Alte volle Weinflaschen, was damit machen?

Hallo, ich habe ca.20 alte, volle , verschiedene Weinflaschen..........diese hab 10 oder mehr Jahre in einem Keller gelegen....habe gedacht ich kann sie verkaufen...........aber..drei Weinhandlungen haben mir gesagt:. nicht mehr trinkbar..........was kann man damit machen???????........zum wegschmeissen zu schade???????........ wer hat einen Rat bzw. kann weiter helfen??...kann Bilder schicken.......
Karola
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probieren und selber trinken wenn sie schmecken. Manch ein Wein hat sich in Richtung Sherry entwickelt und/oder man braucht ihn zum kochen. Verkaufen halte ich nicht für möglich. Manch ein älterer Wein schmeckt auch nur wenn man ihn dekandiert. Das wusste ich als ganz junger Mensch nicht und habe ein Weihnachtsgeschenk eines ausgewiesenen Weinkenners in den Ausguss befördert..... ein Kollege, der mehr Ahnung hatte machte das mit seiner Flasche- der Wein war Spitze!

Bearbeitet von Donnemilen am 06.02.2020 07:56:02
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schliess mich Donnemilen an, ich würde mit dem Wein experimentieren und falls nicht mehr als Wein trinkbar kann man ihn teilweise noch zur Salatsosse umfunktionieren
Verkaufen wirst du den Wein wohl nicht mehr können. Gib doch mal Wein und Jahrgang bei goo gle ein, da erfährst du dann wie lange er trinkbar ist und wie er sich verändert.,
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Zitat (Donnemilen, 06.02.2020)
probieren und selber trinken wenn sie schmecken. Manch ein Wein hat sich in Richtung Sherry entwickelt und/oder man braucht ihn zum kochen. Verkaufen halte ich nicht für möglich. Manch ein älterer Wein schmeckt auch nur wenn man ihn dekandiert. Das wusste ich als ganz junger Mensch nicht und habe ein Weihnachtsgeschenk eines ausgewiesenen Weinkenners in den Ausguss befördert..... ein Kollege, der mehr Ahnung hatte machte das mit seiner Flasche- der Wein war Spitze!
r
Das Dekantieren kann einen "umgekippten" Wein auch nicht wieder trinkbar machen.

Bearbeitet von Brandy am 06.02.2020 09:00:38
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Das habe ich auch nicht behauptet Brandy....lies meinen Text noch einmal aufmerksam durch..... ;)
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selbes problem hatte ich, als ich ein haus räumte, ich hab alle flaschen entsorgt, da wir keine weintrinker sind und niemand wollte sie haben. nichtmal geschenkt.
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Jeder Rotwein sollte grundsätzlich dekantiert werden, das hat rein gar nichts mit dem Alter zu tun, sondern dient lediglich dazu, daß der Wein Sauerstoff bekommt und so seinen besonderen Geschmack entwickeln kann.

Wenn der Rote also - egal, ob jung oder alt - noch trinkbar ist, wird man es unmittelbar nach dem Öffnen der Flasche bereits am Geruch merken und nicht erst nach dem Dekantieren.

Bearbeitet von Brandy am 06.02.2020 09:53:19
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Wir haben von meinen Eltern etliche Flaschen Rot- und Weißwein bekommen, die mein Vater lange Zeit gelagert hatte und schließlich aufgrund verschiedener Gründe nicht mehr trank. Ich habe die Flaschen nach und nach zum Kochen verwendet, je nachdem ob er eher sehr trocken oder sherryartig war. Manch ein Wein war noch so gut, dass wir ihn lieber so getrunken haben. Aber einige Flascheninhalte waren dann leider so verändert, dass sie nur noch zum Befüllen von Fruchtfliegenfallen oder Schneckenfallen taugten.
Am einfachsten ist es, Flasche öffnen, testen und entscheiden, wozu das Ganze noch brauchbar ist. Wenn man nicht mal mehr damit kochen möchte, dann weg damit.... :ph34r:
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wenn du kein Weintrinker bist und der Wein auch nicht zu Essig (...für Salatsoße etc.) umgeschlagen ist kannst du daraus eine Rotweinreduktion (...auch vorsichtshalber erst dekantieren) kochen
die ist herrlich um Soßen zu verfeinern

wenn es dich interessiert, einfach hier nachfragen - ich schreib dir gern das Rezept
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Meine Schwägerin nimmt zu Essig gewordenen Wein für die Salatsosse, ich mag diesen Geschmack nicht.

