Tochter verweigert mir die Enkelkinder

In: Kinder

Meine Frage ware! seit meine Tochter mit ihrem neuen Partner zusammen wohnt,ist sie respektlos und boshaft zu mir geworden. Sie verweigert mir die enkelkinder,die größere will schon kein Kontakt zu mich haben. Für die zwei kleineren habe ich am 19.04.2021 beim Familiengericht geklagt und gewonnen,ich darf die zwei kleineren Kinder alle zwei Wochen haben. Nun meine Frage ! ich hatte schon so eine Vorahnung gehabt,das meine Tochter wieder etwas sucht um es zu verhindern daß die Kinder bei mir kommen. Obwohl sie beim Gericht damit einverstanden war,verweigert sie mir die Kinder tut sie beeinflussen und einschüchtern.Was soll ich nur tun,meine Tochter hat sich mit ihrer Freundin verbündet und beschimpfen mich nur noch meine Tochter ist so respektlos zu mir geworden,den Partner den sie hat von dem hat meine Tochter sich schon die Wortwahl und Respektlosigkeit angepasst sie stellt sich schon auf dem sein nivou !ich habe Angst das ich meine Enkelkinder nicht mehr sehen darf. Die ist so stur und ohne gewissen meine Tochter an ihre Kinder denkt sie in keins der weise. Die ist diesen neuen Partner so hörig das es schon nicht mehr normal .

Ja das ist schade für die Kinder und dich.

Da du ja durch das Gericht sicher eine Festlegung, was den Umgang angeht, hast, muss sich deine Tochter dran halten. Andernfalls könntest du das bei Gericht oder Jugendamt melden.

Ob das aber eurem Verhältnis förderlich ist, kannst nur du einschätzen. Letzten Endes denke ich kannst du nicht viel mehr machen.

Du musst Dir darüber klar werden, was Du möchtest - Dein Wohl oder das der Kinder!
Ich vermute, Du kennst Bertold Brechts "Der kaukasische Kreidekreis" nicht. Dort geht es genau um diese Problematik: die leibliche Mutter will ihr Kind zurück, das sie in Notzeiten im Stich gelassen hatte, die Magd hat sich unter Lebensgefahr mit dem Kind in Sicherheit gebracht und es großgezogen. Beide erheben Anspruch auf das Kind, der Fall landet vor dem Richter. Der lässt das Kind in einen Kreidekreis stellen und beide Frauen sollen das Kind an den Armen an sich ziehen. Die leibliche Mutter zieht und zieht, die Magd lässt nach einigem Gezerre den Arm des Kindes los. Der Richter entscheidet, dass der Magd das Kind zugesprochen werden soll, weil ihr mehr an Gesundheit und Wohlergehen des Kindes gelegen ist, der Mutter hingegen mehr an Rechthaberei.

Auch mir wird Kontakt zu meinem Enkel von der Kindesmutter verweigert, trotz Gerichtsurteil zu meinen Gunsten. Meinem Sohn, dem Kindesvater, ebenso - ihm gegenüber gab die Mutter immer fadenscheinige Gründe an, weswegen das Kind seinen Vater nicht treffen kann. Eine Vermittlung des Jugendamtes und Familiengerichtes hat nur bewirkt, dass das Kind ab da vor einem Vaterwochenende von der Mutter massiv gegen den Vater aufgehetzt wird.
Seitdem wir das mitbekommen haben, halten wir uns schweren Herzens vom Kind fern, weil wir nicht möchten, dass es von der Mutter in Konflikte gezwungen wird. Klar, dass die Mutter jetzt triumphiert und überall herumerzählt, sie hätte es uns so richtig gezeigt. Irgendwann wird der Junge aber mal so alt sein, dass er von selbst nach seiner väterlichen Familie fragen wird, darauf hoffen wir. Und das ist der Zeitpunkt, wo seiner Mutter die ganze Lügerei und Trickserei auf die Füße fallen wird!
Ich wünsche Dir Kraft und Einsicht in das richtige Handeln!

Bearbeitet von whirlwind am 14.08.2021 11:52:23

Leider kann man es nicht erzwingen, oder zum Glück, je nachdem.

Ich würde, schweren Herzens, verzichten. Wenn du es erzwingst, stehen die Kinder zwischen den Stühlen. Wenn sie noch sehr jung sind, verstehen sie es auch nicht.

