Bio in Plastik eingeschwei├čt

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Liebe Muttis, ich versuche immer Bio-Produkte zu kaufen. Was mich ärgert ist, dass Bio in Folie eingeschweißt ist. In Bio-Supermärkten ist das wahrscheinlich anders.
Plastik und Bio passt einfach nicht zusammen.
Ist keine Frage, sondern eine Feststellung.
LG.

Bearbeitet von ÜwgensTörtchen am 23.09.2019 17:43:52


In Supermärkten mit "gemischtem" Warenangebot diene es dazu, dass man an der Kasse zB die Bio-Salatgurke/-Tomate usw. von der konventionellen Ware unterscheiden kann. So kürzlich als Erklärung dafür gelesen.


Eine Banderole tuts auch. Obwohl die wahrscheinlich auch aus Kunststoff ist.


Zitat (Arjenjoris, 23.09.2019)
Eine Banderole tuts auch. Obwohl die wahrscheinlich auch aus Kunststoff ist.

rofl

Zitat (Arjenjoris, 23.09.2019)
Eine Banderole tuts auch. Obwohl die wahrscheinlich auch aus Kunststoff ist.

:daumenhoch:

Zitat (Arjenjoris, 23.09.2019)
Eine Banderole tuts auch. Obwohl die wahrscheinlich auch aus Kunststoff ist.

Die kann auch aus Papier sein.

Zitat (Orgafrau, 25.09.2019)
Die kann auch aus Papier sein.

Kann durchaus aus Papier sein, ist sie aber zu 99% im Supermarkt/Discounter nicht.

Zitat (Arjenjoris, 23.09.2019)
Eine Banderole tuts auch.

:hmm: Geht aber bei Tomaten zB wohl schlecht

Zitat (Kascha, 25.09.2019)
Kann durchaus aus Papier sein, ist sie aber zu 99% im Supermarkt/Discounter nicht.

Leider.

Es sind so viele Lebensmittel oder auch andere Dinge in Plastik eingeschweisst was völlig unnötig ist. Das hat man ja bei dem Jenke Experiment (Montag um 20:15 RTL) gesehen. Das hat mich echt zum nachdenken gebracht. Ich werde versuchen einiges zu verändern um Plastik einzusparen. Es wird nicht leicht sein.

Bearbeitet von Orgafrau am 25.09.2019 21:49:31

Der gute Wille zählt!


Zitat (Arjenjoris, 23.09.2019)
Eine Banderole tuts auch. Obwohl die wahrscheinlich auch aus Kunststoff ist.

Bei Gurken sind manchmal so kleine Kleberle mit dem Scanncode drauf. So kann die Verkäuferin bzw. die Kasse doch auch die einzelnen Gurken unterscheiden. Da braucht es doch keine Tütchen drum rum!!

Vor zwei oder drei Jahren wurden viele Verpackungen von Papier auf Plastik umgestellt, da bei Plastik die Ökobilanz besser ist.
Im Netz finden sich viele Infos zu Plastik- und Papierverpackungen. Papier ist auch nicht so umweltfreundlich wie immer vermutet wird.

Zitat (SissyJo, 25.09.2019)
Vor zwei oder drei Jahren wurden viele Verpackungen von Papier auf Plastik umgestellt, da bei Plastik die Ökobilanz besser ist.
Im Netz finden sich viele Infos zu Plastik- und Papierverpackungen. Papier ist auch nicht so umweltfreundlich wie immer vermutet wird.

Wer´s glaubt... :pfeifen:

Papier lässt sich aber besser recyclen wie Plastik.

Heute müssen alle Lebensmittel im Supermarkt vor den "lieben" Kunden geschützt werden: Etiketten werden umgeklebt, Bandarolen entfernt, Verpackungen aufgerissen usw. Da ist es schon umweltfreundlicher, die Öko-Sachen (mit weniger Umsatz) zu verpacken und die normalen lose zu lassen. Bananen kriegen jetzt häufig ein Klebeband drumherum, weil die Kunden sonst einzelne Bananen abreissen, die dann niemand mehr haben will. Wenn ich sehe, wie das Obst angegrabbelt wird und Kleinkinder mit Straßenschuhen in den Einkaufswagen herumtanzen, bin ich schon dankbar für Verpackung oder die Selbstbedienungs-Tüten. Auch die Menge wird oft überschätzt: diese Tüten sind hauchdünn und trotzdem auch feucht stabil - im Gegensatz zu Papier.
Plastik ist auch nicht Plastik: PE und PP (die Kennungen oft in einem kleinen Dreieck sichtbar) sind meist weichmacherfrei und relativ harmlos, sozusagen festes Erdöl - guter Brennstoff in der Müllverbrennung, wenn es nicht recycled werden kann. In die Landschaft gehörts natürlich nicht.


Zitat (SissyJo, 25.09.2019)
Vor zwei oder drei Jahren wurden viele Verpackungen von Papier auf Plastik umgestellt, da bei Plastik die Ökobilanz besser ist.
Im Netz finden sich viele Infos zu Plastik- und Papierverpackungen. Papier ist auch nicht so umweltfreundlich wie immer vermutet wird.

