Juhu, wir bekommen ein Hunde-Baby!


Hallo Ihr Lieben!

So, die Verhandlungen sind abgeschlossen....nun kann dem Einzug eines kleinen Vierbeiners so gut wie nichts mehr im Weg stehen. Hoffe ich zumindest.

(Mit Verhandlungen meine ich übrigens die "innerfamiliäre" Pro- und Kontra - Liste.)

Genau geplant ist übrigens erst mal noch nichts. Fest steht bisher nur, dass der zukünftige Hund nicht älter als 5 Monate sein soll und mal größer als kniehoch. Ich bin zwar mit Hunden aufgewachsen, die Planungen haben allerdings immer meine Eltern übernommen. Und da unser Familienhund nun schon 13 jahre alt ist (lebt bei meinen Eltern) ist die letzte "Welpenanschaffung" schon ein paar Jährchen her...

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, schwirren mir nun erst mal 1000 Fragen im Kopf herum, was ich alles bedenken muss und besonders worauf ich bei der Auswahl eines Welpen alles achten sollte. Zwar hab ich mich schon ganz gut informiert, aber manches bleibt eben offen... also hoffe ich, ihr könnt mir bei manchem helfen....

Im Moment schaue ich mich ein bisschen nach Berner Sennenhunden um, da die echt meine absoluten Traumhunde sind. Oder Golden Retriever. Genauso könnte es aber auch ein griechischer "Straßenhund" werden... mal schauen.

Vorhin bin ich übrigens über eine Anzeige bei dhd24.de gestolpert... 9 Berner-Welpen, geboren vor sechs Tagen. Zitat: "Da die Mutter gleich 9 Welpen geworfen hat, geben wir die ersten bereits mit 6 (!!!) Wochen ab. Die sind dann auch günstiger." :blink: :blink: :blink:

Das kann doch wohl nicht wahr sein, oder? Sechs Wochen sind doch eindeutig zu früh?! :unsure: :angry:

Kann mir auch noch jemand erklären, was das mit dem chippen auf sich hat? Also, ich weiß schon, was das ist. Habe irgendwo gelesen, dass das jetzt Pflicht ist? Ab wann müssen Welpen gechippt werden (also ab welcher Lebenswoche) und was wird das kosten (manche sind schon bei Abgabe, andere nicht)?

Nächtes, wenn ein reinrassiger Hund ohne Papiere ist, inwiefern kann man dann davon ausgehen, dass er nicht gesundheitlich vorbelastet ist (HD o.ä)?

Woher kommen die wahnsinns Preisunterschiede bei reinrassigen Hunden? (z.B. Berner: von 200€ bis 1000€ - auch ohne Papiere?)

Mir fallen bestimmt noch viiiiele Sachen ein, melde mich dann wieder... :D

Jetzt erst mal danke fürs lesen und die kommenden postings, bin schon sehr gespannt!

Viele liebe Grüße,
keke

:blumenstrauss:


Hey keke,
das ist ja toll, ein neuer Hund kommt ins Haus............. :D
Verstecke die Schuhe, die Socken und alles was ein Hund so annagen könnte... :pfeifen: Aber da du Hunde hattest, erzähle ich dir da ja nix neues :rolleyes:
Meinen Hund habe ich von der Tierhilfe, gesehen, verliebt-behalten...... :wub:
Hab gar nicht konkret gesucht, sie lief mir einfach über den Weg. :D
Und nun ist sie schon fast 8 Jahre alt ...............

Wünsch dir viel Spaß mit deinem Welpen- wenn du dich dann entschieden hast.... :wub:
Ich habe eine Schäferhund-Mix-Hündin! :D

Leuchtfeuer grüßt :blumen:


Hi,

ja, die angenagten und duchgekauten Möbel/Schuhe/Socken etc. hab ich schon fest eingeplant. Auch die Pfützen im Haus (haben ja fast überall Fliesen, PVC und waschbare Teppiche...) :D

Hat sonst niemand Ideen/Antworten auf meine anderen Fragen? :unsure:


Die Preise...

