Trockenobst als Deko


Guten Morgen, die Weihnachtszeit naht und ich habe im Bastelgeschäft Trockenobst als Deko gesehen, aber für ein Schweinegeld. Jetzt hab ich mir gedacht, man kann das ja bestimmt auch selber machen. Zimtstangen und Nelken sind ja kein Problem. Aber ich möchte noch Orangen- und Zitronenscheiben trocknen. Im Netz hab ich leider nur Dörrobst zum essen, also Apfelringe etc. die weich sind gefunden. Ich suche aber eine Möglichkeit, indem dann die Scheiben am Ende hart sind. Also nur als Dekozwecke.

Kennt jemand eine Idee und kann mir davon berichten, wie sowas funktioniert?

Vielen Dank schon mal

P.S. Einen Dörrautomaten besitze ich nicht.


Zitat (momo29 @ 14.12.2014 08:50:17)
Aber ich möchte noch Orangen- und Zitronenscheiben trocknen. Im Netz hab ich leider nur Dörrobst zum essen, also Apfelringe etc. die weich sind gefunden. Ich suche aber eine Möglichkeit, indem dann die Scheiben am Ende hart sind. Also nur als Dekozwecke.

Kennt jemand eine Idee und kann mir davon berichten, wie sowas funktioniert?


Hallo momo29,

schau mal hier, da wurde das Thema besprochen https://forum.frag-mutti.de/index.php?showtopic=4061
So sollte es dir gelingen und dann hast du schöne, getrocknete Orangen- und Zitronenscheiben zur Deko.

"Orangenscheiben werden getrocknet gerne als Zierde zur Verschönerung von Kränzen oder Gestecken benutzt. Man kann sie selber trocknen.
Vor dem Dörrvorgang in ein Geschirrtuch legen und ein bis zweimal mit dem Nudelholz unter leichtem Druck darüber rollen. Dann ist der überschüssige Saft aus den einzelnen Zellen raus und das Dörren im geht schneller.
Die Orangenscheiben sollten mindestens 5 mm dick sein, da sie beim Trocknen viel Feuchtigkeit verlieren und die Scheiben dadurch dünner werden. Der Backofen wird auf Umluft und 80–100 °C eingestellt. Dörrdauer: ca. 2 Stunden."
Quelle: Achim Samwald: Dörren - Früchte, Gemüse, Kräuter, Pilze und mehr, 5. Aufl., 2013, Verlag Eugen Ulmer

Zitronen-, Grapefruitscheiben gehen ganz analog.

Wenn die Trockenfrüchte nur zur Dekoration Verwendung finden, so würde ich die zum Trocknen vorbereiteten Teile durch Tauchen in eine Konservierungslösung präparieren. Damit beugst du Schimmelbildung vor, falls das getrocknete Zeug später unvorgesehen feucht werden sollte. Dafür könntest du Sorbinsäure nehmen (ist meines Wissens ;) von Dr. Oetker im Tütchen unter dem Namen 'Einmachhilfe' käuflich zu erstehen); Konzentration würde ich höher als auf der Tütchenpackung wählen: so viel von dem Pulver ins Wasser, daß sich gerade alles auflöst (dazu kannst du dir auch eine Lösung mit Bodensatz herstellen, Sorbinsäure ist in Wasser nicht besonders gut löslich, für die klare Lösung dekantierst du einfach ;)).


Hallo, @momo29,

nutzt dir ja jetzt Nix mehr, aber vielleicht für die nächste Weihnachtszeit ein Hinweis: die Discounter haben diese getrockneten Zitrusfrüchte seit einigen Jahren im Angebot zur Adventszeit.- Sind dann wesentlich preiswerter, als im Bastelladen.


Zitat (Dudelsack @ 14.12.2014 17:10:36)

Vor dem Dörrvorgang in ein Geschirrtuch legen und ein bis zweimal mit dem Nudelholz unter leichtem Druck darüber rollen. Dann ist der überschüssige Saft aus den einzelnen Zellen raus und das Dörren im Backofen geht schneller.
Die Orangenscheiben sollten mindestens 5 mm dick sein, da sie beim Trocknen viel Feuchtigkeit verlieren und die Scheiben dadurch dünner werden. Der Backofen wird auf Umluft und 80–100 °C eingestellt. Dörrdauer: ca. 2 Stunden."




:daumenhoch:


Da heutzutage Orangen/Zitronen sehr Preiswert im Handel zu kaufen sind, kann man jedes Jahr (selbst) neu trocken.


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