Brillenbügel verursachen plötzlich Druckschmerz

Hallo in die Runde!
Ich frage mal, ob jemand eine Erklärung dafür hat, warum mir meine Brille nach fast zwei Jahren plötzlich seitlichen Kopfdruck verursacht (auf beiden Seiten). Mein Optiker hat schon etwas nachjustiert und eigentlich auch keine Erklärung. Ist es möglich, dass sich Schädelknochen innerhalb von zwei Jahren so verändern, dass die Brillenbügel plötzlich drücken? Die Brille wird pfleglich behandelt und ich trage sie ständig.
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Liebe hachihachi, auch wenn meine Fragen etwas uncharmant klingen, benötige ich für die Holfe doch noch ein paar Infos

* wurde die Brille kurz vorher im Rahmen von Service ...Reinigung bearbeitet? - Hintergrund, jeder Optiker macht dann eine Art Grundausrichtung ...dabei könnten die Backen, weil er/sie es für außerhalb der Norm hielt, wieder etwas "gerader" gebogen ...dann stimmt die Schläfenweite nicht mehr.

* ...hast du ggf etwas zugenommen? *schäm* ;)

* bist du in letzter Zeit mal mit Brille eingenickt ...ähnliches Problem mit den Backen wie oben

****evt Pullover mit Brille auf der Nase ausgezogen ...ggf Neigungswinkel der Brille leicht verändert - Folge, im Extremfall hängt die Brille regelrecht an den Ohren ...da hinten verläuft ein Nerv, der dann Druckschmerz signalisiert

ich überlege noch weiter ...bin ja schon ein paar Jahre aus der Praxis - nur meine Familie kommt noch in den Genuß - ich habe mir im Rahmen der Meisterausbildung die nötigen Werkzeuge angeschafft.
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Hallo Tortenhummelchen, danke, dass du dich gleich meiner annimmst.
Also eigentlich trifft alles nicht zu: kein Service, keine Gewichtszunahme, keinen Pullover über den Kopf gezogen ...
Ich trage häufig eine Sonnenüberziehbrille über der Regulären, die genau auf den Bügeln sitzt und den Druck natürlich verstärkt. Das gibt sich aber nach dem Absetzen wieder.
Leider habe ich seit ca. 2 Wochen einen Dauerdruck, vermutlich auf dem Nerv, den du erwähnt hast. Hinter den Ohren beidseitig am Aufliegepunkt. Dann müsste ich wohl doch noch mal beim Optiker vorstellig werden :unsure:
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Ah OK also Aufliegepunkt = alleroberste Kante vom Ohransatz?

wenn ja, häufigste Ursache, deine Brille rutscht ...da sollten neben dem Ausrichten (meist die Kopfweite) auch unbedingt mal geschaut werden ob einer oder beide Nasenpad ...die Aufhängung! evt verbogen/zu weit geworden sind.

Typische Gebrauchsgeschichte, durch auf- und absetzen, ggf auch nachschieben, ist auf diesen kleinen Metallschlaufen immer etwas Druck und sie geben dem Stück für Stück nach.
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Vom Aufliegepunkt ausgehend, ja, aber auch ein bisschen diffus in die Umgebung ausstrahlend.

Flexible Nasenpads hat meine Brille nicht, die ist aus einem Guß.
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OK, dann sicher Hauptproblem Kopfweite, auch diese Brillen (Kunststoff?) haben Backen, die mit einem Punkterwärmer in der Ventilette (Heißluftgerät) ober- und unterhalb des Bügelansatzes formbar temperiert werden und dann mit dem "dicken" :D (Insider) Daumen nach innen gedrückt werden.

Magst du nochmal nachschauen und berichten ...vorausgesetzt du siehst es ohne Brille, wenn die Bügel vollständig aufgeklappt sind, ist die "Rille", zwischen Mittelteil der Fassung (das "Gesichtsstück") und dem jeweiligen Bügel, ganz gleichmäßig hauchdünn oder sieht es eher aus als wäre der Spalt "dreieckig" ...dass kann minimal sein, hat aber enorme Auswirkungen.

