Entführtes Mädchen: Eltern


Nachdem ich heute in den Nachrichten den Vater, von der entführten Natascha gesehen habe ,der ein Appell an seine Tochter richtete , das sie nach Hause kommen soll , wundere ich mich auch .

Warum möchte das Mädchen nicht nach Hause zu seinen Eltern . ???? Sicher ist sie seelisch zerstört durch das was sie erlebt hat . Aber die Eltern können ihr doch mit Sicherheit auch helfen mit kompetenter Hilfe von den Ärzten.

Aber jetzt kommt sie ins betreute Wohnen . Ob es da wirklich besser ist für das arme Mädchen ?
Irgendwie verstehe ich nicht das sie ihre Eltern nicht sehen möchte und die Eltern tun mir sehr leid.


Wer weiß was vor der Zeit ihrer Entführung war...Es klang ja schonmal an, daß das Verhältnis zu ihren Eltern nicht das Beste war....

Aber egal wie und warum...ich finde die ganze Sache immer noch sehr mysteriös....was nicht ausschließt, daß ich auch der Meinung bin, daß die Entführung einen großen Schaden bei dem Mädchen angerichtet hat


Vielleicht fühlt sie sich von den Eltern alleingelassen. Sie hat ja sicher die ganzen Jahre gehofft, dass ihre Eltern sie suchen und auch finden. Oder hat der Entführer ihr eingeredet, die Eltern wollen sie nicht mehr haben, deshalb muss sie bei ihm bleiben. Da könnte man es nachvollziehen.

Ich bin sicher, sie und ihre Eltern nähern sich wieder an. Es braucht halt seine Zeit und ich möchte eigentlich garnicht wissen, was das Mädel durchgemacht hat.


Vielleicht ist es auch das beste für das Mädchen wenn es erst einmal im betreutes wohnen geht! Nach 8 Jahren (noch dazu in der Zeit wo man sich vom Kind zum Teenie und schon fast erwachsenen Menschen entwickelt) hat sie irgendwo auch einiges versäumt was sie ohne pyschologische Hilfe gar nicht nachholen kann. Ausserdem ist das betreute Wohnen ja kein Gefängnis wo das arme Mädchen gleich wieder eingesperrt ist. Sie kann da sicher jeder Zeit zu ihren Eltern gehen und diese auch zu ihr.

Ich finde das man jetzt in erster Linie an Natascha denken muss und nicht an ihre Eltern. Für die Eltern waren es harte 8 Jahre. Aber für Natascha war es sicher noch viel, viel schlimmer. Und ihr wohl denke ich mal sollte jetzt vor allem anderen stehen!


Vielleicht ist das betreute Wohnen wirklich besser . Obwohl mir die Eltern sehr leid tun weil sie ihr Kind immer noch nicht in die Arme nehmen dürfen . Ich glaube ich könnte
das nicht . Nach 8 Jahren nicht mein Kind sehen


Wie gesagt: Ich denke schon das sie ihr Kind sehen können. Und ich hoffe wirklich für die Familie das sie wieder so zusammen wächst wie es sich für eine Familie irgendwo gehört. Sicher wird da auch mit der ganzen Familie eine Therapie gemacht! Das alle das geschehene verarbeiten können!


Ich denke mir auch meinen Teil dazu, nämlich dass der ganz grosse Hammer in dieser Sache noch folgen wird.
Vielleicht zieht Natascha sogar nen Trauschein aus der Tasche oder ist/war schwanger.
Das Ende dieser Gefangenschaft stinkt meilenweit gen Himmel.


Warum soll das zum Himmel stinken?????????????????????????

Und warum sollte Natascha nicht wirklich so viel Glück haben?????????????????????

Viel, viel schlimmer an der ganzen Sache finde ich ja das dieser Fall vielen anderen Eltern wo die Kinder vermisst werden Hoffnungen macht die vielleicht nie in Erfüllung gehen können! Aber ich hoffe es für die Eltern!


