Suche Schmorpfanne für mehrere Leute

Hallo miteinander. Ich bin kochmäßig für einen Single-Haushalt ausgestattet, möchte aber auch gern mal für Gäste kochen. Ich suche daher eine Schmor-/Servierpfanne, mit der ich für 3-4 Leute kochen kann. Gerichte wären z.B. Paella oder Käsknöpfle. Gleichzeitig möchte ich auch von Antifhaftbeschichtung/Teflon wegkommen und etwas haltbareres/recyclebares kaufen.

Was sagen die Erfahrungen hier im Forum dazu? Reicht eine 24 cm-

Danke im Voraus für Ratschläge.
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ist ein 3-4 Liter Suppentopf vorhanden (meist Bestandteil eines Topfsets)

den kann man wunderbar dafür zweckentfremden.

Ansonsten würde ich zu einer "schweren!" 26er (28er) Edelstahlpfanne greifen - ohne Beschichtungen - die kann dann auch ohne "Inhalt" richtig knackig vorgeheizt werden (kleiner Wassertropfen bildet sofort eine tanzende Kugel)

dann das Fleisch mit nur 1-2 TL Öl einreiben - so ersetzt eine solche Pfanne auch eine Grillfläche und Fleisch kann richtig scharf angebraten werden (mit dieser "Öltechnik" auch völlig ohne Spritzen)

es gibt unterschiedlich hohe Ränder - wenn gern Kässpätzle oder Paella gegessen werden ist der höhere Rand vorteilhaft - man kann einfach besser umschaufeln ohne das was über Bord geht

wenn man größenverstellbare Herdplatten hat, läßt sich mit einem Trick sogar Wok"technik" schummeln - große Pfanne - kleine Heizfläche ...in der Mitte braten - außen rum ruhen

Bearbeitet von Tortenhummelchen am 27.03.2022 18:06:38
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Sieh dir mal die Servierpfannen von Turk an. Das sind reine Eisenpfannen, schön dickes Material. Wir haben davon welche in unterschiedlichen Größen; mindestens eine davon steht jeden Tag auf

Turk Servierpfanne

Für 3-4 Personen würde ich eine 28er nehmen.

Bearbeitet von ghostrider am 27.03.2022 18:44:23
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@ghostrider wie reinigst du diese Eisenpfannen?
Ich habe vor langer Zeit 2 kleine und 2 grosse geschenkt bekommen und würde sie gerne benutzen.

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Zitat (idun, 27.03.2022)
@ghostrider wie reinigst du diese Eisenpfannen?
Ich habe vor langer Zeit 2 kleine und 2 grosse geschenkt bekommen und würde sie gerne benutzen.

Eisenpfannen werden mit Salz ausgerieben und anschließend mit einer Speckschwarte ausgewischt (Schmalz oder Öl sind die neueren Varianten)
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Danke, damit hab ich schon ein etwas klareres Bild von Größe und Form.

@Tortenhummelchen @ghostrider

Wie sorgt ihr bei Edelstahl bzw. Eisen dafür, dass möglichst wenig picken bleibt? Gibst da generelle Tipps?

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Zitat (Filibuster, 27.03.2022)
....

@Tortenhummelchen @ghostrider

Wie sorgt ihr bei Edelstahl bzw. Eisen dafür, dass möglichst wenig picken bleibt? Gibst da generelle Tipps?

Das ist alles nur eine Frage der Temperatur und GEDULD !!!

hört sich sicher komisch an - trifft aber tatsächlich den Kern des Geheimnisses

du kannst in Edelstahl teils völlig ohne Fett braten

Fleisch habe ich schon beschrieben - ganz wenig Öl, es ginge sogar völlig ohne - sehr heiß anfangen und WARTEN bis sich das Fleisch von selbst vom Boden löst. Man merkt es sobald man es anheben will - klebt es noch - Finger weg - geht es locker ab, drehen und wieder warten --- man merkt sich die Zeit von der ersten Seite und stellt die Temperatur ca nach der Hälfte sehr klein (9er Einteilung 1-1,5 12er Einteilung 2-3) ...jetzt kommt es drauf an was du brätst - es kann zB auf die kleine Plattengröße umgeschaltet werden und das Fleisch (kurzgebratenes) in den Seitenbereich geschoben ...ggf auch Pfanne "schief" auf die Platte - nachruhen bis es die richtige Kerntemperatur hat -- oder aber im Ofen ziehen lassen ...etc

achte bei deinen ersten Versuchen drauf - auf keinen Fall darf Fleischsaft austreten und neben dem Fleisch brutzeln - dann ist die Temperatur zu niedrig und es geht ins Kochen über ...einfach höher schalten (übrigens der Grund weshalb man zB beim Gulasch anbraten die Panne max. zur Hälfte - einlagig! - füllen soll ...zuviel entzieht der Pfanne die Hitze, sie kühlt zu schnell ab und das Fleisch würde kochen und nicht rösten)