Die Ökobilanz betrachtet dabei aber nur die Herstellung. Papier verrottet jedenfalls relativ schnell, wohingegen uns Plastikabfall lange erhalten bleibt.
:pfeifen:

.......übrigens es gäbe noch eine Alternative

man kann nämlich mit Laser den Strichcode direkt auf die Gemüse-/Früchtehaut "brennen"

klar - nicht jeder Bauer kann so ein Gerät stehen haben - die Supermärkte haben jedoch ihre Logistizentren - DA / mit etwas Zusatzpersonal (und schon ein paar neue Arbeitsplätze) wäre es möglich

.....versuch die mal mit gnibbeln zu vertauschen :rolleyes:

Allerdings dazu müsste man die Leute noch zur Akzeptanz erziehen .....von wegen NUR 1A Ware wird gekauft
...der kleinste Tupfen und angeblich ist das Obst "schlecht" .....wie betrachten die dann die Striche :pfeifen:

ich freu mich auf dem Wochenmarkt immer wenn die Händler/Erzeuger KRUMME Gurken, Kochäpfel etc anbieten

mich ärgert das sie für diese Ware weniger Geld bekommen obwohl da die gleiche Arbeit drin steckt UND es meist vom gleichen Baum/Strauch... stammt
(ich gebe zu mein Portemonai denkt da anders......doch prinzipiell - da MUSS sich was ändern!!!)


Bei mir gibt es jetzt im Supermarkt so Netze, worauf man oben sein Etikett drauf klebt, nachdem man abgewogen hat und natürlich auf die richtige Taste gedrückt, dann kann es die Kassiererin einfach abscannen. Man hat auch gleich beim Wiegen die Auswahl verpackt oder lose.


Hahaha... Guter Witz...

Die Logistik-Zentren der grossen Lebensmittelketten bauen schon seit Jahren das Personal auf Knochen der LKW-Fahrer/innen ab (die entladen nämlich selbst, was eigentlich nicht des Fahrer's Aufgabe ist)
...
und hier nun der Vorschlag:
Die sollen Leute einstellen, um Bio-Gurken einen Stempel in die Schale zu brennen???

Das wird sicher nie geschehen aus mehreren Gründen :

1. zu teuer

2. zu wenig Bio-Gemüse

3. kann auch nicht vor gearbeitet werden, weil jeden Tag frisch
angeliefert wird

???

PS: Soll das dann auch noch vom LKW-Fahrer/innen bei der Be- oder Entladung gemacht werden? ?


Bio ist im übrigen ein witziges Thema...

Ich fahre LKW und sehe unterwegs natürlich auch viel Landwirtschaft...

Das ist doch reine Augenwischerei. Der Bio-Acker liegt ganz normal inmitten anderer Felder an der freien Luft.

Der Bio-Bauer düngt mit Kuh-Mist, Schweine-Gülle uä. (auch bei Erzeugung dieser Naturdünger ist bereits "CO2" entstanden).

Die drumherum liegende Landwirtschaft wird mit chemischen Dünger behandelt... glaubt jetzt jeder, daß das "Versprühte" nicht auf dem Bio-Acker ankommt - durch Wind, Regen und Tiere -

Was ist daran also wirklich Bio???

Für mich ist es kein Bio, wenn es nicht in einem Gewächshaus aufwächst.


Ich finde es schade, das wir unsere Erde so ausnutzen. :(
Was ist, wenn unsere Rohstoffe mal aus gehen?

Wir sollten jetzt schon anfangen umzudenken.
Es gibt Möglichkeiten, nur die Industrie will das nicht.

Also liegt es an uns, was zu ändern. :daumenhoch:


Es ist so , dass Bio Obst und Gemüse neben herkömmlichen O+G liegen , die gespritzt sind . Damit diese Stoffe nicht auf die Bio Erzeugnisse übergehen können , sind sie durch Folie geschützt . Im Supermarkt ist kein Platz für extra Bio Angebote (andere Stellflächen) . Das ist der Grund . Wenn ihr könnt , weicht auf Wochenmärkte mit regionalen Anbieter aus . Da ist nix in Folie .


Bei uns ist der Markt in der Innenstadt. Da muss ich eigentlich nicht hin. Das heißt extra Benzin, Parkgebühren oder Tageskarte Bus.
Das mache ich nicht wegen paar Bananen, Trauben oder Broccoli..
Außerdem stehen dort zur Mehrheit Asiaten. Glaube nicht, das da was regional oder Bio ist.

Ich würde auch zu BioBananen im Supermarkt greifen. Leider sind das immer 5 oder 6 zusammen. Das ist mir zuviel. Ich brauche nur 2 oder 3.
Ist manchmal schwierig umzusetzen.


Zitat (byheks, 29.09.2019)
...

Die drumherum liegende Landwirtschaft wird mit chemischen Dünger behandelt... glaubt jetzt jeder, daß das "Versprühte" nicht auf dem Bio-Acker ankommt - durch Wind, Regen und Tiere -

Was ist daran also wirklich Bio???

