Linkshänder Kinder: Heute noch immer ein Problem?


:huh: Hallo Ihr Lieben ,
Heute möchte ich ein Thema aufgreifen, was viele Erwachsene von uns Kennen bzw. unsere eigenen Kinder betrifft: Linkshänder zu sein.
Wir erleben seit der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunders einen fortwährenden Anstieg der Akzeptanz von Linkshändern, die sich in den kommenden Jahren sicher noch verstärken wird.
Es ist keine Ausnahme mehr, dass in deutschen Grundschulklassen 20 bis 30 Prozent links schreibende Kinder zu finden sind, und man begegnet auch im Berufsleben immer mehr linkshändig scfhreibenden Menschen.

Früher zur meiner Zeit war Linkshändigkeit noch ein Tabuthema; da wurde man als abnormal dargestellt. Mich hat man mit Zwang zum Schreiben mit der rechten Hand gebracht. Das hatte dann zur Folge, dass ich das Stottern angefangen hatte. Heute schreibe ich zwar mit der rechten Hand, aber andere Tätigkeiten mache ich alles mit der linken Hand.

Meine 6-jährige Tochter ist auch Linkshänder. Zum Glück steht man heute im Kindergarten und Schule dem Thema ganz anderes gegenüber. Es gibt so viele Hilfsmittel wie z.B.: Linkshänderschere, Lineal, Füller und in den Schulen gibt es extra eine Linkshänderschreibunterlage. Das erleichtert die Händigkeit für die Kinder enorm. Gott sei dank!! Denn bei einer erzwungenden Umschulung sind die Folgen für ein Kind gravierend.

Nun seid Ihr dran, Eure Meinung und Erfahrungen kund zu tun!! :sabber:


Von meinem Partner weiß ich das er auch früher umtrainiert wurde, er kann aber mit rechts und links schreiben. Er meinte auch es sei schlimm gewesen, nicht mit der Hand schreiben zu dürfen wo man eigentlich will. Aber widersetz dich dem mal früher als Kind :blink:

Zu meiner Schulzeit waren Linkshänder in meiner Klasse, es wurde ihnen auch nicht umtrainiert, es wurde akzeptiert.
Und das finde ich auch voll ok. Es ist wie ich finde weder eine Schande noch schadet es der Gesundheit wenn man mit links schreibt. Man sollte dabei wirklich die Kinder sich so entfalten lassen wie es in ihnen drin ist.


Ich kenne einige Kinder, die Linkshänder sind und außer daß man teilweise besonderes "Werkzeug" kaufen muß macht es keinen Unterschied. Auch nicht in der Akzeptanz in Kiga oder Schule. Zumindest habe ich noch nie etwas in der Richtung "richtige" und "falsche" Hand gehört.
Bei mir früher in der Schule war es auch noch so, daß die Kinder 'umerzogen' wurden. Schrecklich.

Gutemine


Also ich bin etwas, dass es eigentlich nicht geben sollte, ich bin nämlich beidhändig. Ich schreibe mit links, schneide und esse aber mit rechts. Meine Eltern haben mich auch nie versucht "umzuschulen", bei mir hat sich das von selbst ergeben. Meine Mutter sagte nur immer, dass es sehr eigentümlich aussehen würde, wenn ich etwas mit links umrühre, ansonsten habe ich keine Schwierigkeiten gehabt.


Unsere Tochter war Linkshänderin und ich hätte mich vehement dagegen gewehrt, hätte man versucht sie zum Rechtshänder zu erziehen. Wenn jemand in der Familie sagte, daß sie doch das "schöne" Händchen geben solle, sagte ich immer, daß mein Kind zwei schöne Hände habe und die Umgangsformen noch lernen werde. Sie ist ihren Weg mit dem richtigen Werkzeug (gibt es übrigens schon seit den 70er Jahren) hervorragend gegangen.

Unser Enkel ist auch Linkshänder aber zudem Rechtsfüßer und das ist problematisch. Er hat massive fein - u. grobmotorische Defizite und muss ständig durch Ergotherapie gefördert werden. Aber die Defizite werden durch hohe Intelligenz und Wissensdurst kompensiert. Das zeigt uns doch wieder: Nobody is perfect! ;)

Bearbeitet von moni* am 26.01.2007 16:06:03


Zitat (moni* @ 26.01.2007 16:04:08)
Unsere Tochter war Linkshänderin und ich hätte mich vehement dagegen gewehrt, hätte man versucht sie zum Rechtshänder zu erziehen. Wenn jemand in der Familie sagte, daß sie doch das "schöne" Händchen geben solle, sagte ich immer, daß mein Kind zwei schöne Hände habe und die Umgangsformen noch lernen werde. Sie ist ihren Weg mit dem richtigen Werkzeug (gibt es übrigens schon seit den 70er Jahren) hervorragend gegangen.

Unser Enkel ist auch Linkshänder aber zudem Rechtsfüßer und das ist problematisch. Er hat massive fein - u. grobmotorische Defizite und muss ständig durch Ergotherapie gefördert werden. Aber die Defizite werden durch hohe Intelligenz und Wissensdurst kompensiert. Das zeigt uns doch wieder: Nobody is perfect! ;)

Liebe Moni, das Kenne ich auch, mit dem sog. schönen Händchen. Dann hieß es immer man gibt die Hand mit rechts, sonst hat man schlechtes benehmen.

:rolleyes:

Ich bin absoluter Vollblutlinkshänder und auch Füßer :D

Meine Mutter war darüber anfangs totunglücklich. Sie kannte auch die Sprüche "gutes Händchen, schlechtes Händchen.." Ihre Mutter (meine Oma) wurde noch umerzogen.
Dennoch bin ich zum Glück nie umerzogen worden. Darauf haben die im Kindergarten und auch in der Schule drauf geachtet. Wir Linkshänder durften sogar in der ersten Klasse mit Kuli schreiben, wenn wir wollten, da die Tinte vom Füller beim Schreiben oft verschmiert...

Ich selbst nutze allerdings keine speziellen "Linkshänderwerkzeuge" und auch meine Schrift ist eigentlich sehr schön.Ich schreibe auch nicht so verkrampft von oben wie es viele Linkshänder gelernt bekommen haben, sondern halte beim Schreiben meine Hand ganz normal gerade...

Wenn ich mich in der Uni mal so umschaue, gibt es mittlerweile echt viele Linkshänder, wir sind längst keine Besonderheit mehr...


Auch ich schreibe nur mit rechts...den Rest mach ich mit links ;)

Bei mir war das damals wohl so, dass ich "ohne Zwang" umgeschult wurde! Angeblich hatte ich nichts dagegen, es mit rechts zu probieren und bin dabei geblieben! Leider kann ich mich an die Zeit nicht mehr so genau erinnern! Hatte auch keine weiteren Probleme...da hatte ich im Gegensatz zu den anderen wohl Glück!

Allerdings komm ich mit den ganzen Sachen für Linkshänder nicht klar! Eine Linkshänderschere ist für mich Horror! Keine Ahnung, wie man damit umgeht! Ich hab es mir halt angeeignet mit normalen Scheren zu schneiden und das mit links! Das ist für mich normal!

Trotzdem finde ich es gut, dass es Linkshänderscheren gibt! Vielleicht fällt es ja den "echten" Linkshändern wirklich schwer mit einer "Rechtshänderschere"...ich weiß es nicht...ich bin nunmal ein Gewohnheitstier und habe mich daran gewöhnt, mich in einer Rechtshänderwelt zurecht zu finden.... :lol:


Ich bin auch seit jeher Linkshänder, meine Eltern und meine Schwester allerdings Rechtshänder. In meiner eigenen Familie ist es genau umgekehrt, nur der Kleine schreibt mit rechts! Für mich ist das völlig normal und eigentlich nicht mal ein Thema über das ich (bis jetzt :pfeifen: ) nachgedacht habe!