Ein Hund mit Papieren, gezogen in einem dem VDH angeschlossenen Rassehundeverein ist teurer als der Mix von nebenan oder die Welpen ohne Papiere vom Bauern um die Ecke.
Warum versteht sich fast von selbst: Die Elterntiere haben Ausstellungen besucht, wurden untersucht (je nach Rasse unterschiedliche Untersuchungen), die Welpen wurden tierärztlich betreut, geimpft, gechipt und die Zuchtstätte wurde vom Verein vorher besichtigt. Das Erstellen der Papiere (Ahnentafel) erfolgt über den Verein und kostet ebenfalls Geld.
Züchtet man ohne Papiere, fallen die meisten dieser Kosten weg. Oft sind die Eltern der Welpen nicht auf Erbkrankheiten untersucht. Die Verpaarung wird aus dem Grund "Der Papa der Welpen ist so ein netter Kerl und die Hündin sollte eh irgendwann mal Welpen haben" gemacht. Das da nicht immer das Beste bei rauskommt, ist klar. Sicher gibt es auch gute Hunde aus Zufallsverpaarungen und nicht alle Hunde mit Papieren sind das Gelbe vom Ei.

Gechipt sind die Welpen mit Papieren bei Abgabe an den Käufer.


Hallo ,
schau doch mal hier welpenhaus . Da sind viele seriöse Züchter gelistet . Du findest auch Wurfmeldungen bzw. Abgabe Welpen .

Ich habe übrigens unseren auch da gefunden !

Gechipt werden die Hunde ungefähr mit 10 Wochen , das ist sozusagen den ihr Personalausweis :D und kostet um die 10 € (kann aber von Arzt zu Arzt verschieden sein) , dazu bekommst du einen Ausweis den du brauchst um ins Ausland zu fahren .


@keke,
das freut mich für dich das du einen Hund bekommst . :) Ich drücke dir die Daumen das du bald den richtigen Hund findest . :) Dann poste ihn mal :) Viel Spass beim suchen :)


Zitat (Jeanette @ 25.08.2006 13:51:51)
Hallo ,
schau doch mal hier welpenhaus . Da sind viele seriöse Züchter gelistet . Du findest auch Wurfmeldungen bzw. Abgabe Welpen .

durch deinen linktipp habe ich jetzt total viel zeit hier verbracht....puh...eigentlich habe ich noch viel zu tun....aber auf den hundeseiten rum zu surven hat super viel spaß gemacht. :-))

Hallo Keke,

lass auf alle Fälle die Finger davon, wenn Welpen mit 6 Wochen schon der Mutter weggenommen werden. Das ist unverantwortlich und kann kein seriöser Züchter sein.

Wir haben unseren Papillon (ist allerdings ein richtiger Wohnungshund, da klein und handlich) von einer erfahrenen Züchterin. Sie hat uns die Elterntiere gezeigt, die Stammbäume derer (dass kein Inzucht dabei ist) und auch alle Fragen beantwortet, die wir so hatten. Sie hat uns auch erstmal die Hunde gezeigt, die in Frage kamen und auch ihre Probleme ehrlich aufgezählt. Einer musste noch 2x operiert werden (das hätte sie aber noch machen lassen), der andere hatte Angst vor Kindern (kam nicht in Frage, da wir Enkelkinder haben) und der 3. war total schüchtern und ängstlich. Den haben wir genommen, und schon am Abend war von einem verängstigten und schüchternem Hund nichts mehr zu merken. Ihm war da einfach zu viel Trubel.

Aber auch die Züchterin hatte viele Fragen an uns. So wollte sie wissen, ob der Hund den ganzen Tag allein bleiben muss (muss er nicht - Herrchen ist Invalidenrentner), ob genug Auslauf gewährleistet ist...! Klar, man könnte sie ja anlügen, aber schließlich will man ja für sein Tier das Beste.
Wir haben dann Futter und Leckerlis für die nächsten Tage mitbekommen, sein Kuscheltier und jede Menge Ratschläge. Wir stehen heute noch in Verbindung, und immer mal wieder werden Fotos hingemailt und bei Fragen und Problemen können wir jederzeit anrufen.

Wenn Ihr Euch ein Tier beim Züchter kauft, seht Euch genau an, wie sie aufwachsen, wie sie gehalten werden.