Man kann wirklich nur hoffen, das sie es später selber mal zur Sprache bringen, wenn sie nicht schon zu negativ beeinflusst wurden.
Es werden die grössten Lügengeschichten erzählt, um den Kontakt zu verhindern.

Wir haben unser erstes eigenes Enkelkind (3 Jahre) auch noch nie gesehen, weil unsere Tochter seit der Schwangerschaft den Kontakt verweigert.
Wir haben sehr gelitten, respektieren aber die Entscheidung unserer ältesten Tochter. Erzwingen können und wollen wir nichts.
Ihre Geschwister haben Kontakt zu ihr und inzwischen kann ich sagen, dass es gut so ist.
Der Weg dahin war aber lang.

Hallo Christian,
Mit So oder ganz ähnlichen Problemen kämpfen wohl viele grosseltern. So auch ich. Derzeit bin ich wieder im enkerl-Entzugs-modus. Das geschieht so alle 3 Monate einmal aus verschiedenen Gründen. Mein enkerl ist 20 Monate alt und liebt mich, das spür ich und weiss es ganz genau. Wenn sie da sind, tue ich natürlich alles, was ihm gefällt oder was er mag. Aus den laufenden Zusammenkünfte habe ich schon vieles gelernt, was mir meine Tochter verbietet. Diesmal war es ein Foto von ihren Aktionen zum Wochenende. Es war starker und kalter Wind vor 2 Wochen und waren auf einem Boot auf der Donau zu sehen. Der Bub ohne Kopfbedeckung! Im Telefongespräch äußerte ich mich darüber und dass sie zum Wochenende keine Zeit für mich hatten. Ich habe sie halt vermisst. Nach vielen frechen Wörtern entwickelte sich ein Streit, der mir jetzt wieder auf unbestimmte Zeit den enkerlentzug eingebracht hat. Ich leide sehr darunter, aber da muss ich durch. Ich habe mich für meine Worte entschuldigt, die sie auch angenommen hat, trotzdem gibt es seither keinen Kontakt seit 2 Wochen. Sie kommen wieder - das weiss ich ganz bestimmt, auch wenn meine Tochter grosskotzig meinte, sie brauche von mir nichts mehr und würde mit dem Kind nie mehr zur last fallen, von meinem Haus ginge ohnehin nur negative Energie aus und wäre davon besetzt. Weiters hat sie sich für "NICHTS" bei mir bedankt. Das tut sehr weh bis unter die Haut, aber .... ich Kämpfe mich schweren Herzens durch, bis sie mich wieder besuchen. Sie braucht mich. Bisher wars zumindest so. Ich muss jetzt stark bleiben und nehme bis dahin keinen Kontakt mit ihr auf. Immerhin hat meine kleine Familie bisher mein Haus als Ablage überaus üppig benutzt inkl. Werkstatt meines Schwiegersohns im Keller. Auch er sagte grosskotzig, sie wollen mit mir abschließen und er würde demnächst die Werkstatt räumen. Das geschieht sicher nicht, denn er weiss ja gar nicht, wohin? Seine Eltern haben eine kleine Wohnung, seine Geschwister dasselbe. Ich hab ihm gesagt, wenn sie mit mir abschließen wollen, dann bin ich eben auch kein unratkübel mehr.
Ok, jetzt warte ich eben, was geschieht. Ich weiss, jetzt muss ich durch ... das wiederkehrende schlittenfahren mit mir hört sich jetzt auf .... ich weine stunden, wenn ich mich in gedanken mit meinem enkerl beschäftige und es tut wirklich weh, ihn nicht spielen, planschen im Pool, essen und an meinen Früchten im Garten naschen zu sehen. Ich verbringe schlaflose Nächte. Ich muss jetzt durch und mich lösen ... im Sinne von einer ungewollten co-abhängigkeit! Alles Gute auch für dich!

Mir fallen ein paar Schlagworte auf:
Respektlos und frech - die Kinder sind erwachsen und Respekt zu erwarten macht eine Beziehung schwierig.
Dankbarkeit zu erwarten: unsere Kinder sind uns nichts schuldig und mit der Forderung nach Dankbarkeit lösen wir Druck aus, der ebenfalls eine „erwachsene“ Beziehung gefährdet.
Haben wir uns früher in die Erziehung oder in Kleidungsfragen unserer Kinder hereinreden lassen?
Das Loslösen ist zugegebenermaßen schwierig und ein langer Weg, aber es lohnt sich.

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