Bei der Arbeit erlebe ich das in letzter Zeit ganz häufig (was wohl daran liegen mag, dass wir zzt. viele "alte" Patienten haben), dass ich drauf angesprochen werde, wie schön ich doch schreiben kann, dafür, dass ich es mit links mache!! rofl rofl rofl Meine Antwort ist dann "Naja, sie können doch auch ganz schön schreiben, dafür, dass sie das mit rechts machen!" :pfeifen:
Ich hab mir halt früher irgendwann mal eine "Technik" angeeignet, damit das mit Füller geschriebene nicht verwischt, ich lege das Heft einfach schräg und schreibe so! Das geht total gut und mein Sohn macht es inzwischen auch so!
Allerdings kann ich auch rein gar nix anfangen mit einer Linkshänderschere z.b.! Geht einfach nicht, keine Ahnung warum, aber ich komme mit einer "normalen" Schere, einem "normalen" Füller deutlich besser zurecht!!


Ich bin leider zu einer Zeit aufgewachsen, wo man stets das "schöne Händchen" benutzte. Ein echter Linkshänder, der von der Schule gezwungen wurde, rechts zu schreiben. Ich denke, dass das einer der Gründe war, warum ich trotz einem damals festgestellten IQ von 127 das Abitur nicht schaffte (naja, Faulheit war auch ein Grund). Noch heute habe ich enorme Schwierigkeiten, auch nur eine halbe DIN A4-Seite mit der Hand zu schreiben. Mein rechter Unterarm verkrampft sich, bis ich vor Schmerz den Kuli oder Füller in die nächste Ecke werfe. Ich finde es toll, dass man heute Linkshänder eben so behandelt, wie sie sind: als völlig normale Menschen. Denn: macht es einen Unterschied, ob man eine Frau mit der rechten oder der linken Hand streichelt? Oder etwa, in welcher Hand der Hammer geführt wird? Oder ein Schraubenschlüssel? Oder der Kochlöffel? Das Einzige, was mich heute noch stört, ist der verkehrt angebrachte Zahlenblock der Computertastatur. Der liegt bei mir brach.........


Gruß

Abraxas


Ich schreibe auch links und bei allen anderen Tätigkeiten muß ich zuerst testen, mit welcher Seite es besser klappt. Kann ich im Voraus also nie so genau sagen.

Jedenfalls habe ich nie irgendwelche Linkshänder-Dinge benutzt und kam und komme bis heute sehr gut damit zurecht.

Für mich also ehrlich gesagt gar kein Thema; alles läuft, wie's laufen muß! ;)


Hallo,

mein Sohn (16) ist auch Linkshänder, für uns war das nie ein "Problem". Im Gegenteil, für mich ist es etwas "besonderes". Viele kreative Menschen oder Promis sind Linkshänder, kann man öfter mal im TV sehen. Das Sohnemann eine Sauklaue hat, führe ich nicht auf die Linkshänderei zurück, die haben nämlich auch andere.


Zitat (Abraxas3344 @ 26.01.2007 19:11:07)
Ich bin leider zu einer Zeit aufgewachsen, wo man stets das "schöne Händchen" benutzte. Ein echter Linkshänder, der von der Schule gezwungen wurde, rechts zu schreiben. Ich denke, dass das einer der Gründe war, warum ich trotz einem damals festgestellten IQ von 127 das Abitur nicht schaffte (naja, Faulheit war auch ein Grund). Noch heute habe ich enorme Schwierigkeiten, auch nur eine halbe DIN A4-Seite mit der Hand zu schreiben. Mein rechter Unterarm verkrampft sich, bis ich vor Schmerz den Kuli oder Füller in die nächste Ecke werfe. Ich finde es toll, dass man heute Linkshänder eben so behandelt, wie sie sind: als völlig normale Menschen. Denn: macht es einen Unterschied, ob man eine Frau mit der rechten oder der linken Hand streichelt? Oder etwa, in welcher Hand der Hammer geführt wird? Oder ein Schraubenschlüssel? Oder der Kochlöffel? Das Einzige, was mich heute noch stört, ist der verkehrt angebrachte Zahlenblock der Computertastatur. Der liegt bei mir brach.........


Gruß

Abraxas

Es gibt Kurse, da werden "umgeschulte Linkshänder" wieder auf links trainiert. Man lernt dort wirklich nochmal ganz neu mit links schreiben...

Laut den Erfahrungen soll sich das wirklich lohnen, auch wenns am Anfang mühsam erscheint. Ich kenne umgepolte Linkshänder, den gehts ähnlich, es kann sogar bis zu Depressionen reichen....

Nachdem sie gelernt haben, wieder mit links zu schreiben, hat sich ihr ganzes Lebensgefühl positiv verändert...

Das Umpolen eines Linkshänders ist ein schwerer, wenn auch unblutiger Eingriff ins Gehirn...

Ich bin Linkshänderin, mache alles mit links bis auf das Schreiben, denn das ist bei mir damals mit sehr strengen Maßnahmen von links auf rechts antrainiert worden. Bin so froh, dass es heute anders ist. Ich habe als Kind sehr unter meiner Linkshändigkeit gelitten, habe gedacht, ich sei behindert, schwerwiegend hinzu kam nämlich, dass ich in Mathe Probleme bekam, da ich auch noch Seitenverkehrt dachte.Wenn ich irgendetwas mit der Schere zuschneide, sieht es komisch aus, es ist normal, war früher aber echt ein Porblem, fühlte mich manchmal sehr ausgegrenzt, aber heute ist alles anders, bin froh darüber :D
Meine Jungs sind beide Rechtshänder. :blumen:


Ui, man könnte fast meinen ;) dieser Fred ist durch mein Posting (Gesundheit) inspiriert...
Also: ich glaube, selbst eigentliche Linkshänderin zu sein, aber dann (das schöne Händchen) und der Zwang in der Schule (wurde 1988 eingeschult)... In unserer Klasse gab es zwei linkshändige Kinder, die hatten das aber auch von ihrem Arzt bestätigen lassen müssen (oder durch Tests, weiß ich nicht mehr ganz genau)...
Immer wenn ich gemalt hab (im Hort, also nach den Hausaufgaben) hab ich automatisch die Linke benutzt und bekam nen Anranzer...
Ich habe von Anfang an eine hundsmiserable Handschrift (ich erkenne manchmal selbst nichtmehr, was ich damit meinte, nach 2 Semestern) Hab manchmal beim mit-ec-Karte-Bezahlen das Gefühl, ich falle beim Unterschriften-vergleichen durch.... MieseSchrift.. Deshalb kann ich nur in Ausnahmefällen (Klausuren unter höchster Anstrengung) einigermaßen leserlich mehrere Seiten per Hand schreiben..... aber wenns ums Kreative (z.B. meine Romane) geht, dann BRAUCHE! ich einen PC..... da gehts richtig fix...
Mit Links bin ich bis heute noch stärker und besser (Fahrrad tragen/ Messer in der Linken)... aber durch dieses Umdrehen schneide ich feine Sachen mit der Rechten.
Ganz wichtig zu erwähnen wäre: ich hab ne totale Rechts-Links-Schwäche.... also wenn ich im sitze und der Beifahrer sagt mir: da hinten müssen wir links abbiegen... muß ich erst überlegen, welches Links er meint... war nicht leicht, den FS zu machen..... mein Fahrlehrer mußte am aAnfang immer zeigen wohin..... (und zwei Wochen nach der Prüfung war es auch schon nicht mehr "drin")
Im Ernst: es fällt mir leichter, (also ich kanns schneller) zu bestimmen, wo Norden, Süden, Osten und Westen sind (sozusagen automatisch, zumindest an mr bekannten Orten ) als spontan zu sagen: das ist Links.....
Das mit den Depressionen, was hier erwähnt wurde.... wäre ziemlich mies, wenn das die Ursache wäre.... :blink: :blink: Aber umlernen? jetzt noch?


