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WĂ€sche von der Leine gerissen

Neues Thema Umfrage

Ich habe hier mal eine Frage, ich habe vor meiner Haustür einen Wäscheplatz, wo ich meine Wäsche bei schönem Wetter aufhänge. Seit ein paar Tagen kommen die Kinder mit ihren Müttern auch immer raus, lassen dabei ihre Kinder mit dem Fahrrad über den Wäscheplatz fahren wo meine Wäsche hängt oder lassen die Kinder meine Wäsche runter reißen und meine Klammern auf dem Wäscheplatz verteilen.
Wie kann ich mich dagegen wehren, denn ich bezahle nicht umsonst Geld für Strom, Wasser und Waschmittel.

bekommst du es mit wenn diejenigen draußen sind? - dann geh hin

in meheren Stufen kannst du deinem "Wunsch" (Anliegen) dann Nachdruck verleihen

sollte die Reaktion der Mütter/Eltern "desinteressiert" sein, kannst du ihnen mitteilen, dass sie im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht eine Sachbeschädigung verhindern MÜSSEN

...da zieht auch nicht mehr, dass Kinder strafunmündig sind

und es zahlt auch keine Haftpflicht - sie können gern für den Schaden selbst aufkommen ....denn mit Pech könnte eine gut sitzende Klammer und Gewalt ...mit Hinterhaken, auch mal ein Wäschestück beschädigen

wenn du dann merkst, dass sie immer noch keine Lust haben zu reagieren - erwähne die Möglichkeit einer Anzeige

....man darf übrigens zur Beweissicherung von Straftaten Bilder machen ....wegen der strafunmündigen Kinder sinnvoll, wenn die Erwachsenen bei ihrer "Nicht"aufsicht mit drauf sind ....wegen Unterlassung(sklage)

wenn es garnicht anders geht bleibt als Letztes eine Anzeige bei der Polizei

Bei solchen Dingen muss man doch nicht immer mit einer Anzeige drohen. Solche Menschen machen sich einen Jux daraus, dann bei passender Gelegenheit an anderer Stelle wieder einen Joker zu setzen.
Ich mache bei solchen Menschen EINMAL (!) einen Spruch. Dabei biete ich die Alternative an: entweder sie benehmen sich oder ich biete ihnen meine "ganz persönliche und tief verbundene Zuneigung" an. Die meisten verstehen es auch. Aber - in der Tat - muss man hin und wieder ein Exempel statuieren ... damit es sich auch rumspricht, dass er es auch tatsächlich so meint.

... und glaube mir: Es funktioniert.

Er von SieErPaar

Wenn die Eltern das zulassen, kannst du dir vorstellen, wie sie auf Ansprache reagieren.
Traurig.

Zitat (Arjenjoris, 26.04.2021)
Wenn die Eltern das zulassen, kannst du dir vorstellen, wie sie auf Ansprache reagieren.
Traurig.

Dann war die Ansprache nicht nachdrücklich genug.

Ganz ehrlich: Was soll man mit einer Anzeige erreichen? Im Zweifel müssen sie den Schaden ersetzen, d.h. die Kosten für einmal Waschpulver, Wasser und Strom. Zusammen vielleicht 5 Euro? Wirklich toll.
Womöglich sind die noch nicht mal zahlungsfähig wegen Hartz4 und lachen sich eins.

Ich gebe zu, dass meine Methode nicht unbedingt salonfähig ist, aber sie ist wirksam - sehr wirksam.

Diese ganze Idee von Anzeigen widerstrebt mir dermaßen. Warum vom Hundersten ins Tausende springen? Suche ein Gespräch mit den Eltern, idealerweise wenn die Kinder dabei sind, und erklär den Kindern (nicht den Mamas, die wissen das) warum das mit dem Runterreissen keine gute Sache ist. Erkläre ihnen, sie fänden das bestimmt auch nicht schön, wenn jemand ihr Lieblingskleid in den Dreck pfeffert. Sei kindgerecht, freundlich, und such den Dialog. Wenn das nicht klappt, dann kann man immer noch schauen, was man tut.

Zitat (SieErPaar, 26.04.2021)
Dann war die Ansprache nicht nachdrücklich genug.

Ganz ehrlich: Was soll man mit einer Anzeige erreichen? Im Zweifel müssen sie den Schaden ersetzen, d.h. die Kosten für einmal Waschpulver, Wasser und Strom. Zusammen vielleicht 5 Euro? Wirklich toll.
Womöglich sind die noch nicht mal zahlungsfähig wegen Hartz4 und lachen sich eins.

Ich gebe zu, dass meine Methode nicht unbedingt salonfähig ist, aber sie ist wirksam - sehr wirksam.

und was machste, wenn auf deinen Druck ein noch höherer Gegendruck erfolgt?

Liegt ihr dann nach Druck und Gegendruck und Druck und Gegendruck irgendwann ineinerderverkrallt auf dem Wäscheplatz und haut euch?

Ich würde nett und freundlich mit den Kindern sprechen., da hat bisher immer geholfen, wenn man die Kinder als gleichwertig behandelt und mit ihnen auf Augenhöhe redet.
Es schadet keinem Erwachsenen , sich mal ein bisschen runterzubeugen und kindgerecht zu verhandeln

Das kann ich irgendwie nicht verstehen.....sehr traurig so was. Bei meinen Eltern hing die Wäsche auch immer in einem offenen Hof, oft die ganze Nacht, nie ist was weggekommen :pfeifen:

Naja bei uns müsste man einen Wachhund oder einen Wachmann neben die Wäsche stellen.....alles bekommt hier Beine was nicht festgenagelt ist :ach:

Zitat (idun, 26.04.2021)
Ich würde nett und freundlich mit den Kindern sprechen., da hat bisher immer geholfen, wenn man die Kinder als gleichwertig behandelt und mit ihnen auf Augenhöhe redet.
Es schadet keinem Erwachsenen , sich mal ein bisschen runterzubeugen und kindgerecht zu verhandeln

Da kennst Du leider nur "vernünftige" Kinder und Eltern: es gibt leider Menschen in jedem Alter, die schlicht zu blöde, vielleicht auch zu böse sind, um irgendeine Bitte um soziales Verhalten zu verstehen. Ein Problem, was ich (beginnend mit dem Mobbing in der Schule) immer wieder hatte - vielleicht ein Thema, was ich in diesem Leben lernen soll? Ich bewundere die Fähigkeit von SieErPaar, die Leute scharf genug anzusprechen. Manchmal hilft das, manchmal kennt man die Verursacher gar nicht.

Mir wäre das schon zu doof, mit denen rumzustreiten - ich würde meine Wäsche woanders aufhängen. Denn ich würde damit rechnen, dass nach einer Ansage von mir grad meine Wäsche und evtl. noch anderes (

Zitat (SissyJo, 26.04.2021)
Mir wäre das schon zu doof, mit denen rumzustreiten - ich würde meine Wäsche woanders aufhängen. Denn ich würde damit rechnen, dass nach einer Ansage von mir grad meine Wäsche und evtl. noch anderes (Auto, Briefkasten etc.) dafür büßen muss.

