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Treppen mit kaputten Knien

Neues Thema Umfrage
Moin,

wie geht man einbeinig die Treppen rauf und runter, wenn beide Knie kaputt sind und eins operiert wird und null belastet werden darf ?

Krücken - hab ich ergoogelt. Das klappt null bei mir. Keine Chance.

Was gibts noch, was die Kasse zahlt - bzw. was gibts überhaupt für Möglichkeiten ?

Dankeschön.
55 hilfreiche AntwortenNur hilfreiche Antworten anzeigen
Gibt es eine Pflegestufe/Pflegegrad? Dann bietet sich die Möglichkeit zum Einbau eines Treppenlifts an.

Bevor ich einen Lift habe einbauen lassen, kam ich nur auf allen Vieren die Treppen hoch. Das klappt am besten bei Knie- und Luftproblemen. Es belastet die Knie nicht und ist um ein Vielfaches leichter als aufrecht Stufe für Stufe hinauf zu gehen.
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Keine Pflegestufe.

Wie kommt man auf allen vieren die Treppe rauf / runter, OHNE die Knie ?

Rückwärts hoch ? Da muß man sich doch mit den Armen abdrücken um den körper hochzubekommen. Das kostet Kraft ohne Ende ?!

Oder, wie sonst ?
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laluna, guck mal ob Dir das weiterhilft: https://www.knie-marathon.de/sicher-treppensteigen-mit-kruecken-nach-knie-op/
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Ja ok, wenn ein Knie nicht aufsetzen darf, geht das nicht. Aber dann geht es vermutlich gar nicht außer vielleicht auf dem Po sitzend rückwärts nach oben
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Den Link hab ich schon entdeckt. Aber, ich hab die Kraft nicht, mit dem anderen kaputten Knie die Stufe " hochzuhüpfen".

Und wie gesagt, einbeinig.

Auf dem Po sitzend rückwärts hoch - da streiken meine Arme und Schultern, mein Körpergewicht hochzudrücken.

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Hast du die Möglichkeit, unten ein Bett vorübergehend aufzustellen?

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Bett könnte ich theoretisch unten aufstellen.

Aber, meine Dusche ist oben. Und ich dusche täglich.

Sind ja erstmal vorbereitende Überlegungen und Maßnahmen. Wenn, soll ich wenigstens 6 Wochen einbeinig unterwegs sein. Vielleicht noch länger.

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Kann ein Strick oben angebracht werden, der auf irgendeine Art ein Hochziehen erleichtert? Meist ist ja nicht nur das Schlafzimmer sondern auch das Bad oben und man muss täglich einfach irgendwie hoch kommen...……….
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Oh laluna, was für ein Mist!

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Kommentare haben sich überschnitten.
Was bedeutet einbeinig? Bekommst Du eine Schiene, Gips?

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Ein Strick könnte ich an die Treppe nach ganz oben unter jede Stufe binden. Weiß nicht, ob ich mich dann hochziehen kann, und die Krücken müßte ich ja auch noch mitnehmen. Würde eine runterfallen - hätte ich verloren.

Wie genau das operierte Knie dann verarztet wird, weiß ich noch nicht. Es hieß nur - wenigstens 6 Wochen nicht belastbar - null.

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Zitat (laluna*, 10.05.2019)
... und die Krücken müßte ich ja auch noch mitnehmen.

Besorg dir auf jeden Fall ein zweites Paar Krücken, dann entfällt schon mal der Transport.
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ok. 2. Paar Krücken - aber... wenns auf der Hälfte der Treppe schief geht und ich allein daheim bin... dann bin ich auf der Treppe OHNE krücken... 15 Stufen....

Ich will nen Hexenbesen.............. oder nen Harry Potter - Besen !

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[QUOTE=laluna*,10.05.2019 21:48:02] Wie genau das operierte Knie dann verarztet wird, weiß ich noch nicht. Es hieß nur - wenigstens 6 Wochen nicht belastbar - null. [/QUOTE]

Wir wärs, wenn Du die 6 Wochen stationär im Krankenhaus bleibst?

