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Loses Stromkabel kommt aus der Wand

Loses Stromkabel kommt aus der Wand: Kann ich ein nicht genutztes Stromkabel, das aus der Wand kommt, einfach "abknipsen"? Oder passierte da was? Bei mir kommen im Bad zwei Stromkabel aus der Wand, die mich stören?
17 hilfreiche AntwortenNur hilfreiche Antworten anzeigen
Die Frage ist jetzt nicht Dein Ernst, oder?
Finger weg vom Strom. Das kann ganz schnell tödlich enden!
Wohnst Du zur Miete?
Dann informiere Deinen Vermieter, der wiederum einen Elektriker schickt.
Wohnst Du im Eigentum, beauftrage selbst einen Elektriker.
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noch dazu: Kabel "knipst" man nicht einfach an der Wand ab ... wie jsigi schon schrieb, ruf einen Elektriker bzw lass deinen Vermieter einen rufen
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Stromkabel muss man ab isolieren und vorher den Strom im Haus komplett abstellen und das macht am besten ein Elektriker.
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keinesfalls "abknipsen"; gerade durch die erhöhte Feuchtigkeit im Bad könnten gefährliche Kriechströme entstehen. Wahrscheinlich sollte da z.B. mal ein beleuchteter Spiegelschrank angeschlossen werden - der Vermieter wird sich bedanken, wenn das Anschlusskabel dafür einfach weg ist. Heute nimmt man da "Wandauslassdosen", früher kam das Kabel einfach aus der Wand. Vielleicht hilft eine Aufputz-Verteilerdose: die gibt es auch etwas hübscher in rund. Wenn das Stromkabel isoliert ist, einigermassen kurz ist und Du es Dir zutraust, kannst Du aus dem Boden der Dose ein hinreichend großes Loch ausschneiden, das Kabel durchfädeln und in der Dose etwas aufwickeln. Sicherheitshalber ggfs. Gummihandschuhe anziehen.
Die Dose klebst Du z.B. mit Acryl an die Wand: nicht bohren, sonst könntest Du gerade die Leitung in der Wand erwischen. Zum Kleben das Kabel aus der Dose gerade hängen lassen, damit die Dose unbelastet kleben kann - erst danach endgültig reinstopfen und den Deckel aufsetzen.
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Ergänzung: ich hoffe, am Ende der Drähte sieht man kein blankes Kupfer - da sollte irgendeine Klemme drauf sein (Lüsterklemme, Wago, Leuchtenklemme). Notfalls mit Isolierband abdecken, wieder lieber mit Gummihandschuhen.
Warum Handschuhe, wo doch immer empfohlen wird, die Sicherung abzuschalten? Klar, sollte man tun, aber ohne Messgerät weißt Du nicht sicher, welche Sicherung die richtige ist. Selbst bei abgeschalteter Sicherung könnte ein Draht noch Spannung führen.
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Wer eine solche Frage stellt (Stichwort: Ahnungslosigkeit), sollte doch am besten die Finger ganz von den Drähten lassen (Stichwort: Sicherheit), und die "Beseitigung" der Drähte einem Fachmann überlassen! Do-it-yourself-Sparen ist da ganz bestimmt die teurere Lösung, sie könnte das Leben kosten oder das Haus abfackeln.

Bearbeitet von whirlwind am 27.01.2022 09:16:38
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Zitat (whirlwind, 27.01.2022)
Wer eine solche Frage stellt (Stichwort: Ahnungslosigkeit), sollte doch am besten die Finger ganz von den Drähten lassen (Stichwort: Sicherheit), und die "Beseitigung" der Drähte einem Fachmann überlassen! Do-it-yourself-Sparen ist da ganz bestimmt die teurere Lösung, sie könnte das Leben kosten oder das Haus abfackeln.

Stimmt, besser wäre das; sooo teuer ist ein Elektriker auch gar nicht. Aber ich habe schon so grauenvolle, unsichere Basteleien gesehen, da ist es vielleicht besser, ein paar kleine Tipps zu geben, als sie völlig ahnungslos zu lassen.
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Zitat (idun, 26.01.2022)
Stromkabel muss man ab isolieren und vorher den Strom im Haus komplett abstellen und das macht am besten ein Elektriker.