👍👍👍
Meist erreicht man bei gewissen Leuten genau das Gegenteil von dem, was man gerne hätte. Ich würde auch den Weg des geringsten Widerstands gehen.
Zitat (Kampfente, 26.04.2021)
👍👍👍
Meist erreicht man bei gewissen Leuten genau das Gegenteil von dem, was man gerne hätte. Ich würde auch den Weg des geringsten Widerstands gehen.

:daumenhoch:

Ich habe Ähnliches schon erlebt in einem Mehrfamilienhaus, das über einen großen Gemeinschafts-Trockenkeller verfügte. Manche Eltern ließen ihre Kinder in diesem Keller spielen, sogar Fahrrädchen fahren, wenn das Wetter schlecht war. Entsprechend litt die dort aufgehängte Wäsche, war von der Leine gerissen, war schmutzig, teils sogar beschädigt. Mit den Kindern zu sprechen, nutzte nichts, die Eltern stellten auf "Durchzug", wenn man sie ansprach. Irgendwann hatte ich die Nase gestrichen voll, als ich wieder Kinder zwischen meiner aufgehängten Wäsche herumtoben sah. Ich habe damals die ´runtergerissenen Wäschestücke genommen, in einen Korb gepackt und sie den betreffenden Eltern vor die Wohnungstür gestellt. Darauf habe ich ein großes Schild gelegt mit der gut lesbaren Aufschrift. "Sehr geehrte .... (Namen - ganz wichtig!), anbei meine Wäsche, die Ihre unbeaufsichtigt im Trockenkeller spielenden Kinder auf den Boden gerissen haben. Die Wäsche wurde dabei verschmutzt, muss deswegen erneut gewaschen werden, worum ich Sie höflichst bitte. Ich erwarte die gewaschene und getrocknete Wäsche innerhalb von 4 Tagen zurück, andernfalls ich mich zu weiterreichenden Maßnahmen veranlasst sehe .MfG Name"
Ich habe den Korb mit meiner Wäsche so aufgestellt (morgens, nachdem die Eltern ihre Wohnung für ihren Job verlassen hatten), dass möglichst viele Hausbewohner im Laufe mehrerer Stunden daran vorbeigehen und das Schild lesen konnten (Neugier lässt grüßen und Schadenfreude ist die schönste Freude!). Intellektuell etwas beschränktere Zeitgenossen, zu denen ich Eltern zähle, die ihre Kinder im Wäschekeller zwischen fremder Wäsche herumtoben lassen, sind in den meisten Fällen darauf bedacht, in einer Hausgemeinschaft oder gegenüber dem Vermieter nicht unangenehm aufzufallen. Der Wäschekorb mit der großen Aufschrift stellt eine gewisse Bloßstellung dar, die solche Menschen gerne vermeiden.
Ich hatte damals Erfolg mit meiner Methode: Wäsche gewaschen zurückbekommen, samt unerwarteter Entschuldigung, keine Kinder mehr, die im Trockenkeller toben durften.

Mit freundlichen Worten Menschen vor anderen bloßzustellen, ist eine oft wirksamere Methode, als juristische Drohungen.

Wenn das gar nichts nutzt, würde ich mir in einem Laden, der Autoschilder prägt, ein oder zwei Schilder drucken lassen, auf denen vor gesundheitschädlichem Rasendünger gewarnt wird (so etwas gibt es wirklich, z.B. Rasendünger mit manchen Moosvernichtern),
und diese an den Wäschepfählen befestigen, bevor ich Wäsche aufhänge. Nicht vergessen, sie wieder zu entfernen, wenn die Wäsche abgehängt wird! Da Rasen mehrmals im Jahr gedüngt werden kann, fällt es nicht auf, wenn die Schilder öfter aufgehängt werden. Natürlich sollte man bei dieser "Selbst.ist.die Frau "- Aktion möglichst unbeobachtet bleiben.

Das wäre meine Interpretation von SieundErPaars "Ansage"!

Bearbeitet von whirlwind am 27.04.2021 10:43:07

Zitat (whirlwind, 27.04.2021)
Ich habe Ähnliches schon erlebt in einem Mehrfamilienhaus, das über einen großen Gemeinschafts-Trockenkeller verfügte. Manche Eltern ließen ihre Kinder in diesem Keller spielen, sogar Fahrrädchen fahren, wenn das Wetter schlecht war. Entsprechend litt die dort aufgehängte Wäsche, war von der Leine gerissen, war schmutzig, teils sogar beschädigt. Mit den Kindern zu sprechen, nutzte nichts, die Eltern stellten auf "Durchzug", wenn man sie ansprach. Irgendwann hatte ich die Nase gestrichen voll, als ich wieder Kinder zwischen meiner aufgehängten Wäsche herumtoben sah. Ich habe damals die ´runtergerissenen Wäschestücke genommen, in einen Korb gepackt und sie den betreffenden Eltern vor die Wohnungstür gestellt. Darauf habe ich ein großes Schild gelegt mit der gut lesbaren Aufschrift. "Sehr geehrte .... (Namen - ganz wichtig!), anbei meine Wäsche, die Ihre unbeaufsichtigt im Trockenkeller spielenden Kinder auf den Boden gerissen haben. Die Wäsche wurde dabei verschmutzt, muss deswegen erneut gewaschen werden, worum ich Sie höflichst bitte. Ich erwarte die gewaschene und getrocknete Wäsche innerhalb von 4 Tagen zurück, andernfalls ich mich zu weiterreichenden Maßnahmen veranlasst sehe .MfG Name"
Ich habe den Korb mit meiner Wäsche so aufgestellt (morgens, nachdem die Eltern ihre Wohnung für ihren Job verlassen hatten), dass möglichst viele Hausbewohner im Laufe mehrerer Stunden daran vorbeigehen und das Schild lesen konnten (Neugier lässt grüßen und Schadenfreude ist die schönste Freude!). Intellektuell etwas beschränktere Zeitgenossen, zu denen ich Eltern zähle, die ihre Kinder im Wäschekeller zwischen fremder Wäsche herumtoben lassen, sind in den meisten Fällen darauf bedacht, in einer Hausgemeinschaft oder gegenüber dem Vermieter nicht unangenehm aufzufallen. Der Wäschekorb mit der großen Aufschrift stellt eine gewisse Bloßstellung dar, die solche Menschen gerne vermeiden.
Ich hatte damals Erfolg mit meiner Methode: Wäsche gewaschen zurückbekommen, samt unerwarteter Entschuldigung, keine Kinder mehr, die im Trockenkeller toben durften.

Mit freundlichen Worten Menschen vor anderen bloßzustellen, ist eine oft wirksamere Methode, als juristische Drohungen.

Wenn das gar nichts nutzt, würde ich mir in einem Laden, der Autoschilder prägt, ein oder zwei Schilder drucken lassen, auf denen vor gesundheitschädlichem Rasendünger gewarnt wird (so etwas gibt es wirklich, z.B. Rasendünger mit manchen Moosvernichtern),
und diese an den Wäschepfählen befestigen, bevor ich Wäsche aufhänge. Nicht vergessen, sie wieder zu entfernen, wenn die Wäsche abgehängt wird! Da Rasen mehrmals im Jahr gedüngt werden kann, fällt es nicht auf, wenn die Schilder öfter aufgehängt werden. Natürlich sollte man bei dieser "Selbst.ist.die Frau "- Aktion möglichst unbeobachtet bleiben.