Bearbeitet von Golden-Girl am 10.05.2019 22:11:40

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Zitat

Wir wärs, wenn Du die 6 Wochen stationär im Krankenhaus bleibst?


Das zahlt keine Krankenkasse.

1 - 2 Tage Krankenhaus nach der Op sind vorgesehen.
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Zitat (laluna*, 10.05.2019)
Das zahlt keine Krankenkasse.

1 - 2 Tage Krankenhaus nach der Op sind vorgesehen.

Dann frag mal den Arzt, wie Du das machen sollst mit den Treppen.
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Zitat
    Das zahlt keine Krankenkasse.

    1 - 2 Tage Krankenhaus nach der Op sind vorgesehen.


Dann frag mal den Arzt, wie Du das machen sollst mit den Treppen.


Habe ihn gefragt - er ist nicht zuständig, sagt er.
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Zitat (laluna*, 10.05.2019)
Habe ihn gefragt - er ist nicht zuständig, sagt er.

Ja, super... *lach*
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Kommst du nach einer solchen Knie-OP nicht in die REHA?

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Zitat
Kommst du nach einer solchen Knie-OP nicht in die REHA?


Davon hat er nix gesagt.

Er sagt nur : Ich operiere - für die anderen Dinge sind andere zuständig.
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[QUOTE=laluna*,10.05.2019 22:22:22] Davon hat er nix gesagt.

Er sagt nur : Ich operiere - für die anderen Dinge sind andere zuständig. [/QUOTE]
Bist du sicher, dass du dich von dem operieren lassen willst? Wer sich so benimmt, käme mir nicht an die Knochen ...
Ansonsten ruf mal bei deiner KK an, die müssten helfen können oder dir zumindest sagen, wer für Hilffe zuständig ist.

Bearbeitet von Binefant am 10.05.2019 22:26:10
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Zitat (laluna*, 10.05.2019)
Davon hat er nix gesagt.

Er sagt nur : Ich operiere - für die anderen Dinge sind andere zuständig.

Genau, dafür sind andere zuständig. Normalerweise wird eine zuständige Mitarbeiterin auf dich zukommen und die Rehamaßnahmen mit dir besprechen. So kenne ich es nur von zwei Fällen aus dem Bekanntenkreis.
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Also, jeder schiebt es auf den Nächsten.

Der Doc auf andere - Die Krankenkasse auf das Sanitätshaus, die wiederum sagen, sie haben nur Krücken, keine anderen Hilfsmittel für Treppen ohne Pflegegrad.

Von daher wollte ich alles im Vorfeld durchdacht haben, um nicht ins " Verderben " zu geraten.
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[QUOTE=laluna*,10.05.2019 22:40:58]Also, jeder schiebt es auf den Nächsten.
Der Doc auf andere - Die Krankenkasse auf das Sanitätshaus, die wiederum sagen, sie haben nur Krücken, keine anderen Hilfsmittel für Treppen ohne Pflegegrad. [/QUOTE]

Sieht aus, als solltest du auf den Allerwertesten die Treppe(n) hochrutschen - so wie meine Freundin wochenlang nach einem Trümmerbruch im Sprunggelenk.
Kann es denn wirklich sein, dass da niemand zuständig ist?

Mist: Nach dem Umzug auf den neuen Server klappt "Quote" auch nicht mehr. *binsauer*

Bearbeitet von Jeannie am 10.05.2019 22:57:20

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[QUOTE=Jeannie,10.05.2019 22:51:55]...Kann es denn wirklich sein, dass da niemand zuständig ist?[/QUOTE]

Das ist oft bei ambulanter OP so. Habe ich auch schon mitgemacht.

Im Krankenhaus ist das anders.
Sohnemann hat mir mal erzählt, dass es bei ihm im KH seit Ende 2017 ein Entlassmanagement gibt. Die regeln alles.

