Buch für Nähanfänger: Nähmaschine ist vorhanden

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Die Tochter meiner Freundin hat sich zum Abitur eine Nähmaschine gewünscht. Die hat sie von ihrer Oma auch bekommen.

Nur kann sie leider alleine mit der Nähmaschine nichts anfangen. Meine Freundin selbst und auch ich haben keine Ahnung vom Nähen.

Kennt vielleicht jemand ein Buch in dem beschrieben ist, was man mit den einzelnen verschiedenen Nähten macht, wie man Schnitte auflegt, Fadenlauf, etc. Genügend Altkleidermaterial zum Üben ist vorhanden.

Da sie selbst klein ist und fast alle Bekleidungsstücke gekürzt werden müssen, würde sie das auch gerne selbst machen.

Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Bearbeitet von tante ju am 24.06.2019 20:50:05

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Tante Ju, sag der Freundin von deiner Tochter, bei You Tube kann man fast alles lesen was Frau für's nähen wissen will. Es gibt dort so klasse Videos und Anleitungen, ich würde kein Buch kaufen.

Ich schaue selbst auch öfters mal rein, obwohl ich schon lange nähe.


VHS Grundkurs Nähen- falls möglich


Zitat (Arjenjoris @ 24.06.2019 21:00:07)
VHS Grundkurs Nähen- falls möglich

ist so was von überflüssig und kostet einen Haufen Kohle :ach:

Danke Villö, das werde ich weitergeben. :blumen:

VHS-Grundkurs ist zeitlich nicht so günstig, da die Kurse ja erst wieder anfangen, wenn die Schulferien vorbei sind und die Tochter hat eben jetzt Zeit sich damit zu beschäftigen.


Falls sie einigermaßen gut Englisch kann, empfehle ich auf YouTube den Videokanal von Professor Pincushion. Alles sehr toll und anschaulich erklärt.

Für den Start wäre aber sicher ein Kurs nicht schlecht, es ist schwer, sich alles autodidaktisch beizubringen. Oft bieten sogar Stoffläden welche an. Denen ist zumindest klar, dass da neue Kundschaft heranwächst, die man entsprechend behandeln und motivieren muss.

Ein Standardwerk für Mode, das ich empfehlen kann, ist "Kleider nähen" von Tanya Whelan. Darin sind alle wichtigen Grundschnitte für Kleider, bzw Oberteile und Röcke enhalten und Änderungen gut erklärt (Änderungen für zusätzliche Schnitte, aber auch für Besonderheiten bei der eigenen Figur).
Allerdings wird sich ein blutiger Anfänger damit dennoch schwer tun. Es ist schon gut, wenn einem bei den ersten Schritten einer über die Schulter schaut.


Als ich vor vielen Jahren meine erste Nähmaschine bekam habe ich mir das "Gütermann Näh-Lexikon" gekauft. Da ist alles sehr gut beschrieben. Auch die "Hand"stiche, die man ja durchaus auch braucht.

Das Buch ist inzwischen uralt. Habe allerdings gesehen, dass es im Internet noch einige Angebote gibt, meist gebraucht.

Da müsste sie allerdings selbst recherchieren. Die jungen Leute sind da ja sehr fit.


Zitat (Villö @ 24.06.2019 21:01:19)
ist so was von überflüssig und kostet einen Haufen Kohle :ach:

Überflüssig ist Ansichtssache. Einige lernen auch gern unter Gleichgesinnten, statt alleine. Als Geschenkgutschein wäre das auch was.

Hat sich ja aber aus zeitlichen Gründen erledigt.

Bei uns werden im Mehrgenerationenhaus Nähkurse angeboten. Vielleicht gibt es bei euch ähnliches


Danke Löwin, da werde ich mal recherchieren, kann ich auch noch. ;)

Englisch weiß ich nicht genau, sie ist sprachlich mehr auf Französisch ausgerichtet.


@tante ju: Schick mal eine PN an seidenloeckchen.

Sie ist Expertin im Nähen und kann dir sicher auch geeignete Literatur zum Thema empfehlen.


Danke Jeannie :blumen:

Das ist eine sehr gute Idee!