Für mich ist es kein Bio, wenn es nicht in einem Gewächshaus aufwächst.

Da hast du vollkommen Recht.
Vor vielen Jahren habe ich mal einen Bericht im Fernsehen gesehen, in dem es genau um dieses Problem ging. Es wurde grüner Salat aus Pinneberg in Schleswig-Holstein auf Schadstoffe untersucht (man kann den Salat ja nicht heiß waschen oder gar bürsten).
Es wurde ein Düngemittel auf den Salatblättern gefunden, welches ausschließlich in Dänemark angewendet wurde, soviel dazu :pfeifen:

Und der Wind trägt diese Dinge ja über weite Distanzen, hier im Norden wurde auch schon Sand aus der Sahara gefunden, welcher einen Freiflug mit dem Wind hinter sich hatte ;)

@Kampfente:
oder Genmutierte Pflanze neben "normalen" . Die Bienen machen keinen Unterschied .
Bioanbau neben konventionellem . Der Wind trägt den Spritznebel sehr weit.....


Zitat (Backoefele, 25.09.2019)
:hmm: Geht aber bei Tomaten zB wohl schlecht

Für Tomaten oder anderes loses Obst und Gemüse nutze ich schon seit ein paar Wochen diese umweltfreundlichen Netze die man immer wieder benutzen kann.

Zitat (Orgafrau, 29.09.2019)
Für Tomaten oder anderes loses Obst und Gemüse nutze ich schon seit ein paar Wochen diese umweltfreundlichen Netze die man immer wieder benutzen kann.

Angeblich wollte Al.di ab Juli 1ct für die Plastebeutelchen kassieren. Dem ist bei uns nicht so. Es liegen aber auch keine Alternativen für Obst und Gemüse bereit.

Zitat (Arjenjoris, 29.09.2019)
Angeblich wollte Al.di ab Juli 1ct für die Plastebeutelchen kassieren. Dem ist bei uns nicht so. Es liegen aber auch keine Alternativen für Obst und Gemüse bereit.

Plastikbeutel gibt es "leider" wohl noch bei uns in fast allen Supermärkten, egal ob Aldi, Edeka, Kaufland etc. Es gibt "leider" auch noch sehr viele Leute die diese Beutel benutzen. Ich habe aber noch nicht festgestellt dass für diese Beutel von den Supermärkten Geld verlangt wird. Bei uns werden jetzt sogar diese umweltfreundlichen Netze in den Supermärkten angeboten. Die kann man käuflich erwerben (0,50 Cent - 1 Euro pro Beutel) und immer wieder benutzen. Die liegen in allen Supermärkten direkt in der Gemüseabteilung.

Bearbeitet von Orgafrau am 29.09.2019 16:26:03

Zitat (Orgafrau, 29.09.2019)
Plastikbeutel gibt es "leider" wohl noch bei uns in fast allen Supermärkten, egal ob Aldi, Edeka, Kaufland etc. Es gibt "leider" auch noch sehr viele Leute die diese Beutel benutzen. Ich habe aber noch nicht festgestellt dass für diese Beutel von den Supermärkten Geld verlangt wird. Bei uns werden jetzt sogar diese umweltfreundlichen Netze in den Supermärkten angeboten. Die kann man käuflich erwerben (0,50 Cent - 1 Euro pro Beutel) und immer wieder benutzen. Die liegen in allen Supermärkten direkt in der Gemüseabteilung.

Wenn ich mal in eine größeren Supermarkt komme, werde ich danach schauen.

Zitat (Orgafrau, 29.09.2019)
Für Tomaten oder anderes loses Obst und Gemüse nutze ich schon seit ein paar Wochen diese umweltfreundlichen Netze die man immer wieder benutzen kann.

Dito :daumenhoch: Bei uns war R e w e einer der ersten, der Netze im 2-er Pack für etwas über € 1,-- anbot und sind die bei jedem Einkauf im Einsatz.

Letzte Woche habe ich bei Edeka Äpfel vom Bodensee gekauft. Diese waren in einem wiederverwertbaren Stoffnetz, das es gratis dazu gab.


Zitat (Löwin, 29.09.2019)
Letzte Woche habe ich bei Edeka Äpfel vom Bodensee gekauft. Diese waren in einem wiederverwertbaren Stoffnetz, das es gratis dazu gab.

Gratis ist immer gut. Leider ist das bei uns im Edeka nicht so.

Zitat (Löwin, 29.09.2019)
Letzte Woche habe ich bei Edeka Äpfel vom Bodensee gekauft. Diese waren in einem wiederverwertbaren Stoffnetz, das es gratis dazu gab.

Ich kaufe jede Woche im Edeka-Markt ein aber solche Netze
mit Äpfeln habe ich noch nicht gesehen.
Aber eine tolle Sache die Schule machen sollte.

Das ist eine Aktion von Edeka Südwest in Verbindung mit den Bodensee-Obstbauern. Unser Edeka hat auch sehr viele regionale Lebensmittel. Z.B.kommen im Frühsommer die ganzen Beeren aus der direkten Umgebung.


Es ist immer wieder interessant,wohin ein Thema führen kann???????????


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