Atemmaske

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Hallo ihr Lieben, ich möchte mir gerne eine Atemmaske herstellen. Allerdings ohne nähen, ist das möglich? Vielen Dank im voraus
Wollte eigentlich nicht mehr schreiben, aber laut Mutti muss ich das wohl. Muss ja 200 Zeilen schreiben ?
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Moin :blumen:

bei den Tipps gibt es eine Maske ohne Nähen, klickst du hier
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Hallo netti07,

willkommen bei FM, Im Netz findet man ganz viele Anleitungen, eine Atemmaske ohne nähen herzustellen. Eine sehr leichte findest du hier:

Schutzmaske ohne nähen

Viel Erfolg.
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In der DDR hatte jeder Jugendliche in der Schule nicht nur Bio, Mathe und Physik, sondern auch Zivilverteidigung. Da hat man so etwas gelernt.
Man nehme einen Damenstrumpf und mehrere Zellstofftaschentücher. Die Tücher werden mehrfach übereinander gelegt und gefaltet, so dass Mund und Nase abgedeckt werden. Das Ganze in den Strumpf und den dann hinter dem Kopf verknoten.
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Zitat (SieErPaar, 14.04.2020)
Man nehme einen Damenstrumpf und mehrere Zellstofftaschentücher. Die Tücher werden mehrfach übereinander gelegt und gefaltet, so dass Mund und Nase abgedeckt werden. Das Ganze in den Strumpf und den dann hinter dem Kopf verknoten.

das ist ja geil :ohgrosserbernhard:
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Zitat (SieErPaar, 14.04.2020)
In der DDR hatte jeder Jugendliche in der Schule nicht nur Bio, Mathe und Physik, sondern auch Zivilverteidigung. Da hat man so etwas gelernt.

Einspruch : ich hatte keine Zivielverteidigung, obwohl ich dort 12 Jahre in die Schule gegangen bin :pfeifen:

welcher Jahrgang bist denn du ? ER von SieER ein Paar
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Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen oder arrogant zu wirken: Aber es gibt viele Dinge, die wir in der DDR in der Schule oder im täglichen Leben von den Eltern gelernt haben, die heute niemand mehr vermittelt bekommt. Das merkt man u.a. häufig an den hier gestellten Fragen. Da wird zum Beispiel gefragt, wie man ein Wasserhahn oder die Räder am

Ich bin mitunter entsetzt, über die Hilflosigkeit einiger Mitmenschen. Eine Userin fragte kürzlich, wie man Laminat entfernt. Natürlich ist nicht jedermann handwerklich begabt. Aber einfach mal auf die Idee zu kommen, im Internet oder sonst wo nachzulesen, wie man Laminat verlegt, um dann den Vorgang rückwärts zu durchdenken - das ist doch die einfachste Übung. Wenn man dann feststellt, dass man Spezialkenntnisse braucht, sucht man sich Hilfe. Aber für die Beantwortung der Frage, genügt der ganz normale Menschenverstand.

So, jetzt wird Schimpf und Schande über mich fließen. :labern: :ruege: Aber ich musste das mal los werden. :wallbash:

Er von SieErPaar
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Also ich bin nicht in der DDR aufgewachsen, kann solche Dinge aber auch problemlos (und was ich nicht weiß, suche ich mir zusammen, es gibt nur recht wenig, was ich definitiv nicht anfasse / probiere, dazu gehört zB Starkstrom). Das hat nichts mit DDR / nicht DDR zu tun, sondern ist eher ein Generationenproblem, denke ich.

Was die Frage nach dem Laminat entfernen angeht: viele sind durch ihr (desinteressiertes) Elternhaus einfach nie zu solchen Dingen angeleitet worden oder haben lieber Party gemacht, als mal bei den Eltern zuzusehen, wenn gehandwerkelt wurde. Einige sind auch einfach zu faul, sich selbst Gedanken zu machen und lassen lieber andere suchen (sieht man auch oft an der rotzigen Fragestellung).