Das wäre meine Interpretation von SieundErPaars "Ansage"!

Zu den Gesundheitsgefahren fällt mir ein Erlebnis ein. Eine Familie aus unserem Dorf, die gut in das beschriebene Raster passt, hat ein Herbst-Feuer gemacht. So weit, so gut. Ist ja ein Erlebnis für die Kinder und grundsätzlich spricht nichts dagegen.
Aber: In dem Feuer wurde nicht nur sauberes Holz verbrannt, sondern auch die zigfach über Jahre mit diversen zweifelhaften Mitteln gestrichenen Bretter des Holzschuppens, ein alter Teppich und andere nette Brandbeschleuniger. Nun war es so, dass man sich nicht nur an dem Feuer erfreute, sondern die Kinder bekamen einen Stock und eine Wurst, die sie in den (in allen Farben leuchtenden) Flammen grillen durften.

Was soll man mit solchen Leuten machen? Mit denen kann man kein Gespräch führen, deren ist nichts peinlich, die kann man auch nicht bloß stellen.
Da hilft tatsächlich nur die sehr (!) deutliche Ansage. Ggf. muss man auch in einem unbeobachteten Moment andere Argumente finden.
Zitat (SieErPaar, 27.04.2021)
Was soll man mit solchen Leuten machen? Mit denen kann man kein Gespräch führen, deren ist nichts peinlich, die kann man auch nicht bloß stellen.
Da hilft tatsächlich nur die sehr (!) deutliche Ansage. Ggf. muss man auch in einem unbeobachteten Moment andere Argumente finden.

setzt aber voraus, das deine "Argumente" kräftiger sind als die des Anderen :sarkastisch:
Zitat (idun, 27.04.2021)
setzt aber voraus, das deine "Argumente" kräftiger sind als die des Anderen :sarkastisch:

Wenn man in einer Dorfgemeinschaft mit ausgeprägten Sozialkontakten lebt, sollte das kein Problem sein.
Zitat (SieErPaar, 27.04.2021)
Wenn man in einer Dorfgemeinschaft mit ausgeprägten Sozialkontakten lebt, sollte das kein Problem sein.

für mich ist sowas Neandertalmentalität

Schuld sind eigentlich nicht die Kinder, sondern die "ach so modernen Mütter", die ihren Kindern keine Grenzen setzen! Es hört sich vielleicht abgedroschen an, aber ich wäre auf sowas nicht gekommen. Klar haben wir als Kinder auch Mist gebaut, aber wir hatten noch Respekt vor dem Eigentum anderer, und wenn unsere Mütter sagten, das machst Du nicht nochmal, dann wurde es auch nicht nochmal gemacht! Diese neue Generation wird es später im Erwachsenenleben mal sehr schwer haben. Das ist jetzt natürlich kein Trost, aber wenn nichts nutzt, dann sollte man seine Wäsche lieber anderswo trocknen, falls dies möglich ist!

Zitat (idun, 27.04.2021)
für mich ist sowas Neandertalmentalität

Ja, da stimme ich dir zu. Aber es gibt Momente, da funktioniert nur die eine Methode: Back to the roots!

Schlimmer - ich denke, die Neandertaler hatten ähnliche Regeln in ihren Gruppen wie z.B. im Mittelalter die Städte: verhalte Dich, wie die Norm es vorgibt, oder Du wirst bestraft oder ausgeschlossen.
Das Problem, was wir haben, sind A-Soziale im wahrsten Sinn des Wortes: Menschen, die sich nicht nur einen Dreck um die Gemeinschaft kümmern, sondern ihr schaden.
Heute ist der Staat dafür verantwortlich, Regeln zu erlassen und diese auch durchzusetzen. Deshalb haben wir hier immer strengere Waffengesetze: die Verantwortung für unseren Schutz haben wir an die Polizei abgegeben. Inzwischen habe ich es aufgegeben, bei der Polizei anzurufen, wenn mein Auto wieder einmal eine Delle kriegt und der Täter Fahrerflucht begeht. Es wird sowieso immer nur die übliche Schamfrist eingehalten, dann kommt der Textbaustein "das Verfahren wurde eingestellt, WEIL der Täter nicht ermittelt werden konnte". Kein Wunder, sie haben gar nicht ernsthaft gesucht.
Wenn wir das "Recht" in die eigene Hand nehmen, ist das meistens kein Recht, sondern Rache - und führt in die Anarchie. Ich fürchte, das politische Pendel wird eines Tages gewaltig in die andere Richtung ausschlagen; dann kriegen wir eine stramm rechte Regierung oder einen blutigen Bürgerkrieg.

Da kannst du nur mit den anderen Müttern sprechen. In Ruhe und nicht gleich mit Vorwürfen. Das ist nicht leicht. Ich weiß. Ich würde vor Wut kochen, aber das ist einfach Erziehungssache. Bei uns würde sich so was kein Kind erlauben. Aber leider ist das der heutige Zeitgeist.

Zitat (anderle1, 03.05.2021)
Da kannst du nur mit den anderen Müttern sprechen. In Ruhe und nicht gleich mit Vorwürfen.

