Krankenkasse für Studenten: Selbstversicherung ab 25


Hallo,

ich bin Studentin und bisher über meine Eltern familienversichert. Nun werde ich bald die Altersgrenze von 25 erreichen und werde mich dann selbst versichern müssen. :o

Ich wüsste gerne, ob es da Sondertarife gibt (bei den gesetzlichen KK) und wie das dann so mit Kündigung, Abschluss etc. läuft. Vielleicht habt ihr damit Erfahrungen oder fundiertes Fachwissen???

Spezielle Fragen wären zum Beispiel:
- Muss ich oder meine Eltern die alte Krankenkasse kündigen? Denn ich möchte sie auf keinen Fall weiterhin behalten, wenn ich das schon selbst entscheiden darf. Zu teuer und schlechter Service, meiner Ansicht nach.

- Wenn ich berufsbedingt umziehen muss. Sollte ich von vorn herein darauf achten , dass die neue KK bundesweit aktiv ist und sich nicht nur auf bestimmte Bundesländer beschränkt?

- Ab wann wird die Selbstversicherung genau gültig? Ab dem Geburtstag, -monat oder Folgemonat?

- Haben auch GKKs Sondertarife für Studenten/ Bafög-Empfänger? Und muss ich dann jeden Monat den Beitrag überweisen? Denn es ist ja kein Arbeitgeber da, der das von meinem Einkommen abzieht.

Wie ihr seht, muss ich noch viel dazulernen. Und es würde sehr freuen, wenn der/die eine oder andere sein/ihr Wissen mit mir teilt :D


Vielleicht kann die Studentenberatung dir was raten . Extra für Studenten .Ausser den gesetzlichen Krankenversícherungsträger wüsste ich auch nix.


Schau mal unter

http://www.dewion.de/krankenversicherung/s...denten_gg.shtml

da steht z.B.

Zwischen dem 25. und 29. Geburtstag

Spätestens ab 25 müssen sich Studenten selbst versichern. Sowohl die gesetzlichen Kassen als auch die privaten Krankenversicherungen haben Lösungen.

Gesetzliche Krankenkassen ...

Über die sogenannte studentische Krankenversicherung bieten alle gesetzlichen Kassen eine Fortführung der Krankenversicherung an. Gegen einen Monatsbeitrag von 54,52 Euro (inkl. Pflegeversicherung) können sich Studenten dann weiter gesetzlich versichern. Die Beiträge sind bundeseinheitlich bei jeder Kasse gleich.

Private Krankenversicherungen ...

Auch die private Krankenversicherung bietet studentische Krankenversicherungen an. Weil die Beiträge annähernd gleich, die Leistungen jedoch um keinen Deut besser sind als in der gesetzlichen Kasse, macht ein Wechsel in die PKV zu diesem Zeitpunkt kaum Sinn.

Grüße
Murphy


Danke! :)

Das ist schon hilfreich, beantwortet aber leider nicht alle meine Fragen (s.o.). Auf der Homepage, die du *@murphy* verlinkt hast, ist von einer Weiterversicherung die Rede. Das bedeutet dann, dass ich bei Vatis Kasse bleibe, weil sich die Kosten sowieso nicht unterscheiden, und ich erst bei Berufseintritt die Kasse wechseln muss/ darf?

Offen ist dann aber auch immer noch die Frage, wann dann der erste Beitrag fällig wird.

Vielleicht ruf ich einfach mal bei der :wallbash: - Krankenkasse an.

pustefix

Bearbeitet von pustefix am 10.08.2006 14:33:25


Oder du googlest mal, da findest Du bestimmt die richtige Info. Ein Versicherungsfritz (unabhängig) berät Dich sicher auch gerne, schau in den gelben Seiten.

Murphy


Leider konnte mir Google in der Fragestellung auch noch nicht weiterhelfen. Da sind eben überall nur diese allgemeineren Infos zu finden, wie sie auch Dewion liefert. Ich habe sogar schon eine Kasse angeschrieben und um Infos gebeten (natürlich mit dem Hinweis, dass ich dort womöglich Kunde werde), aber selbst die haben mich gekonnt ignoriert. :verbannt:


>Dann hilft nur anrufen. Aber das sollte kein Problem sein.


@Pustefix...

Ich hatte das Problem vor einem Jahr -_-

Also, der Tarif für die gesetzlichen ist bei allen gleich...diese 54 Euro eben...

In eine Private Versicherung kannst du laut Aussagen der Privatversicherung meines Vaters nicht mehr wechseln...Dazu hättest du dich spätestens 3 Monate nach Immatrikulation von der gesetzlichen befreien lassen müssen...

Jetzt hab ich gelesen, daß du in eine andere KK wechseln möchtest...Da weiß ich nicht so genau wie und ob das geht...

Ich bin damals nur zu meiner Kasser hin, hab gesagt, daß ich mich jetzt ja selbst versichern muß und gut wars...Die leiten dann alles in die Wege...

Aber auf alle Fälle wirst du schon rechtzeitig Post von deiner derzeitigen KK bekommen...

Ansonsten frag doch mal bei der KK, in die Du am liebsten wechseln würdest nach...

Die Versicherung wird ab deinem Geburtstag fällig...Du zahlst dann aber nur anteilsmäßgi für diesen Monat..Also wenn du Mitte des Monats Geburtstag hast, zahlst du nicht die kompletten 54 Euro, sondern nur so ca die Hälfte...

Du mußt dann einen Dauerauftrag einrichten....auf Selbstüberweisen lassen die sich, so viel ich weriß nicht ein...Mußt halt deine Bankverbindung angeben

So, mehr weiß ich im Moment auch nicht mehr :blumen:


SUPI, DANKESCHÖN! :blumen:

Habt ihr mir viel, viel weiter geholfen!!!