Wenn alles so ist wies in der Presse dargestellt wird, hat Natascha 8 Jahre keinen Kontakt zu anderen Menschen gehabt. Gibt genug Entführer, dies schaffen ihren Opfern einzureden, dass keiner sie haben wollte und sie die einzigen sind, die sich um sie kümmern.
Natascha konnte wohl 8 Jahre nix von Belang entscheiden. Und jetzt auf einmal wieder alles machen zu können was man will, ist nicht das Geilste der Welt, sondern mehr furchteinflößend und verwirrend.
Das Mädel sollte von allen in Ruhe gelassen werden. Ist n Glück, dass keiner weiß, wie sie jetzt aussieht, oder ist da was rausgekommen? Dass sie n schweres Trauma hat, zweifelt keiner an, der Hirn für 5 Pfennig hat.


Warum 2 Thread zu einem Thema? Ist das so wichtig/interessant?

Is doch nix großartig besonderes


Miele, der erste Thread wurde wegen kopieren von Nachrichtentexten, was gegen das Urheberrecht verstößt, sicherheitshalber entfernt....

Bernhard hat dazu zur Info nen Thread eröffnet... :blumen:


Also ganz ehrlich, so nen bißchen Teile ich das Gefühl von FranzBranntwein...Jetzt nicht so krass...aber irgendnen Hammer kommt noch...Irgendwas wird noch auftauchen, was nochmehr aufsehen erregt...

Habs ja schon öfter geschrieben, mir kommt das irgendwie alles nen bißchen seltsam vor...


Ist nur nen Gefühl, kanns nicht beweisen und nicht sagen warum...aber da steckt noch was hinter dieser Story...:hmm:


Ich muß jetzt mal was loswerden, nehmts mir bitte nicht übel ;)

Ihr spekuliert hier rum, warum sich Natascha Kampusch so oder so verhält; warum sie ihre Eltern derzeit nicht sehen mag; ob und was an der ganzen Geschichte Wahres und Obskures dran ist; welche Folgen das alles haben könnte; wie ihr "Verhältnis" zu ihrem Entführer war oder nicht war, etc.

Leute, ganz im Ernst, niemand kann derzeit beurteilen, wie es in Natascha Kampusch aussieht, wie es ihr psysisch und physisch geht. Und ich denke, niemand von uns hier kann es sich auch nur annähernd vorstellen, 8 Jahre in einer solchen Extremsituation gelebt zu haben. Bekannt sind bisher nur die äußeren Eckdaten dieser achtjährigen Existenz, und die sind schlimm genug.


@Bücherwurm, gebe ich dir vollkommen recht...deswegen kann man ja auch nur spekulieren oder sich ne Vorstellung machen bzw den Versuch einer Vorstellung zu unternehmen....Die Wahrheit werden wir wahrscheinlich nie wirklich erfahren...

Aber so eine Geschichte erregt nunmal Aufsehen und klar macht man sich seine Gedanken, was wie warum...

Und ich kann es mir wirklich bei leibe nicht vorstellen, wie es ist, soetwas durchzumachen...

Aber ich kann meine Gefühle äußern, die dieser Fall in mir auslöst....und die sind...irgendwie mysteriös......


8 Jahre geben ne Menge her. Und wenn sich das Mädel am besten damit fühlt, das für sich zu behalten oder bloß n paar Leuten zu erzählen, denen sie vertraut, isses ok. Die hat nicht die Pflicht, alles zu erzählen, bloß weil alle vor Neugierde platzen.


Moin,

ich finde diese Sache nimmt immer obskurere Formen an... Ich will keine Gerüchte schüren, aber in einem anderen Forum habe ich gelesen, dass die Mutter scheinbar zum Zeitpunkt des Wiederauftauchens in Urlaub war und diesen nicht mal abgebrochen hat, als die Tochter wieder aufgetaucht ist. Wie gesagt, ich weiss nicht, ob das stimmt.

Sonderbar ist es allemal, obwohl wir natürlich alle wohl nicht nachvollziehen können, was in dem armen Mädchen vorgeht. Dass sie eine psychische Störung hat, liegt ja wohl auf der Hand. Wäre auch ein Wunder, wenn es nicht so wäre im Anbetracht der Umstände...

Was ich auch sonderbar finde, ist, dass sie jetzt offenbar das Haus von dem Täter haben will... Ich will doch kein Haus haben, in dem ich 8 Jahre mißhandelt wurde... :blink: . Aber wie gesagt, wahrscheinlich kann es keiner von uns nachempfinden.