Mein Vater hat sehr vieles selbst gemacht und wir Kinder mussten Handreichungen machen. ich habe es damals oft gehasst (weil es nicht einfach war, mit meinem Vater zusammenzuarbeiten), bin aber heute sehr dankbar dafür, da ich dadurch sehr viel Wissen / Ideen etc mitbekommen habe. Ich traue mich an vieles, manches hätte mein Vater oder ein Fachmann natürlich anders gemacht (vielleicht auch deutlich schöner), aber ich kann mir durchaus helfen.

Heutzutage ist es eher "in", andere den Job machen zu lassen, nicht selbst mal zu googeln und erst einmal zu probieren oder zumindest zu fragen "ich würde das so und so machen, ist das so ok?".



P.S.: keine Sorge: weder Schimpf noch Schande für dich ;-)

Bearbeitet von Binefant am 15.04.2020 13:52:50
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Wenn ich etwas wissen will, bemühe ich zunächst einmal Google.
Wenn ich auch damit nicht weiterkomme oder eine Anleitung nicht verstehe, frage ich im entsprechenden Forum nach.
Handwerkliches Wissen habe ich mir selbst angeeignet.
Das haben mir weder die Eltern, noch die Schule beigebracht.
Als es noch kein Internet gab und ich ein Dachgeschoss mit 60 m² ausbauen musste, habe ich mir Fachzeitschriften gekauft und mein Wissen daraus bezogen.
Ich brauchte keinen Fachmann, selbst für die Verlegung der Elektroleitungen, die danach natürlich von einem Fachmann abgenommen wurden.
Von der Dämmung angefangen bis zur Verlegung von Parkett habe ich alles selbst gemacht und musste auch mehr als einmal Lehrgeld bezahlen.
Beim Verlegen des Parketts z.B. habe ich im Laden nachgefragt bei dem ich das gekauft hatte.
Die gaben eine kostenlose Anleitung, wie man das macht.

Ich habe den Eindruck, dass die Leute heutzutage zu bequem sind, um sich selbst das Wissen anzueignen.
Das schlägt sich auch in anderen Foren nieder.
Hinzu kommt, dass ein neuer User bei seiner ersten Frage nicht einmal Hallo schreibt und später, wenn er Tipps erhalten hat, nicht reagiert und auch mal Danke sagt.
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Zitat (Binefant, 15.04.2020)
Heutzutage ist es eher "in", andere den Job machen zu lassen, nicht selbst mal zu googeln und erst einmal zu probieren oder zumindest zu fragen "ich würde das so und so machen, ist das so ok?".


:daumenhoch:
Bine war schneller :D
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BTW Atemmasken:
man kann sie wieder online bestellen.
In einer Woche sollen sie ankommen.
Ich bin gespannt.
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Zitat (jsigi, 15.04.2020)

:daumenhoch:
Bine war schneller  :D


aber stimmt doch auch ... wenn ich mir hier so manche "Fragen" ansehe ... :wacko:

Bearbeitet von Binefant am 15.04.2020 13:58:36
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Zitat (Binefant, 15.04.2020)
aber stimmt doch auch ... wenn ich mir hier so manche "Fragen" ansehe ... :wacko:

Bine, meinst Du jetzt mich damit?
Ich habe doch das gleiche geschrieben wie Du.
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ich habe dir ja auch nur beigepflichtet, dass du Recht hast :-) Manche "ersttagsfliegen" stellen schon sehr merkwürdige "Fragen" ein ...
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Achso, na dann.

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Ich denke auch, dass es eher ein Generationenproblem ist und nichts mit DDR / nicht DDR zu tun hat.

Ich habe mir viel von meinem Vater abgeguckt und wir haben auch viel zusammen handwerkliche Tätigkeiten, vor allem Maler- und Tapezierarbeiten gemacht. Sein Spruch: ich werde nicht ewig da sein und alles machen können, also bist du mein Lehrling und nun mal ran. Hat mir nicht geschadet :)
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Zitat (Kampfente, 15.04.2020)
Ich denke auch, dass es eher ein Generationenproblem ist und nichts mit DDR / nicht DDR zu tun hat.