Je nachdem, in welchem Umfeld man sich aufhält, bringt dieser Lösungsversuch Erfolg oder er scheitert total. Ich möchte mal eine Vor-Corona-Beobachung beisteuern: ich war gezwungen, die U-Bahn zu nutzen, fand einen freien Gang-Platz in einem 4er Karree von Sitzen. Neben mir saß ein älterer Mann, der Kleidung nach zu urteilen, nicht in den vermögendsten Verhältnissen lebend, seine Körperhaltung strahlte wenig Selbstbewusstsein aus. Die gegenüberliegenden Sitze waren besetzt von einer Mutter und ihrem etwa 7-jährigen Sohn, an der Kleidung der Mutter war zu erkennen, dass sie Muslima war. Kurz nach Abfahrt der U-Bahn fing der Junge an, mit seinen Beinen zu schlenkern, mit den Fußspitzen immer weiter in Richtung der Beine des älteren Mannes zielend, der daraufhin seine Beine unter den Sitz zog. Für den Jungen war das offenbar die Aufforderung, weiter zu machen und sein Bein nun noch weiter in Richtung des Mannes zu schlenkern. Dabei schaute er den Mann als auch mich frech an. Mutter beobachtete das Geschehen, sagte aber keinen Ton. Ich (weiblich) griff ein und forderte den Jungen höflich auf, dieses Treten in Richtung meines Nachbarn zu unterlassen, worauf der seine Mutter anguckte, die immer noch nichts sagte. Der Köttel machte daraufhin um so heftiger weiter, sein ausgestrecktes Bein zielte inzwischen zwischen die Beine meines Nachbarn - immer noch keine Reaktion der Mutter! Mein Nachbar war inzwischen völlig in sich zusammengesunken, wusste kaum noch, wie er sich setzen sollte, um den Tritten des Jungen zu entgehen.
Erst als ein Mann, der neben mir im Mittelgang stand und das Ganze beobachtet hatte, den Jungen laut und deutlich anbrüllte, wenn er jetzt nicht mit dem Sch....aufhörte, würde er ihn eigenhändig aus der Bahn werfen, zeigte das Erfolg. Beim Verlassen der Bahn konnte man deutlich hören, dass die Mutter mit ihrem Sohn Deutsch sprach, demzufolge wohl auch gut verstanden hatte, was ich zu ihrem Sohn gesagt hatte.
Ich möchte mich hier in keinster Weise fremdenfeindlich äußern, als Lehrerin sind mir jahrzehntelang ähnliche, respektlose Ereignisse auch von deutschen Kindern bekannt geworden. Es gibt überall Eltern, die großen Wert darauf legen, ihre Kinder so zu erziehen, dass sie im späteren Leben in Gemeinschaften zurechtkommen, aber auch zunehmend Eltern, denen die Erziehung ihrer Kinder völlig gleichgültig ist, weil Kindererziehung Engagement bedeutet und nicht damit abzuleisten ist, dass die Blagen neben den Eltern vor der Glotze sitzen und hirnbefreite Sendungen konsumieren, oder -um das soziale Milieu zu wechseln- den Sprösslingen allen erdenklichen Luxus in den Enddarm schieben, Hauptsache, sie stehen nicht den beruflichen oder privaten Interessen der Eltern im Wege.
Solche Eltern überlassen die Erziehung dann gerne den Schulen, auch den Teil, der eigentlich vom Elternhaus erbracht werden müsste. Gefördert wird diese Einstellung der Eltern durch die Ganztagsbetreuung in den Schulen, die manche Eltern als willkommene Übernahme der Erziehungsverantwortung durch die Institution Schule ansehen. Das aus den Köpfen mancher Eltern wieder `rauszubringen, ist je nach Bildungsniveau der Eltern, fast aussichtslos. Immerhin kann diesen Kindern dann in der Ganztagsbetreuung durch die Schule doch ein Teil der sozialen Kompetenz vermittelt werden, die ihre Eltern ihnen nicht leisten können oder wollen.
Ich möchte noch ein Beispiel für unfähige Eltern aus meiner Berufserfahrung schildern. Jürgen, 11 Jahre, Schüler einer 6.Klasse am Gymnasium, fiel immer mal wieder auf, dass er versuchte, Mitschüler durch Androhung von Prügeln zu etwas zu bewegen, was laut Schulordnung nicht erwünscht war. Versuche der Klassenlehrerin, mit den Eltern in Kontakt zu treten, waren erfolglos, auf Schreiben der Schule folgte keine Reaktion der Eltern. Der Junge fiel auch häufiger durch nicht zum Wetter passende oder auch schmuddelige Bekleidung auf, seine Sportbekleidung nahm er nach Gebrauch nie mit nachhause, sondern lagerte sie in seinem Spind. Entsprechend muffelten die Sachen, so dass sich die Klassenlehrerin erbarmte und alle paar Wochen die Sportkleidung von Jürgen mit nachhause nahm und wusch. Dann kam die Klassenfahrt, 5 Tage in einem Landschulheim. 32 Kinder, zwei Begleitpersonen. Jürgen war das einzige Kind, das mit schwerer Tasche alleine am Bus ankam, kein Elternteil in Sicht. Im Landschulheim angekommen, stellte sich heraus, dass Jürgen seine Tasche selbst und ohne elterliche Unterstützung gepackt hatte, es fehlten bestimmte Kleidungsstücke (wetterfeste Jacke, Socken zum Wechseln, Badehose) die die Klassenlehrerin auf einer Liste für die Eltern zusammengestellt hatte. Dafür hatte Jürgen Unmengen an Chips, Süßigkeiten und Flaschen mit Cola eingepackt, alles Dinge, deren Mitnahme die Klassenlehrerin untersagt hatte. Der von Jürgen eingeschmuggelte Gameboy wurde auch gleich konfisziert, dazu noch ein Schmetterlingsmesser, mit dem sich Jürgen schon während der Busfahrt vor seinen Mitschülern dicke tat.
Die Kinder hatten Tischdienst zu leisten, bei jeder Mahlzeit waren von den 8 Schülern an einem Tisch immer vier für das Tischdecken und das Abholen der Speisen in der Küche, die anderen vier für das Abräumen nach der Mahlzeit zuständig. Serviert wurde auf Platten und in Schüsseln, Fleischportionen waren personenbemessen (aber nicht sparsam), Beilagen reichlich. Die Kinder waren informiert über diese Zuteilung. Ich saß zunächst am Nachbartisch von Jürgen, und bekam am ersten Tag durch lauten Protest der Kinder folgendes mit: es gab Schnitzel mit Kartoffeln und Gemüse, Jürgen machte sich über die Platte mit den Schnitzeln her, kaum dass sie auf dem Tisch stand, und lud sich vier von den acht Schnitzeln auf den Teller. Drei Kinder an diesem Tisch gingen also leer aus. Nachdem Jürgen es auch nicht für nötig gehalten hatte, sich seine Schmutzfinger vor dem Essen zu waschen, und die Schnitzel mit ebendiesen Fingern von der Platte gegrapscht hatte, wollte keines der Kinder ein Schnitzel von Jürgens Teller zurückbekommen. Gut, für diese Mahlzeit blieben sie ohne Fleisch, Jürgen aber nicht ohne eine anschließende klärende Aussprache mit der Klassenlehrerin und mir.
Am nächsten Morgen zum Frühstück wurden Brötchen und Brot gereicht, für jedes Kind ein Brötchen, Brot konnte beliebig genommen werden oder sogar in der Küche nachgeholt. Ich war zunächst beschäftigt, die Verteilung der Teller und Platten in der Küche zu beaufsichtigen, kam an meinen Platz (inzwischen an Jürgens Tisch) und musste feststellen, dass Jürgen sich fünf der acht Brötchen gekrallt hatte und auch nicht bereit war, eines davon abzugeben. Da seine Finger mittlerweile nicht sauberer geworden waren, fiel der Verzicht für uns Leerausgegangene nicht schwer, der Ärger darüber, dass Jürgen dann nur zwei von den Brötchen gegessen und die anderen liegengelassen hat, war bei allen sehr groß. Es folgte eine erneute Aussprache mit der Klassenlehrerin und mir. Wenig Einsicht bei Jürgen, die Situation konnte bei den restlichen Mahlzeiten nur dadurch geregelt werden, dass ich die Verteilung der limitierten Nahrungsmittel übernahm und bei den anderen aufpasste, dass Jürgen sich nicht ohne jegliches Maß bediente und ohne das Bewusstsein, das er die Riesenportionen, die er sich auftun wollte, gar nicht aufessen konnte.
Über Jürgens Tischmanieren schweige ich lieber, sie erklärten aber die oft schmuddelige Kleidung zur Genüge.