Ich stelle mir gerade ein Haus mit 100 Mietparteien vor. Da wird dann eben mal "im ganzen Haus" der Strom abgestellt. 🙃

Er von ....
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Dafür gibt es ja Sicherungen. Damit kann man einzelne Stromkreise und / oder die Wohnung stromlos legen und der Nachbar sitzt nicht im dunkeln.
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Zitat (Sammy, 27.01.2022)
Dafür gibt es ja Sicherungen. Damit kann man einzelne Stromkreise und / oder die Wohnung stromlos legen und der Nachbar sitzt nicht im dunkeln.

Nö - ohne Messung kannst Du nicht sicher sein, ob Du die richtige Leitung abgeschaltet hast. Auf die Beschriftung an der Sicherung kannst Du Dich überhaupt nicht verlassen. Ich habe als Umzugshelfer z.B. eine Steckdose erlebt, da war hinten durch die Dose ein Loch zum nächsten Zimmer gebohrt und ein altes Lautsprecherkabel angeschlossen: damit wurde dann die Küchenbeleuchtung versorgt...
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Chris hat vollkommen recht.
Es gibt die abenteuerlichsten Verschaltungen von Stromleitungen, meist Basteleien des Bewohners.
Der Elektriker kann mit seinem Equipment sicher messen, ob noch Strom auf der Leitung ist, wenn die Sicherung abgeschaltet ist.

Übrigens ist es noch nicht einmal erlaubt, eine Steckdose oder Lichtschalter selbst auszuwechseln oder eine Lampe anzuschließen, z.B. eine Deckenbeleuchtung.
Kommt es zu einem Brand durch unsachgemäßes Arbeiten, zahlt keine Versicherung.
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Zitat (SieErPaar, 27.01.2022)
Ich stelle mir gerade ein Haus mit 100 Mietparteien vor. Da wird dann eben mal "im ganzen Haus" der Strom abgestellt. 🙃

Er von ....

bei meinem Ratschlag bin ich von meiner eigenen Situation , nämlich von einem 1 Familienhaus ausgegangen.
Natürlich legt man nicht einen ganzen Wohnblock still obwohl das noch immer besser wäre, als wenn so ein Basteldepp abschmirgelt und als Grillhähnchen an der Leitung hängt :sarkastisch:
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Es muss ja nicht gleich das ganze Mietshaus lahm gelegt werden.
Im Zweifelsfall gibt es auch noch die Möglichkeit, die Panzersicherung im Keller am Stromzähler herauszudrehen.
Damit dürfte die Wohnung dann komplett stromlos sein.

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Zitat (jsigi, 27.01.2022)
Es muss ja nicht gleich das ganze Mietshaus lahm gelegt werden.
Im Zweifelsfall gibt es auch noch die Möglichkeit, die Panzersicherung im Keller am Stromzähler herauszudrehen.
Damit dürfte die Wohnung dann komplett stromlos sein.

Hast Du auch die passende Plombenzange, Visier gegen Lichtbogen und die richtigen Handschuhe?
Du meinst wohl die normalen 3 Schmelzsicherungen im Sicherungskasten, nicht die dicken Dinger im Hausanschlusskasten :P
Trotzdem würde ich das lieber bleiben lassen: Deinem Computer-Park (evtl. plus Waschmaschine,
Selbst das ist nicht richtig sicher: ich habe mal ein (sehr altes) Haus besichtigt, da war der Zähler bereits abmontiert, nur noch die Drähte hingen da rum. Dann mal durchs Haus gegangen, irgendwo reflexmäßig den Lichtschalter gedrückt und das Licht ging an! Keine Ahnung, wo der Vormieter sich den Strom hergeholt hat :wacko:
Fazit: ohne ein Minimum an Fachkenntnis einfach die Pfoten weg!
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Zitat (chris35, 27.01.2022)
Hast Du auch die passende Plombenzange, Visier gegen Lichtbogen und die richtigen Handschuhe?
Du meinst wohl die normalen 3 Schmelzsicherungen im Sicherungskasten, nicht die dicken Dinger im Hausanschlusskasten  :P