Bin genau Deiner Meinung.

In meinem Elternhaus (nicht DDR) wurde auch sehr viel gehandwerkelt. Da habe ich mir so ganz nebenbei viel aneignen können und bin dafür heute noch dankbar.
Meine beiden Brüder und ich wurden auch immer dazu angehalten, mitzuhelfen. Vom Zusehen alleine lernt man nicht so viel.

Aber wenn ich heute sehe, wie viele Prinzen und Prinzesschen keinen Finger krumm machen müssen, wundert es mich gar nicht, dass sie als Erwachsene vor den einfachsten Problemen kapitulieren.
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Ich habe auch viel von meinem Vater abgeguckt oder z.B. per Internet gelernt - aber viele können das eben nicht: bei sinnvollen Fragen helfen wir doch gerne! Im Baumarkt (und im Internet) wird auch viel Blödsinn erzählt: das kann man als Hinweis aufnehmen, man muss aber genügend Verständnis aufbringen können, um das beurteilen und richtig nachmachen zu können - bitte die Finger vom Strom lassen, wenn Ihr davon keine Ahnung habt! Richtig erschreckend finde ich, wenn die Leute noch nicht einmal ihre Frage richtig formulieren können: häufig bei Facebook-Gruppen, hier selten: die Fähigkeit, sich hier anzumelden, ist offenbar schon ein guter Eingangstest :rolleyes:

Aber zurück zur Frage: ja, die Masken kann man sich leicht selbst machen, siehe Internet. Eigene Erfahrung dazu: lieber eine "schlechtere" weil dünne Maske als eine dickere, durch die man kaum atmen kann. Heute beim Einkaufen hab ichs gerade durch den Getränkemarkt geschafft mit Maske, im Laden selbst habe ich sie dann abgenommen, weil zu lästig - die gekauften Masken sind da besser (oder die Leute viel tapferer, die ich damit rumlaufen sehe). Immerhin war ich damit in den engen Gängen bei den Getränken etwas geschützter, im Laden hab ich halt auf Abstand geachtet und ggfs. die Luft angehalten, wenn jemand vorbei ging. Außerdem habe ich immer ein Fläschchen Alkohol dabei, um hinterher die Hände wenigstens etwas abzureiben.
Klar können die Eigenbau-Masken keine Viren selbst abhalten, aber größere Tröpfchen in der Luft schon. Ausserdem wird der Luftstrom etwas verwirbelt: damit können Viren nicht so mit Schwung nach draußen (also andere anstecken) und sicher auch etwas weniger gut nach drinnen. Auch wenn das Erkrankungsrisiko nur um ein paar Prozent gesenkt wird, ist das doch gut. Nur nicht zu lange tragen (Feuchtigkeit gibt Keime) und häufig waschen / wechseln.
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Zitat (chris35, 15.04.2020)
...bitte die Finger vom Strom lassen, wenn Ihr davon keine Ahnung habt!...

Ich wollte mit meinem Beitrag keineswegs dazu ermuntern.
Ich bin schon seit Kindesbeinen ein Technikfreak und habe vieles selbst gebastelt.
Mit dem Lötkolben konnte ich umgehen.

Der Fachmann, der die Abnahme machte, hatte keine Beanstandungen.
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Übrigens heißen die Dinger jetzt Community-Masken, hab ich heute gelernt.
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?????
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Zitat (Drachima, 14.04.2020)
Eine klare, verständliche Vorführung, danke Drachima :daumenhoch: - hatte mir schon viele Anleitungen im Internet angeschaut, diese ohne nähen ist Top!