Wir hätten hier auch einen Pappi für 500 € bekommen können. Zucht fand in einer winzigen Garage statt. Nein danke, lieber 300 € mehr und 650 km gefahren. Aber solche "Züchter" unterstütze ich nicht. Jetzt hat sich da der Tierschutz eingeschalten!

Die Züchterin hat uns damals einen guten Tipp gegeben. Wir haben unseren Toby in seiner Transportbox nachts neben unserem Bett schlafen lassen. Da er die nie voll gemacht hätte, hat er sich schon in der ersten Nacht gemeldet, wenn er rausmusste. Da hieß es aber dann ab in die Klamotten, Hund unter den Arm und raus. Aber nach kurzer Zeit hatte sich das dann schon so eingespielt, dass er nachts seine festen Zeiten hatte.

Tagsüber hatten wir für den Notfall (wie bei der Züchterin auch) Zeitungspapier im Flur liegen. Da ist er dann drauf gegangen, wenn es nicht schnell genug rausging.
Aber bei einem geregelten Tagesablauf und festen "Gassizeiten" spielt sich das ganz schnell ein. Heute ist es so, dass wir nach unserem Hund die Uhr stellen können. wenn er raus muss!

Mit Chip versehen müssten die Welpen jetzt sein, unserer ist noch tätowiert im Ohr. Damls gab es das noch nicht!

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß mit Eurem "Nachwuchs".


Zitat (mamamaria @ 25.08.2006 14:18:49)
Zitat (Jeanette @ 25.08.2006 13:51:51)
Hallo ,
schau doch mal hier welpenhaus . Da sind viele seriöse Züchter gelistet . Du findest auch Wurfmeldungen bzw. Abgabe Welpen .

durch deinen linktipp habe ich jetzt total viel zeit hier verbracht....puh...eigentlich habe ich noch viel zu tun....aber auf den hundeseiten rum zu surven hat super viel spaß gemacht. :-))

:lol: das stimmt , ich habe da auch Stunden --- Tage zugebracht bis ich unseren schwarzen Teufel gefunden habe !


Den können wir endlich nächstes WE holen und fahren da auch gerne 300 km , Hauptsache ist -- ich habe da ein gutes Gefühl bei (wie Renate es ja auch schrieb ) !

Hallo,

erst mal lieben Dank für die Antworten.

Dass ich keinen Welpen mit 6 Wochen nehmen werde, ist klar!
Ich hab sogar schon überlegt, ob ich die Anzeige melden soll, da
1. 6 Wochen eindeutig zu früh sind und der Entwicklung des Welpen schaden können,
2. unerfahrene "Hunde-suchende" durch das Angebot "die sind dann auch billiger" angelockt werden und
3. wer seinen Hund decken lässt, mus damit rechnen, dass er nicht nur Zwillinge bekommt, ergo auch alle neune bis zum Ende / zur Abgabe durchbringen, und das ohne wenn und aber! Wer das nicht kann und will, dem gehört kein Hund und schon gar kein Nachwuchs.

So. So seh ich das.

Aus reinen Prestige-Gründen lege ich natürlich gar keinen Wert auf Hund mit papieren. Höchstens eben aus gesundheitlichen Gründen. Deswegen bin ich mir ja auch unsicher, ob mit oder ohne Papiere....

Wie sieht's denn bei euch anderen aus, haben eure Papiere oder nicht?


Meiner hat keine Papiere . Ist ein Labradormischlings . :ph34r:

Aber !!!!! Er ist nicht irgendein Mischling :) Er ist der weltbeste Mischling . Lieb, schmusig , klug :D Es gibt keinen besseren :D auch nicht mit Papiere :P


Hallo Keke,

man sollte bei so einer Anzeige wahrhaftig darüber nachdenken.

Ich habe dort den Verdacht, Zucht auf Teufel komm raus und egal wie. Die Hauptsache, die Welpen sind weg und die Hündin kann ganz schnell wieder zugelassen werden. Die Welpen bringen ja schließlich viel Geld. Wie gesagt, ein gewissenhafter Züchter macht das nicht.

Unser Hund hat Papiere. Wir hatten uns in diese Rasse verliebt, da gab es für uns keine Alternative.