Gruss
Kröte


Klickt mal www.t-online.de an. Was neues zu diesem Thema


bücherwurm, du hast es auf einen punkt gebracht. Außerdem ist sie eine erwachsene fRAU GEWORDEN UND BRAUCHT DIE BEWÄLTIGUNGSZEIT IHRES NEUEN LEBENS: HELGA


Ein sehr interessanter Artikel zu dem Thema, wie sich Natascha Kampusch dazu äußert, wenn ein sehr, sehr reduziertes Leben zu einem sehr, sehr öffentlichen Leben wird, findet Ihr in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung - Feuilleton- Seite 35 unter der Überschrift "Ich bin stark". Absolut lesenswert!


Als man sie befragt hat ob es sexuelle Handlungen gab hat sie nur gesagt was zwieschen uns passiert ist wollten wir beide.Ich glaube er hat sie so erzogen das sie das Gefühl hatte das die ganzen Umstände unter den sie lebte etwas ganz normales sind.In der langen Zeit hat er sie ja sozusagen mit erzogen ,logischerweise zu seinem Vorteil. :(


Diese junge Frau hat einen langen Weg vor sich um sich im Leben zurecht zu finden. Ich vergleiche es fast mit einem Leben auf einer einsamen Insel. Ihr fehlen alle sozialen Kontakte, die in der Jugend geknüpft werden und ihre einzige Bezugsperson hat sich das Leben genommen. Sie hat unendlich viel zu verarbeiten und ich wünsche ihr, daß sie es schafft ein gutes und psychisch gesundes Leben zu führen.


Sehr geehrte Journalisten, Reporter, sehr geehrte Weltöffentlichkeit!

Ich bin mir durchaus bewusst, welch starken Eindruck die Ereignisse der letzten Tage auf Sie alle gemacht haben müssen. Ich kann mir gut vorstellen, wie schockiert und beängstigend der Gedanke ist, dass so etwas überhaupt möglich ist.

Ich bin mir ferner bewusst, dass Sie mir eine gewisse Neugier entgegenbringen und natürlich nähere Details über meine Umstände wissen wollen, in denen ich lebte. Ich möchte Ihnen im Voraus jedoch versichern, dass ich keinerlei Fragen über intime oder persönliche Details beantworten will und werde.

Ich werde persönliche Grenzüberschreitungen, von wem auch immer voyeuristisch Grenzen überschritten werden, ahnden. Wer das versucht, kann sich auf etwas gefasst machen. Ich wuchs heran zu einer jungen Dame mit Interesse an Bildung und auch an menschlichen Bedürfnissen.

Der Lebensraum:

Mein Raum war hinreichend eingerichtet. Es ist mein Raum gewesen. Und nicht für die Öffentlichkeit zum Herzeigen bestimmt.

Der Lebensalltag:

Dieser fand geregelt statt, meist ein gemeinsames Frühstück - er hat ja meist nicht gearbeitet -, Hausarbeit, lesen, fernsehen, reden, kochen. Das war es, jahrelang. Alles mit Angst vor der Einsamkeit verbunden.

Zur Beziehung:

Er war nicht mein Gebieter. Ich war gleich stark, aber - symbolisch gesprochen - er hat mich auf Händen getragen und mit den Füßen getreten. Er hat sich aber - und das hat er und ich gewusst - mit der Falschen angelegt. Er hat die Entführung alleine gemacht, alles war schon vorbereitet.

Gemeinsam hat er dann mit mir den Raum hergerichtet, der nicht nur 1,60 Meter hoch war. Ich hab übrigens nach der Flucht nicht geweint. Es war kein Grund zur Trauer. In meinen Augen wäre sein Tod nicht nötig gewesen. Es wäre sicherlich eine Strafe nicht der Weltuntergang gewesen. Er war ein Teil meines Lebens. Deswegen trauere ich in einer gewissen Weise um ihn.

Es stimmt natürlich, dass meine Jugend anders als die manch anderer ist, aber im Prinzip hab ich nicht das Gefühl, dass mir etwas entgangen ist. Ich hab mir so manches erspart, nicht mit Rauchen und Trinken zu beginnen und keine schlechten Freunde gehabt zu haben.

Botschaft an die Medien:

Das einzige, wovor die Presse mich verschonen soll, sind die ewigen Verleumdungen meiner selbst, die Fehlinterpretationen, die Besserwisserei und der mangelnde Respekt mir gegenüber.

