Waldorf-Schule: Bitte um Erfahrungen

Neues Thema Umfrage

@ Bazillus09

Sind die von der Regierung geplanten Einbürgerungstests etwa nicht rassistisch????

Hier in Deutschland darf man gegen alle und alles was sagen, nur nicht gegen Juden, dann ist man rassistisch.

marianna


Zitat (kLeiner @ 24.03.2006 - 12:45:31)
was ich sofort bei waldorfschulen denke:

"trallala und hoppsasa... ich möchte jetzt nicht lernen, was 1+1 ist. ich möchte jetzt lieber n bischen singen und n bild malen."

meine meinung dazu: sowas geht gar nicht!

:applaus: :applaus: :applaus:

Zitat (marianna @ 24.03.2006 - 12:52:28)
@ Bazillus09

Sind die von der Regierung geplanten Einbürgerungstests etwa nicht rassistisch????

Hier in Deutschland darf man gegen alle und alles was sagen, nur nicht gegen Juden, dann ist man rassistisch.

marianna

Ich glaube, hierzu sollte ein neuer Thread eröffnet werden.
Das ist jetzt ne glatte Themaverfehlung.
:blink:

Wieso Themenverfehlung?

Rudolf Steiner ist doch der Gründer dieser Walddorfschulen, dort werden so oder so nur Kinder von eingefleischten Anthroposophen genommen.

marianna


Naja, was hat jetzt der Einbürgerungstest damit zu tun?
Heißt das, in der Waldorfschule werden keine ausländischen Kinder aufgenommen wegen ihrer Herkunft?
Anthroposophisch bedeutet ja "den Menschen in den Mittelpunkt stellend". Das ist ja an wsich mal nix Schlechtes.

Bearbeitet von Bazillus09 am 24.03.2006 13:18:14


Zitat (Rausg'schmeckte @ 24.03.2006 - 10:18:38)
Zitat (ellupo @ 24.03.2006 - 10:12:51)

schon recht meine liebe, aber ein paar Grundkenntnisse über Steiner/Anrtrophosie/Waldorfschule täten ja nicht schaden, und die bekommst du leicht im Brockhaus muldimedial, das wird nämlich immer etwas unter der Decke gehalten.
Und wenn dir " ich hab da ein Prof, bla bla bla" als Information reichen, dann tschuldigung und schade um die Perlen.

Hast Du schonmal was von Informationssammlung gehört? Die Definitionen und Erklärungen, die Dir ein Brockhaus oder eine andere Enzyklopädie liefern, spiegeln noch lange keine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke wider. Und darum gehts hier ja wohl (auch) :).

wo hat den in den vorherigen Beiträgen auch nur eine!!! ihre Erfahrungen über Waldorf/Steiner weitergegeben???`Hab ich da was überlesen

Zitat (ellupo @ 24.03.2006 - 13:25:23)

wo hat den in den vorherigen Beiträgen auch nur eine!!! ihre Erfahrungen über Waldorf/Steiner weitergegeben???`Hab ich da was überlesen

Meiner Ansicht nach sind die Berichte der Leute, die mit Waldorfschülern und -lehrern zu tun hatten, sehr wohl Erfahrungen.

Aber darum geht es doch hier eigentlich gar nicht. Bazillus hat eine Frage gestellt und eine Menge an facettenreichen Antworten erhalten, mit denen sie, so wie ich das herauslese, auch was anfangen kann.

Bearbeitet von Rausg'schmeckte am 24.03.2006 13:41:33

Na denn aus den Erfahrungen von ehemaligen Waldorfschülern:
eine Schülerin in Berlin war auf Grund derüblichen Berichtszeugnisse total entsetzt über ihre schlechte Abinote, aber immerhin bestanden :blumenstrauss: :applaus: :applaus:

Baden-Württemberg: eine Schülerin wechselt nach der 10. Klasse auf staatliche Schule, muss aber trotz hervorragenden Berichtzeugnissen diese Klasse wiederholen. :wub:
eine andere bleibt auf der Waldorfschule: beim Abitur durchgefallen, wie 90% der M
itschüler :keineahnung: oops