Bei der Rückfahrt und nach Ankunft an der Schule klärten sich manche Dinge für die Klassenlehrerin und mich. Den Eltern war vor Abreise bereits schriftlich mitgeteilt worden, dass wir auf der Rückfahrt an einer Autobahnraststätte anhalten und den Kindern Gelegenheit gäben, zuhause anzurufen, um den genauen Ankunftstermin durchzugeben (Handys waren damals noch nicht verbreitet). Jürgen war der Einzige, der es mehrmals versuchte, aber keinen Elternteil ans Telefon bekam. Ziemlich pünktlich kamen wir an der Schule an, wo die Eltern ihre Kinder samt Gepäck in Empfang nahmen, sich bei uns bedankten und von dannen zogen. Nur Jürgen stand alleine samt immer noch zu schwerer Tasche da. Einen Elfjährigen kann man nicht unbeaufsichtigt zurücklassen, so wartete die Klassenlehrerin, während ich im Schulsekretariat mehrmals versuchte, mit Jürgens Eltern telefonisch Kontakt aufzunehmen - vergeblich! Die Kollegin und ich blieben weiterhin gemeinsam bei Jürgen, der den Tränen schon sehr nahe war, und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Wir warteten eineinhalb Stunden, bis Jürgens Vater erschien, sichtlich alkoholisiert und in sehr ungnädiger Stimmung, die er auch sofort bei uns ablud, indem er uns beschimpfte, weswegen wir so früh zurückkämen (es war mittlerweile 13.30 Uhr, angekündigt war die Ankunftszeit für 11 bis 12 Uhr). Ohne weiteres Wort schoben Jürgen und sein Vater ab, die schwere Tasche musste Jürgen schleppen.
Eine Nachgeschichte gibt es dazu noch: Jürgen hatte wohl gemerkt, dass die Klassenlehrerin und ich es gut mit ihm meinten. In seinen gesamten restlichen 7 Jahren bis zum Abitur hat er immer wieder Kontakt zu uns gesucht, wenn er unsicher in Entscheidungen war, Rat suchte o.ä., obwohl wir ihn in späteren Jahren nicht mehr in unseren Klassen hatten. Er hätte sicher einen leichteren Start haben können, wenn das Elternhaus mit Vorbildfunktion und guter Erziehung hinter ihm gestanden hätte. So musste er sich erst einmal die eine oder andere blutige Nase holen, bis er auf den richtigen Weg kam. Seine eigenen Erfahrungen haben in dazu bewogen, als Sozialpädagoge an Schulen zu gehen und Kindern, die wenig bis keine häusliche Unterstützung haben, zu helfen.

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Ach nö. Wie traurig. Er musste seine Tasche selber packen und wurde nicht gebracht und abgeholt. Das zerreißt einem das Herz.

Zitat (whirlwind, 03.05.2021)
Je nachdem, in welchem Umfeld man sich aufhält, bringt dieser Lösungsversuch Erfolg oder er scheitert total. Ich möchte mal eine Vor-Corona-Beobachung beisteuern: ich war gezwungen, die U-Bahn zu nutzen, fand einen freien Gang-Platz in einem 4er Karree von Sitzen. Neben mir saß ein älterer Mann, der Kleidung nach zu urteilen, nicht in den vermögendsten Verhältnissen lebend, seine Körperhaltung strahlte wenig Selbstbewusstsein aus. Die gegenüberliegenden Sitze waren besetzt von einer Mutter und ihrem etwa 7-jährigen Sohn, an der Kleidung der Mutter war zu erkennen, dass sie Muslima war. Kurz nach Abfahrt der U-Bahn fing der Junge an, mit seinen Beinen zu schlenkern, mit den Fußspitzen immer weiter in Richtung der Beine des älteren Mannes zielend, der daraufhin seine Beine unter den Sitz zog. Für den Jungen war das offenbar die Aufforderung, weiter zu machen und sein Bein nun noch weiter in Richtung des Mannes zu schlenkern. Dabei schaute er den Mann als auch mich frech an. Mutter beobachtete das Geschehen, sagte aber keinen Ton. Ich (weiblich) griff ein und forderte den Jungen höflich auf, dieses Treten in Richtung meines Nachbarn zu unterlassen, worauf der seine Mutter anguckte, die immer noch nichts sagte. Der Köttel machte daraufhin um so heftiger weiter, sein ausgestrecktes Bein zielte inzwischen zwischen die Beine meines Nachbarn - immer noch keine Reaktion der Mutter! Mein Nachbar war inzwischen völlig in sich zusammengesunken, wusste kaum noch, wie er sich setzen sollte, um den Tritten des Jungen zu entgehen.
Erst als ein Mann, der neben mir im Mittelgang stand und das Ganze beobachtet hatte, den Jungen laut und deutlich anbrüllte, wenn er jetzt nicht mit dem Sch....aufhörte, würde er ihn eigenhändig aus der Bahn werfen, zeigte das Erfolg. Beim Verlassen der Bahn konnte man deutlich hören, dass die Mutter mit ihrem Sohn Deutsch sprach, demzufolge wohl auch gut verstanden hatte, was ich zu ihrem Sohn gesagt hatte.
Ich möchte mich hier in keinster Weise fremdenfeindlich äußern, als Lehrerin sind mir jahrzehntelang ähnliche, respektlose Ereignisse auch von deutschen Kindern bekannt geworden. Es gibt überall Eltern, die großen Wert darauf legen, ihre Kinder so zu erziehen, dass sie im späteren Leben in Gemeinschaften zurechtkommen, aber auch zunehmend Eltern, denen die Erziehung ihrer Kinder völlig gleichgültig ist, weil Kindererziehung Engagement bedeutet und nicht damit abzuleisten ist, dass die Blagen neben den Eltern vor der Glotze sitzen und hirnbefreite Sendungen konsumieren, oder -um das soziale Milieu zu wechseln- den Sprösslingen allen erdenklichen Luxus in den Enddarm schieben, Hauptsache, sie stehen nicht den beruflichen oder privaten Interessen der Eltern im Wege.
Solche Eltern überlassen die Erziehung dann gerne den Schulen, auch den Teil, der eigentlich vom Elternhaus erbracht werden müsste. Gefördert wird diese Einstellung der Eltern durch die Ganztagsbetreuung in den Schulen, die manche Eltern als willkommene Übernahme der Erziehungsverantwortung durch die Institution Schule ansehen. Das aus den Köpfen mancher Eltern wieder `rauszubringen, ist je nach Bildungsniveau der Eltern, fast aussichtslos. Immerhin kann diesen Kindern dann in der Ganztagsbetreuung durch die Schule doch ein Teil der sozialen Kompetenz vermittelt werden, die ihre Eltern ihnen nicht leisten können oder wollen.
Ich möchte noch ein Beispiel für unfähige Eltern aus meiner Berufserfahrung schildern. Jürgen, 11 Jahre, Schüler einer 6.Klasse am Gymnasium, fiel immer mal wieder auf, dass er versuchte, Mitschüler durch Androhung von Prügeln zu etwas zu bewegen, was laut Schulordnung nicht erwünscht war. Versuche der Klassenlehrerin, mit den Eltern in Kontakt zu treten, waren erfolglos, auf Schreiben der Schule folgte keine Reaktion der Eltern. Der Junge fiel auch häufiger durch nicht zum Wetter passende oder auch schmuddelige Bekleidung auf, seine Sportbekleidung nahm er nach Gebrauch nie mit nachhause, sondern lagerte sie in seinem Spind. Entsprechend muffelten die Sachen, so dass sich die Klassenlehrerin erbarmte und alle paar Wochen die Sportkleidung von Jürgen mit nachhause nahm und wusch. Dann kam die Klassenfahrt, 5 Tage in einem Landschulheim. 32 Kinder, zwei Begleitpersonen. Jürgen war das einzige Kind, das mit schwerer Tasche alleine am Bus ankam, kein Elternteil in Sicht. Im Landschulheim angekommen, stellte sich heraus, dass Jürgen seine Tasche selbst und ohne elterliche Unterstützung gepackt hatte, es fehlten bestimmte Kleidungsstücke (wetterfeste Jacke, Socken zum Wechseln, Badehose) die die Klassenlehrerin auf einer Liste für die Eltern zusammengestellt hatte. Dafür hatte Jürgen Unmengen an Chips, Süßigkeiten und Flaschen mit Cola eingepackt, alles Dinge, deren Mitnahme die Klassenlehrerin untersagt hatte. Der von Jürgen eingeschmuggelte Gameboy wurde auch gleich konfisziert, dazu noch ein Schmetterlingsmesser, mit dem sich Jürgen schon während der Busfahrt vor seinen Mitschülern dicke tat.
Die Kinder hatten Tischdienst zu leisten, bei jeder Mahlzeit waren von den 8 Schülern an einem Tisch immer vier für das Tischdecken und das Abholen der Speisen in der Küche, die anderen vier für das Abräumen nach der Mahlzeit zuständig. Serviert wurde auf Platten und in Schüsseln, Fleischportionen waren personenbemessen (aber nicht sparsam), Beilagen reichlich. Die Kinder waren informiert über diese Zuteilung. Ich saß zunächst am Nachbartisch von Jürgen, und bekam am ersten Tag durch lauten Protest der Kinder folgendes mit: es gab Schnitzel mit Kartoffeln und Gemüse, Jürgen machte sich über die Platte mit den Schnitzeln her, kaum dass sie auf dem Tisch stand, und lud sich vier von den acht Schnitzeln auf den Teller. Drei Kinder an diesem Tisch gingen also leer aus. Nachdem Jürgen es auch nicht für nötig gehalten hatte, sich seine Schmutzfinger vor dem Essen zu waschen, und die Schnitzel mit ebendiesen Fingern von der Platte gegrapscht hatte, wollte keines der Kinder ein Schnitzel von Jürgens Teller zurückbekommen. Gut, für diese Mahlzeit blieben sie ohne Fleisch, Jürgen aber nicht ohne eine anschließende klärende Aussprache mit der Klassenlehrerin und mir.
Am nächsten Morgen zum Frühstück wurden Brötchen und Brot gereicht, für jedes Kind ein Brötchen, Brot konnte beliebig genommen werden oder sogar in der Küche nachgeholt. Ich war zunächst beschäftigt, die Verteilung der Teller und Platten in der Küche zu beaufsichtigen, kam an meinen Platz (inzwischen an Jürgens Tisch) und musste feststellen, dass Jürgen sich fünf der acht Brötchen gekrallt hatte und auch nicht bereit war, eines davon abzugeben. Da seine Finger mittlerweile nicht sauberer geworden waren, fiel der Verzicht für uns Leerausgegangene nicht schwer, der Ärger darüber, dass Jürgen dann nur zwei von den Brötchen gegessen und die anderen liegengelassen hat, war bei allen sehr groß. Es folgte eine erneute Aussprache mit der Klassenlehrerin und mir. Wenig Einsicht bei Jürgen, die Situation konnte bei den restlichen Mahlzeiten nur dadurch geregelt werden, dass ich die Verteilung der limitierten Nahrungsmittel übernahm und bei den anderen aufpasste, dass Jürgen sich nicht ohne jegliches Maß bediente und ohne das Bewusstsein, das er die Riesenportionen, die er sich auftun wollte, gar nicht aufessen konnte.
Über Jürgens Tischmanieren schweige ich lieber, sie erklärten aber die oft schmuddelige Kleidung zur Genüge.