Gegenwärtig fühle ich mich an meinem Aufenthaltsort wohl, vielleicht ein bisschen bevormundet. Ich hab es aber so beschlossen, nur telefonische Kontakte zu meiner Familie aufnehmen zu wollen. Ich werde selbst bestimmen, wann ich mit Journalisten Kontakt aufnehmen werde.

Zu meiner Flucht:
Als ich das Auto im Garten putzen und aussaugen sollte, hat er sich während des Staubsaugerlärms entfernt. Das war meine Gelegenheit, ich ließ den Staubsauger einfach laufen.

Übrigens nannte ich ihn nie Gebieter, obwohl er das wollte. Ich denke, er wollte das zwar - so genannt -, meinte es aber nicht wirklich ernst.

Ich habe einen Vertrauensanwalt, der Rechtliches mit mir regelt. Die Jugendanwältin (Monika, Anm.) Pinterits ist meine Vertraute, mit Dr. Friedrich (Univ. Prof. Dr. Max H. Friedrich, Leiter der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes und Jugendalters am Wiener AKH, Anm.) und Dr. Berger (Univ. Prof. Ernst Berger von der Kinder- und Jugendpsychiatrie Rosenhügel) kann ich gut reden. Das Team von Herrn (Chefermittler Johann, Anm.) Frühstück war sehr gut mit mir. Ich lasse sie auch herzlich grüßen, aber ein wenig neugierig waren sie schon. Das ist allerdings ihr Beruf.

Intimfragen:

Alle wollen immer intime Fragen stellen, die gehen niemanden etwas an. Vielleicht erzähle ich das einmal einer Therapeutin oder dann jemanden, wenn ich das Bedürfnis habe oder aber auch vielleicht niemals. Die Intimität gehört mir alleine.

Herr H. (der Freund Priklopils, der ihn kurz vor seinem Selbstmord mit dem Auto mitgenommen hat) - das ist meine Botschaft - soll sich nicht schuldig fühlen. Er kann nichts dafür, es war Wolfgangs (Priklopil, Anm.) eigene Entscheidung, sich vor den Zug zu werfen. Mit der Mutter von Wolfgang verbindet mich Mitgefühl. Ich kann mich in die jetzige Situation hineinfühlen und hineinversetzen.

Ich und wir beide denken an ihn. Bedanken möchte ich mich aber auch bei allen Menschen, die an meinem Schicksal so sehr Anteil nehmen. Bitte lasst mich in der nächsten Zeit noch in Ruhe. Dr. Friedrich wird es mit dieser Erklärung erklären. Viele Leute kümmern sich um mich. Lasst mir Zeit, bis ich selbst berichten kann.

Natascha Kampusch"


Der Brief wurde von Nataschas Psychiater Prof. Max H. Friedrich bei einer Pressekonferenz in Wien vorgelesen. Der öffentlich-rechtliche Radiosender Ö1 hat das Schreiben der Nachrichtenagentur APA in Wien zur Verfügung gestellt. (dpa)

[B] Dies ist die Kopie des Brieftextes an die Öffentlichkeit. Man sollte sich nach dem Lesen dieses Briefes seine eigenen Gedanken machen!![B]

Bearbeitet von klausbege am 30.08.2006 13:37:24


Hi,

ich finde die ganze Ausdrucksweise unstimmig. Hm, wie soll ich sagen.... Also der Begriff "intim". Ich weiss nicht, wieso, aber der passt nicht.

Ok, andererseits hat Bücherwurm mit ihrer Theorie mit Sicherheit recht, dass es Auswirkungen vom sog. "Stockholm-Syndrom" sind. D. h., dass es eine Lebensstrategie von ihr wurde, zu denken, dass alles freiwillig ist.

Trotzdem... Komisch ist es. Na ja, so komisch wie DER GANZE FALL halt.

Gruss
Kröte


Auch auf die Gefahr hin, wieder wild rumzuspekulieren....aber das sind nunmal meine Gedanken...

Da Mädchen war seit ihrem 10.. Lebensjahr in Isolation, keine richtige Schulbildung usw..Es heißt zwar, der Entführer hätte sie z.T. unterrichtet, und sie hätte Bücher, Videos, Radio und den Fernseher ab und zu benutzen dürfen...

Und dann schreibt SIE so einen Brief....einen Brief mit einem derart guten Ausdruck und in so einer gewählten Sprache? :o

Sorry, wir wissen alle, was Kinder mit 10. Jahren für eine Bildung haben...