Habe mich gleich mal "rangemacht" und ein Probeexemplar aus einer Papierserviette gebastelt ... schön bedruckt mit Kaffeegetränkesorten, wie Espresso usw.
Dann fischte ich vier gleiche, ganz normale Gummiringe aus meiner Gummiringe-Sammlung und ... voilà ... hat geklappt. :applaus: Da ich Brillenträgerin bin, geschwind in die Küche und eine Brottütenklammer (die man so schön biegen kann) geholt, mit deren Hilfe man die Atemschutzmaske an die Nase anpassen kann, als Abschluss sozusagen und damit die Brille durch die eigene Atem nicht beschlägt.
Ist ein richtiger Hingucker, aaaaber .... der Horror, nicht auszudenken wenn wir mal richtige Sommertemperaturen haben :heul: , denn als ich mein Prototyp Männe gezeigt hatte und wir uns darüber kurz unterhielten, kam ich unter der Maske ganz schön ins schwitzen. Kann mir vorstellen, dass es mit einer Stoffmaske noch unangenehmer sein könnte. :(

Trotzdem, zur Not sicher nicht schlecht ... mein Vorrat an Servietten ist eh noch groß :grinsen:
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Zitat
    Zitat (Drachima, 14.04.2020)
    Schutzmaske ohne nähen


super idee

dankeschön

ich hatte so viele schöne servietten mit muster... und hab die nun alle verbraucht... schade...

osterservietten hab ich noch *g* - mit häschen drauf
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Servietten falten habe ich gelernt :P


ich habe noch aus der Zeit als ich ein Cabrio gefahren bin solche Nickitücher (die hatte ich als Kopftuch umgebunden weil man sonst nach wenigen Metern Autofahrt ausschaut wie der Grinch) die werde ich mir wie in den alten Western beim Einkaufen im vollen Supermarkt vor's Gesicht binden und fertig
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solche Tücher meine ich

finde ich ganz schick - und auch nicht teurer als eine Stoffmaske
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Sorry, aber aus modischer Sicht kann ich das nur mit Karohemd, Lederweste und Cowboyhut durchgehen lassen. :P
Aber dann...

Im Grunde aber keine schlechte Idee.

Hier gab es schon den ersten Überfall mit OP-Maske. Konnte nicht ausbleiben...

Bearbeitet von Victoria Sponge am 16.04.2020 12:05:08

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Zitat (Agnetha, 16.04.2020)
die werde ich mir wie in den alten Western beim Einkaufen im vollen Supermarkt vor's Gesicht binden und fertig

Von diesen Tüchern habe ich auch jede Menge.
Jetzt werden sie wieder zum Einsatz kommen.
:grinsen:
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Zitat (Agnetha, 16.04.2020)
solche Tücher meine ich

finde ich ganz schick - und auch nicht teurer als eine Stoffmaske

:blumen: DANKE! für diesen Anstubser ... ich Eumel :hirni: hab davon noch ganz viele aus meiner Jugendzeit, die krame ich sofort raus und nehme sie als Maskenersatz, wenn meine gereinigt werden müssen.
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Zitat (Agnetha, 16.04.2020)
.... finde ich ganz schick - und auch nicht teurer als eine Stoffmaske

Hauptsache auch, wenn man sie bei mindestens 60° auswaschen kann. :daumenhoch:
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Zitat (SieErPaar, 15.04.2020)
Da wird zum Beispiel gefragt, wie man ein Wasserhahn oder die Räder am Auto wechselt (Es heißt übrigens "Räder" und nicht "Reifen"!).

?Also ich würde auch Reifen sagen und nicht Räder, denn es sind ja die Reifen die gewechselt werden und nicht das ganze Rad?

?Und wo wir schon beim korrigieren sind: Es heißt "einen Wasserhahn wechseln" das ist Akkusativ! *klugscheißmodusaus*?
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Zitat (VIVAESPAÑA, 16.04.2020)
?Also ich würde auch Reifen sagen und nicht Räder, denn es sind ja die Reifen die gewechselt werden und nicht das ganze Rad?