Aber ob mit oder ohne, die Entscheidung musst Du eigentlich allein treffen. Ist auch eine finanzielle Frage, denn die Hunde mit Papieren sind doch teurer. Die Papiere dürfen ja nur vom Züchterverband ausgestellt werden. So bist Du sicher, die Tiere sind gesund, und es erfolgt keine Massenzucht. Aber ganz sicher ist man glaube nie.

Ich bin sicher, Du triffst die richtige Entscheidung! Und teilst uns die mit, natürlich mit Bild des kleinen Kerls.


Zitat (Renate54 @ 26.08.2006 22:57:46)



So bist Du sicher, die Tiere sind gesund, und es erfolgt keine Massenzucht.

Bei meinem weltbesten Hund war es keine Massenzucht :D das nennt man wohl eher Unfall rofl

Ich lehne professionelle Züchter allerdings auch ab . Die wollen alle nur Geld verdienen . Machen das nicht aus Nächstenliebe :pfeifen:

Aber trotzdem ist unser weltbester Mischling in der Hundeschule und dadurch auch im VDH rofl rofl

Bearbeitet von Nellle am 26.08.2006 23:08:54

Hallo Keke,

ich hätte auch gerne einen Hund hatte bis jetzt die Möglichkeit mit dem Hund einer Freundin (die hat mehrere) Hundesport in einem Verein zu machen.
Dadurch habe ich natürlich auch Gespräche über Welpen und Züchter etc. mitbekommen.
Also wie schon von den anderen erwähnt liegt du mit einem Züchter der einem Verband (von denen es mehrere gibt) angeschlossen ist richtiger, als vom Bauer nebenan.
In dem Verein bei dem ich gemeldet bin haben wir eine Aussi Züchterin die die zukünftigen Frauchen gerne einlädt um mit den Welpen vertraut zu machen, um Fragen zu stellen und zu beantworten. Sie gibt Tipps welchen der Welpen am besten zu seinen Vorstellungen passt.
Es kann dann aber trotzdem passieren, dass sich der Charakter des Welpen noch ändert, je nachdem wie die Umstände bei Dir zu Hause sind.

Was vor allem ganz wichtig ist entscheide mit deinem Herzen. :wub:

Vielleicht gehst Du in einem nahegelegen Hundeverein und schaust dir dort auch Rassen an die Dich bis jetzt nicht interessiert haben. Denn Goldies so heisst es bei uns im Verein haben oft mit epileptischen Anfällen zu Kämpfen und sind eher träge, Muß aber natürlich nicht sein.

Jede Rassehat vor und Nachteile.

Rasse Hunde gibt es manchmal sogar im Tierheim vor allem nach den großen Feiertagen wie Weihnachten und Ostern vielleicht findest Du dort was.

Was ganz wichtig für einen Welpen ist, ist die Erziehung am besten auch schon mal eine Hundeschule bzw. Welpengruppe ausfindigmachen.

ich wünsche Dir alles Gute


Zitat (Tigerzähnchen @ 25.08.2006 13:43:53)
Die Preise...

Ein Hund mit Papieren, gezogen in einem dem VDH angeschlossenen Rassehundeverein ist teurer als der Mix von nebenan oder die Welpen ohne Papiere vom Bauern um die Ecke.
Warum versteht sich fast von selbst: Die Elterntiere haben Ausstellungen besucht, wurden untersucht (je nach Rasse unterschiedliche Untersuchungen), die Welpen wurden tierärztlich betreut, geimpft, gechipt und die Zuchtstätte wurde vom Verein vorher besichtigt. Das Erstellen der Papiere (Ahnentafel) erfolgt über den Verein und kostet ebenfalls Geld.
Züchtet man ohne Papiere, fallen die meisten dieser Kosten weg. Oft sind die Eltern der Welpen nicht auf Erbkrankheiten untersucht. Die Verpaarung wird aus dem Grund "Der Papa der Welpen ist so ein netter Kerl und die Hündin sollte eh irgendwann mal Welpen haben" gemacht. Das da nicht immer das Beste bei rauskommt, ist klar. Sicher gibt es auch gute Hunde aus Zufallsverpaarungen und nicht alle Hunde mit Papieren sind das Gelbe vom Ei.

Gechipt sind die Welpen mit Papieren bei Abgabe an den Käufer.

Wer auf einen Rassehund Wert legt, sollte VDH-Papiere für selbstverständlich nehmen...
schon allein, um wildwuchernden "Welpenfabriken" das Handwerk schwerer zu machen!