Bremen: Schülerin konvertiert kurz vor Abitur: muss Waldorfschule verlassen. Abi :nene:


marianna


Zitat (marianna @ 24.03.2006 - 13:46:35)
Na denn aus den Erfahrungen von ehemaligen Waldorfschülern:
eine Schülerin in Berlin war auf Grund derüblichen Berichtszeugnisse total entsetzt über ihre schlechte Abinote, aber immerhin bestanden :blumenstrauss: :applaus: :applaus:

Baden-Württemberg: eine Schülerin wechselt nach der 10. Klasse auf staatliche Schule, muss aber trotz hervorragenden Berichtzeugnissen diese Klasse wiederholen. :wub:
eine andere bleibt auf der Waldorfschule: beim Abitur durchgefallen, wie 90% der M
itschüler :keineahnung: oops

Bremen: Schülerin konvertiert kurz vor Abitur: muss Waldorfschule verlassen. Abi :nene:


marianna

Na bitte, kurz, knapp, informativ
geht doch :daumenhoch:
damit kann die gute was anfangen

Ich denke man muß nicht auf einer Waldorf-Schule gewesen sein um für sich zu beschließen, das man nicht mit der Steiner-Idologie konform geht.

Und mit diesem Thema sollte man sich genau auseinandersetzen!

Wenn man eine ganzheitliche Schulform sucht,gibt es durchaus noch andere Möglichkeiten als die Waldorfschule.


Zitat (marianna @ 24.03.2006 - 13:46:35)
Na denn aus den Erfahrungen von ehemaligen Waldorfschülern:
eine Schülerin in Berlin war auf Grund derüblichen Berichtszeugnisse total entsetzt über ihre schlechte Abinote, aber immerhin bestanden :blumenstrauss:  :applaus:  :applaus:

Baden-Württemberg: eine Schülerin wechselt nach der 10. Klasse auf staatliche Schule, muss aber trotz hervorragenden Berichtzeugnissen diese Klasse wiederholen. :wub:
eine andere bleibt auf der Waldorfschule: beim Abitur durchgefallen, wie 90% der M
itschüler :keineahnung:  oops

Bremen: Schülerin konvertiert kurz vor Abitur: muss Waldorfschule verlassen. Abi :nene:


marianna

Brr, na, nicht gerade die beste Werbung. :angry:

Und dann stehen die Kids da und wie geht`s dann weiter. Hm.

Welche Religion sollte man da bevorzugt angehören? Wohin ist diese Schülerin aus Deinem Beispiel konvertiert, dass das solche Folgen hatte?

Gruß

Bazillus09

Zitat (ellupo @ 24.03.2006 - 14:04:29)
Na bitte, kurz, knapp, informativ
geht doch :daumenhoch: 
damit kann die gute was anfangen

Danke, ellupo, dass Du so besorgt bist um mich :wacko: , aber ich konnte auch mit den anderen Antworten etwas anfangen.

Wenn ich was nicht verstehe, dann stocher ich schon so lange, bis es mir klar ist.

Bin schon groß!

Bazillus09

Welche Religion bevorzugt wird, weiß ich nicht. das Mädchen aus meinem Beispiel ist zum Islam konvertiert, verheiratet und glückliche Mutter.

Berlin und Baden-Württemberg (ohne Abi): Heirat und KKK

Baden-Württemberg mit Abi: Lehrerin und Mutter

Alles klar?

marianna


Hallo marianna!

Hihi, jetzt hab ich überlegt, was wohl KKK ist. Kaiser-königliches Kerkertum?

Nee, Kinder, Kinder, Kinder, gell?

Na, jeder findet wohl seinen Weg, auch wenn man manchmal das Gefühl hat, in einer Sackgasse zu stecken. ;)

Aber dass die Religionszugehörigkeit sich auf die Schule auswirkt, das würde ich jetzt bei einer Schule verstehen, die einer Erzdiözese angeschlossen ist... Versteh einer die Welt.

Jedenfalls vielen Dank für Deine Beobachtungen! :blumen:

Liebe Grüße
Bazillus09


Hallo Bazillus09

KKK stimmt zwar auch Kinder Kinder Kinder, ich habe aber damit Kinder, Küche, Kirche gemeint.