Männe lässt immer die ganzen Räder, also samt Felgen wechseln. Aber im Schwabenländle sagt man trotzdem auch Reifen wechseln. :grinsen:
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Zitat (Backoefele, 16.04.2020)
Männe lässt immer die ganzen Räder, also samt Felgen wechseln. Aber im Schwabenländle sagt man trotzdem auch Reifen wechseln. :grinsen:

?Das ist ja lustig! Hier in Spanien wechseln wir grundsätzlich nur die Reifen.
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Ich wechsel auch immer die Räder (inkl. Felge), sofern kein neuer Reifen her muss. Trotzdem gehe ich immer zum "Reifenwechsel", egal ob mit oder ohne Felge :P
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liebe leute........... was ich heut erlebt und gesehen habevon wegen atemmasken... weia...

da stellen sich mit die fußnägel hoch UND quer !!!

einige masken sahen sehr schmutzig aus, ungepflegt, wie wenn die seit 50 jahre um keller lagern und immer wieder benutzt werden, ohne zu waschen..........

SO wirds nur noch schlimmer............... statt besser.
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Zitat
einige masken sahen sehr schmutzig aus, ungepflegt, wie wenn die seit 50 jahre um keller lagern und immer wieder benutzt werden, ohne zu waschen..........

Sie müssen nicht zwangsweise tatsächlich schmutzig sein, ggf sehen sie so aus, weil Leute sie aus alten Sachen nähen, die schon ausgeblichen oder vergraut sind.

Hab welche in einem Schaufenster liegen sehen und dachte auch, hm, das verkaufen die noch? Bei näherem Betrachten wurden sie ganz offensichtlich aus alter

Würde ich aber dennoch nicht kaufen wollen, auch wenn alles harmlos und 90°C waschbar ist. Upcycling würde ich nur mit eigenen Sachen machen wollen.
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[QUOTE] einige masken sahen sehr schmutzig aus, ungepflegt, wie wenn die seit 50 jahre um keller lagern und immer wieder benutzt werden, ohne zu waschen..........

Sie müssen nicht zwangsweise tatsächlich schmutzig sein, ggf sehen sie so aus, weil Leute sie aus alten Sachen nähen, die schon ausgeblichen oder vergraut sind [QUOTE]

die maskenträger sahen genau so ungepflegt aus...

Bearbeitet von laluna* am 16.04.2020 16:59:08
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Zitat (Binefant, 16.04.2020)
Ich wechsel auch immer die Räder (inkl. Felge), sofern kein neuer Reifen her muss. Trotzdem gehe ich immer zum "Reifenwechsel", egal ob mit oder ohne Felge :P

?Hier in Spanien gibt es keine Winterreifen oder "Winterräder"?? deshalb wechseln wir nur die Reifen wenn sie hinüber sind. Wer ein teurer Spaß wenn wir da jedesmal die Felgen auswechseln würden?
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Zitat (VIVAESPAÑA, 16.04.2020)
?Hier in Spanien gibt es keine Winterreifen oder "Winterräder"?? deshalb wechseln wir nur die Reifen wenn sie hinüber sind. Wer ein teurer Spaß wenn wir da jedesmal die Felgen auswechseln würden?

Okaaaayyy, das eklärt es natürlich :hihi: ... ich muss aber auch jede Saison mindestens 2 Reifen wechseln (ich tausche eh immer von vorne nach hinten beim Saisonwechsel, also vorne neu, hinten die gebrauchten), da ich so viel fahre, dass die max. 2 Saisons durchhalten.
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Zitat
die maskenträger sahen genau so ungepflegt aus...

Okay. Da hilft nur....Abstand halten!
:unsure: .....................:unsure:
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Zitat (Victoria Sponge, 16.04.2020)
Okay. Da hilft nur....Abstand halten!
:unsure: .....................:unsure:

“Abstand halten“ soll man sowieso, auch mit Maske.