Kartoffeln mit ganz wenig Butter (ja ich nehme Butter und sie verbrennt auch nicht) - erst die Butter schmelzen ...eigentlich vergleichbar mit Backform einfetten.
Dann die Kartoffeln ob roh, Pellkartoffeln.... kleine oder große Stücke, Scheiben völlig egal - - aber wichtig bei ganz sanfter Hitze (9er max. 2-3, 12er max. 3-4) und dann wieder Geduld - auch die Kartoffeln bilden eine Maillardschicht, die sich ganz von selbst löst.

Das Gleiche gilt für Reis und Nudel zB für Bami- oder Nasi Goreng

erst wenn sie rundum kross sind fügt man ggf Flüssigkeit zu ....probier mal restlichen kalten Kaffee vom Frühstück bei Bratkartoffeln - ja logisch werden sie erstmal wieder weich ....da war das wieder mit der Geduld - sie werden auch wieder knackig - mit einem unfassbar tollen Aroma

Nicht umsonst heißt es kochen ist sinnlich - Geduld und Duft einatmen ist wie Meditation und schon der halbe Genuss.

Bearbeitet von Tortenhummelchen am 27.03.2022 23:19:05
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Fleisch kann ich in einer Edelstahlpfanne relativ gut zubereiten, aber Kartoffeln sind mir dort noch nie gelungen. Ich probier dein Tipp mit der niedrigen Hitze mal. Danke!
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Ganz wichtig ist es, eine Pfanne, auch eine aus Edelstahl, auf keinen Fall in der Spülmaschine zu reinigen. Pfannen, egal aus welchem Material sie auch sind, werden allenfalls mit heißem Wasser, dem wenig Spülmittel zugesetzt wurde, unter Verwendung eines Spültuchs oder -schwamms gereinigt.
Nach dem Abtrocknen werden die Pfannen ganz dünn mit einem einfachen Pflanzenöl ausgerieben, welches man mit einem Papier-Küchentuch auf der Bratfläche verreibt.

Durch diese Behandlung wird die Oberfläche der Pfanneninnenseiten sowie dort eventuell durch die Verwendung von Pfannenhebern oder Fleischgabeln entstandene Kratzer versiegelt, so dass kein Bratgut haften bleibt. Diese Behandlung sollte nach jedem Gebrauch vorgenommen werden.

Profiköche empfehlen, alle Pfannen - vor allem die aus Edelstahl und gusseiserne Pfannen - möglichst gar nicht zu spülen, sondern nach dem Braten das Bratfett auszuschütten, dann einfach Salz einstreuen und die Pfannen sodann mit Papierküchentüchern nur gründlich auszureiben. Ein Nachspülen ist nicht mehr notwendig.
Allerdings sollten Pfannen, in denen man Fisch zubereitet hat, schon wie oben beschrieben, gespült und nachbehandelt werden, denn niemand möchte ein leckeres Steak oder Bratkartoffeln essen, die nach Fisch schmecken.
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Wenn es mal mehr sein sollte , warum liebäugelst Du nicht mit einem Gänsebräter ? Den kann man auch für alles mögliche nutzen und er hat einen großen Deckel - ideal für den
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Zitat (Schnuff, 03.04.2022)
Wenn es mal mehr sein sollte , warum liebäugelst Du nicht mit einem Gänsebräter ? Den kann man auch für alles mögliche nutzen und er hat einen großen Deckel - ideal für den Backofen . Mein Mann z.B. machte da drin immer den Grünkohl für uns 4 .

das bringt mich auf was:

mein Edelstahl-Gänsebräter hat einen "Deckel" der ebenfalls ...verkehrtrum genutzt - als Pfanne genutzt werden kann, weil er genau wie der "
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