Zitat (Villö @ 24.06.2019 21:01:19)
ist so was von überflüssig und kostet einen Haufen Kohle :ach:

Ein Grundkurs an der VHS ist teuer????? Die VHS bietet auch Onlinekurse an. Ich habe in den frühen 80ern einen Nähkurs absolviert, der von der Gemeinde angeboten wurde.

Bearbeitet von xldeluxe_reloaded am 25.06.2019 02:29:30

Zitat (xldeluxe_reloaded @ 25.06.2019 02:27:42)
Ein Grundkurs an der VHS ist teuer????? Die VHS bietet auch Onlinekurse an. Ich habe in den frühen 80ern einen Nähkurs absolviert, der von der Gemeinde angeboten wurde.

wir schreiben das Jahr 2019, in den 80-igern war alles billiger und außerdem warum soll ich für was bezahlen was ich umsonst bekomme?

Ein Nähkurs hat sich ja eh wegen Zeitmangels erledigt!

Mein Kurs in den 80ern bezog sich nicht auf die Teilnahmegebühr, sondern darauf, dass solche Kurse auch durch Sozialdienste der Kirchen angeboten werden.
Wie gesagt: Onlinekurse gibt es auch.


Zitat (Arjenjoris @ 24.06.2019 21:40:19)
... Überflüssig ist Ansichtssache. Einige lernen auch gern unter Gleichgesinnten, statt alleine. ...

... es gibt per se zwei Grundformen in der Lernmethodik: Den Theoretiker und den Praktiker. Der Eine lernt leichter, wenn er/sie nachlesen kann, wie's geht, der Andere muss es visualisieren, also zugucken können.

Als papiernes Nachschlagewerk kann ich Burda empfehlen: https://www.google.com/search?q=burda+n%C3%...2fhsqQLM:&vet=1, als Ergänzung dazu YouTube. Dann müsste es klappen.

Grüßle und viel Erfolg,

Egeria

Zitat
Kennt vielleicht jemand ein Buch in dem beschrieben ist, was man mit den einzelnen verschiedenen Nähten macht, wie man Schnitte auflegt, Fadenlauf, etc. Genügend Altkleidermaterial zum Üben ist vorhanden.

In den letzten Jahren gab es einen regelrechten Boom an teils sehr schön aufgemachten Büchern, alles auf Anfänger gebürstet. Selbermachen ist ja gerade der ganz große Trend.
Hab jetzt kein konkretes Buch im Kopf, da ich keins davon gekauft habe. Aber ich bin mir eigentlich sicher, dass du was finden wirst, und im Grunde steht fast überall das Gleiche drin, wenn es um die Grundlagen geht. Der Rest ist dann Kür und man kann eine Richtung wählen, die sie interessieren würde (Klamotten, Taschen, Deko)

Der Vorteil bei einem Ansprechpartner ist, dass einem viel Frust erspart bleibt, wenn etwas schief läuft, weil der einem schnell erklären kann, wo der Hund begraben liegt.
Ich würde jetzt z.B. auch nicht mit Altkleidern aus dem Schrank loslegen, denn nicht jeder Bekleidungsstoff ist gut für einen Anfänger geeignet. Alte Tischdecken oder

Für die Nähanfängerin:
Mache doch einen Aushang im Supermarkt, Senioreneinrichtungen, Sozialstationen od. ähnlich, :
Welches hilfsbereite weibliche Wesen mit sozialer Ader hat Näherfahrung und hilft einem jungen Mädchen mit Nähwunsch kameradschaftlich auf die ersten Sprünge.
Nähmaschine vorhanden.
Wenn das nicht klappt, das wäre ja gelacht.
Daraus kann sich letztlich eine Freundschaft entwickeln.
Learning by Doing ist aus meiner Sicht meistens die beste Methode.
Das sage ich, da ich mit Unterbrechungen nun schon seeehr lange meine Nähfreude praktiziere!
Bin gerne bereit, so es sich umsetzen lässt, Fragen zu beantworten, oder Tipps zu geben.
Viel Spaß bei den ersten Versuchen - die auch mit Ver-Änderungen anfangen können, so also mit den ersten Erfolgen, an denen man dann wächst und mutig wird.

inka07-199


Es ist wirklich schade , dass in den Schulen keine Handarbeitsstunden mehr angeboten werden . Habe meine ersten Versuche in der Schule gelernt . Es wurde eine Schütze, ein Einschlagtuch mit Briefecken und ein Rock genäht .
Aber die Vorschläge und Ideen finde ich sehr gut .