Ich habe einmal eine Maske aus einem Blatt Küchenrolle, Tacker und Gummiband gemacht. Das hat genauso lange gedauert, wie eine Maske aus Stoff, aber tragen konnte ich die Maske nur wenige Minuten, weil sie dann durchgefeuchtet war. Ich mache Masken deswegen nur noch aus heiß waschbarem Stoff. Weil man sie häufig wäscht, sehen sie schnell verwaschen aus. Das ist kein Zeichen von mangelnder Hygiene sondern im Gegenteil.
Die käuflichen Einwegmasken würde ich auch den professionellen Stellen überlassen. Zum Beispiel für eine normale Arztpraxis, wo im Wartezimmer ganz unterschiedliche Patienten warten. Wer keine eigene Maske mitbringt, sollte für die Zeit in der Praxis eine Einmalmaske tragen. Länger halten die Papierdinger auch nicht.
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Zitat
“Abstand halten“ soll man sowieso, auch mit Maske.

Bei Schmuddelleuten dann eben:
:unsure: ........................................................................................................ :unsure:
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was ich immer noch nicht kapiere :

händen waschen mit seife - egal, ob kalt oder warm wasser - das genügt

ABER - mundmasken - soll man bei 0 grad waschen, ind en backofen, mikrowelle legen oder bügeln.. also hitze ist da wichtig.

was ist der unterschied ?


und nochwas............

bem niesen / husten fliegen die viren weit...ok.

aber... wie ist das draußen?
wenn wind / sturm ist und einer niest /hustet - dann fliegen die viren doch sicher ein vielfaches weiter als nur 2 m ?!?!
davon hat aber noch niemand was gesagt.

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Zitat (laluna*, 17.04.2020)
händen waschen mit seife - egal, ob kalt oder warm wasser - das genügt

ABER - mundmasken - soll man bei 0 grad waschen, ind en backofen, mikrowelle legen oder bügeln.. also hitze ist da wichtig.

was ist der unterschied  ?


und nochwas............

bem niesen / husten fliegen die viren weit...ok.

aber... wie ist das draußen?
wenn wind / sturm ist und einer niest /hustet - dann fliegen die viren doch sicher ein vielfaches weiter als nur 2 m ?!?!
davon hat aber noch niemand was gesagt.

Der Unterschied zwischen Händen und Stoff oder anderen Materialien ist ja, dass die Haut der Hände, lebendes Gewebe, auch eine eigene Abwehr gegen Viren hat. Totes Gewebe, wie Stoff oder Plastik hat diese Abwehr nicht, deswegen sind Handschuhe ja auch kein Schutz, sondern tragen eher dazu bei, Viren besser zu verteilen.

Das Händewaschen mit warmem Wasser wirkt natürlich besser, als mit kaltem Wasser. Aber sich mit kaltem Wasser zu waschen, ist besser als gar nicht waschen. Und es sollte auch noch eine gewissen Zeit dauern, also mindestens 30 Sekunden.

Die Mund-Nasen-Masken sind lediglich eine weitere Barriere, welche die Viren überwinden müssen. Beim Atmen, Niesen oder Husten fliegen die Viren dann nicht so weit, wie ohne. Wenn ich die Maske zu lange trage, ohne sie zwischendurch zu waschen, dann puste ich wohl bei jedem Atemzug die Viren, die schon drinstecken in die Luft.

Wie weit Atemluft fliegt, sieht und spürt man an den Rauchern, über all da wo ich den Rauch sehen oder riechen kann, müssen es ja Partikel von dem Raucher bis zu mir geschafft haben.

Es ist natürlich ein enormer Unterschied, ob mich jemand direkt anhustet und ich dann eine volle Ladung Viren ins Gesicht und beim Einatmen direkt auf meine Schleimhäute kriege, oder ob ein paar vereinzelte Viren noch in der Luft liegen.

