Papakind ich weiß nicht weiter ! Meine Tochter hasst mich

Hallo , unsere Tochter 4,5 Jahre ist vom ersten Tag an auf meinen Mann festgelegt. Selbst gestillt wollte Sie nicht werden lieber die Flasche aber nur von meinem Mann. Mein Mann war und ist immer Ihre Bezugsperson bei ihm hat Sie aufgehört zu weinen er durfte beim einschlafen dabei sein ihr erstes Wort war Papa. Nur Papa war wichtig relativ schnell hat Sie gesprochen und das auch geäußert . Ich will nur Papa !! Spielen nur zur not mit Mama sobald er wieder zu Hause ist. sofort soll ich gehen. Eine lange Zeit hat Sie fürchterlich geweint wenn mein Mann weg mußte und sie hat Stundenlang an der Haustür gestanden. Auf Bildern zeichnet unsere Tochter immer nur Papa und sich. Mama ist nicht da sagt Sie. Wir gehen aber beide arbeiten daran kann es nicht liegen. Schmusen nur bei ihm Fernsehen nur bei ihm, bei mir will sie nicht mal sitzen.Wenn ich Sie jetzt Frage warum das so ist sagt Sie. Naja ich hab Papa am liebsten aber Du kannst auch hier wohnen. Ich weiß einfach nicht weiter was ich noch machen soll. Wenn mein Mann weg ist klapt es ja zwischen uns aber auch nur widerwillig. Jedes zweite Wort ist Papa macht das so.

:trösten: komm mal her :trösten:

aber das ist fast normal, Mädchen gehen eher zum Papa und Jungens eher zur Mama.

das wird sich schon noch ändern. :trösten:

schafft euch noch einen Jungen an dann wird sie eifersüchtig und kommt auch zu dir. :D :wub: :trösten:

Der Papa fühlt sich natürlich sehr wohl - und geschmeichelt bei einer so eindeutigen Vorliebe. Fördert er das auch noch, indem er Dich dann verlachlässigt, so von: "wir zwei!" und Du stehst außen vor?

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das Dich kränkt, aber es ist für das Kind auch ungesund, so eine Fixation.

Wie steht er dazu?

Wie gitti2810 schon geschrieben hat, Jungs hängen meist bei der Mami, Mädchen beim Papi.
Wenn es aber zu extrem wird, du bist ja gekränkt dadurch, dann sollte dein Mann versuchen dich mit einzubeziehen.

Ich bin kein Fachmann, aber von einem Kind, das vom Säuglingsalter an schon die Mutter derart ablehnt, habe ich noch nie gehört.
Das ist meiner Meinung nach nicht mehr im Bereich des Normalen.
Es ist auch nicht zwingend, das alle Töchter sich mehr zum Vater hingezogen fühlen.
War z.B. bei mir nie der Fall, auch bei meiner Tochter nicht.
Ich würde das definitiv mal mit dem Kinderarzt besprechen.

ich sehe das so wie Tamora. Dass ein Säugling das Gestilltwerden ablehnt, wei er/sie lieber vom Papa die Flasche möchte, ist m.M.n. nur hineininterpretiert.

loewenhertz, bitte besprich das doch mal mit dem Kinderarzt. Evtl. hast du auch ein Trauma o. etwas ähnliches, von der Geburt - das kann dein Verhalten den Kind ggüber beeinflussen, und somit auch euer Verhältnis zueinander. Ich würde dem mal nachgehen, Mutter und Kind zuliebe. Denn normal ist das nicht, so wie es jetzt ist.

viel Erfolg...

ich empfehle dir, dich mal an eine beratungsstelle zu wenden. die gibt es in jeder stadt, nennen sich erziehungsberatungsstellen, psychologische beratung oder ähnlich. anbieter sind z.b. freie verbände und organisationen (auch kirchliche) oder awo etc. auch die stadt bietet das häufig unter dem amt für familie, jugend und soziales an. keine angst, ALLE mitarbeiter jeglicher beratungsstelle unterliegen der schweigepflicht!!!!! wenn du keine anbieter finden kannst, können dir sicher auch der kinderarzt oder der kindergarten weiterhelfen (da ihr ja beide arbeitet, vermute ich einfach mal dass deine tochter einen besucht). viel glück!!!!!!!!

Leider kann ich mich nur anschließen und dir raten dir professionelle Hilfe zu suchen. Das ist sicherlich nicht einfach, da es ja kein angenehmes Thema ist. Ich war als Kind immer sehr auf meine Mutter fixiert, man kann also nicht sagen, dass Mädchen grundsätzlich Papakinder sind. Allerdings war dieses Verhalten bei mir nicht so ausgeprägt wie es bei deiner Tochter zu sein scheint...
Ich möchte dazu nur sagen, dass mein Vater mir irgendwie immer ein schlechtes Gewissen eingeredet hat, was mich belastet hat. Irgendwie wusste ich schon früh, dass auch er sich sehr viel Mühe mit mir gibt und überdurchschnittlich viel Zeit mit mir verbringt (er ist Lehrer...) Trotzdem war meine Mutter für mich immer etwas wichtiger, was ich mir nicht zu erklären wusste...
Heute schätze ich sowohl meine Mutter als auch meinen Vater. Also bitte gib nicht auf und suche dir Hilfe, sonst könntest du diese Tendenz möglicherweise ungewollt verstärken...
PS: Was sagt denn der Vater dazu?

Ja, darauf gibt sie aber keine Antwort; ich fragte das ja auch schon, wie der Vater dazu steht.

Von meinen beiden Töchtern war nur die jüngere ein "Papakind", aber im Rahmen des Üblichen, also eher fürs Bespaßen und Kuscheln; fürs Stillen/Trinken/Essen war ich ja zuständig, und das war ihr auch immer wichtig. :P

Schwierig wurde es erst, als es in der Ehe kriselte, aber das ist auch alles vorbei inzwischen.

Liebe Threaderöffnerin,

bitte suche dir professionelle Hilfe. Wir sind gerne für dich da, wenn du dich mal "auskotzen" oder ausheulen musst, aber wir können dir auch nicht mehr Rat geben, als den, den du schon bekommen hast: Suche dir Hilfe!
Anlaufstellen hast du ja bereits genannt bekommen.

Deshalb mache ihc jetzt hier dicht.

Viel Erfolg bei der Problembewältigung und starke Nerven!

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