Man kann ihn aber auch ins Putzwasser geben, statt Essig. Der erst etwas merkwürdige Geruch verschwindet schnell.
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Wein - übrigens nur Weiß- kein Rotwein - wird nicht automatisch in einer Flasche zu Sherry, wenn man ihn nur lange genug stehen läßt!

Sherry reift in Fässern und muß mit Sprit einer gewissen Alkohol-Konzentration verschnitten werden, sonst wird das nix mit dem Sherry.

Bearbeitet von Brandy am 06.02.2020 16:35:23
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Zitat (Brandy, 06.02.2020)
Wein - übrigens nur Weiß- kein Rotwein - wird nicht automatisch in einer Flasche zu Sherry, wenn man ihn nur lange genug stehen läßt!

Sherry reift in Fässern und muß mit Sprit einer gewissen Alkohol-Konzentration verschnitten werden, sonst wird das nix mit dem Sherry.

Ach wär das schön, wenn jeder Billigwein zu wetvollem Sherry würde :pfeifen: :pfeifen: :sarkastisch:
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Ich würde (auch) wie folgt vorgehen:
- aufmachen und schnuppern (riecht eklig: dann weg, sonst weiter...)
- ein Schlückchen probieren (schmeckt wiederlich: dann weg, sonst weiter)
- ein paar Minuten - bis zu 30 oder nach Gefühl - stehenlassen, wieder probieren (schmeckt wiederlich: dann weg, sonst weiter)
- schmeckt nach Essig oder nicht zum "nur so" trinken: zum kochen verwenden, sonst weiter
- schmeckt gut: na dann prost und genießen :P
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Den Ethanol rausdestillieren und anderweitig als trinken verwenden.
Kurz vor Ende meiner Schulzeit habe ich zusammen mit einem Klassenkameraden die Alkoholvorräte von meinem Elternhaus so veredelt. Getrunken hat das Zeug dort niemand; weil Alkoholika oft als Verlegenheitsgeschenk herhalten mußten, hatte sich eine ganze Menge von dem Fusel angesammelt. Den Ethanol haben wir dann als Lösungsmittel für unsere chemischen Experimente eingesetzt.

Wenn du die technischen Möglichkeiten dafür nicht hast, kipp den Inhalt weg und hole dir das Pfand für die Glasflaschen. :D
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Auf Weinflaschen gibt's kein Pfand! :hihi:
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Zitat (Brandy, 06.02.2020)
Wein - übrigens nur Weiß- kein Rotwein - wird nicht automatisch in einer Flasche zu Sherry, wenn man ihn nur lange genug stehen läßt!

Sherry reift in Fässern und muß mit Sprit  einer gewissen Alkohol-Konzentration verschnitten werden, sonst wird das nix mit dem Sherry.

Natürlich wird das nicht jeder Wein.

Aber, zumindest unser selbst gemachter wird oft nach langer Lagerung zu Sherry, oder zumindest schmeckt er wie Sherry.
Ein paar Jahre dauert das aber schon.

Nachtrag:
Früher wurden von den Eltern meines Manns rote und weiße Trauben zusammen zu Wein verarbeitet, diesen Wein meinte ich.

Bearbeitet von JUKA am 06.02.2020 21:07:07
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Zitat (Brandy, 06.02.2020)
Auf Weinflaschen gibt's kein Pfand! :hihi:

bei uns schon... :P
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Ist zwar schon recht lange her, daß ich Weinflaschen zurückbrachte. ca. 10 Pf gab's damals für so eine Flasche. :P
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Auf 1-Liter Weinflaschen wird ein Pfand von 0,10€ ausbezahlt.
Allerdings nicht in Supermärkten. Dazu kann man in einen x-beliebigen Getränkemarkt gehen.
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Wer kauft denn Wein in Literflaschen, um diese "Gebräue" dann auch noch über Jahre aufzuheben?
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Zitat (Brandy, 07.02.2020)
Wer kauft denn Wein in Literflaschen, um diese "Gebräue" dann auch noch über Jahre aufzuheben?