Die Religionszugehörigkeit spielt manchmal bei konfessionellen Schulen noch eine Rolle.
wir wollten unseren Sohn auch damals auf eine katholische Grundschule schikcen, aber da hätte die ganze Familie konvertieren müssen. :no:

marianna


Zitat (marianna @ 24.03.2006 - 12:52:28)
@ Bazillus09

Sind die von der Regierung geplanten Einbürgerungstests etwa nicht rassistisch????

Hier in Deutschland darf man gegen alle und alles was sagen, nur nicht gegen Juden, dann ist man rassistisch.

marianna

Marianna, auch du scheinst mir zu den Leuten zu gehören, die es nie kapiert haben, deshalb mal hier in aller Deutlichkeit, weil mich solche Phrasen ankotzen, und das nicht nur aufgrund meiner Herkunft und Vorfahren:

Als Jude ist man kein Teil einer Rasse wien Hund oder n Pferd, sondern n Mensch jüdischen Glaubens und/oder Teil eines Volkes, unabhängig von der Nationalität. Je nach Einstellung und Tradition gilt bei manchen Juden, dass ein Kind einer jüdischen Mutter ebenfalls automatisch Jude ist.

Das haben schon die Braunen nicht kapiert oder wollten es nicht kapieren. Wer Juden aufgrund dieser Tatsachen ablehnt, ist nicht zwangsläufig rassistisch, sondern antisemitisch. Kein Jude mit Verstand will wegen seiner Herkunft oder seines Glaubens abgelehnt werden, ebensowenig hält n Jude jemanden, der ihn wegen irgendwelcher Dinge, die mit beidem nix zu tun haben, nicht ausstehen kann, deshalb für nen Antisemiten.

Mit Antisemitismus und Rassismus haben Einbürgerungstests nix zu tun. Wenn dieser Test kommt, muss den wohl jeder machen, der Deutscher werden will, obs nun Kameruner ist, n Belgier oder n Chinese.

@ Kalle mit der Kelle

OK es ist eben allgemein üblich über Muslime zu lästern, die armen unterdrückten Frauen mit Kopftuch :heul: :heul:

die armen armen muslimischen Kinder, die nicht mit auf Klassenfahrt dürfen :heul: :heul:

Die vielen vielen Zwangsehen.......... :labern: :labern:

die armen zu Hause eingesperrten Frauen, die ja auch verprügelt werden......... :labern: :labern:

NUR ÜBER JUDEN LÄSTERN DARF MAN NICHT OHNE IN EINE BRAUNE ECKE GESTELLT ZU WERDEN

Warum eigentlich?

Sicher gibt es unter uns, unter Juden und unter Muslimen schlechte Menschen, aber warum darf man es bei Juden eben nicht äußern, da stört mich unheimlich :zensiert: :zensiert: :zensiert: marianna


Um sich schlecht über Juden äussern zu können sollte man als erstes mal einen
"bösen Juden" kennen.
Kennst du einen?
Weißt Du irgend etwas was über das allgemeine Wissen über den 2. Weltkrieg hinaus geht?
Gibt es irgend einen Grund ,für Dich persönlich,dich antisemitisch zu äussern?

Im übrigen haben Juden einen hervorragenden Humor und können wunderbar über sich selbst lachen.

Für mich ist der gelehrte Antisemitismus an Waldorfschulen ein Grund diese abzulehnen.
Mich interessiert dabei nicht an welcher dieser Schulen die steinersche Lehre mit welcher Intensivität vermittelt wird.
Es gibt nicht viel oder ein bisschen Antisemitismus!

Bearbeitet von Jippie am 24.03.2006 20:40:21


Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 26.11.2007 14:32:57


Ja,nicht mehr so wie noch vor 6 Jahren.
In einer abgemilderten Form wird das Grundgedankengut immer noch weiter gegeben.
Beispiel das Geschichtsbuch der 9. Klasse.


Zitat (marianna @ 24.03.2006 - 20:17:12)

NUR ÜBER JUDEN LÄSTERN DARF MAN NICHT OHNE IN EINE BRAUNE ECKE GESTELLT ZU WERDEN

Warum eigentlich?