Ein guter Freund von mir ist umgeschulter Linkshänder. Also alles Feinmotorische macht er mit rechts, das grobmotorische mit links.

Und er ist eigentlich ganz froh darüber, dass er umgeschult wurde. Er hat später einen handwerklichen Beruf gelernt und es wäre schon schwierig gewesen, wenn er die Maschinen nicht hätte bedienen können.

Haben nicht umgeschulter Linkshänder später Einschränkungen in der Berufswahl? Zahnarzt (helferin) z. B. stelle ich mir problematisch vor.

Anderseits hört man ja von gravierenden Problemen bei der Umschulung der Händigkeit. Vielleicht ist es dann, wenn eine Hand wirklich dominant ist, daher doch besser eventuelle Einschränkugen in der Berufsfindung zu akzeptieren?


Zum Thema Job und Linkshändigkeit,meine Eltern wollten, dass ich eine Ausbildung zur Scheiderin machte. Es war für mich der Horrortrip überhaupt, die Lehre habe ich natürlich geschmissen, denn in der Schule hatte ich schon Schwierigkeiten mit Handarbeit, wie sollte ich dann aufeinmal mit links nähen und zuschneiden, bin nur kritisiert worden in der Ausbildung, heute kann ich darüber lachen, denn meine Stärken lagen ganz woanders und heute werden sie genutzt.


Zitat (Goody @ 26.01.2007 22:38:07)

Also: ich glaube, selbst eigentliche Linkshänderin zu sein, aber dann (das schöne Händchen) und der Zwang in der Schule (wurde 1988 eingeschult)... In unserer Klasse gab es zwei linkshändige Kinder, die hatten das aber auch von ihrem Arzt bestätigen lassen müssen (oder durch Tests, weiß ich nicht mehr ganz genau)...

Nichts für ungut, aber das ist fast nicht zu glauben!! :o :o

1976 wurde ich eingeschult, und es gab nie, aber auch wirklich nie Probleme damit, dass ich Linkshänder bin!

Ich will dir nix unterstellen, nicht dass du das falsch verstehst, aber wo bist du zur Schule gegangen?? :huh:

Entschuldigt meine Unwissenheit, aber was zeichnet einen Links- / Rechtsfüßer (weiter oben erwähnt) aus? Mir ist nie aufgefallen, dass einer der beiden Füße "dominant" ist, um was geht es da genau?

Danke für die Aufklärung :)


Zitat (Krishu @ 26.01.2007 17:59:11)
Auch ich schreibe nur mit rechts...den Rest mach ich mit links  ;)

Bei mir war das damals wohl so, dass ich "ohne Zwang" umgeschult wurde! Angeblich hatte ich nichts dagegen, es mit rechts zu probieren und bin dabei geblieben! Leider kann ich mich an die Zeit nicht mehr so genau erinnern! Hatte auch keine weiteren Probleme...da hatte ich im Gegensatz zu den anderen wohl Glück!

Ist bei mir genauso. :yes:
Bin sozusagen beidhändig.
Viele Sachen mache ich mittlerweile mit rechts.Aber Brot schneiden und Federball spielen z.B. mit links.
Sohn Nr.1 ist auch Linkshänder und es gab bisher noch keine Probleme.

Hallo :tv: :smoke:,

ich bin auch beidhändig, es geben arbeiten die mache ich mit links oder mit rechts.

Aber schreiben mit rechts. :P

Andante :wub: :lol: :applaus: :engel: :hilde:


Zitat (niliqb @ 27.01.2007 14:21:25)
Entschuldigt meine Unwissenheit, aber was zeichnet einen Links- / Rechtsfüßer (weiter oben erwähnt) aus? Mir ist nie aufgefallen, dass einer der beiden Füße "dominant" ist, um was geht es da genau?

Danke für die Aufklärung :)

Das war ich :lol: ...

Naja, beim Fußballspielen als Kind habe ich immer mit links geschossen...Oder bei anderen Sportarten (Weitsprung, Hochsprung etc..) war mein Sprungbein immer das Linke....

Beim Baskettball haben wir Linkshänder diesen komischen Dreier-Schritt beim Korbwerfen immer von der anderen Seite gemacht als die anderen Schüler...

Zitat
Haben nicht umgeschulter Linkshänder später Einschränkungen in der Berufswahl? Zahnarzt (helferin) z. B. stelle ich mir problematisch vor.


Da kann ich als Zahnarzthelferin nur sagen, nöööö kein Problem...Manchmal sahs halt nen bißchen ungewohnt aus für meine Chefin oder Kollegin aber behindert hat mich niemals was wirklich...Man arrangiert sich eben...Aber deswegen Umschulen lassen..Neeeeee :nene:

Allerdings kann ich die PC Maus sowohl mit rechts als auch mit links bedienen...Da gibts keine besondere Vorliebe. Klar bei meinem Laptop habe ich die externe Maus links aber bei anderen Leuten komme ich mit der rechten Seite auch gut klar...

Da ich ja Linkshänder bin und z.B. Brot schneide mit dem Messer wird bei mir immer alles krumm und schief. Jetzt habe ich am Ende dieser Seite einer Schop für Linkshänder angeklickt und die haben tatsächlich auch Messer zum Brot schneiden. Sollte ich mir wohl Mal zulegen, damit wieder gerade Scheiben auf dem Tisch kommen. :wacko:


@jojomama, Du hast recht mit deiner Nachfrage, ich finde es ja selbst merkwürdig, daß ich auf rechts getrimmt wurde, zumal ich mittlerweile hier an der Uni viele Leute meines Alters kenne, die eben auch mit links schreiben durften.
Ich weiß nicht, ob´s was mit der DDR oder einer "altertümlichen" Lehrerin zu tun hat. (war damals zu klein um mich durchzusezten) Ich weiß nur, daß ich jedesmal nen Anranzer gekriegt hab, wenn ich mit links geschrieben hab und das auch, wenn ich, eher in Gedanken, im Hort automatisch mit links malen wollte....
Keine Ahnung. Diese Tests, die die anderen beiden in meiner Klasse gemacht hatten, waren aber auch nicht durch die Schule sondern privat veranlaßt worden.
Mehr weiß ich darüber aber leider auch nicht.
Liebe Grüße


Zitat (Goody @ 27.01.2007 22:14:43)
@jojomama, Du hast recht mit deiner Nachfrage, ich finde es ja selbst merkwürdig, daß ich auf rechts getrimmt wurde, zumal ich mittlerweile hier an der Uni viele Leute meines Alters kenne, die eben auch mit links schreiben durften.
Ich weiß nicht, ob´s was mit der DDR oder einer "altertümlichen" Lehrerin zu tun hat. (war damals zu klein um mich durchzusezten) Ich weiß nur, daß ich jedesmal nen Anranzer gekriegt hab, wenn ich mit links geschrieben hab und das auch, wenn ich, eher in Gedanken, im Hort automatisch mit links malen wollte....
Keine Ahnung. Diese Tests, die die anderen beiden in meiner Klasse gemacht hatten, waren aber auch nicht durch die Schule sondern privat veranlaßt worden.
Mehr weiß ich darüber aber leider auch nicht.
Liebe Grüße

Also ich wurde 1987 eingeschult und zwar auch noch zu DDR Zeiten. Bei der Schultauglichkeitsüberprüfung im Kindergarten hat man sofort festgestellt, daß ich Linkshänder bin und meine Mutter ausdrücklich darauf hingewiesen, daß sie nicht versuchen sollte, mich umzuerziehen.