....seit einigen Jahren gibt es neben den "alten" 0,7 er Flaschen auch bei den Edelwinzern 1,0 Liter Flaschen ....hing mit irgendeiner Normung zusammen

Bearbeitet von Tortenhummelchen am 07.02.2020 14:10:24
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Zitat
Wer kauft denn Wein in Literflaschen, um diese "Gebräue" dann auch noch über Jahre aufzuheben?



ich kenne / kannte einige menschen, die das als wertanlage sehen !!
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Na, dann gebt doch mal beim Gockel "Wein in Literflaschen" ein, dann werdet Ihr u. a. bei NZZ lesen, was man davon halten kann/darf oder soll!

Ich stamme aus einer weltbekannten Weingegend und bin nicht gerade ein Greenhoorn, was dieses edle Getränk angeht. Ich kann Euch versichern, was da manche glauben an "edlen" Tropfen zu lagern, entlockt den wahren Kennern nur ein müdes Grinsen.

Bearbeitet von Brandy am 07.02.2020 14:32:48
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Zitat (Brandy, 07.02.2020)
Wer kauft denn Wein in Literflaschen, um diese "Gebräue" dann auch noch über Jahre aufzuheben?

Ich. Ist dieser Wein schlechter als der in "normalen" Flaschen?
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Es ist halt Massenproduktion, nicht nur aus bestimmter Lage, sondern aus bestimmten Gegenden, wenn Du verstehst, was ich damit sagen möchte....!

Gutes Beispiel ist die bekannte "Liebfrauenmilch." Was denkst Du, wie groß der Weinberg sein müßte, um all die Flaschen tatsächlich mit "Liebfrauenmilch" aus der entsprechenden Lage zu füllen, die jedes Jahr auf den Markt geworfen werden?

Das ist nur eine von sehr vielen bekannten Weinmarken, die man jedes Jahr in großen Mengen kaufen kann.


Ich will damit nicht sagen, daß dieser Wein schlecht ist, aber er und viele andere seiner Art sind einfach Tischweine und keinesfalls als Wertanlage einzulagern!

Bearbeitet von Brandy am 07.02.2020 17:04:30
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Von "Liebfrauenmilch" spreche ich nicht. Ich kaufe immer Qualitätsweine mit Prädikat aus der Pfalz (Erzeugerabfüllung).
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Die Liebfrauenmilch sollte auch nur ein Beispiel sein, mehr nicht.

Erzeugerabfüllung sagt nur aus, daß der Winzerbetrieb selbst für die Abfüllung zuständig ist und der Wein nicht z. B. von Tankfahrzeugen in große Abfüllanlagen gebracht wird.
Erzeugerabfüllung ist aber keine Garantie dafür, daß der dort abgefüllte Wein nur aus einer einzigen Lage mit einer bestimmten Bezeichnung stammt.
In den allermeisten Fällen sind Trauben aus den verschiedensten Weinbergen in dem betreffenden Landstrich zusammen gekeltert und weiterverarbeitet worden, so daß es sich hier im Grund nicht um einen "sortenreinen" Wein handelt, sondern in Deinem Fall um einen solchen aus dem Landkreis Pfalz.

Wie bereits geschrieben ist dieser Wein nicht schlecht im Sinn von nicht genießbar, aber er ist ein Wein "für jeden Tag", gut, aber nichts besonderes und sicher nicht für lange Lagerzeiten geeignet.


Eigentlich sind nur die sortenreinen Gewächse dazu geeignet, als Lagerwein und vielleicht sogar als Geldanlage eingelagert zu werden.
Das macht sich natürlich auch gleich im Anschaffungspreis bemerkbar.

Bearbeitet von Brandy am 07.02.2020 18:11:07
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Ich will weder Wein einlagern noch als Geldanlage horten. Es ging nur um die Frage ob die 1 L - Flaschen schlechter sind als die 0,75 L. Und das sind die, die ich bis jetzt getrunken habe auf keinen Fall. -_-
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Das hab ich ja auch extra betont. Der Wein in den Literflaschen ist nicht schlecht im Sinn von nicht trinkbar, sondern er ist ein Wein für jeden Tag und wichtig ist, daß er Dir schmeckt. Wenn das so ist, hast Du für Dich alles richtig gemacht!

Daß Dir Deinen Pfälzer weiterhin gut schmecken. :daumenhoch:
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Ich denke, man kann nur öffnen und probieren.