Sicher gibt es unter uns, unter Juden und unter Muslimen schlechte Menschen, aber warum  darf man es bei Juden eben nicht äußern, da stört mich unheimlich :zensiert:  :zensiert:  :zensiert:  marianna

Also, wenn man immer alles gutheißen muss, was gemacht wird, nur weil es von Juden gemacht wird, find ich das auch sch**** Aber prinzipiell was gegen Juden zusagen ist genauso blöd, wie prinzipiell was gegen Muslime zu sagen oder gegen Katholiken oder gegen Blonde oder gegen BMW-Fahrer.

Verallgemeinerungen sind totaler Quatsch. Und dass man seine Meinung nicht sagen darf, weil es was schlechtes gegen einen jüdischen Menschen wäre, ist ja schmarrn. Wenn man sich aber so ausdrückt :"Klar, dass der so nen Mist macht, ist ja ein Jude", ist das wieder genauso unsinnig. Weil: Antisemitisch. Man schert ja ein ganzes Volk (und eine Religion) über einen Kamm.

Von daher habe ich bedenken, den Grundsätzen eines Menschen zu vertrauen, der solche verallgemeinernden Thesen vertritt oder in diesem Fall vertreten hat. Wobei es da dann schlimm ist, dass sich diese bis heute wohl an den Waldorf-Schulen gehalten haben. Man hätte ja die positiven Steiner-Ansätze übernehmen und die negativen rauslassen können.

Grüße

Bazillus09

@ Jippie

Ich kenne keinen "bösen" Juden.
Allerdings musste ich mir von Juden schon unqualifizierte Beschuldigungen anhören......
ich soll eine Jüdin zur Alkoholikerin gemacht haben, als ich mit ihr Essen war, weil besagte Jüdin sich mit Weinbrand vollaufen ließ, während ich nur Mineralwasser getrunken habe. :yes:
auf dieser Arbeitsstelle versuchte man mir klar zu machen, dass Juden immer recht haben :yes: (ich habe da auch nur 4 Wochen gearbeitet)

Bin ich denn weniger Wert als ein Jude??????

Tut mir leid aber für mich sind alle Menschen gleich!!!!!

Trotz aller schrecklichen Dinge die damals gelaufen sind, kann man nicht davon ausgehen, dass Juden die besseren Menschen sind

marianna


Zitat (marianna @ 24.03.2006 - 22:21:36)


Tut mir leid aber für mich sind alle Menschen gleich!!!!!

Trotz aller schrecklichen Dinge die damals gelaufen sind, kann man nicht davon ausgehen, dass Juden die besseren Menschen sind

marianna

Ganz genau meine Meinung!

:applaus: :applaus:

Das ist doch langsam bissi weltfremd hier. Die Weinbrandsauferei hat wohl nichts damit zu tun, daß die Frau dem jüdischen Glauben angehört. Und Zoff hat man/frau wohl auch mal mit anderen Menschen seien es Christen, Muslime oder Juden.

Tut mir leid aber das klingt für mich alles antisemitisch.


Zitat (moni* @ 25.03.2006 - 09:51:05)
Das ist doch langsam bissi weltfremd hier. Die Weinbrandsauferei hat wohl nichts damit zu tun, daß die Frau dem jüdischen Glauben angehört. Und Zoff hat man/frau wohl auch mal mit anderen Menschen seien es Christen, Muslime oder Juden.

Tut mir leid aber das klingt für mich alles antisemitisch.

Genau! Eben deswegen sind alle Menschen gleich! Das Jude-sein schließt nicht aus, dass der Mensch fies ist, ebenso ist nicht jeder gut, der kein Jude IST.

Was ist jetzt daran antisemitisch?

So rum gebe ich Dir absolut recht Bazillus :)


Zitat (moni* @ 25.03.2006 - 19:58:27)
So rum gebe ich Dir absolut recht Bazillus :)

Sag ich doch. :D

:blumen:

Thema wird geschlossen.


Krissy kommt im September in die Schule. Klar ist die Anmeldung und alles schon gelaufen, aber ein Wechsel zu einer privaten Schule ist immer noch machbar.