Bei der Rückfahrt und nach Ankunft an der Schule klärten sich manche Dinge für die Klassenlehrerin und mich. Den Eltern war vor Abreise bereits schriftlich mitgeteilt worden, dass wir auf der Rückfahrt an einer Autobahnraststätte anhalten und den Kindern Gelegenheit gäben, zuhause anzurufen, um den genauen Ankunftstermin durchzugeben (Handys waren damals noch nicht verbreitet). Jürgen war der Einzige, der es mehrmals versuchte, aber keinen Elternteil ans Telefon bekam. Ziemlich pünktlich kamen wir an der Schule an, wo die Eltern ihre Kinder samt Gepäck in Empfang nahmen, sich bei uns bedankten und von dannen zogen. Nur Jürgen stand alleine samt immer noch zu schwerer Tasche da. Einen Elfjährigen kann man nicht unbeaufsichtigt zurücklassen, so wartete die Klassenlehrerin, während ich im Schulsekretariat mehrmals versuchte, mit Jürgens Eltern telefonisch Kontakt aufzunehmen - vergeblich! Die Kollegin und ich blieben weiterhin gemeinsam bei Jürgen, der den Tränen schon sehr nahe war, und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Wir warteten eineinhalb Stunden, bis Jürgens Vater erschien, sichtlich alkoholisiert und in sehr ungnädiger Stimmung, die er auch sofort bei uns ablud, indem er uns beschimpfte, weswegen wir so früh zurückkämen (es war mittlerweile 13.30 Uhr, angekündigt war die Ankunftszeit für 11 bis 12 Uhr). Ohne weiteres Wort schoben Jürgen und sein Vater ab, die schwere Tasche musste Jürgen schleppen.
Eine Nachgeschichte gibt es dazu noch: Jürgen hatte wohl gemerkt, dass die Klassenlehrerin und ich es gut mit ihm meinten. In seinen gesamten restlichen 7 Jahren bis zum Abitur hat er immer wieder Kontakt zu uns gesucht, wenn er unsicher in Entscheidungen war, Rat suchte o.ä., obwohl wir ihn in späteren Jahren nicht mehr in unseren Klassen hatten. Er hätte sicher einen leichteren Start haben können, wenn das Elternhaus mit Vorbildfunktion und guter Erziehung hinter ihm gestanden hätte. So musste er sich erst einmal die eine oder andere blutige Nase holen, bis er auf den richtigen Weg kam. Seine eigenen Erfahrungen haben in dazu bewogen, als Sozialpädagoge an Schulen zu gehen und Kindern, die wenig bis keine häusliche Unterstützung haben, zu helfen.

.