Stammen die Flaschen aus deinem Keller oder hast du sie "geerbt"?
Wenn es letzteres war, mach dir doch einfach einen Spaß draus, Freunde zu dieser ganz speziellen Weinprobe einzuladen. Ihr öffnet gemeinsam und lasst euch davon überraschen, was euch erwartet. Entweder ist es gut, dann wird die Flasche gekillt, oder es ist mies, dann lacht ihr drüber und macht die nächste auf.

Dazu Käse und Baguette, ggf einen Kasten Bier oder garantiert guten Wein, für den Notfall.
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Nun mal was anderes. Ich habe den Keller voll von Flaschen mit vor ca. hunderten von Jahren eingemachtem Saft. Der Saft ist inzwischen zu festem Mus geworden und lässt sich nicht mehr ausschütten. Ich mag nicht meine Mülltonnen mit den Flaschen verstopfen - hat jemand eine Idee?
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Ich würde eine Flasche mal probehalber (geöffnet) in heißes Wasser stellen. Kann sein, dass sich der Saft dann wieder verflüssigt - bei Marmelade klappt das ja auch.
Das Ergebnis würde mich interessieren, eine Rückmeldung wäre schön.
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Das ist eine Superidee!! Ich probiere es aus, vielen Dank! :)
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Wein kannst Du mit einer Banane vergleichen. Zuerst ist sie grün, dann gelb dann braun.
Zuerst schmeckt sie unreif, kernig.
Dann schmeckt sie genau richtig, Süße ist schon da, aber auch noch die Frische.
Ist sie zu alt, schmeckt sie marmeladig, kompottig, einfach nur breiig süß, es fehlt die Frische.
Genauso ist das bei Wein.
Weine kleinerer Qualität haben es oft nach 4-6 Jahren hinter sich, große Weine haben erst nach 15 oder mehr Jahren Trinkreife. (da biste im Bereich deutlich über 50 Eur)
Da Du weder die Weinart noch die Preiskategorie erwähnst ist das schwer zu beurteilen.
Einfach probieren.
Wenn er "über" ist, schmeckt man das. Einige mögen es ("Sherry") andere nicht. (Stichwort "braune Banane")
Die Idee mit der Weinprobe ist übrigens klasse. Coole Idee!
Das erwähnte Dekantieren ist ebenfalls Ansichtssache. Mit dem Lüften geht zwar die Bissigkeit und die Strenge weg, aber es entfliegen auch die zarten Aromen, der Hauch von Zimt, der Anflug von Jasmin etc. Ist also Geschmackssache und die Frage, was man will.
Das Marmeladige bekommst Du mit Dekantieren nicht weg. Eher die junge Bissigkeit.
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Zitat (Jeannie, 09.02.2020)
Ich würde eine Flasche mal probehalber (geöffnet) in heißes Wasser stellen. Kann sein, dass sich der Saft dann wieder verflüssigt - bei Marmelade klappt das ja auch.
Das Ergebnis würde mich interessieren, eine Rückmeldung wäre schön.

So, das habe ich jetzt probiert. Das Zeug ist flüssiger geworden, aber nicht flüssig genug, um alles auf Anhieb herauszubekommen. Ich werde mich da jetzt aber durchquälen. Danke nochmal für die Idee!
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Vielleicht kannst du die letzten Reste auch mit etwas Wasser verdünnt aus der Flasche bekommen? Einfach etwas Wasser rein, Deckel drauf und feste schütteln.
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Sorry dass ich erst jetzt schreibe .
Also , habe mir alle Kommentare durchgelesen und nirgendwo wird darauf hingewiesen dass Weinfkaschen mit Korken liegend gelagert werden müssen . Denn , wenn der Korken trocken wird , zieht er sich zusammen und es kommt Luft in den Wein .
Ich hatte mal einen Boxbeutel von 1976 liegen weil ich die Flasche aufheben wollte da ich damals in dieser Gegend ein FSJ gemacht hatte . Es war in Unterfranken und eine Erzeuerabfüllung (direkt vom Winzer) .
Leider wurde er wohl doch mal stehend gelagert (nicht von mir) . Als ich ihn dann mal genauer angesehen hatte , bemerkte ich dass der Wein trüb geworden war . Da musste ich ihn dann doch entsorgen .

Will damit nur sagen dass diese Flaschen gut angesehen werden sollten um schlechten Wein von Anfang an auszusortieren .

Bearbeitet von Schnuff am 15.02.2020 16:10:54
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Hab ich so gemacht! :-)
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