Nachdem wir im Januar schon sowohl die staatliche als auch einige Privatschulen angeschaut hatten, und die privaten entweder so überfüllt waren, dass nur noch Geschwisterkinder genommen wurden oder einfach sündhaft teuer (500 Euro), hatten wir uns schon mit dem Gedanken angefreundet, ihn auf die staatliche zu schicken. Jetzt haben wir ein Angebot von einer Waldorfschule. Nächste Wochen haben wir einen Termin dort.

Ich war eigentlich nie so ein Fan von Waldorfschulen, vor allem weil mit das theoretische Konzept von Steiner zu Teilen nicht einleuchtet, zu esoterisch, zu gnostisch.

Aber ich kenn auch den ein oder anderen Waldorfschüler und die ich kennengelernt habe, sind gar nicht abgedreht ;)

Habt ihr Erfahrungen oder könnt ihr einen Rat geben?

Bearbeitet von markaha am 05.05.2007 00:18:52


Leider habe ich absolut keine Erfahrungen damit.
Aber eines nur - es handelt sich um Waldorf-Schulen (mit nur einem l). ;)


Nun ja.
Ich persönlich halte davon auch absolut nichts. Ich bin auf eine normale Grundschule und allgemeinbildendes Gymnasium gegangen. Ich denke, es hat mir nicht geschadet.

Einer meiner Kommilitonen war auf einer Waldorfschule, ein bisschen abgedreht ist er schon.
Unter anderem hat er von (Ballett-)Aufführungen im rosa Kostüm erzählt, es gibt das Fach Eurythmie, wo man (unter anderem) seinen Namen tanzen soll. Dafür werden dann ständig die Lehrer rausgeekelt.

Dadurch, dass sie mehr oder weniger selbstständig entscheiden können, wie sie ihr Zeug erarbeiten und es auch keine Noten gibt, lernen sie m. E. nicht, so zu lernen und zu arbeiten "wie es der Norm entspricht".
Mein Kommilitone sagt selbst, er bräuchte eigentlich ständig einen Tritt in den Hintern, sonst würd er nichts auf die Reihe bekommen (da kann natürlich auch selber schuld dran sein).
Die Leute haben gute Ideen, aber am nächsten Tag schon keine Lust mehr, irgendwas in die Richtung umzusetzen.

Der Abschluss ist nicht staatlich anerkannt, aber man kann in einem Zusatzjahr sich auf das Abitur vorbereiten und es dann nachmachen. (Quelle: wikipedia)

Das Ganze hat wohl auch sein Gutes. Dieser Eurythmiekram gibt einem wohl ein gutes Körpergefühl (da mangelts heutzutage ja dran), und nach solchen Tanzaufführungen ist einem anscheinend nichts mehr peinlich.

Also, das ist jetzt etwas einseitig und auch durch meine Meinung geprägt.
Ich würde meine Kinder niemals auf eine solche Schule schicken.

P.S. Auf Wikipedia stehen einige interessante Sachen zum Konzept und zum Lehrinhalt.


@Hilla

danke für deinen Hinweis, ich hab das korrigiert.


Als mein Sohn eingeschult werden sollte habe ich auch mit dem Gedanken gespielt,
da auch einige seiner Freunde zur Waldorfschule gingen. Die Schule war damals noch in der Anfangsphase. Habe an einigen Informationsabenden teilgenommen und war mir auch schon fast sicher (hört sich ja auch alles toll an), bis ich meine ehemalige Englischlehrerin dort getroffen habe, deren Sohn auch die Schule besuchte. Sie hat wortwörtlich zu mir gesagt "Laß die Finger davon, damit werdet ihr nicht glücklich, wir nehmen unseren Sohn wahrscheinlich auch wieder herunter" . Heute nach fast 13 Jahren bin ich froh dass ich diesen Rat befolgt habe, denn alle Eltern die ich kenne haben ihre Kinder wieder von der Schule genommen , die einen weil sie mit dem Klassenlehrer nicht zurecht kamen, die anderen weil ihr behindertes Kind gehänselt wurde (auch von den Eltern wurden dumme Bemerkungen gemacht) andere wieder weil sich die Schule zu sehr ins Privatleben einmischt (Kinder die zu viel fernsehen wurden vor der ganzen Klasse bloßgestellt). Nur leider konnten viele von Ihnen dann nur noch die Hauptschule besuchen, weil sie irgendwann den Anschluß verpaßt haben (so auch der Sohn von meiner Englischlehrerin). Von anderen habe ich wieder erfahren, dass die Kinder von reichen oder armen Eltern sehr unterschiedlich behandelt werden und dass auch viel auf das Privatleben geachtet wird (Fernseher, Computer etc.). Die Kinder haben auch 10 Jahre den selben Klassenlehrer, was auch nicht unbedingt von Vorteil ist, falls ein Kind mit diesem nicht zurecht kommt. Mein Sohn hat dann eine Gesamtschule besucht und macht gerade sein Abi. Ich möchte jetzt nicht alle Waldorfschulen über einen Kamm scheren, aber hier bei uns ist es so gewesen.