Lieber geb ich doch gutes Geld für ein gesundes, gut aufgezogenes Tier aus!!! Und schaue mir die Hündin auch dazu an! (Voraussetzung!)
Ehe ich für einen Hund Geld gebe.

Was ich da vom Bauern nebenan kriege, weiß ich auch nicht so genau... oder? ;)
Und ob der sich letztlich auf andere Hunde / Menschen versteht.

Wenn ein Welpe zur Debatte steht, würde ich mich vorher über Rassevor- und -nachteile informieren. Und ein Buch darüber lesen. Und mal im I-net forschen.
Es sei denn, Ihr habt sehr viel Hundeerfahrung und könnt alles perfekt erziehen (das traue auch ich mir nicht zu).

...meint mit lieben Grüßen "Hundemaus"
Biene :blumen:

Hallo,

tja, ich denke auch, letztenendes wird mir höchstwahrscheinlich ein Welpe "in den Schoß fallen", d.h., Besuch im Tierheim o.ä. und dann Herz und Bauch entscheiden lassen. Naja gut, Kopf einschalten ist schon nicht verkehrt, aber den hab ich ja schon ausreichend benutzt, um die Entscheidung FÜR einen Hund überhaupt fällen zu können... :D

Generell bin ich jetzt schon fleißig am Literatur studieren und muss sagen, dass ich recht viel Unterstützung von meinem Partner und meinen Mitbewohnern bekomme. (Die Hundebücher, Erziehungsratgber etc. werden rege untereinander ausgetauscht... :pfeifen: ). Bald gibts dann noch mal 'nen "Runden Tisch", an dem Einzelheiten besprochen werden und spätestens, wenn der/die Kleine da ist, werden wir wohl einen regelmäßigen "Erziehungsstammtisch" einberufen...hihi :D

Jetzt muss ich erst mal abklären, wann ich Urlaub nehmen kann und sobald der feststeht, wird konkret nach einem Hund gesucht. Damit ich weiß, wann er einziehen kann, damit ich dann erst mal "ganz da" bin.

Ach, bin schon ganz "uffgerecht".... :wub:

Bis bald,
keke :blumen:


Wichtig ist, daß in Deiner Tagesplanung genug Zeit für den Vierbeiner eingerechnet ist!
(Je jünger, um so mehr Zeit, da Welpen sehr oft raus müssen, um zu lernen, sauber zu werden).

Ist es Dein erster Hund: Tierheim gucken und ein erwachsenes Tier aussuchen, möglichst reinrassig und nicht älter als 5 Jahre- damit Du Art und Macken (Verhalten, Ausprägung) lernen kannst. Daran orientiert sich die Erziehung, die Du Deinem Tier angedeihen läßt.
Auch ich hab mit "alten" Hunden angefangen, die in ihrem Wesen schon gefestigt waren. Ich hab viel lernen können! :wub:

Hundebücher sind prima und nötig- aber die praktische Erfahrung noch ganz was anderes.

Ich wünsche Dir viel Glück und einen prima Hund!!!! :blumen:
(sowas vielleicht?)


Hallo Keke,

erstmal herzlichen Glückwunsch zum Familienzuwachs. Ich bin auch grad Welpenbesitzerin.

Ich habe einen 18 Wochen alten Golden Retriever mit VDH-Papieren. Das war mir sehr wichtig; in erster Linie wg der Gesundheit. Die Vereine, die dem VDH angeschlossen sind, haben die strengsten Zuchtordnungen. Man kann zwar nie HD/ED-Freiheit garantieren oder andere Krankheiten ausschließen, aber bei VDH-Hunden ist das Risiko zumindest um einiges gemindert.

Daher würde ich Dir empfehlen, beim VDH nachzufragen, solltest Du Dich für einen Rassehund entscheiden.

Der Kaufpreis liegt bei den VDH-Hunde sicher um einiges höher als bei den sogenannten Familenzuchten. Ich kenne aber sehr viele bewegende Schicksale von Nicht-VDH-Hunden, bei denen die Tiere in jungem Alter bereits Höllenqualen litten und die Besitzer sich dumm und dämlich an Tierarztkosten zahlten. Das was Du bei einem Hund ohne richtige Papiere einsparst, musst Du eventuell in seine Krankengeschichte investieren..das muss aber auch nicht so kommen...wie gesagt, mir war das Risiko zu hoch.