Bearbeitet von Tessa_ am 10.05.2019 23:08:07

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Ich kann nicht aufm dem bobbes die Treppen hochrutschen, weil ich auch Aua in den Armen, Schultern, Ellbogen habe und kein Leichtgewicht bin !

Niemand will zuständig sein, ist ja mit Arbeit verbunden.

Finde das total traurig, echt.

Dankeschön an alle.
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Zitat (laluna*, 10.05.2019)
1 - 2 Tage Krankenhaus nach der Op sind vorgesehen.

Es wird ja offensichtlich im Krankenhaus gemacht. Da gibt es Ansprechpartner, die für Folgemaßnahmen zuständig sind.
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Zitat

Es wird ja offensichtlich im Krankenhaus gemacht. Da gibt es Ansprechpartner, die für Folgemaßnahmen zuständig sind.



die op soll freitags sein - entlassung sonntag oder montag

denke nicht, daß am WE leute für die nachsorge arbeiten
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Laluna, das Krankenhaus ist, seit Oktober 2017 gesetzlich verpflichtet, Dir ein Entlassungsmanagement anzubieten.

Bearbeitet von Tessa_ am 11.05.2019 00:04:57
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Zitat
Laluna, das Krankenhaus ist, seit Oktober 2017 gesetzlich verpflichtet, Dir ein Entlassungsmanagement anzubieten.


daher bin ich ja froh, daß ich alles vorab in ruhe prüfen kann.
danke dir.

werde mir nen großen fragenzettel schreiben, bevor ich wieder hingeh zum termin.
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Du hast bisher noch keinen Pflegegrad, richtig?
Würde als Alternative ein Aufenthalt in einem Pflegeheim in Frage kommen?
Die Krankenkasse (nicht Pflegekasse) bezuschusst die Kosten für die Dauer von 4 Wochen bis zur Höhe von 1.612,-- €.
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@laluna: das frisch operierte Knie darf in keinem Fall belastet werden.- Anfangs-Belastung = 0, danach dann gesteigert mehr. Mit Krücken Treppen steigen muss geübt werden, das geht nicht so einfach.- Ohne fremde Hilfe im Anfang wäre ich extrem vorsichtig.- Auch mit dem Hochziehen an einem Strick o.ä.- wer soll dir helfen, wenn du abrutschst?- Nicht nur die Krücke kann fallen, sondern du auch.

Ich würde mir -leihweise- einen Rollstuhl verordnen lassen, und erst mal keine Krücken verwenden, oder halt nur teilweise.
Du wirst auch nicht Pkw fahren können. Also frag, wie es mit den Transporten ist. Ich bekam die Fahrten zum Arzt etc. bezahlt, allerdings habe ich ja einen Pflegegrad (3). Damit bekommst du wenigstens den Transport mit dem Taxi bezahlt zu Ärzten oder Therapien. Unter Pflegegrad 3 wohl nicht.

Eine evtl. Reha müsste auch bewilligt werden. Dies müsste vom Hausarzt oder dem überweisenden Orthopäden gemacht werden

Versorgung zuhause: Du wirst für die erste Zeit sowohl unten schlafen müssen, als auch auf die Dusche verzichten.- Dich unten waschen; es gibt Bideteinsätze aus Kunststoff, die man im WC-Becken einsetzen kann (Sanitätshaus).- Treppen steigen würde ich dir erst mal nicht raten...lern' erst, auf ebener Erde mit den Gehhilfen zu laufen. Wenn im Erdgeschoss keine Toilette ist, brauchst du einen fahrbaren Toilettenstuhl (leihweise Sanitätshaus).- Kann dir der Hausarzt verordnen.

Im Krankenhaus wird man dich nach der OP ganz sicherlich keine 6 Wochen stationär behalten.

