.

Zitat (Osnadrücker, 11.04.2006)
Ich bin ehrlich: ich geben nen Furz darauf was irgendein Linux-Fanboy über Vista in ein Forum schmiert solange er es nicht selbst getestet hat. Eigene Erfahrungen machen ... dann kann ich auch sagen "ist gut" oder "ist schlecht". Denn anlesen kann ich mir in 10 Minuten ne Menge. Was davon allerdings der Wahrheit entspricht steht auf einem anderen Blatt. Vista hat meiner Meinung nach bei einem radikalen Linuxuser von Haus aus keine Chance ... kommt es doch aus Redmond.

Ähm, das war nicht auf dich - Hell - bezogen ;) B)

@osnadrücker :

Du schreibst , zu recht, das es das beste Betriebssystem ist, welches bis jetzt aus Redmond kommt.

Aber die anderen vorher waren nun mal auch nicht der Weisheit letzter Schluß.
Und Vista aka Longhorn klaut mal wieder schamlos von Tiger ( Widgets, Spotlight) und preist es als innovative Neuentwicklung.
Das ist schlichtweg gelogen und falsch.

Die GUI hat Mac schon seit 1985 !!

Aber ich habe die Befürchtung, das es hier jetzt doch auf ideologische Grndsatzdiskussionen rausläuft. Ich möchte keinem vorschreiben, mit welchem Programm er glücklich wird und diese ganze Benchmarkhetze, die im täglichen Gebrauch sowieso keine Rolle spielt, finde ich auch albern.

Aber Tests, zB von Forbes, belegen, wieviel Geld User mit Apple im Verhältnis zu Dosen verdienen, weil Sie produktiv arbeiten können und BSP erwirtschaften. Die Produktivität liegt, je nach Branche , zwischen 34% und 72 % höher.

Und ich kenne keinen Switcher, der seinen Schritt jemals bereut hat. umgekehrt kenne ich keinen, der je in Erwägung gezogen hat, freiwillig auf Dosen zu wechseln.
Und das jemand, der Ahnung hat und sich intensiv mit den Weiten seines OS beschäftigt auch mit DOS zurecht kommt ist sicher richtig, Aber 99 % der Nutzer wollen/können eben genau das nicht.

Abschliessendes Statement, bevor es wieder eskaliert :heul:

Nun wollen wir nicht anfangen aufzuzählen wer was und wie bei wem geklaut hat. Wenn ich mir ein aktuelles Suse 10 anschaue könnte man auch denken es läuft Windows ... alles quitschie-buntie :rolleyes:

Ist ja alles schön und gut ... Mac hier, Linux da ... kann ich denn mit diesen Systemen etwas wie Active-Directory realisieren? Umgebungen in Unternehmen bei denen ich mehr als 10000 User verwalte und Dienste zur Verfügung stelle? Der letzte Mitbewerber auf dem Sektor war wohl Novell ... aber wer schon mal mit einem NDS arbeiten "musste" weiß ein Active-Directory zu schätzen :wacko:

Für den Heimsektor ist das vielleicht hinfällig - da brauche ich kein ADS, NDS oder was auch immer. Aber im Heimsektor ist es mir auch Hupe ob ich nun 10 Minuten brauche statt 15 Minuten um ein Bild zu bearbeiten ;)

Genau davon rede ich doch, mir ist es auch egal, ob es ein paar Minuten länger dauert.
Aber es sollte funktionieren, ohne das ich dreihundert Seiten Anleitung lese oder das Teil ständig absemmelt.

...
Also zunächst einmal sind 10 Systemabstürze in wenigen Jahren eine ganze Menge, vor allem, wenn man davon ausgeht, daß Deine Maschinen nicht rund um die Uhr laufen (und auch arbeiten) so wie meine. In den letzten 5 Jahren hatte ich auf keiner Linux-Maschine auch nur einen Systemabsturz...

Die derzeitige Standerd-KDE-Oberfläche sieht tatsächlich verdammt nach der von XP aus. Kott sei Dank gibts aber runde 20 Alternativen, auch mit anderem Look'n'Feel für Umsteiger von BeOS oder OS X, oder, oder... Jedem das Seine sag ich da... Und wer's ganz anders haben will, der nimmt eben gnome... oder beide zusammen? Alles nur einen Click "away"...