Auch in der Schule gabs von Anfang an keine Probleme. Wir Linkshänder in der Klasse haben sogar nen paar Stunden extra Schreibunterricht bekommen, wo man uns zeigte, wie wir am besten den Stift halten sollten. Wir durften auch, im Gegensatz zu den anderen Schülern, von Beginn an mit Kuli schreiben, falls wir arg die Tinte verschmieren würden...

Ich denke,du hattest einfach ne blöde, ignorante Lehrerin..

Diese Tauglichkeitsprüfung im Kindergarten war meiner Meinung sogar Pflicht. Jedes Kindergartenkind in den ältesten Gruppen wurde auf Schultauglichkeit geprüft...

Hm... soweit ich weiß, wurde so ein Test bei mir nicht gemacht (ich war oft krank, wurde für die Ferien meiner älteren Schwester aus dem Kiga genommen)... Hm... keine Ahnung wie´s dazu gekommen ist, aber ich würde gerne die Meinung "umgepolter" Linkshänder hören/ lesen, ob es sich wirklich lohnt.
Liebe Grüße,
goody


Zitat (Goody @ 27.01.2007 23:22:57)
Hm... soweit ich weiß, wurde so ein Test bei mir nicht gemacht (ich war oft krank, wurde für die Ferien meiner älteren Schwester aus dem Kiga genommen)... Hm... keine Ahnung wie´s dazu gekommen ist, aber ich würde gerne die Meinung "umgepolter" Linkshänder hören/ lesen, ob es sich wirklich lohnt.
Liebe Grüße,
goody

:hmm: frag mal deine Mutter wegen dieser Tauglichkeitsuntersuchung. Meiner Meinung nach bist du ohne diese gar nicht zur Schule zugelassen worden...

Bin zwar nicht umgepolt aber ich kann nur nochmal meine Meinung und die Studien von Hirnforschern bekräftigen, daß eine Umpolung einem Eingriff ins Gehirn gleich kommt. Ich denke die Nachteile, die Zwangsrechtshänder haben könnten, wären weitaus schlimmer als nen geringer Austausch von Benachteilungen im Alltag...Obwohl ich persönlich finde, daß ich kaum Nachteile habe, also definitiv keine schwerwiegenden. Ich denke, Linkshänder sind ganz gut in der Lage sich mit ihrer Umwelt zu arrangieren...

Ehrlich gesagt, habe ich bis jetzt noch nie irgendwo erfahren, daß ein Zwangsrechtshänder froh darüber ist. Die meisten geben sich eigentlich mit ihrer Situation ab, also daß sie alles mit links machen und nur mit rechts schreiben. Von ganz wenigen habe ich gehört, daß sie durch die Umpolung gravierende Probleme haben..In einem Fall waren es aber wirklich Depressionen, Schreibunlust, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwächen etc...

bin Linkshänder...

Schule: Klasse 1-6 war ein Graus - da wurden wir gezwungen mit Füller zu schreiben. Das hatte 1. die unangenehme Eigenschaft daß die meisten Füller keine Linkshänderfüller waren - sprich . wenn man in der "falschen" richtung schrieb dann ging die Feder kaputt bzw schrieb das Ding nicht.
Weitaus unangenehmer war aber daß beim Linkshänder entweder das Geschreibsel verwischt- da man mit der Unterseite der hand alles verschmiert oder man mit gekrümmter Hand (damit nichts verwischt) schreiben mußte- so oder so - ich hab für Schönschrift - was auch zur Deutschnote zählte immer eine 4- oder 5 bekommen als Linkshänder.

Das Problem löste sich erst nach der 6 Klasse als freigestellt war mit was man schrieb solangs nicht bleistift oder rote Farbe ist. Kulis gabs zwar auch wo das Füllerproblem vom verwischen, verkrümmte hand gab, aber man hatte bald Füller gefunden deren Tinte seht schnell trocknete- oder Filzer so daß das Schriftbild dann in Ordnung war.

Ich hab eigenlich keine merkbaren Probleme als Linkshänder - Ausnahme Computer:

viele Spiele mit nichtkonfigurierbaren Tasten beinhalten ein Problem.

Auch die Mouse ist ein großes Problem da diese für Rechtshänder ausgelegt sind in der Ergomie.Als Linkshänder bediene ich die Maus mit links - erso brauche ich eine Maus die man auch als Linkshänder bedienen kann ohne einen Krampf in der Hand zu bekommen. Ich hab momentan eine Logitech mit der ich sehr zufrieden bin da diese auch für Linkshänder ergonomisch ist.

Joysticks - ein grauenhaftes Kapitel...
Als PC Spieler der auch gerne früher Flugzugspiele gespielt hatte, brauchte ich einen Joystick... leider sind ALLE Joysticks für Rechtshänder konzipiert. Sprich Du holst Dir a Blasen an der hand da Riffelkerben für Finger da sind und Du kannst die Tasten nicht bedienen da für Rechthänder ausgelegt.
Es gibt auch Joysticks der billigstvariante die für Links- oder Rechtshänder gehn, aber die sind nicht Flugzeugspieltauglich da zu wenig Tasten.

Bohrmaschine etc - alle Bedienknöpfe die mit dem Daumen bedient werden sollen sind auf der Rechten Geräteseite (also der Hebel bei Bohrmaschine der zw. Links- und Rechtslauf umschaltet) - ist auch etwas nervig daß man jedesmal 2 Hände braucht wo ein Rechtshänder mit einer Hand umschaltet...

Wenn da auchnoch ein "ergonomischer Griff" dran ist, bedeutets wieder Krämpfe- da die Ergonomie nur für Rechtshänder gilt.


Zitat (Charly_70 @ 26.01.2007 22:41:43)
Ein guter Freund von mir ist umgeschulter Linkshänder. Also alles Feinmotorische macht er mit rechts, das grobmotorische mit links.

Und er ist eigentlich ganz froh darüber, dass er umgeschult wurde. Er hat später einen handwerklichen Beruf gelernt und es wäre schon schwierig gewesen, wenn er die Maschinen nicht hätte bedienen können.

Haben nicht umgeschulter Linkshänder später Einschränkungen in der Berufswahl? Zahnarzt (helferin) z. B. stelle ich mir problematisch vor.

Anderseits hört man ja von gravierenden Problemen bei der Umschulung der Händigkeit. Vielleicht ist es dann, wenn eine Hand wirklich dominant ist, daher doch besser eventuelle Einschränkugen in der Berufsfindung zu akzeptieren?

Einer meiner besten Freunde ist ein "Umtrainierter". Genau, wie Charly sagt, dominiert leicht die grobmotorische die feinmotorische Hand.
"Arbeit" mit links, Schreiben mit Rechts.

Desgleichen meine beste Freundin: "Rektalisieren" (d.h. Fohlen im Mutterleib abtasten) mit links, Eingriffe und Schneiden mit rechts.