Da käme wirklich nur ggfs. ein Aufenthalt für den fraglichen Zeitraum in einem Pflegeheim in Frage.- Dazu muss dir deine Krankenkasse/Pflegekasse etwas sagen können -vor der OP-. Das ist deren Job.- Dort könntest du die entsprechende Zeit erst mal im Rollstuhl sitzend dich fortbewegen.- Und solltest dich immer wieder mit den Gehhilfen hochstemmen, und stehen üben auf einem Bein. Wichtig ist, dass du so schnell wie möglich auch Physiotherapie bekommst.- Das muss vor der OP geklärt werden, sonst wartest du u.U. ewig auf einen Therapeuten.- In einem Pflegeheim hättest du auch Hilfe, und könntest duschen etc., weil ja Alles für behinderte Menschen eingerichtet ist.- Frag auch, wer dir den temporären Platz im Heim vermitteln kann, oder ob du selbst das im Vorfeld arrangieren könntest.
Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur sagen, dass ansonsten kein tolles Dasein ist, im Pflegeheim zu sein, auch, wenn es nur befristet ist.

Falls du zuhause bliebst, würde ich vorher! einen Pflegedienst anfragen, ob die eine Chance sähen, dich zum Duschen nach oben zu begleiten.- Die können bei rechtzeitiger Planung auch am WE nach der OP zu dir kommen.- Auch dazu kann dir die Kasse Auskunft geben.

Der Operateur ist nur daran interessiert, dass das Knie operiert wird.- Das danach interessiert den nicht.- Der hat einen weiteren Eingriff / Fallpauschale, den/die er abrechnen kann, mehr ist nicht.

Sprich mit der Krankenkasse, geh am besten hin, wenn ihr eine Geschäftsstelle in der Nähe habt.- Frag, wer die Verordnungen für Gehhilfen, andere Hilfsmittel s.o. und evtl. einen Rollstuhl zur Verfügung stellt.- Würde ich auch eher benutzen in deinem Fall, wenn du zu Hause bist.- Das ist sicherer, als mit den Gehhilfen.-

Alle Termine und Hilfsmittel-Bereitstellung vorher klarmachen, denn am Entlassungstag bekommst du deine Entlasspapiere, und dann kannst du schauen, wie du weiterkommst.
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Erkundige dich bei der Krankenkasse auch nach einer Haushaltshilfe, die dir den Haushalt führt, während du es nicht kannst.
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Wie bist du denn versichert- gesetzlich oder privat? Wenn privat- zu 100% oder zu 50 bzw. 70 % und der Rest Beihilfe?

Dann ist es noch wichtig zu wissen ob du noch berufstätig bist , im ö.D.- als Angestellter oder Beamter.
Dann spielen Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit / Dienstfähigkeit eine wesentliche Rolle.

Normalerweise kommt sofort nach einer OP , beim stationären KH Aufenthalt jedenfalls, ein Mitarbeiter des Sozialdienstes des KH zu Dir und fragt wohin du möchtest und veranlasst alles weitere. Wenn du gesetzlich versichert bist spielt bei der Rehaklinikauswahl auch die Entfernung zum Wohnort eine Rolle. Die gesetzliche Kasse zahlt nämlich die Taxikosten zur Reha, die Private nicht immer.
Ich bekam zB. nur eine Pauschale erstattet.

Du wirst vorher mit deiner KK sowie dem Sozialdienst des Krankenhauses sprechen müssen um auf der sicheren Seite zu sein!

Gaaanz wichtig : Formuliere deine Forderungen deutlich- auch beim Arzt. Lass` dich nicht abwimmeln. Nicht jeder Arzt setzt sich für seine Patienten ein, scheut vllt. den Papierkram.

Ich spreche aus unseren persönlichen Erfahrungen- mit der gesetzlichen und auch mit der privaten Kasse sowohl der Beihilfe. Ich bin pensioniert und habe, im Gegensatz zum gesetzlich Versicherten, keinen Anspruch mehr auf eine Kur ("Erhaltung der Dienstfähigkeit"), wohl aber auf eine Reha nach stationärem KH Aufenthalt.