War schon mal da:Klick!!! ;) ;) ;)


Danke Wurst für den Hinweis, ich hoffe du hast Verständnis dafür, dass mich das Thema gerade dringend interessiert, und ich den threat hineingestellt habe, ohne vorher die Suchfunktion zu aktivieren. :)

Bearbeitet von markaha am 06.05.2007 23:35:18



Ich stand der Lehre Rudolf Steiners schon immer eher skeptisch gegenüber. Das der ziemlich rassistische Ideologien verbreitet hat und das immer irgendwie wegentschuldigt wird, ist auch nix neues für mich.
Auffallend auch, daß an Waldorfschulen, selbst in Großstädten, so gut wie keine Ausländer vorhanden sind.


Hallo...

Was ich bisher lesen konnte ist, das Rudolf Steiner aus einer biederen Bahnbeamtenfamilie stammt. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist er 1861 geboren. Also war er bei verfassen seiner Bücher aus einer damaligen Epoche geprägt.
In alten Bücher (so um 1920/ 1925) wird noch propagiert, das Deutschland durch die bösen bösen Ausländer in einen Krieg gedrängt worden wären, die dort erwähnten schlimmen Franzosen, Britten, Russen usw. waren alles schuld und eben dumm wie Bohnenstroh..., nur die Deutschen, das edle Volk der Dichter und Denker, ja, die waren die Guten...

Steiner ist 1925 verstorben, demnach auch unter dem Eindruck der damalig vorherrschenden Weltvorstellung, politischer wie auch menschlicher...

Meines Erachten kann man ruhig auf der Grundlage seiner "Lehren" unterrichten, SOLLTE aber dann auch wissen, was dahinter steckt... ... ...

Vielleicht diskutieren unsere Kinder in 80 Jahren auch mal über die Aussagen einer Eva Herrmann... ... ... rofl rofl rofl

Mit Gruß ...

Grisu...


Zitat (Grisu1900 @ 12.09.2007 18:26:39)


Vielleicht diskutieren unsere Kinder in 80 Jahren auch mal über die Aussagen einer Eva Herrmann... ... ... rofl rofl rofl

Oh, hoffentlich nicht.... :lol: :lol: :o

Diese rassistische Ideologie Steiners ist altbekannt. Das ist auch schon immer ein Grund für mich, den Waldorf-Schulen skeptisch gegenüber zu stehen.


Ich verschmelze das Thema jetzt mal kurzerhand mit dem bereits bestehenden
Waldorfschulen -Thread.

Hier übrigens eine Pressemitteilung vom Bund der Freien Waldorfschulen e.V.


Also, meine Mutter ist Sekretärin an einer "Waldi" und hat daher ein paar Einblicke.

Es entspricht den Tatsachen, dass die Waldorf-Schulen hervorragende Ergebnisse hervorbringen (Spitzen-Abiture etc). Es entspricht ebenso den Tatsachen, dass es ebenso eine recht große Anzahl schlechter Schüler gibt (dass ein Kind in der 4. Klassenstufe noch kaum lesen kann, ist zwar nicht die Regel, aber auch nicht sehr ungewöhnlich).

Kinder, die von sich aus so willensstark sind, etwas erreichen zu wollen, haben in der Waldorf-Schule wohl die besten Chancen. Wer jedoch eher einen "externen Antrieb" zum Lernen braucht, bekommt ihn dort weniger stark als an der konventionellen Schule.