Es wird oft nur schwarz-weiß gedacht, dabei gibt es viele Zwischenstufen. 1,5 m Abstand ist so ein Richtwert, noch mehr Abstand würde die Ansteckung noch schwieriger machen, ist aber nicht immer machbar, deswegen die Masken und wenn der Abstand geringer ist, wenig Atmen. Wenn sich beim Einkaufen jemand dicht an mir vorbeidrängelt, drehe ich mich weg und halte den Atem an.
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wenn ich das richtig verstanden habe sind die Coronaviren mit einer Fettschicht ummantelt und diese gilt es zu zerstören, das geht im Prinzip mit allen Reinigungsmitteln die Tenside enthalten (Seife, Spüli, Waschpulver) - daher ist auch warmes Wasser effektiver als kaltes (allerdings ist kaltes Wasser deutlich schonender für die Haut, hier sollte man echt abwägen)
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Beim Waschen geht es auch um das Verdünnen von Erreger, d.h. selbst da ist Wasser ohne Seife besser als nichts.
Gemüse wäscht man ja auch nicht mit Seife, aber mit Wasser eben gut.

Zitat
wenn ich das richtig verstanden habe sind die Coronaviren mit einer Fettschicht ummantelt und diese gilt es zu zerstören,

Hab ich auch so gehört. Deswegen reicht die Wäsche mit einem normalen Vollwaschmittel wahrscheinlich aus, auch bei niedrigen Temperaturen. Wer sicher gehen will, nimmt 60°.

Zitat
wenn wind / sturm ist und einer niest /hustet - dann fliegen die viren doch sicher ein vielfaches weiter als nur 2 m ?!?!

Das stimmt, weswegen Outdoor-Sport so eine Sache ist, zumindest bei den Sportarten, bei denen man richtig außer Puste kommt. Spazieren und Walken ist da recht moderat, aber ein Jogger bläst schon eine Menge mehr und weiter in die Luft.
Auch in der Luft ist es eine Frage der Verdünnung, aber es dauert eben eien weile, bis das passiert, bzw bis die Tröpfchen nach unten gesunken sind.

Deswegen ärgert es mich ja auch so, wenn Leute rücksichtslos sind.Über Jogger habe ich mich an anderer Stelle schon ausgelassen. Gestern hat mich fast ein Radfahrer von hinten umgenietet. Auf einem ca. 4 m breiten Waldweg musste er trotzdem mit einem halben Meter Abstand an mir vorbeirauschen.

Ich kann nur vermuten, dass sich sich dabei oft um "Erstlinge" handelt, die sonst nie fahren oder joggen und jetzt mit dem Sport anfangen. Oder die es nicht gewöhnt sind, sich mit anderen Leuten arrangieren zu müssen, weil sie sonst auf dem Sportplatz alleine sind.
Die können das ggf wirklich nicht koordinieren, bzw kennen ihr Maß nicht. Denn wenn man z.B. beim Joggen wie ein Walross schnaufen muss, macht man was nicht richtig, und bringt jetzt auch noch andere in Gefahr.

Wobei. Ich kenne das auch von Rambo-Schwimmern im Schwimmbad, die ihre Bahnen durchziehen und wie eine Schiffsschraube problemlos alles zerteilen, was ihnen in den Weg kommt. Manche sind einfach so.

Bearbeitet von Victoria Sponge am 17.04.2020 13:57:21
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dankeschön für eure erklärungen................

am ende des jahres wird die anzahl der insgesamten sterbefälle zeigen.... ob es viele mehr waren durch den virus... oder ob es " normale " zahlen sind.

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Zitat (laluna*, 17.04.2020)
am ende des jahres wird die anzahl der insgesamten sterbefälle zeigen.... ob es viele mehr waren durch den virus... oder ob es " normale " zahlen sind.