Ein weiterer Punkt ist auch die Hundeausbildung; oftmals bleibt der Zutritt auf Hundeplätzen (speziell bei Retrievern) den VDH-Hunden vorbehalten, da die Hundesportvereine dem VDH angeschlossen sind, aber auch hier gibt es Ausnahmen. Einen großen Hund musst Du halt auf jd. Fall gut erziehen und auch artgerecht beschäftigen, z.B. Agility oder Dummy-Training.

Wenn Du je FRagen hast, zumindest zu Retrievern, meld Dich einfach!

Liebe Grüße

Izabella


hi


@keke: meinen Glückwunsch zum neuen Vierbeiner!!! :blumen:

@Izabella: Auch Dir Glückwunsch zum Goldie!!! :wub:
Das hast Du richtig gemacht, dem Welpen vom VDH-Züchter zu holen; so haben alle mehr davon: der Hund und Ihr und die Leute, die noch auf verantwortungsvolles Züchten (und nicht nur Vermehrung und schnelles Geld) Wert legen. :daumenhoch:


Zitat (NIKE Raphael @ 02.09.2006 20:47:36)
hi

:D Herzlich willkommen....

das nenn ich mal kurz und knapp :pfeifen: :lol:

Hm, na NIKE, dann sag ich doch auch mal "Hallo"... trotz deines smileys in der leiste, den hab' ich nämlich nicht ganz verstanden....

@Bi(e)ne

:heul: , schluchz, aber ich habe doch noch gar keinen Hund... dauert doch noch ein bisschen, muss ja schließlich alles sehr wohlüberlegt sein. Ein Tier kann man sich ja nicht so hopplahopp anschaffen und am Anfang brauchts erst mal Zeit dafür (grmpf, weiß doch noch nicht, wann ich endlich mal Urlaub nehmen kann, grmpf ;) )......


Zitat (keke @ 03.09.2006 15:33:25)
Hm, na NIKE, dann sag ich doch auch mal "Hallo"... trotz deines smileys in der leiste, den hab' ich nämlich nicht ganz verstanden....

@Bi(e)ne

:heul: , schluchz, aber ich habe doch noch gar keinen Hund... dauert doch noch ein bisschen, muss ja schließlich alles sehr wohlüberlegt sein. Ein Tier kann man sich ja nicht so hopplahopp anschaffen und am Anfang brauchts erst mal Zeit dafür (grmpf, weiß doch noch nicht, wann ich endlich mal Urlaub nehmen kann, grmpf ;) )......

Genau so ist es. Ein Tier braucht viel, viel Zeit und Zuwendung. Besonders Welpen, auch wenn sie noch viel schlafen.

Aber meine Frage ist eigentlich, was passiert mit dem Welpen wenn Dein Urlaub vorbei ist. Muss das Tier dann den ganzen Tag allein bleiben? Das fände ich nicht so gut.

Och, keke :trösten: :trösten: , das wird schon. Da hab ich was falsch geschnallt. :unsure:

Na ja, aber auf jeden Fall ist es definitiv richtig, sich mit der Hundeentscheidung Zeit zu lassen und sich auch genau das Richtige auszusuchen. :daumenhoch: :yes:


Hi,

nein, der Hund wird nicht viel (wenn überhaupt) alleine bleiben.
Ich habe nur eine halbe Stelle mit 20 Stunden die Woche. Meine Arbeitszeiten sind entweder von 6-9 Uhr oder von 15.30Uhr bis 21.30. Und am WE manchmal ganztags. Dafür arbeitet mein LG täglich von 8 bis 17.30 Uhr und hat am WE immer frei. Hinzukommen übrigens noch unsere drei Mitbewohner (die alle drei noch studieren) und auch ziemlich oft zuhause sind. Weiterer Pluspunkt ist eine Arbeitskollegin, die selbst einen Hund hat, mit der ich bereits gegenseitiges Hundesitten vereinbart habe, falls es mal eng werden sollte. Also, ich denke, alles in allem sind das schon gute Voraussetzungen.