Was Du da erzählst, ist wirklich erschreckend! Mich wundert nur, daß niemand von den Lehrern das Jugendamt eingeschaltet hat. Was das freche Benehmen des Jungens betrifft, fällt mir ein, daß ich auch schon mit einem muslimischen Jungen eine schlechte Erfahrung gemacht habe. Ich stand vor einem Klamottenladen und drehte an einem sehr vollgepacktem Kleiderständer, da dort die reduzierten Sachen hingen. Plötzlich ließ sich der Ständer nicht mehr drehen, ich dachte, er würde irgendwo festhaken und setzte ein bischen mehr Kraft auf. Da wühlte sich ein kleiner, allem Anschein nach, muslimischer Junge aus der Mitte des Kleiderständers, beschimpfte mich und wollte mich wegschubsen, indem er mir beide Hände in den Bauch rammte! Ich habe sofort laut reagiert und ihm mit deutlich erhobener Stimme gesagt, er solle das gefälligst lassen, und das man sowas einfach nicht machen darf, schon garnicht bei einer Frau! Da wurden zwei junge Männer aufmerksam, die allem Anschein nach zu dem Jungen gehörten. Sie kamen auch mich zu und motzten mich an mit den Worten: Ehh, was willst Du, ist eine Kind, laß das Kind in Ruhe. Als ich die Situation erklärte, wurde ich noch weiter angegriffen, ich sollte weitergehen und mich nicht mehr aufregen und ja das Kind nicht mehr ansprechen. Ich möchte auch betonen, daß ich in keinster Weise irgendwie Nazi oder Ausländerhasser bin. In dieser Kultur haben Frauen ja wohl nicht viel zu melden, aber ich bin der Meinung, wer hier in Deutschland lebt, hat sich unserer Kultur jedenfalls soweit anzupassen, daß er akzeptieren sollte, daß Frauen hier gleichberechtigt sind. Dort werden aber anscheinend schon kleine Jungs auf ihre Rolle vorbereitet und es wird ihnen wohl alles durchgelassen. Ich habe darauf verzichtet, weiter zu diskutieren, da ich einsehen mußte, daß es keinen Zweck hat. Ich mache mir nur über solche Kinder so meine Gedanken. Sie wachsen hier in Deutschland auf und kommen irgendwann in den Kindergarten oder in die Schule. Was soll aus solchen Kindern werden, die nicht gelernt haben, richtigen sozialen Umgang zu pflegen? .......

wie kann man nur sooooo lange Beiträge schreiben :pfeifen: vor allem, wer liest die :wacko:

Bearbeitet von Villö am 03.05.2021 12:58:54

Selbstverständlich liest man lieber kurze Beiträge, da gebe ich Dir recht! Aber manchmal muß man einfach ein wenig ausholen, um eine bestimmte Situation richtig und verständlich erklären zu können.

mit deutlicheren Absätzen wäre es aber um einiges lesbarer ;-)

Und wenn man dann antwortet, müsste man auch nicht alles ungekürzt zitieren, das macht alles noch deutlich unübersichtlicher ;-)

Zitat (Villö, 03.05.2021)
wie kann man nur sooooo lange Beiträge schreiben :pfeifen: vor allem, wer liest die :wacko:

Vielleicht User mit einer Aufmerksamkeitsspanne, die es erlaubt, mehr als drei Zeilen zu lesen... :pfeifen:
Zitat (Villö, 03.05.2021)
wie kann man nur sooooo lange Beiträge schreiben :pfeifen: vor allem, wer liest die :wacko:

Ich, wenn sie interessant sind. :)

Das ich den gesamten Beitrag von whirlwind zitiert habe, war ein Versehen! Es tut mir leid, aber niemand wird gezwungen, alles nochmal zu lesen. Ganz davon abgesehen muß sich hier wohl keiner diktieren lassen, wie lang ein Beitrag zu sein hat, bzw. sein darf! Das sollte doch, wenn überhaupt, bitteschön die Redaktion entscheiden!

Bearbeitet von Opernfreundin am 03.05.2021 13:14:37

Wie dem auch sei… Bitte sehr lange, zitierte Beiträge kürzen. Wer mit dem Handy hier ist, scrollt hier wie verrückt. Danke!

@Opernfreundin:
Hier gibt es keine Redaktion.
Einen Beitrag kann man 20 Minuten nach dem Absenden editieren. Bitte für‘s nächste Mal berücksichtigen. Dankeschön!

Und ein paar Absätze wären auch klasse!

Bearbeitet von Wecker am 03.05.2021 13:25:41

Zitat (
Und ein paar Absätze wären auch klasse!

das scheint nicht zu funktionieren...
Absätze und Leerzeichen auch Zeilen"umschalter" werden scheinbar automatisch entfernt
ob bei allen Programmen/Browsern ???

Bearbeitet von Tortenhummelchen am 03.05.2021 13:32:50

Nein, das funktioniert ganz normal.

Zitat (Wecker, 03.05.2021)
Nein, das funktioniert ganz normal.

...nicht überall - ich sehe das ja bei meinen eigenen Beiträgen

(wollte es gerade sogar nochmals überprüfen, aber deine Antwort kam soooo fix, das mein Beitrag in der Übersicht schon verschwunden war)

...so, nachgeguckt - +Herzchen geklickt - die "Leerzeilen" sind dort
weg

...sie mal spaßeshalber habe ich zwischen dort und weg einen Zeilenumbruch gemacht ...jetzt ist dort keine Lücke mehr

Bearbeitet von Tortenhummelchen am 03.05.2021 13:39:13
Zitat (Wecker, 03.05.2021)
Wie dem auch sei… Bitte sehr lange, zitierte Beiträge kürzen. Wer mit dem Handy hier ist, scrollt hier wie verrückt. Danke!

@Opernfreundin:
Hier gibt es keine Redaktion.
Einen Beitrag kann man 20 Minuten nach dem Absenden editieren. Bitte für‘s nächste Mal berücksichtigen. Dankeschön!

Und ein paar Absätze wären auch klasse!

Niemand wird hier gezwungen, einen Beitrag zu lesen, der ihm zu lang erscheint! Außerdem bin ich der Meinung, ob ich Absätze mache, oder nicht, ist noch immer meine Sache. Ich habe aber an anderer Stelle Beiträge gelesen, die so von Rechtschreibefehlern strotzten, daß es nicht nur peinlich, sondern schon lächerlich war. Da hat ich eigenartiger Weise keiner aufgeregt, merkwürdig!

whirlwind, ich habe Deinen interessanten Beitrag sehr gerne gelesen. :)
So etwas ähnliches kam im TV als Doku.
Ein Junge ist mit 12 Jahren selbst zum Jungendamt gegangen und wollte ins Heim.

Bearbeitet von Tessa_ am 03.05.2021 13:57:23

Zitat (Tortenhummelchen, 03.05.2021)
...nicht überall - ich sehe das ja bei meinen eigenen Beiträgen

(wollte es gerade sogar nochmals überprüfen, aber deine Antwort kam soooo fix, das mein Beitrag in der Übersicht schon verschwunden war)

...so, nachgeguckt  -  +Herzchen geklickt - die "Leerzeilen sind dort
weg

...sie mal spaßeshalber habe ich zwischen dort und weg einen Zeilenumbruch gemacht ...jetzt ist dort keine Lücke mehr


Absätze sind bei dir drin (sieht man ja) und Leerzeichen sind vorhanden. Bei fehlenden Leerzeichen wäre alle Buchstaben aneinander gereiht. Bei dir fehlen halt oft die Punkte am Satzende.

Welches Programm und Browser nutzt du denn? Und was heißt denn +Herzchen geklickt?
Zitat (Wecker, 03.05.2021)
Absätze sind bei dir drin (sieht man ja) und Leerzeichen sind vorhanden. Bei fehlenden Leerzeichen wäre alle Buchstaben aneinander gereiht. Bei dir fehlen halt oft die Punkte am Satzende.