Novell hat Suse gekauft, eben weil Netware (oder wie das hiess) nicht so sonderlich war... Wie willst Du denn die 100.000 User auf einem Linux verwalten? LSB? SMB? Berkly? SSH? alles zusammen?

Unixe konnten das schon, als bei Gates noch über die Notwendigkeit einer Mandantenfähigkeit gestritten wurde. Warum sollten sie es verlernt haben?

Also, wenn wir schon über Serverfähigkeiten sprechen sollten Wir von Unixen sprechen, und da heute halt vor allem von Linux und hp...

btw. ActiveDirectory ist langsam und auch sehr zeitraubend im Umgang. Zudem basiert es auf einem MS-SQL-Kern, der auch nicht gerade für Stabilität und Geschwindigkeit bekannt ist. Das Arbeiten damit gestaltet sich schwierig und die Möglichkeiten sind begrenzt.

Bearbeitet von hell am 11.04.2006 14:25:42

Mein erstes Betriebsystem war MS-Dos dann - Win 98 - Win 2000 - Win XP.
Hab viel mit Rechnern zu tun (bin aber kein IT-Mensch) und hab schon ein paarmal versucht mit Linux zu arbeiten. Es scheiterte immer wieder an der ungewöhnlichen Bedienung und fehlenden Treibern. XP find ich ganz gut nur sollte man nicht noch mehr spielereien einbauen sondern mehr Wert auf Sicherheit legen, besonders für Online-Geschäfte und Banking.

ungewöhnliche Bedienung?

Zu der "Sicherheit" von Windows und der "Zukuftsfähigkeit" ein Link von Windowsfreundlicher Seite:

http://www.bootsektorblog.de/2006/04/apple_kann_nich.html

Ich blick ehrlich gesagt nicht, was es einem bringen soll, wenn man Win XP auf seinem Apple hat?!
Da kann ich mir doch auch gleich nen Windows-Rechner kaufen, dann brauch ich doch nicht erst nen Mac kaufen?
Das Appel-Zeug scheint doch ganz gut zu laufen, wozu dann wieder Windows drauf hauen?

:blink:

JA

Windows=Spiele
Unix=Office, Media, Internet, usw.

man möge mich erschlagen, aber zähle OS X jetzt mal zu den Unixen.

Zum Spielen eignet sich ein Windows noch. Schlimm ist eigentlich nur, daß es oft ausschliesslich die merkwürdigen Kopierschütze sind, die ein Spiel daran hinder unter Linux oder Mac zu funktionieren...

Zitat
Das Appel-Zeug scheint doch ganz gut zu laufen, wozu dann wieder Windows drauf hauen?


Vielleicht versucht Apple sich so auch auf dem Großkundensektor (IT-Maschinchen plus Servicekram in großen Firmen) zu etablieren? Ist schon drollig auf was für Klöpse manche kommen wenn sie Dollars riechen rofl . Erst jahrzehntelang auf Deubel komm raus ein "Wir sind ja besser als die Teufelsanbeter von Microsoft" Image aufbauen und dann mit "übrigens,Windows gibts demnächst auch bei uns" den eigenen Fans die all die Jahre tapfer in Kindergartenkloppereien und Diskussionskriegen dieses Antibill-Image mitaufgebaut und bis aufs Letzte verteidigt haben die lange Nase zeigen rofl .

Gruß,
Alf :blumen:

hmmm...

Die Server in Unternehmen laufen unter Unix... oder als Großrechner unter MVS oder was ähnlichem...

Zitat
hmmm...

Die Server in Unternehmen laufen unter Unix... oder als Großrechner unter MVS oder was ähnlichem...


Und die Schrei(b)tischplätze für die niederen Chargen? Ham die keine mikroweichen Büropakete mit denen sie am besten zurande kommen weil sie das ja von zuhause kennen? :pfeifen:
Zitat (hell, 11.04.2006)
hmmm...

Die Server in Unternehmen laufen unter Unix... oder als Großrechner unter MVS oder was ähnlichem...