Ich für mich persönlich bin froh, auf eine konventionelle Schule gegangen zu sein, dort wurde meiner extremen Lernfaulheit immerhin stark genug entgegen gewirkt, dass selbst ich das Abi bestanden habe. Bei den Waldis hätte ich gnadenlos verloren.

Und ob man wirklich schon im Einschulungsalter sicher sagen kann, ob das eigene Kind für die Waldi geeignet ist (oder umgekehrt), weiß ich nicht. Vielleicht wäre ja auch die Kombi Grundschule konventionell / danach Waldi das Richtige.


Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 30.11.2007 14:25:48


Wir haben Krissy jetzt in einer Regelschule eingeschult. Die Entscheidung war nicht einfach, aber wohl überlegt. Wir werden sehen, was daraus wird.


In diese Diskussion möchte ich mich als Waldimutter und Normalomutter einschalten, allerdings habe ich nur die letzte Seite des Thread gelesen.

Erstmal zu meiner Familiensituation. Zwei Kinder, einer in der 12. Klasse auf dem Gymi und der jüngere seit der 3. Klasse in der Waldorfschule, jetzt 9.Klasse. Daraus kann man gleich ersehen, dass ich nicht die vermeintlich typische Waldorfmutter bin.

Unser jüngster war gut in der Grundschule, aber trotzdem überfordert und unglücklich. Nach 1 1/2 Jahren Wartezeit durfte er wechseln. Dort geht es viel kindgerechter zu!

Einige Erkenntnisse, die ich im Laufe der Jahre im direkten Vergleich der Schulen sammeln konnte:
- An der Waldorfschule steht der Mensch und nicht die Leistung im Vordergrund
- Der Unterricht orientiert sich an der Entwicklung der Kinder, zum einen der Altersstufe (Beispiel: es werden immer praxisnahe Beispiele zum Lernen aus der Erfahrungswelt der Kinder gesucht und erst in höheren Klassen wird abstrahiert) und auch an der individuellen Entwicklung des einzelnen Kindes( durch den Epochenunterricht kann z.B. Mathe in der Pause "reifen" und das Kind sich weiterentwickeln bis es das nächste Mal Mathe hat).
- Die Kinder dürfen Kinder sein und stehen nicht unter Leistungsdruck, z.B. Grundschulabitur.
- Das soziale Miteinander, sprich Klassengemeinschaft, wird sehr gefördert und gepflegt. An unserer Schule gibt es z. B. aus diesem Grund auch 2-wöchige Klassenfahrten.

Unser Ältester wollte den Waldiweg nicht gehen und er kommt gut in der Staatsschule zurecht. Trotzdem habe ich oftmals während seiner Schulzeit den Kopf schütteln müssen, was alles auf Arbeiten gelernt werden musste. Detailwissen, das gleich wieder vergessen werden durfte. Nachhaltigkeit und Lernen nahe am Leben, um das Erlernte anwenden zu können, war und ist ehr selten.

In den Waldorfschulen dürfen die Kinder wirklich Kinder bleiben und mit Freude Neues entdecken. Und wer das selbst einmal erleben möchte, der sollte sich bei der Waldorfschule nach einer Monatsfeier erkundigen. Diese sind öffentlich und die verschiedenen Klassenstufen führen aus den Unterrichtsfächern erarbeitetes vor. Also verschafft euch selbst einen Eindruck!


Ich habe nicht alle Beiträge gelesen also bitte nicht schlagen:

Wie kommen Kinder aus Waldorfschulen im "normalen" Berufsleben zurecht? Spätestens bei der Ausbildung oder im Studium müssen sie doch genau den gleichen Leistungskriterien genügen, wie nicht-Waldorf-Schüler.

Kann jemand was dazu sagen?


Zitat (murphy @ 17.09.2007 17:08:44)
Ich habe nicht alle Beiträge gelesen also bitte nicht schlagen:

Wie kommen Kinder aus Waldorfschulen im "normalen" Berufsleben zurecht? Spätestens bei der Ausbildung oder im Studium müssen sie doch genau den gleichen Leistungskriterien genügen, wie nicht-Waldorf-Schüler.

Kann jemand was dazu sagen?