Viel Glück !
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dankeschön für so viele antworten.

inzwischen hab ich ne große to do liste geschrieben !

bin gesetzlich versichert...

habe auf ambulanter und stationärer reha menschen im rolli und auf krücken gesehen, die mußten ebenso zackig wie die laufenden menschen pünktlich bei den anwendungen sein.
selbst den frei-laufenden menschen wars teils mit der zeit zu knapp.
zudem - das gepäck - niemand trägt einem das. zu jeder anwendung muß an was anderes dabei haben - also vorher in die umkleide oder aufs zimmer.

und - als allergiker muß man noch selber sein essen mitbringen................da fehlen wieder freie hände.

habt ein schönes WE

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Ein geräumiger Rucksack ist für Reha-Maßnahmen eigentlich schon fast ein must-have. Vor allem, wenn du die Hände für Krücken (schöner klingt es, wenn man brav Unterarmgehhilfen sagt...) oder zum Festhalten brauchst
Dann kannst du morgens schon alles einpacken, was du bis zum nächsten Stopp auf dem Zimmer brauchst. Oft ist nämlich zwischendurch keine Zeit, nochmal ins Zimmer zu kommen. Gute Planung kann dir dabei vieles erleichtern.
Auf jeden Fall gute Besserung und erfolgreiche Reha. :blumen:
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Zitat (laluna*, 11.05.2019)
dankeschön für so viele antworten.

inzwischen hab ich ne große to do liste geschrieben !

bin gesetzlich versichert...

habe auf ambulanter und stationärer reha menschen im rolli und auf krücken gesehen, die mußten ebenso zackig wie die laufenden menschen pünktlich bei den anwendungen sein.
selbst den frei-laufenden menschen wars teils mit der zeit zu knapp.
zudem - das gepäck - niemand trägt einem das. zu jeder anwendung muß an was anderes dabei haben - also vorher in die umkleide oder aufs zimmer.

und - als allergiker muß man noch selber sein essen mitbringen................da fehlen wieder freie hände.