Kinder sollten ihre "starke Hand" selbst herausfinden (zwischen 4. und 5. Lebensjahr).
Mit 6 sollte es klar sein, welche Hand schreibt, und welche arbeitet. :blumen:

Zitat (Mellly @ 27.01.2007 22:32:20)

Also ich wurde 1987 eingeschult und zwar auch noch zu DDR Zeiten. Bei der Schultauglichkeitsüberprüfung im Kindergarten hat man sofort festgestellt, daß ich Linkshänder bin und meine Mutter ausdrücklich darauf hingewiesen, daß sie nicht versuchen sollte, mich umzuerziehen.

Auch in der Schule gabs von Anfang an keine Probleme. Wir Linkshänder in der Klasse haben sogar nen paar Stunden extra Schreibunterricht bekommen, wo man uns zeigte, wie wir am besten den Stift halten sollten. Wir durften auch, im Gegensatz zu den anderen Schülern, von Beginn an mit Kuli schreiben, falls wir arg die Tinte verschmieren würden...

Ich denke,du hattest einfach ne blöde, ignorante Lehrerin..

Diese Tauglichkeitsprüfung im Kindergarten war meiner Meinung sogar Pflicht. Jedes Kindergartenkind in den ältesten Gruppen wurde auf Schultauglichkeit geprüft...

Ich bin erst 89 eingeschult worden...also grade in der Umbruchzeit ^_^

Und auch bei mir hat man es noch versucht (ich hab es ja ohne Probleme zu machen, auch probiert....sagt man )....! Wahrscheinlich kam die Info, Linkshänder nicht umzuschulen, nicht in allen Teilen der DDR an :lol:

Zitat (jojomama @ 27.01.2007 13:22:50)
Zitat (Goody @ 26.01.2007 22:38:07)

Also: ich glaube, selbst eigentliche Linkshänderin zu sein, aber dann (das schöne Händchen) und der Zwang in der Schule (wurde 1988 eingeschult)... In unserer Klasse gab es zwei linkshändige Kinder, die hatten das aber auch von ihrem Arzt bestätigen lassen müssen (oder durch Tests, weiß ich nicht mehr ganz genau)...

Nichts für ungut, aber das ist fast nicht zu glauben!! :o :o

1976 wurde ich eingeschult, und es gab nie, aber auch wirklich nie Probleme damit, dass ich Linkshänder bin!

Ich will dir nix unterstellen, nicht dass du das falsch verstehst, aber wo bist du zur Schule gegangen?? :huh:

Ich bin auch 1976 eingeschult...und wurde "umgepohlt". omg ich denke noch heute dran zurück..seitenlange Schlaufen mit rechts machen zu müssen. Kaum war Mama aus dem Raum *schwupps in die Linke Hand. Ich bin Rechtshänderin geworden... könnte aber , wenn ich wollte mit beiden Händen schreiben. Und ich habe eine schöne Handschrift. Die ich mir in frühester Jugend mit einem Kalligraphiebuch antrainiert habe, weil die Lehrer sich beschwerten über meine winzig kleine Handschrift die kaum mit der Lupe zu entziffern war....
Meine Tochter ist rechtshänderin..bei meinem Sohn...hmmmmmmm ich denke seine Tendenz geht zur Zeit ins Linke.... aber er ist 2 (abwarten) Ich laß ihn mal machen.....

Hallo zusammen,
das Problem kenne ich auch...Bin nämlich auch Linkshänderin :)
Als ich noch jünger war (ich glaub ich war gerade in die Schule gekommen), hat meine Oma auch immer versucht mir einzutrichtern,das man mit der Rechten Hand schreibt...Die Linke Hand wäre böse :(
Haben uns dann aber darauf geeinigt,das ich meine Hausaufgaben mit der Rechten Hand mache und wenn ich was malen wollte,dann die Linke Hand benutze...In der Schule habe ich ganz normal mit links geschrieben...
Heute kann ich auch mit beiden Händen schreiben,aber mir ist die Linke doch lieber,weil ich in der Rechten nicht so viel Kraft habe...
Und das schöne ist,meine Tochter ist wahrscheinlich auch eine Linkshänderin :)


Zitat (Die Bi(e)ne @ 28.01.2007 06:55:11)


Kinder sollten ihre "starke Hand" selbst herausfinden (zwischen 4. und 5. Lebensjahr).
Mit 6 sollte es klar sein, welche Hand schreibt, und welche arbeitet. :blumen:

Anscheinend wird dabei aber immer noch beeinflußt...

Der Sohn einer Kollegin ist meiner Meinung nach beidhändig, die Anzeichen kenne ich, bin ich auch. In der Schule ließ man ihn erst mit links schreiben, gar kein Thema. Irgendwann malte er mal ein Bild mit rechts.
Ei hoippala.. doch kein Linkspattker, also wurde dem Kind antrainiert mit rechts zu schreiben.
Dann zeigte sich wieder, daß er wohl doch auch links ist und mit links besser schreiben kann. Also wurde er wieder auf links trainiert. Ist natürlich auch eine perfekte Methode, ein Kind völlig zu verwirren... Da war er übrigens schon in der zweiten Klasse...

Warum läßt man es nicht einfach so laufen, wie es ist? Ich hab schon immer mit der rechten Hand großere Flächen (aus)gemalt und mit der linken die Feinheiten. Hat nie ein Hahn nach gekräht. Geschrieben hab ich immer mit rechts. Lag wahrscheinlich daran, daß ich mir ein paar Tage vor Schulbeginn den linken Arm gebrochen habe und meine ersten Schreibversuche mit rechts gemacht habe. Vielleicht wäre ich aber auch ohne Bruch ein Rechtsschreiber geworden... keine Ahnung.

Heute ist es immer noch so, daß für bestimmte Tätigkeit nur die linke, für andere nur die rechte Hand in Frage kommt. Suppe essen mit rechts? Undenkbar, da klecker ich alles voll. Schwierig wirds nur, wenn ich für eien friemelige ARbeit beide HÄnde brauche und eine Rechts- Linksschwäche hab ich auch. Aber sonst... alles gut!

LG

knuffelzacht

Kollegin edit sagt, ich habe nciht nur eine rechtslinksschwäche, sondern auch eine Tippschwäche.... :pfeifen:

Bearbeitet von knuffelzacht am 18.05.2009 07:57:28

Meine Mama sagt immer zu der Kleinen, wenn sie zb nen Stift in der linken Hand hält, oder etwas nur mit links macht: "Nicht diese Hand!" - "Das ist falsch, nimm die andere Hand!" oder legt ihr dann die sachen in die andere hand (wers nciht weiß, meine Kleine ist erst 11Monate alt). Aber schon jetzt meckere ich sie immer gleich an, sie soll das sein lassen! Und erklär es ihr! trotzdem sagt sie es immer wieder... naja ich bin ja dabei und sooft passiert es zum Glück auch nicht. Da ist meine Schwiema anders, hat aber auch schon ein Enkelkind was Linkshänderin ist, die weiß halt, dass man das nicht beeinflussen darf.


Mein Schwiegervater hatte meiner damals etwa 3-jährigen Tochter die Hand geben wollen. Meine Lütte mochte das eigentlich nicht aber sie war guter Laune und streckte dem Opa ihr linkes Händchen hin. Seine tollpatschige Bemerkung darauf "Man gibt das schöne Händchen". Ich konnte es mir nicht verkneifen, mein Kommentar war, das beide Hände meiner Tochter schön seien. Klar habe ich irgendwann mal mit ihr geklärt dass man üblicherweise die rechte Hand zur Begrüßung reicht. Aber mich hatte es aufgeregt dass die eine Hand als schön bezeichnet wurde, was ist denn dann die andere Hand?
Im übrigen ist mein Papa Linkshänder und am Anfang sah es bei meiner Tochter auch danach aus.