Hat eigentlich jemand von euch Erfahrung mit der Ausbildung von Hunden, die in der tiergestützten Therapie eingesetzt werden?
Das wäre nämlich, wenn möglich, der nächste Schritt. Bei uns in der Nähe gibt es einen Verein, der Therapiehunde ausbildet und mit ihnen in Alters-,Pflege- und Behindertenheimen arbeitet. An diesen Verein wollte ich mich wenden und nachfragen, wie das dort so läuft, mit der Ausbildung der Hunde, Voraussetzungen, Eignung etc. Falls das für mich und meinen zukünftigen Hund möglich ist und wir anfangen, in diesem Verein zu arbeiten, besteht die Möglichkeit, den Hund auch mit zur Arbeit zu nehmen. Ich arbeite nämlich in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderungen und dort ist man an tiergestützter Therapie sehr interessiert.

So, das waren erst mal meine Pläne... :pfeifen:

Tschööhöö! :blumen:


Richtig !!! Nellle
Auch ich hab mir aus dem letzten Urlaub einen Labrador-Hündin (weiß) ohne Papiere von einem Tierhof mitgenommen. So etwas Dankbares hab' ich noch nicht erlebt. Vor 1 Jahr kaufte ich von einem Züchter einen angeblichen Labrador-Rüden-zwar auch ohne Papiere - aber inzwischen wurde festgestellt, daß er ein Mischling ist -Labrador-Rottweiler- :unsure: und ich hab mich schon gewundert, warum er nicht so gern badet, wie es den Labradoren nachgesagt wird und vor allem ist er recht faul, was das Spielen betrifft. Dieser Hund ist dennoch sehr,sehr lieb und freute sich sogar ganz offensichtlich über seine neue Gefährtin. Beide verstehen sich auch suuuuper !!!- Also, Papiere sind sehr unwichtig, wenn man nicht unbedingt selbst züchten will !


@keke:
Mit Therapiehundausbildung weiß ich leider auch nicht Bescheid, auch in der tiergestützten Therapie hab ich keinen Schimmer, aber vielleicht ist es gut, wenn Du Dich vor der Hundeanschaffung schon mal mit dem Verein in Deiner Nähe auseinandersetzt und reinschnupperst.
Die beraten Dich sicher am besten, auch der Rasse wegen. Der Hund muß sehr ausgeglichen und absolut charakterfest sein. :blumen:


Hi Bi(e)ne,

genau, ich wollte da auch diese Woche schon mal anrufen. In unserem Wohnheim lebt eine junge Frau, die die Ausbildung eines Therapiehundes begleitet. Sie werde ich demnächst mal begleiten und mich dann vor Ort ein bisschen erkundigen.

Theoretisch kenne ich mich schon ein wenig aus, hab auch schon einige Bücher zum Thema "verschlungen". Die Praxis hingegen kenne ich nur von Pferde, da ich schon seit längerem in der Hippotherapie und im Heilpädagogischen Reiten/Voltigieren arbeite und auch meine Diplomarbeit zu dem Thema geschrieben habe.
Ich denke, es ist fast egal, welches Tier man einsetzt, die Voraussetzungen hinsichtlich des "Interieurs" müssen überall die gleichen sein: psychisch gesund und stabil, ausgeglichen (wobei man auch als Halter maßgeblich für die Ausgeglichenheit verantwortlich ist, sowohl psychisch als auch physisch), nervenstark, verlässlich, eindeutig im Verhalten etc.pp....
Das "Exterieur" ist ja fast schnuppe, bzw. richtet sich eher nach den Bedürfnissen des Menschen (z.B. wuscheliges Fell zur Förderung der taktilen Wahrnehmung, Vermittlung von Wärme oder großer Hund zur Vermittlung/Förderung des Selbstbewusstseins usw....)

Naja, mal schauen, was die mir dort so erzählen...

Gute Nacht! :blumen:


Das sind super Vorraussetzungen für den kleinen Kerl!

Bearbeitet von Renate54 am 04.09.2006 19:30:20


@ Renate:
Ja, ne, das denke ich auch. Was die Betreuung angeht, denke ich, ist gut vorgesorgt. Und wenn der Kleene erst mal ein bisschen älter ist und sich richtig eingelebt hat, kann er wohl auch mal 2,3,4 Stunden alleine bleiben. Schließlich hat er ja dann auch noch Gesellschaft von Mr. Kater....


