Backen ohne Zucker

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Hi Zusammen - ich würde gerne mal wissen was für Alternativen ihr zum Zucker alles nutzt? Ich habe da schon einiges gefunden, aber würde gerne eure Erfahrungen mal hören, was ihr so empfiehlt! Freue mich auf Eure Kommentare :)

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Der einzig wahre "Zuckerersatz" ist Erythrit.
Er ist kalorienfrei und die Süßkraft liegt bei ca. 80 % des Haushaltszuckers.
Außerdem hat Erythrit den Vorteil, dass der glykämische Index bei Null liegt, es den Blutzuckerspiegel also nicht ansteigen lässt.
Der einzige Nachteil ist der Preis - er ist nicht billig. Ich persönlich verwende ihn hauptsächlich da, wo man kleine Mengen Zucker so zwischendurch braucht, z.B. in den Kaffee oder Tee, Salate usw.
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Meine Nichte verwendet Birkenzucker. Ich persönlich halte allerdings nichts von Zuckeraustauschstoffen. Ich nehme immer normalen - allerdings sehr wenig... -_-
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Der einzig wahre "Zuckerersatz" ist Erythrit.
Er ist kalorienfrei und die Süßkraft liegt bei ca. 80 % des Haushaltszuckers.
Außerdem hat Erythrit den Vorteil, dass der glykämische Index bei Null liegt, es den Blutzuckerspiegel also nicht ansteigen lässt.
Der einzige Nachteil ist der Preis - er ist nicht billig. Ich persönlich verwende ihn hauptsächlich da, wo man kleine Mengen Zucker so zwischendurch braucht, z.B. in den Kaffee oder Tee, Salate usw.

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erythrit habe ich mal zum backen verwendet, da war ich nicht von begeistert. der kuchen hatte einen leicht bitteren nachgeschmack.

bei kleinen mengen fällt das wohl nicht so auf oder ich bin da etwas empfindlich.

seither nehme ich wieder ganz normalen zucker zum backen.

ansonsten eben die üblichen verdächtigen wie honig, rübenkraut oder kokosblütensirup.

Bearbeitet von tante ju am 04.06.2020 12:30:04

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Agaven-Dicksaft eignet sich gut als Zuckerersatz. Es ist zwar auch oft in Kritik, aber du musst nie viel benutzen, um zu versüßen.

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Hallo zusammen,

ich nutze auch echt gerne Kokosblütenzucker als Ersatz manchmal. Macht auch eine leckere Süße :)

VG
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Wie ist eigentlich die Konstistenz des Kuchens, wenn man diese Austauschstoffe benutzt?
(Im Vergleich zu "normalem" Kuchen)

Ich bin kein großer Freund von irgendwelchen Austauschstoffen und suche lieber Rezepte, die von Haus aus wenig Zucker enthalten. Nur ist die Konsistenz hinterher selten mit zuckerhaltigem Kuchen zu vergleichen, da dieser eben nicht nur süßende, sondern auch optische (= bräunende) und strukturelle Eigenschaften hat.

Ich habe z.B. mal einen "Red Velvet" Cake gebacken nach einem amerikanischen Rezept, das gut und gerne doppelt soviel Zucker enthielt, wie ich es gewöhnt bin. Das war so widerlich süß, dass ich es nicht essen konnte.
Ich habe aber dann gemerkt, dass die Rote Bete den Kuchen so süß macht, dass man sich den Zucker eigentlich fast ganz sparen kann. Geschmacklich war er dann okay, aber die Konsistenz war wenig einladend. Das wurde dann seltsam brappig, war weit von locker duftigem Kuchen entfernt.
Insgesamt macht es Kuchen selten besser, wenn man den Kristallzucker reduziert, auch wenn es geschmacklich tragbar wäre. Sämtliche meiner Versuche fand ich wenig befriedigend. Deswegen baue ich bisher lieber auf die Taktik: Lieber weniger und seltener Kuchen, dafür aber richtig gut.

Ich habe mich an solche Austauschstoffe bisher nicht rangetraut, weil ich befürchte, dass es eben genau den Effekt hat. Wenn ihr Rezepte oder Tipps habt, die locker mithalten können, würden die mich interessieren.
Oder gilt es irgendwas zu beachten, wenn man Zucker weglässt oder reduziert? Kann man die anderen Eigenschaften irgendwie ausgleichen?