Zitat (Draku @ 28.01.2007 06:22:20)
bin Linkshänder...

Schule: Klasse 1-6 war ein Graus -  da wurden wir gezwungen mit Füller zu schreiben. ...

Weitaus unangenehmer war aber daß beim Linkshänder entweder das Geschreibsel verwischt-  da man mit der Unterseite der hand alles verschmiert oder man mit gekrümmter Hand (damit nichts verwischt) schreiben mußte-  so oder so - ich hab für Schönschrift - was auch zur Deutschnote zählte immer eine 4- oder 5 bekommen als Linkshänder.

Das Problem löste sich erst nach der 6 Klasse als freigestellt war mit was man schrieb solangs nicht bleistift oder rote Farbe ist. Kulis gabs zwar auch wo das Füllerproblem vom verwischen, verkrümmte hand gab, aber man hatte bald Füller gefunden deren Tinte seht schnell trocknete-  oder Filzer so daß das Schriftbild dann in Ordnung war.

Ich hab eigenlich keine merkbaren Probleme als Linkshänder - Ausnahme Computer:
...Auch die Mouse ist ein großes Problem da diese für Rechtshänder ausgelegt sind in der Ergomie.Als Linkshänder bediene ich die Maus mit links - erso brauche ich eine Maus die man auch als Linkshänder bedienen kann ohne einen Krampf in der Hand zu bekommen. Ich hab momentan eine Logitech mit der ich sehr zufrieden bin da diese auch für Linkshänder ergonomisch ist.


Also meine Tochter ist Linkshänder. Sie hat eine total tolle Handschrift. Sie schreibt mit ihren 16 Jahren noch immer nicht in der Schule mit einem Kuli.

Thema Pc.
Ich hab meiner Tochter von vornherein die Maus in dei rechte Hand gegeben und sie hat keine Probleme damit.

Zitat (Gruene_Hexe @ 25.05.2009 23:12:11)
Mein Schwiegervater hatte meiner damals etwa 3-jährigen Tochter die Hand geben wollen. Meine Lütte mochte das eigentlich nicht aber sie war guter Laune und streckte dem Opa ihr linkes Händchen hin. Seine tollpatschige Bemerkung darauf "Man gibt das schöne Händchen". Ich konnte es mir nicht verkneifen, mein Kommentar war, das beide Hände meiner Tochter schön seien. Klar habe ich irgendwann mal mit ihr geklärt dass man üblicherweise die rechte Hand zur Begrüßung reicht. Aber mich hatte es aufgeregt dass die eine Hand als schön bezeichnet wurde, was ist denn dann die andere Hand?
Im übrigen ist mein Papa Linkshänder und am Anfang sah es bei meiner Tochter auch danach aus.

Den Spruch mit dem "schönen" Händchen kenne ich aus meiner Kindheit auch noch, da war der bei den damals älteren Menschen noch höchst verbreitet.

Da sich aber im mitteleuropäischen Raum doch gewisse Hygienestandards etabliert haben dürften, die eine Unterscheidung in "schöne" und "unsaubere" Hand überflüssig gemacht haben, hat der Spruch wohl keinen Sinn mehr ;)

Ich habe wohl auch mit links angefangen zu schreiben (noch bevor ich in die Schule kam). Meine Eltern haben dann probiert, ob es problemlos klappt, dass ich mit rechts schreibe und siehe da, es hat geklappt. Ich kann allerdings mit einer Sauklaue mit links schreiben. War in der Schule ganz praktisch, wenn ich rechts vom Volleyball mal wieder einen verstauchten Finger hatte.
Ich muss allerdings sagen, dass ich kein "exklusiver" Linkshänder bin. Ich male z.B. mit Links, bügle mit Links, putze mir auch die Zähne mit links, spiele mit Links Gitarre und lege mir kleine Kinder in den linken Arm. Mit rechts Zähne putzen finde ich schwieriger als mit links zu schreiben. Ich kann aber mit links nichts schneiden und werfe z.B. mit Rechts einen Ball. Meine Mutter und zwei meiner Schwestern sind Linkshänder (wurden allerdings beim Schreiben auf Rechts getrimmt), der Rest meiner Familie sind Rechtshänder. Ich bin das einzige Mischmasch.

Bearbeitet von ulrike am 01.06.2009 22:59:47


Meiner Mutter, dfie Linkshaenderin ist, wurde in der Shule die #"boese" (= linke) Hand auf den Ruecken gebunbden und siw wurde gezwungen, mit rechts zu schreiben. Hat seine Spuren hinterlassen. Zwei von uns vier Geschwistern sind auch Linkshaender. Meine Mutter hat das immer angenommen, Linkshaender-Scheren, Fueller, Stifte, was-auch-immer, gekauft und bei uns wird der Tisch auch immer fuer die "Linken" und die "Rechten" gedeckt.
Ich denk, es gibt mittlerweile so viele Linkehaender-Produkte, die echt nuetzlich sind..Scheren, Messer, Korkenzieher, das sollte man kaufen. Und auf keinen Fall umerziehen. Nicht mal ansatzweise.


Mein Mann und mein Sohn sind Linkshänder. Beide nicht umerzogen. Mit meinem Mann hat man es wohl im Kindergartenalter versucht, der hatte aber schon immer einen Dickkopf und hat sich nicht umerziehen lassen. mein Mann kommt allerdings mit den Alltags Rechtshänderdingen zurecht. Z. B. Scheren, Messern, Korkenzieher. Bentuzt er links und verkantet sie so, dass sie funzen. Er nimmt z. B. auch die Rechtshänderschere, wenn die Linkshänderschere daneben liegt.

Bei meinem Sohn war das keine Frage mehr. In unserem Haushalt sind wir mit Linkshänderprodukten bzw. beidseitig benutzbaren Gegenständen ausgestattet. (ich hab z. B. monatelang einen Sossenlöffel ohne Tülle und kurzem Stil gesucht. Die mit kurzem Stil hatten alle diese blöde Rechtshändertülle - welch Schwachsinn. rechtshändige Produktenwickler sollten alles mal mit links benutzen!)

Was mich wirklich geärgert hat, war mal wieder die Leererin meines Sohnes. Setzt ihn doch immer und grundsätzlich rechts an den Tisch, damit er sich ja mit dem Nachbarn beim Schreiben in die Quere kommt.