Wo? :blink: :unsure:

Zur Apple-Geschichte:
Bis vor kurzem konnte man auf der Homepage auch noch den Vergleich Intel <-> Motorola (keine Ahnung wie die Dinger genau heißen) sehen. Das kann Intel (kleiner Balken) und das kann unser Motorola (großer Balken). Ich weiß nicht ob man mittlerweile den Spieß umgedreht hat und dort jetzt steht "das kann Intel" (großer Balken) und "das kann Motorola" (kleiner Balken). ^_^

Wie Alf schon sagt:
Wie schnell sich die Zeiten doch ändern .... :lol: Kaum wird das große Geschäft gewittert, ist der größte Müll von gestern das beste Produkt der Welt :huh:
Zitat
Und die Schrei(b)tischplätze für die niederen Chargen? Ham die keine mikroweichen Büropakete mit denen sie am besten zurande kommen weil sie das ja von zuhause kennen?

Na, wohl eher, weil bei MS so trefflich argumentiert wird (vor allem was die "Nettigkeiten" betrifft)... Echte Bedienungsunterschiede für den Schreibtischtäter gibts nämlich nicht...

Zitat
Wo?

hier. Reichen Dir für den Anfang 55.000 User am Ort oder muß ich noch an die (zentral gesteuerten) Konzerntöchter gehen?

Es handelt sich hierbei aber um ganz neue Intel Chips, die eine ganz andere Architektur haben, als die , welche in PCs verbaut werden.
Im Vergleich zu den "alten" PPC von Motorola sind sie um ein vielfaches schneller.

Aber , nochmal, bei Apple kommt es eher auf die Größe des Arbeitsspeichers an als auf die Geschwindigkeit des Prozessors.

Was das "Bootcamp" betrifft : Es ist keine Appleentwicklung, sondern ein Impelmentierungsprogramm eines Drittanbieters ( aber sicherlich mit wohlwollen von Steve Jobs)
Grund ist eben die Tatsache, das Mac KEIN Spielcomputer ist, das viele Switcher Ihre vertrauten Programme haben wollen und das die neuen Chips durch die Tatsache, das sie auch von Intel kommen diese Implementierung schnell und reibungslos zulassen. Etwas, was Windows früher blockiert hat.

der größte Vorteil ist nach wie vor, das bei MAC Hard- und Software sowie OS aus einer Hand kommen und von Entwicklungsbeginn an perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Was hat das ganze eigentlich noch mit Windows Vista zu tun??????? :huh:

Zitat
Echte Bedienungsunterschiede für den Schreibtischtäter gibts nämlich nicht...


Doch. Da braucht nur irgendeine Kleinigkeit in einem alternativen Officeprogramm etwas anders zu sein als bei MS-Office und schon heulen die Schreibtischsirenen los weil die Leute mit der Situation überfordert sind und der arme Admin darf herbeispringen und sich das Klagelied seiner Schäfchen anhören.Und das jeden Tag aufs Neue, denn es gibt genügend Enduser die wenig bis Null Ahnung von Computern haben und sich nur notgedrungen auf der Arbeit mit Bürokramsoftware beschäftigen:

DAU:" Einen falschen Befehl gegeben und das File ist futsch, wo ist es denn bloß hin?*Panikattacke* Verdammt ich habs verloren *such*! Weiß nicht mehr was ich eben gemacht habe,hmm *Blackout*. Bei MS Office war das dann immer in dem und dem Ordner gelandet *typischer DAU-Lösungsansatz*,
aber hier bei dem Büroproggi-XY hier gibts irgendwie den Ordner garnicht :heul: (klar gibts den, er heißt nur anders,aber versteh das mal wenn Du ein DAU bist :pfeifen: ).Lösung: Ruf mal einer schnell unseren Computerfritzen her, mein Rechner funktioniert nicht mehr (so wie ich das von zuhause wo MS Office läuft kenne und will)!!!