Und die Sache mit dem Wechseln, das werde ich mir dann mal von zuständiger Stelle erklären lassen. Und hier für andere Ratlose weitergeben.

Das nur noch so zur Erläuterung: Ich bin in spätestens einem halben Jahr fertig mit Studieren und müsste mich spätestens dann entscheiden ob ich die Kasse wechseln oder behalten will. Daher dachte ich mir, wenn denn jetzt schon Krankenkassenkram zu klären ist, dann kann ich auch alles auf einmal regeln B)

pustefix :pfeifen:

Hallo!

Ich bin dann mal bei einer Kasse vor Ort gewesen und hab mir alles erklären lassen.

Es ist folglich so, dass die alte Krankenkasse nicht gekündigt werden muss, sondern der neue Versicherungsträger das übernimmt. Man muss sich also nur anmelden und der Rest wird dann von Kasse zu Kasse geregelt.

Da man aber nach Abschluss einer neuen Krankenversicherung, was auch dann der Fall ist, wenn man sich nach der Familienversicherung selbst bei derselben KK absichert, 18 Monate an diese gebunden ist und somit auch ein Wechsel des Arbeitsplatzes (Uni-Beruf) kein Kündigungsgrund darstellt, macht es durchaus Sinn, sich schon während des Studiums nach einer Alternative umzusehen. Für den Fall, dass man innerhalb dieser 18monatigen Sperrfrist sowohl 25 Jahre alt wird und das Studium abschließt! Wenn man dann (das wird wohl der Normalfall sein) aber noch nicht weiß in welchem Bundesland der neue Arbeitgeber liegt, sollte man bei der Entscheidung für eine gesetzliche Krankenkasse neben Beitrag und Leistung zusätzlich darauf achten, dass diese möglichst bundesweit tätig und nicht auf einzelne Bundesländer beschränkt ist.

Auf dass wir alle daraus gelernt haben :)


pustefix :pfeifen:


Ich hatte genau das gleiche Problem vor einem halben Jahr.

Im Gegensatz zu dir haben mir allerdings plötzlich die Krankenkassen die Bude eingerannt, sprich, ständig angerufen und gefragt, ob ich mich nicht bei ihnen versichern möchte. Das war echt extrem nervig (besonders morgens um halb neun :rolleyes: )...

Bei mir hat sich das ganz easy gelöst, denn mein Dad ist Beamter bei der Bahn...und deren private KK versichert die Kinder, egal welchen Alters, solange beitragsfrei mit, bis sie mit ihrer Ausbildung (Studium) fertig sind. Juchhu!!!

Das Gleiche gilt übrigens für Postbeamten!


Viele Grüße,
keke


Zitat (keke @ 24.08.2006 23:21:28)
Ich hatte genau das gleiche Problem vor einem halben Jahr.

Im Gegensatz zu dir haben mir allerdings plötzlich die Krankenkassen die Bude eingerannt, sprich, ständig angerufen und gefragt, ob ich mich nicht bei ihnen versichern möchte. Das war echt extrem nervig (besonders morgens um halb neun :rolleyes: )...

Bei mir hat sich das ganz easy gelöst, denn mein Dad ist Beamter bei der Bahn...und deren private KK versichert die Kinder, egal welchen Alters, solange beitragsfrei mit, bis sie mit ihrer Ausbildung (Studium) fertig sind. Juchhu!!!

Das Gleiche gilt übrigens für Postbeamten!


Viele Grüße,
keke

komisch, mein Vater ist auch privatversichert und die Versicherung hat uns die Auskunft gegeben, daß ich mich gleich zu Beginn des Studiums von der gesetzlichen Versicherung hätte befreien müssen, dann wäre ich in die private gekommen....

Oder liegt das vielleicht daran, daß mein Vater 50% Privatversicherung und 50% Beihilfe ist?

Hm, also ich weiß nur, dass ich schon immer noch mal zusätzlich gleichzeitig über meinen Vater mitversichert war (und eben normal bei meiner Mutter in der Familienversicherung).

Wie das mit Beihilfe aussieht, weiß ich nicht, damit kenne ich mich leider nicht aus...
Wie gesagt, ich weiß nur dass die Bahn- und Postversicherungen das wohl so handhaben.

Hat übrigens sehr lange gedauert, bis das mal rauskam, die gesetzliche hat mir das natürlich wohlweißlich nicht verraten.... Ich durfte schon feststellen, dass die sich ganz oft widersprochen haben, oder Infos nicht rausgegeben haben, damit man schön in ihre Kasse eintritt...leider....


Zitat (keke @ 25.08.2006 00:44:10)
Hm, also ich weiß nur, dass ich schon immer noch mal zusätzlich gleichzeitig über meinen Vater mitversichert war (und eben normal bei meiner Mutter in der Familienversicherung).

Wie das mit Beihilfe aussieht, weiß ich nicht, damit kenne ich mich leider nicht aus...
Wie gesagt, ich weiß nur dass die Bahn- und Postversicherungen das wohl so handhaben.

Hat übrigens sehr lange gedauert, bis das mal rauskam, die gesetzliche hat mir das natürlich wohlweißlich nicht verraten.... Ich durfte schon feststellen, dass die sich ganz oft widersprochen haben, oder Infos nicht rausgegeben haben, damit man schön in ihre Kasse eintritt...leider....

Ha, da liegt der Knackpunkt, du hattest schon ein Bein in der Privaten :lol: Deswegen ging das wohl bei dir...Ich war ja vorher komplett bei meiner Mutter versichert, schon immer...

Ja, die Gesetzlichen verschweigen gerne mal das ein oder andere :wallbash:


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