Bei mir ist da nur eine Schmelzsicherung und die ist frei zugänglich.
Verblombt ist nur der Zähler selbst.
Zitat
Selbst das ist nicht richtig sicher: ich habe mal ein (sehr altes) Haus besichtigt, da war der Zähler bereits abmontiert, nur noch die Drähte hingen da rum. Dann mal durchs Haus gegangen, irgendwo reflexmäßig den Lichtschalter gedrückt und das Licht ging an! Keine Ahnung, wo der Vormieter sich den Strom hergeholt hat  :wacko:
Fazit: ohne ein Minimum an Fachkenntnis einfach die Pfoten weg!

Ein Stromdieb?
Aber, ich schrieb ja schon, dass ich da nur einen Fachmann ranlassen würde.
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Zitat (jsigi, 27.01.2022)
Aber, ich schrieb ja schon, dass ich da nur einen Fachmann ranlassen würde.

Also, ich hab schon mal erlebt, daß nach Fachmanneinsatz der Schutzleiter auf Phase lag. Ich prüfe lieber selbst nach oder montiere gleich selbst. -_-
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Zitat (ghostrider, 27.01.2022)
Also, ich hab schon mal erlebt, daß nach Fachmanneinsatz der Schutzleiter auf Phase lag. Ich prüfe lieber selbst nach oder montiere gleich selbst. -_-

Ich habe im Haus meiner Ex das komplette Dachgeschoss selbst ausgebaut und dabei alle Stromleitungen, Steckdosen, Schalter und Beleuchtung selbst verlegt.
Auch einen Sicherungskasten habe ich eingebaut, der vorher nicht vorhanden war.
Das alles habe ich mir angelesen und selbst beigebracht.
Kurz danach musste die Elektrik, speziell das Kabel vom Hauptkasten vom Elektriker neu verlegt werden, weil überaltert.
Der Fachmann hat nur wenig an meiner Verkabelung im Sicherungskasten geändert und hatte sonst nichts zu beanstanden.

Nach der Frage der TE handelt es sich bei ihr aber um einen absoluten Laien und daher würde ich nur einen Fachmann da ran lassen.
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Zitat (jsigi, 27.01.2022)
Ich habe im Haus meiner Ex das komplette Dachgeschoss selbst ausgebaut und dabei alle Stromleitungen, Steckdosen, Schalter und Beleuchtung selbst verlegt.
Auch einen Sicherungskasten habe ich eingebaut, der vorher nicht vorhanden war.
Das alles habe ich mir angelesen und selbst beigebracht.
Kurz danach musste die Elektrik, speziell das Kabel vom Hauptkasten vom Elektriker neu verlegt werden, weil überaltert.
Der Fachmann hat nur wenig an meiner Verkabelung im Sicherungskasten geändert und hatte sonst nichts zu beanstanden.

Hast du das auch durch einen Fachbetrieb abnehmen lassen damals?
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Zitat (idun, 28.01.2022)
Hast du das auch durch einen Fachbetrieb abnehmen lassen damals?

Ja, hab ich doch geschrieben.
Der Fachmann hat das vor der Inbetriebnahme abgenommen.
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Zitat (jsigi, 28.01.2022)
Ja, hab ich doch geschrieben.
Der Fachmann hat das vor der Inbetriebnahme abgenommen.

Das steht da nirgends
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Zitat (idun, 28.01.2022)
Das steht da nirgends

Doch hier:
Zitat (jsigi, 27.01.2022)

Der Fachmann hat nur wenig an meiner Verkabelung im Sicherungskasten geändert und hatte sonst nichts zu beanstanden.
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Zitat (jsigi, 27.01.2022)
Ich habe im Haus meiner Ex das komplette Dachgeschoss selbst ausgebaut und dabei alle Stromleitungen, Steckdosen, Schalter und Beleuchtung selbst verlegt.
Auch einen Sicherungskasten habe ich eingebaut, der vorher nicht vorhanden war.
Das alles habe ich mir angelesen und selbst beigebracht.
Kurz danach musste die Elektrik, speziell das Kabel vom Hauptkasten vom Elektriker neu verlegt werden, weil überaltert.
Der Fachmann hat nur wenig an meiner Verkabelung im Sicherungskasten geändert und hatte sonst nichts zu beanstanden.