Sollten wir nicht das komplette Bildungssystem überdenken, wenn man nach 8 Jahren, mit nur einem "Lehrer", ein paar Büchern, Radio und Fernsehen so einen Bildungsstand erreichen kann???

Wie gesagt, meine Gedanken, ich bin bewußt, daß ich die Lage nicht objektiv beurteilen kann, ich mir kein Urteil erlauben darf, weil ich so eine Situation nie erlebt habe und daß ich spekuliere...trotzdem....mir kommt das alles sehr sehr komisch vor...

Ach und eh jetzt wieder Kommentare kommen hinsichtlich psychische Schäden, Gehirnwäsche etc...Klar, dem bin ich mir bewußt....8 Jahre Isolation hinterläßt unauslöschliche Spuren....

Aber irgendwo ist da nen riesiger Fake...und das ist nur mein persönliches Gefühl.. :blumen:


Zitat (Mellly @ 30.08.2006 14:49:13)
...trotzdem....mir kommt das alles sehr sehr komisch vor...

Aber irgendwo ist da nen riesiger Fake...und das ist nur mein persönliches Gefühl.. :blumen:

Teile dieses Gefühl!

Bearbeitet von Krötilla am 30.08.2006 14:55:14

die kann einem schon leid tun - so als Versuchskanninchen der Psychologen?

und die Medienmeute hechelnd vor der Tür?

Wer kann schon beurteilen, ob die 8 Jahre draussen soooooo viel besser für sie gewesen wären?

Hätte sie das gleiche als tibetischer Mönch erlebt, hätte auch keiner die Idee, dass sie daran zugrunde gehen muss.

Ich halte es für keinen Fake.

Bearbeitet von Ingeborg am 30.08.2006 15:00:31


Das Medieninteresse find ich auch fast schon pervers Bzw. die Aasgeier von Reportern....klar, das ist nen außergewöhnlicher Fall, so oder so...egal ob da was mysteriöses dran ist oder nicht....

Klar, wir spekulieren hier auch wild rum...aber damit belästigen wir ja Natascha nicht...und daß so ein Fall Diskussionsstoff bietet, klar, logisch

Und was heißt Versuchskaninchen für Psychologen? Daß sie psychologische Betreuung braucht, ist doch klar...Inwieweit diese arbeiten und ob das gut oder schlecht ist, wie sie es machen, können wir nicht beurteilen....

Tibetische Mönche machen dies mehr oder weniger freiwillig....das ist Teil ihres Glaubens...


also den brief hat sie nicht selbst geschrieben. das hat der psychologe zum schluss der rede auch gesagt (wobei das die öffentlichkeit natürlich nicht mitbekommen hat weil das weniger aufmerksamkeitsheischend für die journalisten gewesen wär...)...er sagte sie hat diese sätze während der zeit die sie jetzt in betreuung ist diktiert...immer mal wieder ein bisschen was. ich denke auf die frage hin "was möchtest du an die öffentlichkeit richten" hat sie diese sachen gesagt und er hat sie sich aufgeschrieben...so...

komisch finde auch ich es...es kam mir schon komisch vor BEVOR ich wusste dass der brief sozusagen diktiert ist....

insgesamt ist die story komisch: JA -falls sie es ist ist sie traumatisiert. JA - sie braucht betreuung ABER warum durften sogar die eltern sie erst tage später sehen? warum möchte nicht mal sie selbst das? das sie betreut werden muss - JA...alles ok...aber es gibt so viele fragen die offen bleiben und die irgendwie komisch sind....ich glaube auch: der hammer kommt erst noch...irgendwas ist da faul dran....


Zitat (Annamirl @ 30.08.2006 15:10:17)
ich glaube auch: der hammer kommt erst noch...irgendwas ist da faul dran....

Ja, da gehe ich auch ganz stark von aus. Die Story bleibt weiter spannend.

Nicht böse gemeint, aber der Vergleich mit tibetischen Mönchen hinkt ja wohl ein wenig. Da könnte man genauso sagen "Wieso ist das schlimm vergewaltigt zu werden? Prostituierte machen es doch auch jeden Tag mehrmals". Das kann man nicht vergleichen.

Die volle Story wird sicherlich frühestens in ein paar Tagen an die Öffentlichkeit kommen, schätze ich.