Minuten später kommt der herbeigetrommelte Computergott ins Büro reingesaust:
Admin:"Hallo Frau/Herr DAUner, was kann ich denn heute für sie tun?"
DAU:Mein Rechner geht nicht mehr! *Admin schluckt und befürchtet das Schlimmste*
Admin*vorsichtig*: Er geht nicht mehr?
DAU:Nein er geht nicht mehr! Ich wollte die in die Abrechnung eine Tabelle einfügen und als ich die Tabelle fertig hatte war die Vorlage weg :heul: .
Admin *zaubert mit einem Mausclick die Vorlage wieder hervor und fügt mit einem weiteren die Tabelle ein*: Meinten Sie das in etwa so?
DAU*staunt Bauklötze*: Ja genau so! Danke, Sie sind ein Schatz! Da bin ich aber echt erleichtert jetzt.
Admin*errötet*:Danke, gern geschehen. Sie müssen das fertige Dokument jetzt nur noch abspeichern aber wie das geht wissen sie ja. Schönen Tag noch!
DAU*lacht*: Sicher weiß ich das. Hach, ist er nicht nett der Admin? :wub:
DAU*guckt auf die Uhr*: Oh! Schon Mittagspause! Dann mache ich mal Schluß für heute Vormittag und gehe in die Cafeteria.

Der DAU schließt alle Programme und fährt ordnungsgemäß den Rechner runter.
Rechner*brav*:zzzzzzzzzztklack-piuuuuh

Eine Stunde später: Der DAU startet den Rechner wieder.

Rechner*brav*:zupp-krrrrrrttt-krrrrkrrtrtrtrtrtrkrrrrr...

Der DAU startet sein Officeprogramm und will die vorhin vom Admin fertiggezauberte Abrechnung ausdrucken...

DAU: So jetzt müßte die eigentlich kommen,na, dauert wohl etwas da kann ich ja schonmal den Drucker auswählen...ich nehm den Laserdrucker Nummer zwei.

Der DAU wartet und wartet darauf daß die zu druckende Abrechnung erscheint -vergebens.

DAU: Hmm, komisch. Die war vorhin doch noch da *ihm fällt siedendheiß ein daß er vergessen hat abzuspeichern*. Ogottogott! Jetzt ist alles weg!*denkt scharf nach und kämpft gegen die wiederaufkommende Panik*. Jetzt kann mir nur noch der Admin helfen :heul: . Oh Schande! :heul:

Lösung: Ruf doch mal einer....usw.

:pfeifen:

Bearbeitet von Alf am 11.04.2006 17:08:23
Zitat (hell, 11.04.2006)
55.000 User am Ort

:blink: Was 'n das für ein Unternehmen? Die halbe Stadt arbeitet bei einem einzigen Arbeitgeber? Oder meinst du in D-Land?

DasMännle: Die Frage mit dem Bezug zu Vista findest du eine Seite vorher schonmal ;) :lol:
Zitat (Osnadrücker, 11.04.2006)
Zitat (hell, 11.04.2006)
55.000 User am Ort

:blink: Was 'n das für ein Unternehmen? Die halbe Stadt arbeitet bei einem einzigen Arbeitgeber? Oder meinst du in D-Land?

DasMännle: Die Frage mit dem Bezug zu Vista findest du eine Seite vorher schonmal ;) :lol:

nee, nicht die halbe 9/10...

Und nein, nicht Deutschland, am Ort.
Zitat (Alf, 11.04.2006)
Zitat
Echte Bedienungsunterschiede für den Schreibtischtäter gibts nämlich nicht...


Doch. Da braucht nur irgendeine Kleinigkeit in einem alternativen Officeprogramm etwas anders zu sein als bei MS-Office und schon heulen die Schreibtischsirenen los weil die Leute mit der Situation überfordert sind und der arme Admin darf herbeispringen und sich das Klagelied seiner Schäfchen anhören.Und das jeden Tag aufs Neue, denn es gibt genügend Enduser die wenig bis Null Ahnung von Computern haben und sich nur notgedrungen auf der Arbeit mit Bürokramsoftware beschäftigen:


nur mit dem kleinen ander feinen Unterschied, daß das das tägliche Admingeschäft ist, egal, ob MS oder OpenOffice und egal in welcher Version.

Auch MS hat sich im Lauf der Zeit geändert und mir klingt es noch in den Ohren wie da über sich ständig ändernde Macrobefehle und incompatible Word-Version geflucht wird.