Das "ausstrahlend" liegt an dem nah dort vorbei laufendem Nerv und ist bei jedem Menschen minimal in Lage und "Tiefe" abweichend individuell

Bearbeitet von Tortenhummelchen am 26.10.2022 22:19:10
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Stehe gerade auf dem Schlauch. Welche Rille und welcher Spalt? :o
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Zitat (hachi-hachi, 26.10.2022)
Stehe gerade auf dem Schlauch. Welche Rille und welcher Spalt? :o

ich hatte gehofft es genug beschrieben zu haben :grinsen:

mal ein grooooßer Vergleich :grinsen:
stell dir eine geöffnete Zimmertür vor, dort wo die Scharniere/Beschläge sind, kann man doch einen Spalt zwischen Türrahmen und Türblatt sehen

genauso ist es beim Bügelscharnier ....nur halt viiiel zierlicher - der Spalt (da so "dünn" = laienhaft Rille) sollte fast unsichtbar sein - ist dort etwas verbogen, sieht man einen oben größeren Spalt als unten (oder umgekehrt)

nun nachvollziehbar ??? :unsure:

Bearbeitet von Tortenhummelchen am 26.10.2022 22:41:48
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Aaah, jetzt hab ich‘s :lol:
Nein, da sieht alles gut aus. Habe jetzt dafür meine alte Lesenbrille zuhilfe genommen, und auch bei dieser das Gefühl, dass die jetzt drückt. Genau kann ich es aber nicht sagen, dazu müsste ich sie länger tragen. Das bringt mich wieder zu meinem Anfangsverdacht, dass sich meine Kopfform (altersbedingt :heul: ?) geändert haben könnte? Was meinst du?
Ich will dich aber nicht um deinen Schlaf bringen, ist ja schon spät.
Jedenfalls schon mal vielen Dank für die Zeit und Mühe, die du bereits investiert hast :blumen:
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alles gut - sehe gerade Fortbildung The Taste ...Werbepausen haben auch Vorteile

und habe Situationsbedingt tagsüber einige Nickerchen gemacht und bin daher oft nachtaktiv


altersbedingt ...OK :pfeifen: rofl

aber ja ...in gewisser Weise werden die Muskelstrukturen weicher und "dehnen" sich mehr aus.

Doch vermute ich eher eine, durch Gebrauch, leicht verzogene Fassung

...wärest du in meiner Nähe und ich fit, hätten wir es bei einem Tässchen Kaffee mit Beilage gerichtet

Bearbeitet von Tortenhummelchen am 26.10.2022 23:07:39
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So bleibt mir leider nur nochmal der Gang zum Optiker ohne Kaffee und Beilage :augenzwinkern:
Wünsche eine gute Nacht und 🙏 nochmal :schlafen:
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Hallo in die Runde!

Das Gefühl, dass die Lesebrille jetzt auch drückt, ist m.E. der entscheidende Hinweis darauf, dass sich die Schädelform verändert hat. Die Schädelknochen sind zwar miteinander verbunden, aber doch minimal beweglich. Hier kann der Osteopath oder ein guter Physiotherapeut mit osteopathischen Zusatzausbildung weiterhelfen.

Beste Grüße

Rincewind80
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Zitat (Rincewind80, 30.10.2022)
Hallo in die Runde!

Das Gefühl, dass die Lesebrille jetzt auch drückt, ist m.E. der entscheidende Hinweis darauf, dass sich die Schädelform verändert hat. Die Schädelknochen sind zwar miteinander verbunden, aber doch minimal beweglich. Hier kann der Osteopath oder ein guter Physiotherapeut mit osteopathischen Zusatzausbildung weiterhelfen.

Beste Grüße

Rincewind80

solange die Anpassung der Brille nicht darauf abgestimmt wird, ist der Osteopath schlichtweg machtlos.
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