habt ein schönes WE

Mach Dich bitte nicht verrückt und Dir vor allem nicht zu viele Sorgen. Lass alles erst einmal auf Dich zukommen und schau dann, wie Du klar kommst und was nötig ist. So handhabe ich es zumindest immer, wenn ich nicht weiß, wie es wird. Es wird niemand vergessen und niemand geht verloren, Hilfe und Hilfestellung gibt es immer. Lass Dich einfach darauf ein. Es wird halb so schlimm, wie Du jetzt glaubst.
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ich hatte 2013 meine erste Hüft-OP, 2016 meine zweite. Im Nov. 2018 hatte ich 2 Wirbelsäulen-OPs. Da wurde immer schon im Krankenhaus durch einen Sozialmitarbeiter geregelt, wann ich in die REHA komme. Ebenso wurde das bei den Knie-OPs von Mitpatienten gemacht. Ich bin ganz normale Kassenpatientin und hatte nie Probleme mit weiterführenden Behandlungen. Ebenso gab es über die Kasse ein Sitzerhöhung auf der Toilette, eine Hilfsvorrichtung zum Strümpfe anziehen usw.
Ausserdem wurde kein Kniepatent nach 2 Tagen entlassen, das war immer knapp 1 Woche bei neuen Gelenken. Und nach dieser Zeit durften sie mit den Krücken das operierte Bein auch minimal belasten.
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Hallo, hatte letztes zweimal eine Knie-Op, zunächst eine Arthroskopie, 3 Monate später dann eine TEP (künstliches Knie). Man bekommt schon im Krankenhaus Tipps zum Treppen steigen, die nachfolgende Reha ist auch mehr als hilfreich, die solltest dringend wahrnehmen. Normalerweise kann man nach einer Op das Knie teilbelasten. Stöcke machen keine Probleme, du verwendest 1 Stock auf der Gegenseite des nicht operierten Knies, die 2. Stütze wird dabei mitgezählt, das lernst du nach der Op im Krankenhaus. Mit der anderen Hand auf der operierten Seite hältst du dich am Treppengeländer fest. Reine und erlernbare Technik. Das schafft wirklich jeder, auch du. Ich wünsch Dir alles Gute
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ich habe - wegen meinem Kater - immer ambulante REHAs gemacht, aber es gab nie Probleme, dass man mich gehetzt hätte oder dass ich nicht gewusst hätte, wie ich zur nächsten Behandlung komme. Man hat mir geholfen bei Hindernissen oder etwas getragen. Es gab Taschen, die man sich umhängen konnte. Bei den Wirbelsäulen-OPs hatte ich einen Rollator, der sich natürlich auch als Sitz- und Lastenbeförderung hervorragend eignete.
Beim Essen gab es 7 Menues zur Auswahl, da hat man immer etwas gefunden, auch für Allergiker, Diabetiker usw.
Wenn Du irgendwo ein Problem hast, gibt es Mitarbeiter, die man ansprechen kann und die sich bemühen, eine Lösung zu schaffen. Alle Mitarbeiter und Therapeuten hatten immer ein offenes Ohr für alle Probleme und Sorgen und halfen wo es nur ging.
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Ich habe mir jetzt so einiges durchgelesen .
Mein Tipp :
Geh zu Deiner KK und erzähl denen , dass Du allein bist ohne Hilfen . Frag nach Kurzzeitpflege . Da kommst Du dann in ein Heim und Du wirst dort versorgt .
Das geht doch gar nicht , dass Du komplett allein gelassen wirst !
Wünsche Dir viel Glück und eine Hilfe , die Dir helfen kann die Zeit zu überstehen .

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Schnuff, soviel ich weiß, ist laluna verheiratet.

Weiß jetzt nicht, ob der Partner von der Arbeit freigestellt werden kann.
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ich habe direkt vom Krankenhaus für 1 Woche eine Haushaltshilfe verschrieben bekommen. Der einweisende Arzt konnte das problemlos verlängern. Ich habe mich schon direkt im Krankenhaus darum kümmern können, so dass das nahtlos weiterging, als ich nach Hause entlassen wurde.

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Zitat (Schnuff, 12.05.2019)



Geh zu Deiner KK und erzähl denen , dass Du allein bist ohne Hilfen . Frag nach Kurzzeitpflege . Da kommst Du dann in ein Heim und Du wirst dort versorgt .
.

Das funktioniert nur wenn man wenigstens Pflegegrat 2 hat .Ohne Pflegestufe besteht keine Heimnotwendigkeit. und die Kosten werden von der Krankenkasse nicht übernommen.
Privat geht das schon und die Kosten betragen so ca. 3.000 € für 4 Wochen.
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Doch das geht und muss vom Sozialdienst des Krankenhauses beantragt werden.
Das nennt sich Übergangspflege und wird nicht von der Pflegekasse sondern von der Krankenkasse gezahlt.
Der Zuschuss zu den Heimkosten beträgt 1.612,- €.
Die Übergangspflege wurde bei der letzten Pflegereform neu geschaffen.
Eine Einstufung in einen Pflegegrad ist nicht erforderlich.
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Heim / kurzzeitpflege kommt für mich überhaupt nicht in frage. ich will das elend da nicht ertragen müssen im mehrbettzimmer. NEIN !

ich kann aufgrund meiner allergien KEIN fertiges menü essen...wenn, muß das essen persönlich für mich gerichtet werden - das war im jeder reha und in jedem KH ein no go.

männe geht noch vor 7 uhr ausm haus - so früh stehe ich nicht auf.. wenn ich nachts vor schmerz vielleicht erst um 3 einschlafen kann.