Gruss
Kröte

Bearbeitet von Krötilla am 30.08.2006 16:18:03

Komisch ist das Ganze wirklich, alleine schon wie sie sagten sie haben bei ihr den Reisepass gefunden. Wieso hat eine 10jährige den Reisepass bei sich? Oder ist das in Österreich Pflicht? :hmm: auch das sie nicht mal zu ihrem Vater will mit dem sie doch guten Kontakt hatte.

Aber alles spekulieren und rätseln hilft nicht, die Wahrheit kennt nur das Mädel und in deren Haut möchte ich nun wirklich nicht stecken. Auf der einen Seite kennt sie fast ihr halbes Leben nur den Entführer, auf der anderen Seite ist sie froh wieder frei zu sein.

So wie sie schreibt und sich ausdrückt hat sie offensichtlich eine gute Bildung genossen und es scheint ihr so an nichts gefehlt zu haben.
Wie gesagt, alles nur Spekulationen die nichts bringen.

Die Zeit wird es zeigen was wirklich ablief und wie sie sich fühlte und jetzt fühlt.


den reisepass hatte sie mit, weil sie am wochenende zuvor mit ihrem vater in ungarn war - deshalb war er noch in der (schul)tasche.

nein, es ist in österreich NICHT pflicht, aber ich halte das obige für eine schlüssige erklärung.

außerdem wurde schon bekanntgegeben, dass der entführer ihr angeblich erzählt hat, dass die eltern nicht bereit gewesen wären, lösegeld zu zahlen. dass dann die gefühle nach freilassung (auch wenn mans dann erfährt - aber acht jahre gefühle lassen sich doch nicht auslöschen?) mehr als ambivalent sind, finde ich verständlich. außerdem fühlt sie sich wohl ihrem entführer wohl immer noch auf eine weise verbunden - ich denke mal, sie sitzt im moment zwischen allen stühlen.

und weiters möchte ich mich denen anschließen, die sagen, dass sich (zum glück) keiner von uns auch nur ansatzweise in diese lage versetzen kann. ob der brief nu selbst geschrieben ist oder nicht - ich finde, sie hat klar artikuliert, was sie will und wenn an der formulierung noch rumgefeilt wurde - und wenn schon.


Jetzt wird spekuliert das der Entführer nach einem Buch vorgegangen sein soll und die Entführung genauso wie dort drin beschrieben ist, durchgeführt haben soll. Die Polizei sucht wohl jetzt nach diesem Buch.
Ich finde die "Geschichte" wird immer skuriller :wacko:


schlimm genug, was mit natscha kampusch passiert ist, höre ich heute in den nachricht von der "ungarischen natascha". :o

Folgender artikel stammt von der homepage des österreichischen rundrunk, orf.at, ich hoffe, ich kann das so posten wg. quellenangabe. (sonst bitte eingreifen, liebe mods!)


Ungarin 13 Jahre lang vom eigenen Vater eingesperrt
zurückEine 27-jährige Ungarin ist 13 Jahre lang von ihrem eigenen Vater, einem Gefängniswärter, in der gemeinsamen Wohnung gefangen gehalten und sexuell missbraucht worden. Nachbarn haben offenbar nichts bemerkt, berichteten ungarische Tageszeitungen heute unter Berufung auf Sozialarbeiter. Diese hatten den Fall entdeckt, nachdem der Vater gestorben war.

"Ungarische Natascha Kampusch"
Die Frau habe seit ihrem 14. Lebensjahr die Wohnung nicht mehr verlassen dürfen. Vor den Augen ihrer schwerkranken Mutter habe der Vater sie regelmäßig vergewaltigt. Wegen des ausgebliebenen Kontakts mit dem Sonnenlicht habe sie schneeweiße Haut und wirke "wie ein zwölfjähriges Kind mit grauen Haaren", hieß es.

Sie sei schwer traumatisiert, habe vor allen Menschen Angst und spreche nur fragmentarisch. Ungarische Medien bezeichnen sie nun als "ungarische Natascha", in Anspielung auf die Österreicherin Natascha Kampusch, die acht Jahre lang Gefangene eines Kidnappers war und sich vor kurzem befreit hatte.

Die Sozialarbeiter waren auf den Fall aufmerksam geworden, als die schwerkranke Mutter der Frau nach dem Tod des Vaters um Hilfe bat. Der Vater habe sowohl seine Ehefrau als auch die Tochter oft brutal geschlagen. Inzwischen sei auch die Mutter gestorben.



wahnsinn, oder? :(


da zieht sich bei mir alles zusammen das ist so traurig...wie kann man(n) nur??