Als bestes Linkshänderbeispiel kenne ich nur meine Schwester. Sie ist eine Vollblutlinkshänderin.
Beim Schreiben hält sie den Stift auch mehr "verkrüppelt und verkrampft" als ihn locker in der Hand zu halten. Natürlich konnte man das im Sommer prima an der Tinte am Unterarm erkennen, mit welcher Hand sie schrieb. Ihre Handschrift an sich ist nicht schlecht, aber die Schulhefte waren stets verkratzt, was ein "Rechtshänder"Füller mit sich brachte. Wenn sie den Zündschlüssel ins Schloss stecken möchte, bedarf es mindestens ne gute Minute, bis dass er drinne ist. In den ersten Autofahrerjahren hat sie es noch mit Links versucht, das war zum schreien Komisch. Wenn sie in einer Telefonzelle telefonieren wollte gab es Verwirrungen und Verkabelungen. Den Nummernblock einer Tastatur kann sie nicht bedienen. Sie wählt dann in der Tat den langen Weg von links nach rechts.
Mit ner Schere umgehen kann sie gar nicht. Egal was sie schneidet, es ist "gezackt". Auch wenn sie sich noch so viel Mühe gibt. Es sieht Scheiße aus.
Umerzogen wurde sie von meinen Eltern aus nie. Dazu sahen sie keine Veranlassung. Allerdings ist meine noch lebende Oma da ganz anderer Ansicht. Sie gab jedem Baby von vornherein alles Spielzeug in die "schöne" rechte Hand.
Das macht meine Oma heute noch so. Egal wie alt das Kind ist, wenn eine Person es mit Links greifen möchte, zuckt sie zurück und gibt es wirklich in die rechte Hand ab.
Was meine Schwester später auch machte war, dass sie ihre Hefte von hinten beschrieb, und zwar so, dass sie mit der linken Hand nie auf der Naht liegen musste. Ganz schlimm ist es bei Collegeblocks. Wenn sie heute auf nem Collegeblock schreiben muss, dann immer im Querformat. Ringe also oben.
Mittlerweile mache ich das im Büro auch so. Collegeblock wird quergelegt.
Bequemer geht es für mich als Rechtshänderin nicht.

Noch etwas: Meine Schwester ne Wahnsinns Auffassungsgabe und ne Menge Phantasie. Ob das wohl an dem "bösen Händchen" liegt?


Mal eine dämliche Frage (?) : Meine Scheren daheim sind allesamt absolut symmetrisch. Halt zwei gleiche Gälften aus verchromtem Stahl, unten spitz und scharf, oben ringförmig und stumpf ;) - wieso unterscheidet man zwischen Links- und Rechtshänderscheren? (nicht böse sein, aber es erinnert mich gerade an den Spruch mit den Links- und Rechtshänderkaffeetassen ;) )Und hat ein Linkshänderkorkenzieher ein "umgekehrtes" Gewinde, d.h. dreht man ihn linksrum rein? (Bitte nicht lachen, das würde mich wirklich interessieren und ich weiß es tatsächlich nicht)


Eine Schere hat zwei Schenkel. Das sind die langen Dinger vorne, wo es meist spitz zu läuft. Auf und zu die Schenkel.
Dann hat die Schere ein Schloss. Das Schloss zeigt immer zu deinem Auge. Das Schloss ist die kleine Schraube, womit die Schenkel zusammen gehalten werden. Die Schere hat zwei wunderschöne Augen. Durch diese Augen steckst du deine Finger. Durch das Große Auge kommt dein Daumen, durch das kleiner, obere Augen kommt dein Ringfinger. Der kleiner Finger sollte - wenn vorhanden - auf dem Zipfelchen liegen.

Der eine Schenkel der Schere ist der schärfere. Der Schneidet das Schneidgut. Der andere Schenkel stabilisiert nur, ist aber dennoch geschärft. Der obere Schenkel ist der schärfere.

Wenn du nun ein Linkshänder bist, drehst du die Schere genau anders herum. Daher ist das scharfe Schneiden nicht mehr gegeben. Mann macht also Zacken ins Papier.
Hat auch was mit dem Kraftaufwand zu tun. Die Schneidbewegung kommt immer vom Daumen raus. Ist so, kann ich jetzt nicht anders erklären.

Daher ist eine normale Schere für nen Linkshänder nicht so geeignet.
Linkshänderscheren werden genause hergestellt, nur halt, dass sie für den Linkshänder ausgeríchtet sind. Eben alles Spiegelverkehrt.


Hallo,

ich bin auch Linkshänderin.... :D

Meine Mutter hat nie versucht, mich "umzuerziehen".

Dafür meine Handarbeitslehrerin. Sie meinte mal, ich müsste die Häkelnadel in die andere Hand nehmen. Daraufhin meinte ich, dass das nicht geht. Das ist für mich nicht möglich.
@ Eifelgold: vielen Dank, ich glaube, du hast mir grad die Erklärung geliefert, warum ich z.B. Handarbeiten oder Werken nie gut hinbekomme, denn ich denke, das mit der Schere ist auch auf andere Dinge zu beziehen. Weil viel immer noch für Rechtshänder ausgelegt ist....???? :angry: Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber ich finde, man muss auch heute noch extra Artikel für "linke" lange suchen....

Genauso kann ich nicht mit rechts schreiben. Wenn ich mit rechts z.B. einen etwas schwereren (z.B ein gefülltes Glas) Gegenstand länger festhalte, kann es passieren, dass die rechte Hand anfängt zu zittern und mir der Gegenstand runterfällt. Ich habe einfach nicht die Kraft in der rechten wie in der linken Hand, sie ist einfach trainierter (die linke). :)

In der Schule musste ich fast immer aussen sitzen, damit ich niemanden behindere beim Schreiben. Was mich aber nicht wirklich gestört hat.

So wie es aussieht, wird meine Kleine (4) wohl auch Linkshänderin (sie kennt es ja nicht anders, sie sieht es ja von mir...).

Allerdings sind immer noch viele Leute erstaunt, dass man mit links schreiben kann.... ("Wie du schreibst mit links?" Bist du ETWA Linkshänderin?")

Naja, obwohl ich glaube, meine Oma ist stolz, denn ALLE 13 Enkel saind Linkshänder. sie hat uns auch nie umerzogen....Ihr war es egal, welche Hand wir geben.

Obwohl mein Vater das bei meiner Tochter versucht hat, wenn sie ihm die linke gab... "du musst die andere Hand geben"... . Wie reagiert ihr dann? Gehört es wirklich zu den Umgangsformen?? Oder ist es eigentlich völlig egal....

Beim PC habe ich keine Probs. Ich bediene die Maus und den Ziffernblock, problemlos mit der rechten, aber ich denke, das hat damit zu tun, dass ich es so gelernt habe....



LG Letrina2008


Ich hab mir jetzt hier nicht alles durchgelesen...
Aber mal mein Senf...:

Ich bin auch Linkshändig. Gehöre aber zur Generation Mauerfall (1989 ^^), da war das mit dem Umerziehen schon Geschichte...

Hatte in der Grundschule immer mal wieder Probleme, weil die ganze Hand voller Bleistift war, bzw. Tinte, und immer alles schön durch die Hand verschmiert wurde, wenn man mit Füller schrieb.
Aber das ist Gewöhnungssache - man lernt dann, die Hand eher "unter der Schrift" zu halten...

Ich denke nicht, dass das heute noch ein Problem ist!
In meiner Klasse (30mann) waren wir Linkshänder zu fünft...
Man war also nie alleine wenn es um sowas wie Linkshänderscheren, -spitzer, .... ging...
Im Sportunterricht war's immer was schwierig, wenn die Lehrerin den tollen Badmintonschlägergriff nur für Rechtshänder gezeigt hat :D

Aber das klappt schon...

Man hat wohl auch herausgefinden, dass linkshändige Kinder besser in der Schule sind...
(Kann ich aber jetzt nicht bestätigen :lol: )....


Edit:
@ Letrina
Sowas wie Handgeben geht gar nicht mit links.
(Leider)
Es gehört einfach zu der deutschen Begrüßung dazu, die rechte Hand zu schütteln.
Denke ehrlch gesagt auch nicht, dass sich das ändern wird. Wenn jeder die Hand nimmt, die er lieber hat, gibt es nur "Unfälle" ^^...
Aber schade eigentlich...