Also ne Bekannte von mir hat auf einer Waldorfschule Abitur gemacht. Holla die Waldfee, da wurde Leistung gefordert, da schaut jeder normale Abiturient blöd aus der Wäsche. Die Abiprüfung war viel umfangreicher. Also zu der staatlich geforderten Abiprüfung kamen zusätzliche Prüfungsfächer dazu.

Diese Waldorfschule hat auch sehr viel Disziplin verlangt, besonders wenn es um außerschulische Projekte, wie Theateraufführungen etc ging.

Meine Bekannte ist sehr diszipliniert und ich denke, daß hat sie auch zum Teil dieser Waldorfschule zu verdanken. Sie ist sehr ehrgeizig und gewissenhaft.

Aber ich glaube, sie ist auch ansich ein sehr disziplinierter, ehrgeiziger Typ. Sie wäre wahrscheinlich auch durch eine normale staatliche Schule so geworden...

Ansich halte ich ja von Waldorfschulen prinzipiell recht wenig, genauso wie von den ganzen reformpädagogischen Ansätzen und ihren Auswüchsen aber vor der Schulausbildung meiner Bekannten ziehe ich echt den Hut. Diese Schule hat auch viele außerschulische Projekte gemacht

in meinem Abijahrgang hatteich damals auch 2 Waldorf-Schüler die zu uns gewechselt hatten.

Die kamen mit dem normalen Leistungsdruck einfach nciht zurecht und haben kläglich versagt.

Man hat die ehem. Walldorfschüler auch ausgefragt wie das Schulkonzept so war.

So wie ich das einschätze sind die Schulangänger Leute die es im Berufsalltag schwer haben werden. Da ist Engagement gefordert auch wenns keinen Spaß macht - auch dann erwartet Chef besten Einsatz und gibt einem keine andere Aufgabe die einem mehr Spaß macht...
Mit Kritik umgehen war auch so ein Thema was in der Schulzeit auffiel - schlechte Noten brachte die Leute total durcheinander - anstatt sich mehr anzustrengen beim nächsten Mal bemerkte man Resignation - die waren es nciht gewohnt sich durchzubreißen - auch mal an unangenehmen Dingen die einem vielleicht auch nicht lieen dranzubleiben und dennoch das beste draus zu machen.

Wie gesagt: in jedem Job gibts Sachen die einem nicht liegen auch wenns sonst der Traumjob ist - es gibt auch Kritik und ich glaube daß viele Walldorger in dem normalen Berufsalltag später einfach nicht bestehen können.

Für Lernbehinderte Schüler sicher eine tolle Sache da vieles gefördert wird, aber für "normale" Schüler ist das denk ich nix.


Nachdem ich das alles gelesen habe, bin ich nach wie vor am Überlegen ob ich meine Tochter nicht im Sommer auf die Waldorfschule wechseln lasse. Ich habe mich gut informiert und finde unsere Schule hier wirklich ok. Aber die allgemeine Meinung über Waldorfschulen scheint nicht wirklich positiv zu sein. -_-


hallo

ist ja schon lange her...die letzte frage hier...naja, meine kinder waren beide auf der waldorfschule---die ersten jahre waren ok( ich bin gut informiert über rudolf steiner usw.) .mein jüngerer sohn ist zum schluss(7. Klasse) auf antrag seiner Klassenlehrerin, begutachtet worden---eigentlich fast als "grenzdebil" auf eine "Sonderschule"abgeschoben worden(leider dauert es zu lange hier alles zu erklären).---Komisch---er machte dort den 'Realschulabschluss mit durchschnitt 2,4.
Mein älterer sohn hatte sehr unter mobbing dort zu leiden (obwohl es das ja garnicht ^^gibt^^, auf der waldorfschule.------wir haben schon viel leid dadurch erfahren

Rudolf steiner lehrt achtung und wertschätzung eines jeden menschen---das wäre schön gewesen-----

ich muß sagen, das auch die waldorfschulen sehr unterschiedlich arbeiten,,, und will das nicht verteufeln....leider geht und fällt es auch mit dem Klassenlehrer, der ja 8 jahre mit den kids zusammen ist.


ist heutzutage alles nicht einfach

hab nur heute an die schulzeit meiner kinder gedacht....und wollte das mal loswerden....


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