Und die Bedienung? Na, die hat sich gleich mit verändert... Ob der DAU sich nun an OpenOffice oder an eine neue MS-Office-version gewöhnen muß ist der gleiche Aufwand.

oooh, ein distrie-flame-war .... und ich merks erst jetzt :blink:

ich benutzte M$ nur zum spielen, leider laufen nicht alle spiele unter linux :heul: ... dualboot macht's möglich ;)
bei mir ist es aber eine idiologische entscheidung, ich mag M$ einfach nicht
das OS sollte "frei" sein, nur so kommt wirklich fortschritt
selbes gilt für patente etc. usw usw
wobei "frei" auch nur offenlegen des codes bedeuten kann, ähnlich wie bei Xorg

mfg
Fuss-im-Ohr

Das ist doch mal eine Meinungsäußerung, die man unterschreiben kann.
Ganz im Gegensatz zu den Hasstiraden eines gewissen Users.
Nicht alles ist grundsätzlich schlecht, nur weil es von Microsoft stammt. Einiges gibt
es da mit Sicherheit zu kritisieren. Seine Marktposition auszubauen und (noch mehr) Geld zu verdienen gehört nunmal zu einem gewinnorientierten Unternehmen.
Ob die Strategien dazu immer moralisch oder unter juristischen Gesichtspunkten korrekt sind, darüber kann man natürlich streiten.
Im übrigen ist der "ach so sichere" Firefox auch nicht unbedingt so toll.
Sieht man beispielsweise an dieser Meldung.
Und - oh Schreck - sogar im OS X gibt es eine "high critical" Sicherheitslücke. Und die wird nur deshalb als zweithöchste Gefahrenstufe eingestuft, weil es derzeit anscheinend noch keine Versuche gibt, die Sicherheitslücken auszunutzen.

schön, daß Du Ausnamen anführst. Sicher, kein Programmierer ist perfekt was hinter der Software die sicheren Konzepte noch wichtiger erscheinen lässt. Niemand hat behauptet, daß firefox oder OSx fehlerfrei wären. Sie sind um ca. das 1000-fache sicherer und auch sonst positiver einzuschätzen als alles was Microsoft je geliefert hat oder liefern wird. Gerade die Bug-Listen bestätigen diesen Eindruck.

Zudem wurde bei entsprechenden Sicherheitskonzepten darauf geachtet, daß Sicherheit nicht auf Kosten der Usability geht. Schliesslich ist das der Grund dafür, daß mindestens 90% der Win-Anwender standardmäßig Admin-Rechte auf ihren Rechnern haben und damit natürlich sehr viel anfälliger für Programmfehler sind als Unix-User, wo vielleicht 0,1% grundsätzlich als root ins System gehen.

Gates wird nicht vorgeworfen Geld verdienen zu wollen. Ich wird vorgeworfen mit miesester Abzocke Milliarden zu schäffeln und dabei neben dem schlechten Beispiel auch noch ganzen Brangen zu gefährden bzw. in ihrer Entwicklung aufzuhalten.

Ausnahmen hin oder her. Wenn mir von allen Seiten erzählt wird, Firefox sei ein sicherer Browser - und ich daraufhin jegliche Vorsicht vergesse, ist der Risikofaktor unter Umständen sogar höher als beim IE. Bei dem rechnet man ja quasi mit Sicherheitslücken.
Was mich ganz einfach stört ist dieses pauschale Niedermachen von Microsoft.
Da wird beispielsweise empfohlen, das automatische Update zu deaktivieren, der liebe Bill könnte ja etwas ausspionieren. Erinnert man sich dann an den Wurm M$Blaster und vor allen Dingen daran, dass ein Patch gegen die Sicherheitslücke bereits gut vier Wochen vor dem massiven Auftreten verfügbar war, muss man solche Tipps einfach in Frage stellen.
Ähnliches beim Sasser... In einem Chat beschwert sich jemand darüber, dass sein PC ständig herunterfährt. Den Hinweis auf einen Patch wegen Sasser quittierte er mit: "Ich dachte den brauche ich nicht."
Das bringt mich dann wieder auf die 95% aller Computerprobleme. Die sitzen nämlich ca. 60 cm vor dem Monitor.