Zitat (tante ju @ 24.06.2019 20:48:41)
Die Tochter meiner Freundin hat sich zum Abitur eine Nähmaschine gewünscht. Die hat sie von ihrer Oma auch bekommen.

Nur kann sie leider alleine mit der Nähmaschine nichts anfangen. Meine Freundin selbst und auch ich haben keine Ahnung vom Nähen.

Kennt vielleicht jemand ein Buch in dem beschrieben ist, was man mit den einzelnen verschiedenen Nähten macht, wie man Schnitte auflegt, Fadenlauf, etc. Genügend Altkleidermaterial zum Üben ist vorhanden.

Da sie selbst klein ist und fast alle Bekleidungsstücke gekürzt werden müssen, würde sie das auch gerne selbst machen.

Ich bin für jeden Tipp dankbar.

zunächst einmal muss sie die nähmaschine kennen lernen und lernen, damit umzugehen. dazu gehört auch lesen. ich führe dann vor, wie es geht, und die anfängerin schaut zu und stellt fragen. ich zeige das einfädeln beider fäden, wie man die fadenspannung oben und unten einstellt, wie man die spulen neu füllt und wie man die nadeln einsetzt und wechselt.

außerdem erkläre ich, was für material sie braucht. ohne zubehör wird das nichts. man muss also ein wenig geld investieren, beispielsweise für nähnadeln, stecknadeln, eine wirklich gute stoffschere und andere dinge. nähen ist erst einmal kein billiges hobby, da es einige anschaffungskosten gibt. später aber, wenn man das nähen zum teil seines lebens gemacht hat, kann man sehr viel geld sparen, weil man manche änderungen selbst machen kann und sich vielleicht auch einiges selbst näht.

da kommt es auf den anspruch an. ich kann gewiss nicht so billig nähen wie primark herstellt, jedoch sehr viel günstiger als markenproduzenten. und ich kann es mir genau so nähen, wie ich es möchte.

ein kurs für anfänger wäre ideal, aber wenn es nicht möglich ist, muss sie sich eben viel selbst erarbeiten. es gehören sehr viele kleinigkeiten dazu. ich habe einigen bekannten und freunden das nähen näher gebracht, beigebracht, kleine tipps gegeben und tricks gezeigt.

am wichtigsten ist: geduld! sie wird nicht von heute auf morgen die maschine beherrschen und erst recht nicht nähen lernen, weder mit der maschine noch mit der hand, wenn sie noch gar nichts kann.

zu beginn ist man eher grobmotorisch. für ungeduldige, die rasch erfolge sehen wollen, ist das gar nichts. wenn sie vorhat, nähen zu einem teil ihres lebens zu machen, weil sie immer wieder bekleidung kürzen muss, lohnt es sich wirklich, es gut zu lernen.

bücher kann ich zum nähen selbst nicht empfehlen. sie vermitteln zwar informationen, die wichtig sind, aber manche dinge muss man sich ansehen. da lohnt sich dann youtube, wenn niemand aus der bekanntschaft es vormachen kann.

sie sollte klein anfangen. wirklich klein. da sind änderungen an alter bekleidung alles andere als ideal.

ich zeige verschiedene stiche auf verschiedenen stoffen und läppchen und lasse die anfängerin darauf üben. nicht jeder stich ist für jeden stoff geeignet. drei lagen dicker wollstoff mit verstärkung sind ein himmelweiter unterschied zu zwei lagen feinster seide. garn, stichart, -länge und -breite müssen zueinander passen, ebenso die fadenspannung. das lernt man nur langsam, weil sich niemand all das auf einmal merken kann.