haushaltshilfe ? wurde mir beim sprunggelenkbruch auch nicht bewilligt.. da halte ich fast die selben probleme, durfte den kranken fuß allerdings etwas belasten.

und bei beiden rehas sah ich kein personal, was behilflich war beim tragen usw.
- wenn, haben das die mitpatienten gemacht.

eßzeit war z.b. 30 minuten.. in der zeit mußte man nen platz finden, sein essen und trinken holen / wegbringen und essen.... das war der reinste streß ! und ich war frei-laufend... nicht an krücken oder rolli, wie andere. und direkt nach den 30 minuten begann die nächste anwendung.. im anderne gebäude... also noch ne wegzeit...
ein no - go .
so hab ich es erlebt... hoffe, daß es anderwo besser geregelt ist.

dankeschön.
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Geli : das funktioniert auch ohne Pflegestufe , sonst hätte ich das nicht geschrieben . Meine Mutter brach sich am 24.12. letztes Jahr den rechten Ellenbogen . Nach der OP kam sie auch zur Kurzzeitpflege . Wir Geschwister können/konnten Ihr aus verschiedenen Gründen nicht helfen oder sie pflegen .

laluna : also , ich war bis jetzt 4x zur Reha und in keiner Einrichtung mussten wir uns das Essen selber holen . Auch hatte jede/r Patient/in einen Stammplatz mit Tischnummer und Namen auf einem Platzkärtchen .
Was stimmt , ab und an waren die Termine wirklich sehr bald nach dem Essen . Aber die waren immer so gelegt , dass man genug Zeit hatte , dort hin zu kommen ; wobei die ersten Tage selber Stress pur waren , bis man die Wege wo hin kannte .
Außerdem konnte man immer mit dem Arzt sprechen , wenn man das Gefühl hatte dass 1. die Anwendungen nicht das entsprachen , was man sich selber vorstellte oder 2. die Wege dann doch zu weit waren und die Zeit zu knapp so wie bei Dir .

Bearbeitet von Schnuff am 12.05.2019 16:29:50

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Sorry, daß ich jetzt hier auch meinen Senf zugebe, aber ich habe tatsächlich den Eindruck, daß Du zum einen sehr dramatisierst und zum anderen doch intensiv Aufmerksamkeit erregen möchtest.

Diese "Zustände", wie Du sie beschreibst, habe ich nach diversen Knochen-OP's noch nirgendwo erlebt, weder im Krankenhaus, noch bei den unterschiedlichen Reha-Nachbehandlungen!

Wenn ein Patient an Allergien der verschiedensten Arten leidet, sagt er dies den behandelnden Ärzten und diese werden sodann dafür sorgen, daß auch bei der Versorgung mit den Mahlzeiten entsprechend reagiert wird.
Ein einfacher Hinweis an eine Krankenschwester wird dafür nicht ausreichen.

Auch auf Hilfen bei Gehübungen mußten weder meine Mitpatienten noch ich selbst verzichten. Die freundliche Bitte um Hilfe zu all den Dingen, die man nicht selbst oder nur eingeschränkt erledigen konnte, wurde niemals abgelehnt und es wurde auch kein einziger Patient zum Essen gehetzt, um dann im "Dauerlauf" zur nächsten Behandlung zu humpeln!

Auch ich bin gesetzlich versichert und wurde noch niemals!!! so behandelt, wie Du es beschreibst.
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@Brandy : wenn ichs nicht selber erlebt hätte, würde ich es nicht so schreiben !

2 KH und 1 reha waren nicht fähig, mir reis oder nudeln oder kartoffeln zu kochen.
auf einer reha brachte ich es täglich dem koch. das geht aber nicht mit krücken und ohne auto.

mein mann mußte mir täglich das essen ins KH bringen... und zu der reha mußte ich es mitnehmen.

selbst ich habe es nicht zu den anwendungen nach dem mittagessen pünktlich geschafft... !

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