Zitat
Zudem wurde bei entsprechenden Sicherheitskonzepten darauf geachtet, daß Sicherheit nicht auf Kosten der Usability geht. Schliesslich ist das der Grund dafür, daß mindestens 90% der Win-Anwender standardmäßig Admin-Rechte auf ihren Rechnern haben

Richtig. Und der Vorteil dabei ist, dass dem User die Entscheidung mehr oder weniger abgenommen wird. Wer nicht als Root/Admin arbeiten kann, halt die entsprechenden Rechte halt nicht.
Das funktioniert unter XP aber auch. Durch die schnelle Benutzerumschaltung kann man ganz gut z.B. als Benutzer im INet surfen und nebenher als Admin (oder mit Adminrechten) Software installieren.
Nur wissen die meisten das nicht oder sind schlichtweg einfach zu faul, sich das System danach einzurichten.
Ich sag nur 95%.... ;)

Bearbeitet von Woki am 28.04.2006 15:33:56
Zitat
Ausnahmen hin oder her. Wenn mir von allen Seiten erzählt wird, Firefox sei ein sicherer Browser - und ich daraufhin jegliche Vorsicht vergesse, ist der Risikofaktor unter Umständen sogar höher als beim IE.

Die Umstände müssen dabei aber schon recht groß sein, allein schon weil Einbruchstwege wie VB und sonstiges ASX anderen Browsern fehlen.
Viel bedenklicher ist für meine Begriffe, daß oft genug hamlos erscheinende programme irgendwo doch ein IE-HTML-Control besitzen mit dem Schindluder betrieben wird und werden kann.

Zitat
Was mich ganz einfach stört ist dieses pauschale Niedermachen von Microsoft.
Da wird beispielsweise empfohlen, das automatische Update zu deaktivieren, der liebe Bill könnte ja etwas ausspionieren.

Der liebe Bill hat jahrzehntelang bewiesen, daß er keine Skrupel vor Spionage hat und, daß die meisten Patches mehr Lücken öffnen als schliessen. Vorsicht bei MS-Updates ist daher immer geboten. Und die "Schlupflöcher", durch die Blaster und Sasser geschlüpft sind existieren seit Win '98. Man muß hier den Leuten, die die Viren gebaut haben sogar dankbar sein, schliesslich haben sie MS gewungen einige Spionagekanäle via Patch dicht zu machen.

Zitat
Nur wissen die meisten das nicht oder sind schlichtweg einfach zu faul, sich das System danach einzurichten.

Da hast Du den Unterschied nun endlich einmal auf den Punkt gebracht: Unix berücksichtigt den User, auch dessen Faulheit. Gates verlangt ständig was von Ihm. Sei es nun Verhalten, Rückhalt, Aktivität oder ganz einfach Geld.

das wird mir hier alles zu technisch.
Windows ist nun mal da. Damals hat sich auch VHS als Videostandard durchgesetzt, obwohl es das schlechteste System war.

Gates ist ein guter Kaufmann, hat einen hervorragenden Riecher für Business und jedem Unternehmen sei Gewinn gegönnt.
Aber der Krempel funktioniert halt nicht. Und durch die 73649246 Virenprogramme werden die Dosen dann auch noch lahm.

Das Internet hat MS völlig verpennt und dann versucht über die übliche Monopolstrategie wieder Terrain gut zu machen. Und da liegt auch die große Schwäche von DOS und Nachfolger. Alles ist im Systemkern integriert. Im Gegensatz zu Unix Kerneln, die von vorne herein auf Mehrbenutzer ausgelegt sind und die Programme nur auf den Kern aufsetzt. Deswegen richten Viren, so es denn welche gibt, auch kaum Schaden an. ( bei Wiki nachgesehen)

Aber auch das interessiert mich als Benutzer eigentlich nicht, ich will mich dransetzen, einen Tag arbeiten und gut ist. Und das funktioniert halt bei Dosen nie. Die Switcher, die ich kenne, zum Teil Leute, die mit MS groß geworden sind, konnten es gar nicht glauben.
In den USA werden jährlich Umfragen gemacht, wieviel Geld man durch seinen PC generiert, und da liegt Apple immer weit vorn, weil die Maschinen einfach laufen ohne ständig abzustürzen, zu kippen und was sonst nocht.

Windows hat übrigens jetzt eine Presseerklärung herausgegeben, in dem sie eingestanden haben, den Kampf gegen Viren verloren zu haben und auch in Zukunft keinen Boden gutmachen werden - Tilt !

Aber soll jeder mit seinem Kram glücklich werden. Die Leute in der ehemaligen DDR fanden Trabis ja auch klasse.

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