Zitat (FranzBranntwein @ 29.08.2006 20:48:42)
Ich denke mir auch meinen Teil dazu, nämlich dass der ganz grosse Hammer in dieser Sache noch folgen wird.
Vielleicht zieht Natascha sogar nen Trauschein aus der Tasche oder ist/war schwanger.
Das Ende dieser Gefangenschaft stinkt meilenweit gen Himmel.

:daumenhoch:

Möchte dem armen Mädchen nichts unterstellen...aber irgendwie sagt mein Gefühl dass da irgendwas nicht stimmt!!


Ich weiß nicht...das ganze stinkt mir irgendwie.
Ob das alles geplant war oder wirklichkeit war mit der Entführung.

Ich bin mir sicher...da stimmt was nicht!!
Da bin ich sogar mit meiner Mutter einig...(das ist selten) da ist was faul!!!!!


Ja , auch ich habe das Gefühl, da ist was faul und der Hammer noch kommt. Weiß auch nicht ist nur so ein komisches Gefühl. Keine Ahnung warum ?

Wenn alles so stimmt wie berichtet dann sollte man das Mädchen in Ruhe ihre Freiheit kennen und geniesen lernen lassen und ihr viel Hilfestellung geben ( wenn sie es wünscht !!!)

Selbst wenn der Hammer noch kommen würde, dann ist das Mädchen irgendwo in der Mitte und hat wohl nicht die Besten 8 Jahre erlebt. :punktpunktpunkt:


Zitat (Ally Mc Beal @ 25.09.2006 22:51:27)
Ich weiß nicht...das ganze stinkt mir irgendwie.
Ob das alles geplant war oder wirklichkeit war mit der Entführung.

Ich bin mir sicher...da stimmt was nicht!!
Da bin ich sogar mit meiner Mutter einig...(das ist selten) da ist was faul!!!!!

:yes: :kaffeeklatsch: :zumhaareraufen: :daumenhoch:

Auszug aus einem Zeitungsbericht vom 22.09.06:

Was hatte Nataschas Mutter mit dem Entführer zu schaffen?
Polizei prüft merkwürdiges "Beziehungsgeflecht" zu Priklopil

Wien - Was hat Natascha Kampuschs Mutter mit dem Entführer ihrer Tochter zu tun? Laut "Stern" ermittelt die Polizei gegen mögliche Mitwisser des Kidnappings, prüft auch Verbindungen zwischen Brigitta Sirny (55) und Nataschas Peiniger Wolfgang Priklopil.


Wegen Hinweisen auf ein "Beziehungsgeflecht zwischen Brigitta Sirny, einem Transportunternehmer und Priklopils Geschäftspartner Ernst Holzapfel" will die Polizei in den nächsten Tagen sogar "konkrete Schritte" einleiten, berichtete der Stern weiter.

Die Vermutungen der Ermittler stützen sich dabei auch auf Zeugenaussagen aus der Nachbarschaft, wie Anneliese Glaser. Die Verkäuferin hatte mit Brigitta Sirny in deren Lebensmittelladen in Süßenbrunn gearbeitet. Bei Anneliese Glaser hatte Natascha auch den letzten Abend vor ihrem Verschwinden im März 1998 verbracht. "Ich bin mir sicher, die Sirny und der Priklopil haben sich gekannt", sagt Glaser im "Stern". Im Herbst 1997, als Brigitta Sirny noch das Ecklädchen in Süßenbrunn besaß, habe ein Freund von Sirny vor der Tür gestanden - mit einem zweiten Mann, so Glaser. Der habe nach dem Sicherungskasten geschaut. Glaser: "Ich bin mir sicher, das war Wolfgang Priklopil." Als sie sein Bild am 23. August im Fernsehen gesehen habe, habe sie ihn "gleich erkannt".

Immer wieder gab es anonyme Hinweise, Brigitta Sirny könnte etwas mit Natascha Kampuschs Verschwinden zu tun haben. Bisher hätten sich laut Staatsanwaltschaft die Vorwürfe nicht belegen lassen.

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Also ich war mir von vorne herein schon immer sicher dass an der ganzen Sache etwas nicht stimmt.... :angry:

Gruss



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