Ich habe da ein Katzenklappen-Problem: Freilauf-/Wohnungskatze


Wir haben ein großes Problem:
Unser Kater darf raus. Dafür hat er eine stinknormale Katzenklappe. Jetzt wollen wir noch eine Katze, die aber erstmal daheim bleiben soll, bis sie weiß, wo sie hingehört. Die einfachste Lösung wäre so eine Katzenklappe mit Magnet. Dann kriegt unser Bert den Magnet um den Hals, die Klappe entriegelt bei ihm und bleibt bei jeder anderen Katze zu. Soviel zur Theorie. Leider verliert Bert Halsbänder wie andere Katzen Schnurrhaare (in den letzten 1 1/2 Jahren bestimmt wenigstens 10 - 12 Stück). Die Magnete nachzukaufen ist tierisch teuer. Statt eines Halsbands will ich ihm kein Geschirr dran machen, ich glaube, dann tillt er.
Weiß jemand von euch eine Lösung? Wir sind den ganzen Tag nicht daheim. Mehrere Wochen den vorhandenen Kater einsperren können und wollen wir auch nicht. Müssen wir auf ein neues Raubtier verzichten und uns stattdessen Kaninchen zulegen?


Das wissen Katzen schnell. Wenns ne junge ist, dauerts noch kürzer. Lass die neue Katze n paar Tage bei euch drin und alles entdecken. Dafür würd ich die Klappe solange versperren und euren Bert rein- und rauslassen, wenn der sich bemerkbar macht. Das packt der für n paar Tage. Vielleicht können auch eure Nachbarn helfen.

N Halsband scheint dem Kerl derbe zu stinken. Wofür hat der eins? Für seine Identität kann der auch nen Chip unter der Haut tragen.


Weshalb er ein Halsband hat? Wenn er gechipt oder tätowiert ist, weiß man zwar, dass das Viech jemanden gehört, aber nicht wem (ich hab auf dem Halsband unsere Adresse stehen). Und als Berts Schwester überfahren wurde, haben die, denen es passiert ist, uns die Katze sofort gebracht. War zwar schon tot, aber wir haben uns wenigstens nicht noch ewig Sorgen gemacht, wo sie ist.

Bearbeitet von ulrike am 15.08.2006 17:55:46


Kann man doch auf dem Chip eintragen lassen, wem das Tier gehört, ich glaub die Lesegeräte sind genormt, das kann dann jeder Tierarzt lesen.


Unsere Katzen sind auch Freigänger und gechipt, der Chipcode ist beim Haustierzentralregister mit meiner Adresse und Telefonnummern angemeldet, so kann man meine Tiger jeder Zeit identifizieren und und uns als Besitzer zuordnen :)

Mit einem Halsband ist eine unserer Katzendamen mal im Baum hängen geblieben, zum Glück hat es ein Nachbar gesehen und sie befreit.

Mit einem Halsband mit Gummiband hat sie sich mal fast selbst stranguliert, da war auch ein Bein und die Schulter mit durch.
Seit dem gibt es bei uns keine Halsbänder mehr.

Ich würde ein paar Tage, so eine Woche mindestens für den Freigänger den Türwächter spielen, die kleine Katze gewöhnt sich schnell an ihr neues Heim und lernt auch schnell wo ihre "Dosenöffner" wohnen.


Die Situation war bei mir genauso. Hatte schon einen Kater (Freigänger) und habe dann später noch eine Katze dazu geholt.Habe mir eine Woche Urlaub genommen und dann durfte die Kleine auch raus.Ist auch noch nie verschütt gegangen. :lol:
Halsbänder sind mir für Freigänger auch zu gefährlich. So Dinger tu ich meinen Katzen nicht an. :nene:


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 15.08.2006 18:42:27)
Kann man doch auf dem Chip eintragen lassen, wem das Tier gehört, ich glaub die Lesegeräte sind genormt, das kann dann jeder Tierarzt lesen.

Genau so.
Das Miezchen sollte gechipt und am besten beim kostenlosen TASSO registriert sein. :) Dazu entwurmt und gegen Katzenseuche/Tollwut/Staupe geimpft sein.

Die Katzenklappe wird dahingehend ein Problem, als daß das neue Miezchen sich erstmal 4 Wochen lang an Haus und Katzenklo gewöhnen und erst dann raussollte (Nestprägung), wohingegen es wohl sofort mit Bert zut Katzenklappe rausentschlüpft.
Da es den großen Bert als Alphatier annehmen wird. :wub:

Da habt Ihr 2 Möglichkeiten:

1. Ihr laßt es drauf ankommen und hofft mal, daß Bert sein Magnethalsband nicht versiebt :lol: (relativ schwierig beim richtigen Kater), und daß er das Kleine auch beaufsichtigt ( ;) )

2. Bert muß lernen, daß es erstmal auf 4 Wochen Essig mit der Klappe ist und er rausgelassen wird -wenn Ihr das Haus morgens verlaßt- und abends zum Füttern wieder reinkommt, sowie über Nacht.
Das Kleine bleibt derweil drinnen--- ehe Ihr riskiert, daß es u.U. gleich weg ist :( .
Nach 4 Wochen ist die Klappe dann wieder -für beide- aktiv. :blumen:

Das sind die einzig arbeitnehmerfreundlichen Alternativen.
Ansonsten muß eben einer zu Hause bleiben und Katzenkind "hüten".

Ich drück Euch die Daumen, Ihr schafft das schon! :blumen:
Biene

Hallo Ulrike,
wir haben unsere Katze gechipt und eine Katzenklappe die nur auf geht wenn unsere Katze rein will.
Die katzenklappe ist auf den Chip registriert. Die katzen klappen gibts übers Internet oder bei deinem Tierarzt
Ich hoffe ich konnte dir helfen


Ulrikes Problem dürfte sich im Verlauf der letzten vier Jahre erledigt haben,
aber vielleicht hilft deine Antwort ja irgendwem, der irgendwann über die Suche auf diesen Thread stößt ;)


Es hat sich tatsächlich erledigt, aber das mit der Katzenklappe für den Chip werde ich mir auf jeden Fall merken. Das wusste ich nämlich nicht, ich kannte nur die Magnet- oder jetzt eine Infrarotlösung. Sollte die Fremdkatze, die inzwischen immer mal wieder bei uns Einzug hält, uns als ihr neues zuhause in Besitz nehmen, ist der Austausch der Katzenklappe eine Überlegung wert.



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