schnitte auflegen und übertragen sind ebenfalls eine welt für sich. auch das zuschneiden ist ein gesondertes kapitel.

nun werden sich manche gewiss denken, was ich nur für eine wissenschaft daraus mache.

selbstverständlich kann man sich ein kleidungsstück auf den stoff legen, irgendwie abzeichnen und dann irgendwie zusammenschustern. tricksen und mogeln kann man immer. das ist dann aber nicht schneidern, sondern aus der not eine tugend machen.

es ist noch kein meister vom himmel gefallen. man näht als erstes ja auch nicht ein brautkleid, sondern fängt mit wirklich einfachen dingen an wie vielleicht täschchen, platzsets, kissen und nachthemden oder einfachen blusen.

zuerst lasse ich die anfängerin stiche auf papier setzen. ohne faden und stoff, figuren, gerade linien, wellen, ecken und andere. so bekommt man ein gefühl für die führung des späteren stoffes, und es wird kein garn verschwendet. später lasse ich das auf stoffen machen.

ich zeige, wie man nähte und säume steckt. da gibt es unterschiede, auch das reihen führe ich vor. am wichtigsten ist das zuschneiden, denn wenn man da mist baut, kann man oft das ganze kleidungsstück nicht mehr retten. auch das zuschneiden unterliegt vielen regeln.

ich erkläre, was ein fadenlauf ist und wie man mit ihm umgeht, bei welchen materialien er nicht existiert und welche große bedeutung er hat. sehr wichtig sind auch das bügeln und einschneiden von nähten.

wenn ich solche anfängerinnen habe, nehme ich als erstes projekt oft einen kissenbezug oder ein täschchen. je nachdem, wie gut sie es beherrscht, ist das nächste projekt eine krabbeldecke. es sind meistens junge mütter, die ich unterrichte, deswegen sind krabbeldecken ideal. wirklich schöne und hochwertige bekommt man nicht für 30 euro, erst recht keine persönlichen, und krabbeldecken haben viele lange und gerade nähte, an denen viel gesteckt werden muss. das ist ideal für die routine, und man kann alte stoffe verwenden, zu denen man einen bezug hat.

für den anfang würde ich deiner nichte raten, sich einige youtube-videos anzusehen, in denen es nur um die anfänge geht. und sie soll bitte abstand nehmen von videos, in denen damit geworben wird, ohne schnittmuster zu arbeiten.

schnittmuster sind nicht der feind der schneiderin, sondern der freund, wenn es ein gut passendes oder sitzendes ist. aus diesem grund wurden sie erfunden - sie sparen zeit. man muss aber eben vorher lernen und wissen, wie man mit ihnen umzugehen hat. diese schnittmuster kann man natürlich auch ändern, aber dazu muss man einiges an erfahrung haben.

es gibt so viele videos, und sie müsste sich dann einfach ein wenig durcharbeiten, denn kein video gefällt allen. wenn sie ein gutes gefühl dabei hat, ist das schon die halbe miete. sie könnte sich dann auch die kommentare ansehen. geht der produzent auf fragen ein? wird oft darauf hingewiesen, dass etwas falsch ist? wie reagiert der produzent darauf?

wenn sie das alles lernt, wird sie gewiss viel spaß am nähen haben. zum schluss möchte ich noch einmal auf einen sehr wichtigen punkt hinweisen, der fast am wichtigsten beim nähen bzw. schneidern ist.

die stoffschere ist das wichtigste beim schneidern. sie muss gut in der hand liegen, sie muss sehr gut schneiden können und wirklich scharf sein. beim kauf ist für viele schneiderinnen unabdingbar, sie anzufassen. ich kann es nicht empfehlen, eine stoffschere online zu kaufen, wenn man noch nie mit einer gearbeitet hat. mit der stoffschere wird NUR stoff geschnitten. niemals papier, das macht sie stumpf, auch nicht ein einziges mal. NIEMALS!

man bekommt sie nicht für wenige euro. es gibt keine billigen guten stoffscheren, es sei denn, man kauft sie gebraucht oder aus einer konkursmasse. außerdem muss sie, je nachdem, wie fleißig man sie benutzt, geschliffen werden. das kann einmal im jahr sein, alle zwei jahre oder noch seltener.