Nicht ganz der richtige Ansatz: bei einer Infektion ohne Gegenmittel verdoppelt sich in kurzer Zeit jeweils die Anzahl der Erkrankten. Am Anfang hatten wir eine Verdopplungsrate von ca. 3 Tagen - also bei meinetwegen 1000 Erkrankten gestartet sind das 3 Tage später 2000, nach 6 Tagen 4000, nach 3 Wochen 128000 und nach 4 Wochen wäre die Million überschritten. Mit Ziehen der Notbremse durch Isolation sind wir jetzt bei rund 100000 relativ stabil.
Auch wenn die Verdopplungszeit länger dauert: in wenigen Monaten wären unweigerlich die Krankenhäuser überlastet - man musste also unbedingt bremsen, auch wenn jetzt nur wenige Prozent ernsthaft erkrankt sind.
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Zitat (SieErPaar, 14.04.2020)
In der DDR hatte jeder Jugendliche in der Schule nicht nur Bio, Mathe und Physik, sondern auch Zivilverteidigung. Da hat man so etwas gelernt.
Man nehme einen Damenstrumpf und mehrere Zellstofftaschentücher. Die Tücher werden mehrfach übereinander gelegt und gefaltet, so dass Mund und Nase abgedeckt werden. Das Ganze in den Strumpf und den dann hinter dem Kopf verknoten.

Ich hatte auch in der Schulzeit keine ZV. Dafür aber im Studium, zwei oder drei Wochen. Von dem, was wir dort gelernt haben, erinnere ich mich überhaupt nur an Knoten. War immerhin auch nützlich ;-)
Aber jedenfalls, den von Dir/Euch geschilderten Maskenbau finde ich eigentlich genial. Hauptsache, man kriegt auch noch Luft! ?
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Zitat
Aber jedenfalls, den von Dir/Euch geschilderten Maskenbau finde ich eigentlich genial. Hauptsache, man kriegt auch noch Luft!

Das ist der ganz große Haken. Denn wenn das Ding wirklich was bringt, ist das mit der Luft sehr eingeschränkt. Ist ja Sinn und Zweck, dass nicht viel durchkommt.
Und wenn man dahinter problemlos atmen kann (wie z.B. bei Multifunktionstüchern aus Stretch), bringt es eigentlich nichts.

Mal eben schnell in den Laden geht damit schon, aber eine halbe Stunde damit im Bus sitzen oder gar damit arbeiten müssen, das könnte ich wahrscheinlich nicht.

Ich merke schon, dass mir das nicht gut tut. Manchmal wird mir schwindelig, wenn es zu lange dauert, manchmal kommen Kopfschmerzen. Zeitlich stark beschränkt kann man damit leben, dann geben sich die Probleme auch ganz schnell wieder, sobald man an der frischen Luft ist.
Aber sollte das in irgendweiner Form zur Pflicht für längere Zeiträume werden, kann ich nichts anderes machen, als mir dünnere zu nähen.
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Wir verwenden keine Stoff- oder Papiermasken sondern Face Shields: Kunststoffscheibe über die gesamte Gesichtspartie seitlich verlängert bis über die Ohren. Befestigt wird so ein Teil am Kopf mittels Band in Stirnhöhe (vorne Streifen aus Kunststoff unterlegt mit Polyurethanschaum, hinten längenverstellbares Gummiband). Sowas läßt sich recht einfach selbst anfertigen; unsere Dinger stammen noch aus Studienzeiten (damals als Explosionsschutz bei riskanten Experimenten angeschafft).
Was vorne an Virenverseuchtem auf die Scheibe sprüht bleibt zuverlässig draußen, die Bedrohung von einem selbst schlägt sich nur auf der Innenfläche nieder. rofl

Reinigung erfolgt durch Besprühen der Sichtscheibe mit einer selbstgemixten Lösung aus 96 %igem 2-Propanol mit Wasserstoffperoxid- und 2-Phenylphenol-Zusatz. Das 2-Phenylphenol bleibt nach Abdunsten des Alkohols auf der Scheibe und hat erregertötende Wirkung (Ähnliches wird zur Oberflächendesinfektion im Klinkbereich verwendet).

Schätze das als sinnvolleren Schutz ein: Erregerdichte Barriere, Desinfektion von potentiell verseuchtem Material sicher gelöst. Zudem fällt nur verbrauchte Desinfektionslösung zum Entsorgen (Abfluß und mit Wasser nachspülen ;) ) an.
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