Bearbeitet von Victoria Sponge am 29.07.2020 11:17:21

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Zitat
Insgesamt macht es Kuchen selten besser, wenn man den Kristallzucker reduziert, auch wenn es geschmacklich tragbar wäre.


Die Erfahrung habe ich nicht gemacht. Ich nehme z.B. für Waffeln bei 600 g Mehl nur 50 g Zucker. Auf die Konsistenz des Teigs hat der wenige Zucker überhaupt keinen Einfluss. -_-
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Da fragt sich doch warum Backen ohne Zucker?

Weil du Zucker reduzieren möchtest oder weil du z. B. Diabetiker(in) bist?

Geht's nur um Haushaltszucker oder um die kleinen Kaloriechen? :pfeifen:

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Zitat (Jane_Doe, 29.07.2020)
Da fragt sich doch warum Backen ohne Zucker?

Weil du Zucker reduzieren möchtest  oder weil du z. B. Diabetiker(in) bist?

Geht's nur um Haushaltszucker oder um die kleinen Kaloriechen? :pfeifen:

Steht doch oben im Beitrag, um was es geht - um Erfahrungen und Zucker-Alternativen. Muss der/die Threaderöffner/-in doch nicht erklären, weshalb man danach sucht und warum man ohne Zucker backen möchte. ;) Ein Erfahrungsaustausch geht doch auch ohne „Hintergrundwissen“.
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Zitat
Ich nehme z.B. für Waffeln bei 600 g Mehl nur 50 g Zucker. Auf die Konsistenz des Teigs hat der wenige Zucker überhaupt keinen Einfluss.

Waffeln sind nochmal was anderes, finde ich. Die haben sowieso einen anderen Teig. Es gibt ja auch pikante Waffeln, ganz ohne Zucker, und sie werden recht kross gebacken. Auch bei Mürbeteig macht es keinen Unterschied. Da gibt es süße und pikante Varianten.
Bei Rührteig fand ich es bisher aber schwierig.
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Zitat (, 29.07.2020)
Steht doch oben im Beitrag, um was es geht - um Erfahrungen und Zucker-Alternativen. Muss der/die Threaderöffner/-in doch nicht erklären, weshalb man danach sucht und warum man ohne Zucker backen möchte. ;) Ein Erfahrungsaustausch geht doch auch ohne „Hintergrundwissen“.

Sorry, wollte niemandem auf die Füße treten

Also ich persönlich hab mit Fruchtzucker recht gute Erfahrungen gemacht - mein damaliger Freund war Diabetiker - der Kuchen gelang immer recht gut - war nur einen Tick fester als mit "normalem" Zucker.
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Das Thema - incl Backen und Geschmacksvergleich - läuft gerade in der Sendung der Vorkoster ...sehr informativ

hier in der Mediathek zum nachträglich gucken
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendung...suesse-100.html

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Zitat (Jane_Doe, 30.07.2020)
Sorry, wollte niemandem auf die Füße treten

Also ich persönlich hab mit Fruchtzucker recht gute Erfahrungen gemacht - mein damaliger Freund war Diabetiker - der Kuchen gelang immer recht gut - war nur einen Tick fester als mit "normalem" Zucker.

Weiß nicht, aber ich würde bei Diabetiker nicht gerade Fruktose nehmen.
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Genau, Tessa, Fruktose ist für Diabetiker auf keinen Fall das Mittel der Wahl.

Ich komme nochmal mit meinem Tipp: Erythrit, gerade für Diabetiker.
Der glykämische Index liegt bei Null, lässt also den Blutzuckerspiegel nicht ansteigen.

Ich habe im engeren Freundeskreis einen Diabetiker, der fast "hysterisch" halbstündlich seine Werte misst, also er leidet sichtlich unter seiner Erkrankung. Bei einem Treffen (ist schon länger her!) stand Süßstoff und Zucker auf dem Tisch, was er regelmäßig benutzt. Daraufhin erzählte ich ihm vom Erythrit und ganz explizit darüber, dass es für seine Erkrankung nicht schlecht wäre, zumindest in vielen Fällen den Zucker dadurch zu ersetzen.
Er hat mir nicht mal zugehört!!!!!!!

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Zitat (Elisabeth, 01.08.2020)
.... Daraufhin erzählte ich ihm vom Erythrit und ganz explizit darüber, dass es für seine Erkrankung nicht schlecht wäre, zumindest in vielen Fällen den Zucker dadurch zu ersetzen.
Er hat mir nicht mal zugehört!!!!!!!

Das nenne ich mal beratungsresistent. :(
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