Ach so, hab da noch mal 'ne Frage an euch:

Was würdet ihr sagen, sind die jeweiligen Vor- bzw. Nachteile von Rüden und Hündinnen und wozu würdet ihr tendieren?
Bin schon die ganze Zeit am grübeln, es hat sich allerdings noch kein Geschlecht "favorisiert" :D .... der grüne Zweig lässt noch auf sich warten.... :pfeifen:


Zitat (keke @ 05.09.2006 01:27:06)
Ach so, hab da noch mal 'ne Frage an euch:

Was würdet ihr sagen, sind die jeweiligen Vor- bzw. Nachteile von Rüden und Hündinnen und wozu würdet ihr tendieren?
Bin schon die ganze Zeit am grübeln, es hat sich allerdings noch kein Geschlecht "favorisiert" :D .... der grüne Zweig lässt noch auf sich warten.... :pfeifen:

*schubs* ..... :wub:

Der Vorteil von Hündinnen ist, daß sie sich i.d.R. leichter erziehen lassen und lenkbarer sind, als Rüden, bei denen man oft das Dominanz- und Schutzinstinktproblem haben kann.
Außerdem tickt ein Rüde schneller ab, wenn in seiner Nähe eine Hündin läufig ist.
Auch kastriert bleibt dem Rüden oft seine "Grundeinstellung" erhalten.

Nachteil Hündin: Läufigkeit, sensibler als Rüden.

:blumen: :blumen: :blumen:
Da ich gerade einen Rüden von 3,5 Jahren (mein erster eigener :wub: ) am Erziehen und Ausbilden bin, und vorher immer Hündinnen (seit meinem 12. Lebensjahr) gehabt habe, fallen mir die Unterschiede deutlich auf.
Ein bissel kommts auch auf die Rasse an: Langhaarschäferhunde sind meist sensibler und leichter zu erziehen, als der stockhaarige "Urtyp", zum Beispiel. Und Labrador oder Retriever im Allgemeinen, sowie Terrierrassen dickköpfiger und eigenwilliger als Schäferhunde.

Boxer und Retriever sind meist extrem "spielzeugsüchtig".
Es geht also nach der Rasse... und dem Zuchtschlag, der Abzucht (Ahnentafel) und dem Züchter selbst.
Für den Umgang mit behinderten und alten Menschen, Einsatz als Therapiehund, würde ich eher eine Hündin empfehlen, mit entsprechender Ausbildung. Flat-Coated-Retriever, Golden Retriever, Border-Collie, Cocker-Spaniel, Pudel, Mischlinge dieser Rassen.
Wichtig ist, daß der Hund zu seinem Einsatz und der Arbeit mit diesen Menschen sehr viel Auslauf und Bewegung bekommt, sich austoben darf. :blumen:


Also mir ist bei unserem Hund ein Flat Coated Retriver Mischling (Rüde) aufgefallen, dass die Rüden mehr riechen als Hündinen.
Vorher hatten wir eine Rottweier Hündin, die hat nie so stark gerochen.


Also unser Barney hat (für einen ausgewachsenen Rüden wirklich bemerkenswert) mit meinem heimlichen Vorurteil, daß Rüden mehr stinken als Hündinnen, vor allem, wenn naß, gründlichst aufgeräumt :o ! Hab wirklich gestaunt.

Er ist ein gelber Labrador-Retriever, 3,5 Jahre alt, und wohl das "geruchloseste" Hundetier, was ich je gekannt habe. Ob er im Fluß ausgiebig geschwommen ist oder im Regen marschiert: kaum nennenswerter Fellgeruch (obwohl ich ein rechtes "Nasentier" bin).
Trockenrubbeln (mag er sehr gern) und ab mit in die Stube!
Auch nach Knuddeln, Toben und Streicheln riechen die Hände nicht. :blumen: :wub:

Es kann mit daran liegen, daß er kastriert ist. Fellgeruch wird auch durch Hormone mitgesteuert.
Deshalb riechen Rüden i.d.R. stärker, als Hündinnen.
Fütterung und Pflege tun ein Übriges.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 25.09.2006 00:44:29



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