Welches Programm und Browser nutzt du denn? Und was heißt denn +Herzchen geklickt?

das Phänomen taucht nicht hier am PC im Forum auf

Herzchen ....oberste Zeile Frag Mutti grünes Herzchen ...anklicken

dann weit runterscrolen, da werden die neuesten Beiträge und Kommentare gezeigt und hier fehlen die Leerzeichen und Zeilenumbrüche dann

auch auf meinem Handy hatte ich das schon

Ergänzung: Firefox

Bearbeitet von Tortenhummelchen am 03.05.2021 13:50:36
Zitat (Opernfreundin, 03.05.2021)
Niemand wird hier gezwungen, einen Beitrag zu lesen, der ihm zu lang erscheint! Außerdem bin ich der Meinung, ob ich Absätze mache, oder nicht, ist noch immer meine Sache. Ich habe aber an anderer Stelle Beiträge gelesen, die so von Rechtschreibefehlern strotzten, daß es nicht nur peinlich, sondern schon lächerlich war. Da hat ich eigenartiger Weise keiner aufgeregt, merkwürdig!

Da du so beharrlich zu sein scheinst: Lies dir bitte bei Gelegenheit die Netiquette durch, da geht's auch um die Lesbarkeit. Einfach das Wort Netiquette bei Google eingeben.

Bezüglich Rechtschreibfehler: Denke bitte daran, dass nicht jeder fehlerlos schreibt und/oder spricht.
Zitat (Tortenhummelchen, 03.05.2021)
das Phänomen taucht nicht hier am PC im Forum auf

Herzchen ....oberste Zeile  Frag Mutti  grünes Herzchen ...anklicken

dann weit runterscrolen, da werden die neuesten Beiträge und Kommentare gezeigt  und  hier fehlen die Leerzeichen und Zeilenumbrüche dann

auch auf meinem Handy hatte ich das schon

Ergänzung: Firefox

Wenn ich auf das grüne Herz klicke, lande ich auf der Startseite. Über "Neues im Forum" wird auch alles normal angezeigt. Neue Beiträge würde ich entweder über das Hamburger-Menü "Neue Forenbeiträge" oder über die Forumsseite "Heutige aktive Themen" abrufen.

Funktioniert alles mit Firefox, Safari, Chrome, PC und macOS. :hmm:
Zitat (Golden-Girl, 03.05.2021)
Ich, wenn sie interessant sind. :)

ich auch
Zitat (Tortenhummelchen, 03.05.2021)
dann weit runterscrolen, da werden die neuesten Beiträge und Kommentare gezeigt und hier fehlen die Leerzeichen und Zeilenumbrüche dann

das hat mit der "echten" Formatierung des Beitrags nullkommanix zu tun, da es nur eine Kurzvorschau ist. Klick den Beitrag an und tadaaa, alles ganz normal formatiert...

Ich verstehe die Aufregung nicht.
Ich habe beide langen Beiträge, jaa auch der Beitrag von Opernfreundin war länger als üblich, mit Interesse gelesen.
Über bessere Lesbarkeit durch Einfügen von Absätzen kann man streiten.

Wer keine Lust hat, Beiträge zu lesen, überspringt sie einfach.
Mit dem Handy ist das natürlich ein heftiges Scrollen.

Ich wehre mich nur beharrlich dagegen, daß man mir vorschreiben möchte, in welcher Form ich meine Beiträge schreibe. Es wurde niemand von mir beleidigt, ich habe keine Schimpfwörter o. a. verwerwendet! Es ist schon eigenartig für mich, daß es toleriert wird, wenn jemand total falsches Deutsch schreibt, ein anderer aber gerügt wird, weil er angeblich zu lange Beiträge mit zu wenig Absätzen schreibt.......

Zitat (jsigi, 03.05.2021)
Ich verstehe die Aufregung nicht.
Ich habe beide langen Beiträge, jaa auch der Beitrag von Opernfreundin war länger als üblich, mit Interesse gelesen.
Über bessere Lesbarkeit durch Einfügen von Absätzen kann man streiten.

Wer keine Lust hat, Beiträge zu lesen, überspringt sie einfach.
Mit dem Handy ist das natürlich ein heftiges Scrollen.

@jsigi: Danke, daß mich hier mal einer versteht! Eigenartigerweise hat man sich auf mich eingeschossen, obwohl manche Beiträge hier noch länger als meiner sind!
Zitat (Binefant, 03.05.2021)
mit deutlicheren Absätzen wäre es aber um einiges lesbarer ;-)

Und wenn man dann antwortet, müsste man auch nicht alles ungekürzt zitieren, das macht alles noch deutlich unübersichtlicher ;-)

Ich zitiere mich mal selbst: ich zum Beispiel habe beide gemeint und mich nicht "auf einen eingeschossen :pfeifen:
Manchmal könnte man auch einfach mal über seinen Tellerrand schauen und die Sicht des anderen austesten :P
Zitat (Opernfreundin, 03.05.2021)
@jsigi: Danke, daß mich hier mal einer versteht! Eigenartigerweise hat man sich auf mich eingeschossen, obwohl manche Beiträge hier noch länger als meiner sind!

Hier hat sich niemand auf dich eingeschossen. Allerdings hast du Null Verständnis für etwas, um das gebeten wurde - und nicht gefordert. Nun bringst du Beleidigungen usw. ins Spiel. Nein, hast du nicht verwendet. Darum geht's auch gar nicht.

Weshalb du erneut auf einem Beitrag (oder mehrere Beiträge?) herumreitest, der/die in falschem Deutsch geschrieben wurde/n, erschließt sich mir nicht. Zum besseren Verständnis bitte die Links zum Beitrag oder zu den Beiträgen. Dankeschön vorab.

Nachbarschaftlicher Terror, wobei das Runterreissen von Wäsche wohl noch eher zu nachbarschaftlichen
"Kleinigkeiten" gehört, das sollte mensch sich nicht anziehen...

Ich habe so etwas hinter mir, und Kinder vollziehen eigentlich nur das, was hinter der geschlossenen
Tür der Nachbarn vor sich geht, nicht mehr, und nicht weniger.
Das Verhalten "spiegelt" nur die Situation in diesen Familien, die öde und hoffnungslose Situation,
die in den Auswüchsen der Kinder irgendwo endet...

Ich würde eine solche Nachbarschaft verlassen, um des Friedens willen, auch um den eigenen Frieden
endlich zu finden.
Freunde von mir zogen in den 1980er Jahren auf einen jahrhunderte Jahre alten Bauernhof mitten in der
weiten friesischen Landschaft.
30 Jahre abbezahlen, 30 Jahre Arbeit, alles zu renovieren, unendlich viel Arbeit...

Was fällt mir noch ein zu dem "Wäscherunterreissen"...

Zitat
Wie der Herr, so’s Gescherr!


Haltet euch senkrecht, alles wird gut!


Micha

Umziehen kann nicht die Lösung sein.
Wer kann sich heutzutage denn noch ein Haus leisten?
Die Preise steigen in schwindelnde Höhe.
Wenn ich dann in eine andere Mietswohnung umziehe, kann es auch noch schlimmer werden.
Ich habe hier in meiner Mietswohnung so einige direkte Nachbarn erlebt, für die die Hausordnung ein Fremdwort war.

Auch wenn einem die Gegend, die Umgebung gefällt ... die Nachbarn kann man sich nicht aussuchen :pfeifen:

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