Nach der Frage der TE handelt es sich bei ihr aber um einen absoluten Laien und daher würde ich nur einen Fachmann da ran lassen.


:pfeifen: ja, der Fachman hat danach auch arbeiten müssen, dass aber alles voran nicht in Betrieb war, sondern erst nach der Abnahme steht da nicht ;-)
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Ok, ich gebe mich geschlagen.

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Zitat (Binefant, 28.01.2022)
:pfeifen: ja, der Fachman hat danach auch arbeiten müssen, dass aber alles voran nicht in Betrieb war, sondern erst nach der Abnahme steht da nicht ;-)

danke Fanti, si hatte ich es auch verstanden, der Fachmann kam erst danach, als ein anderes Problem auftrat.
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Prinzipiell hat jedes Kabel, das aus der Wand kommt, einen vorbestimmten Zweck zu erfüllen.
Einfach so, auch unter Einhaltung der beschriebenen Schutzmaßnahmen, würde ich da nicht bei gehen.
Denn wenn du es einfach kürzt, kann es für einen Nachmieter diesen Zweck nicht mehr erfüllen.
Und dann könnte es teuer für dich werden.
Einfach mal den Vermieter fragen, welchem Zweck die Kabel mal erfüllen sollten. Und ob es Stromlaufpläne für die Wohnung gibt.
Wo ist denn der Topic Eröffner?
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In meiner Mietwohnung hat wohl auch ein Vormieter ein Kabel "abgeknipst", die Wohnzimmertür an eine andere Stelle versetzt, und das Loch der Ex-Tür schön verputzt.
Wenn ich (vor einigen Jahren) die betroffene Wand mit der feuchten Malerrolle streiche, geht im Wohnzimmer die gedimmte Deckenleuchte langsam an - aus - an - aus ...
Also sind die abgeknipsten Kabelenden wohl irgendwo ganz dicht unter dem Putz "versteckt".
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Wenn du einen Elektriker brauchst musst du Wochenlang warten, wenn Überhaupt einer kommt bei der Kleinigkeit und da müsstest du mindestens mit 200 € rechnen.

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Zitat (chris35, 27.01.2022)
Stimmt, besser wäre das; sooo teuer ist ein Elektriker auch gar nicht. Aber ich habe schon so grauenvolle, unsichere Basteleien gesehen, da ist es vielleicht besser, ein paar kleine Tipps zu geben, als sie völlig ahnungslos zu lassen.

Wie schon oben ich geschrieben habe was meinst du mit Billig der Elektriker ist, da musst du mindestens mit 200 € Rechnen, wenn überhaupt einer kommt.
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Die TE hat sich seit 4 Tagen nicht mehr gemeldet.
Wir wissen immer noch nicht, ob sie zur Miete oder im Eigentum wohnt.

Selbst, wenn es Wochen dauern sollte, bis ein Elektriker kommt, würde ich das nicht selbst machen.
Es ist ja kein Notfall wie bei einem Stromausfall.
Mein Vermieter ist eine Genossenschaft und hat eigene Handwerker für jedweden Bereich.
Da dauert es längstens 2 Tage, bis ein Handwerker kommt.

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Ich hoffe, die TE hat sich nicht in ein Häuflein Asche verwandelt :ph34r:
Die Kosten dürften regional sehr unterschiedlich sein; kommt auch auf die "Qualität" des Handwerkers an: eigentlich sollte es ein Elektriker sein, der auch im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragen ist. Ein Stück Leitung in einer Dose verschwinden zu lassen, dürfte der aber dem Azubi überlassen. Auch ein Hausmeister-Service könnte es wohl, das scheint mir aber schon eine rechtliche Grauzone. Ich bin ziemlich sicher, die meisten "Fachkräfte", die mir z.B. beim Kauf von
Etwas gegoogelt: 200 Euro scheint mir da schon sehr hoch; 100 halte ich für OK.

Bearbeitet von chris35 am 31.01.2022 18:25:15

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