Ein schreckliches beispiel für Rechtshänder-Produkte: KARTOFFELSCHÄLER... Hilfe!!!
"Ergonomische" Computermäuse (die für LH sind meistens teurer)...
AUTO!? Gut, man lernt's halt so, aber eigentlich müssten wir es doch in England besser können :D... (Oder aber die RH, weiß nicht für was man die stärkere Hand mehr braucht ^^)...
GITARRE, QUERFLÖTE.. Und und und.....

Bearbeitet von pipelette am 03.06.2009 02:05:28


@Eifelgold:

Danke für die ausführliche Erklärung. Ich stelle gerade fest, dass meine Scheren daheim offenbar uralt sein müssen (die haben nämlich noch alle den gänzlich unergonomischen "Griff" mit zwei absolut gleich großen Augen aus lackiertem Metall, nix von wegen Plastik oder dass man da mehr als einen Finger hindurchbekäme) - macht aber nichts, ich bin so grobmotorisch, dass es bei mir immer unsauber aussieht ;)


@tigermuecke,

Schere und Kaffeetasse sind beide symmetrisch.
Du mußt allerdings genauer hingucken. OK, wenn du dich nicht intensiver mit Symmetrieverhalten beschäftigt hast, kommst du nicht so leicht auf den Untrschied.

Kaffeetasse hat eine Symmetrieebene, durch die Mitte kannst du einen Spiegel stellen, Spiegelbild und gespiegelte Tassenhälfte ergeben zusammen eine ganze Tasse. ;)

Schere hat eine Symmetrieachse, wenn du die Schere um eine durch Spitze und zwischen den Augen verlaufende Achse im 180° drehst, kommt der eine Schenkel auf den jeweils anderen zu liegen. ;)

Um rechte auf linke Hand abzubilden, mußt du an einer Ebene spiegeln.

Das Paßverhalten von Tasse und Schere zu einer vorgegebenen Hand ist daher unterschiedlich.
Tasse paßt zu jeder Hand gleich gut, die an einer Ebene gespiegelte Tasse ist aufgrund der vorhandenen Symmetrieebene identisch zu sich selbst. ;)
Bei der Schere mußt du erst die an einer Ebene gespiegelte Schere zu der vorhandenen besorgen, damit diese zu der anderen Hand genau so gut paßt. ;)


Eifelgolds Erklärung, warum eine Linkshänderschere für Linkshänder geeigneter ist, ist nicht richtig.
Beide Scherenschenkel sind gleich scharf, gibt auch Scheren mit genau 2 gleichen Augen zum Greifen. Du kannst 2 exakt gleiche Scherenhälften nehmen, mit einer Achse zusammenschrauben und hast eine perfekte Schere.

Wo also liegt der Unterschied, ob nun mit rechts oder links geschnitten wird?
Mit einer Rechtshänderschere in der rechten Hand siehst du genau den Kreuzungspunkt von unterem und oberem Schenkel an der Schnittstelle, weil der untere links vom oberen angeordnet ist. Du guckst dabei nach rechts, weil deine rechte Hand auf der Seite vom Augenpaar zu finden ist.
Wenn du jetzt eine Rechtshänderschere in die linke Hand nimmst, müßtest du auch von rechts auf die Schnittstelle gucken, damit du den Kreuzungspunkt am Schnitt beobachten kannst. Das bedeutet Kopf weiter nach links als die linke Hand verschieben. :(
Einfacher ist natürlich, wenn du beim Schnitt nur nach links schauen mußt. Dafür muß der obere Scherenschenkel links von dem unteren angeordnet sein. Andernfalls wird die Sicht auf die Schnittstelle vom oberen Schenkel verdeckt.

Alles läuft darauf hinaus, ob du genau siehst, wo du schneidest. Für blind Geschnittenes ist logischerweise kein so gutes Resultat zu erwarten. :D
Einfach mal eine Schere in die Hand nehmen und beobachten, unter welchen Umständen (linke/rechte Hand, Links-/Rechtshänderschere alle möglichen Kombinationen durchspielen) du die Schnittstelle genau sehen kannst.


*strebermodus an*Eine Schere ist Punktsymmetrisch... Bin mir ziemlich sicher dass es keine Achsensymmetrie ist.
Der Symmetriepunkt ist die Schraube, die beide Teile zusammenhält.
*sterbermodus aus*
Natürlich auch wieder nur im Übertragenen Sinne, weil die Schere vllt oben ne Gravur oder sowas hat, aber you know what I mean? xD


Zitat (pipelette @ 03.06.2009 02:01:10)
Man hat wohl auch herausgefinden, dass linkshändige Kinder besser in der Schule sind...
(Kann ich aber jetzt nicht bestätigen  :lol: )....

Gilt auch nur für Jungs, bis auf Schönschrift, das ist aber sowieso nur was für Mädchen. :P
Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
Ich, linkshändig von Natur, zwangsumgepolt (Werkzeuge/Maschinen sind für Rechtshänder, was angepaßt werden mußte, war damit sonnenklar)
Aus stillem Protest hab ich aber heimlich auf links weitergemacht, so daß ich heute in etwa alles mit links und rechts gleich gut kann.

Linkshändigkeit mit Grobmotorigkeit gleichzusetzen ist auch falsch. Ich kann dir eine mechanische Armbanduhr zerlegen und wieder zusammenbauen. Mit linls und rechts, so daß du meinst der Film, den du siehst ist verkehrtherum eingelegt. :P
Andererseits kenne ich Rechtshänder, die nie in ihrem Leben einen Schraubenzieher bedienen werden können.
Für Tollpatschigkeit ist sicher was anderes als die Händigkeit verantwortlich.


Zitat (pipelette @ 03.06.2009 08:07:52)
*strebermodus an*Eine Schere ist Punktsymmetrisch... Bin mir ziemlich sicher dass es keine Achsensymmetrie ist.
Der Symmetriepunkt ist die Schraube, die beide Teile zusammenhält.
*sterbermodus aus*

Da hast du offensichtlich falsch gestebt. :D
Punktsymmetrie bedeutet mathematisch: jeder beliebige Punkt (x,y,z) ergibt transformiert auf (-x,-y,-z) den identischen Gegenstand. Für die Scherenspitze müßte demnach eine 2. irgendwo auf der Seite von den Augen zum Greifen zu finden sein. :blink:
Die von mir oben beschriebene Schere gehört zur Symmetriegruppe C2 (die 2 gehört tiefgestellt geschrieben). Also nichts mit Inversionszentrum i.

Mhm.
Habe gerade nochmal nachgelesen.
Du hast wohl Recht. Prinzipiell meinen wir aber das gleiche...^^
Was die Punktsymmetrie in der 2Dimensionalen ist, ist die Achsensymmetrie in der 3Dimensionalen. Hab ich irgendwie vergessen gehabt :D
Man spricht dann auch von Drehsymmetrie um 180°...

Jetzt, wo ich's lese, fällt es mir auch wieder ein :D

http://de.wikipedia.org/wiki/Punktsymmetri...eidimensionalen


Edit.
@ Eifelgold:
Das mit dem Collegeblock versteh ich nicht.
Wenn man Ihn aufklappt und dann als Linkshänder auf der rechten Seite schreibt, klar. Das Problem kenn ich.
Aber genau das gleiche Problem hat doch auch ein Rechtshänder, wenn er auf der linken Seite schreibt...? Da seh ich den LH-Nachteil jetzt überhaupt nicht.
Hab auch schon LH-Collegeblöcke im Handel gesehen, da war dann die Spirale auf der rechten Seite... aber wenn man ihn aufklappt ist sie doch wieder in der Mitte....?!?

Bearbeitet von pipelette am 03.06.2009 09:33:39



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