und dafür geht man dann zum fachbetrieb. das schleifen ist ebenfalls nicht billig, je nach schere sind preise von um 20 euro oder mehr möglich. aber dafür wird dieses kostbare werkzeug auseinander genommen und von grund auf gereinigt und geschärft. hände weg von menschen, die lediglich die klingen an einen rotieren stein halten und nicht einmal von einander lösen.

wenn noch mehr fragen sind, versuche ich gern, sie zu beantworten. :blumen:

Bearbeitet von seidenloeckchen am 02.07.2019 12:13:10

@seidenloeckchen :
super gut geschrieben . Du weißt auf was man achten muss . Diese Dinge hatte damals unsere Handarbeitslehrerin uns versucht zu übermitteln und beizubringen .
Ich denke für jeden Nähanfänger wäre es auf alle Fälle sinnvoll einen Einsteigerkurs wirklich in einer Volkshochschule zu belegen . Das lernt man nicht mal so neben bei .
Was Du wegen Zuschneiden angerissen hast : hatte mal für meinen Sohn für Fasching in der Schule seine aktuelle Hose und ein Oberteil auf karierten , bunten Stoff gelegt , mit Nahtzugabe ausgeschnitten und so etwas wirklich zum ersten mal genäht . Für Fasching war es ok.....


@seidenloeckchen: Deine Ausführungen sind super.

Darf ich es ausdrucken und weitergeben für meine Enkelin?


Zitat
nun werden sich manche gewiss denken, was ich nur für eine wissenschaft daraus mache.

Ganz sicher nicht.

Ich habe das Nähen auch mehr oder weniger autodidaktisch gelernt, vieles aber auch durch Abschauen, schon in meiner Kindheit.
Natürlich bekommt man dann nach und nach alles mit, was man wissen muss, aber es war auch bis hierhin ein Prozess von 40 Jahren. Ein guter Lehrer und eine gute Anleitung rütteln nicht ganz so sehr am Geduldsfaden und lassen einen sicher schneller wachsen.

Auf jeden Fall eine super Anleitung mit klasse Tipps!

Geld sparen: Auf jeden Fall. Es gibt Sachen, bei denen ich schon mit mir hadere. Z.B.einen langen, weit schwingenden Wintermantel mit allem drum und dran zu nähen. Wenn man da guten Stoff haben will, wird das teuer, und wenn man die Zeit bedenkt, die es braucht, schrecke ich zurück. Denn 100% trittsicher bin ich nicht und hätte Angst, es zu verzocken.

Aber gestern habe ich in Läden nach Röcken geschaut und dachte mir: Echt? Für diese Lappen wollt ihr soviel Geld? Das selber zu nähen kostet einen lächerlichen Bruchteil, und das passt wenigstens gleich richtig.

Die ersten Sachen, die ich genäht habe, waren übrigens eine Girlande für ein Sommerfest (Dreieckige Wimpel an ein Band nähen, nicht sehr aufregend, aber gut, um gerade Nähte zu üben.) und ein einfacher, gerader Rock aus schwarzem Sweatshirt-Stoff mit Gummibund. War damals ein Schnittmuster in der Bravo Girl und meine Freundin und ich sind das Projekt mutig angegangen. Hat geklappt. :)

Bearbeitet von Victoria Sponge am 02.07.2019 13:44:37

Zitat (Löwin @ 02.07.2019 13:26:06)
@seidenloeckchen: Deine Ausführungen sind super.

Darf ich es ausdrucken und weitergeben für meine Enkelin?

natürlich, das ist ja ein halböffentliches forum. und ich glaube, es hätte keinen sinn, wenn jemand tipps gibt und dann nicht möchte, dass andere davon erfahren. :blumen:

vor mehren jahren hatte ich bereits schon einmal tipps gegeben, was man zum nähen braucht oder was ich sinnvoll finde. diesen beitrag habe ich kopiert und hier neu eingetragen. tippfehler habe ich ausgemerzt und manches ein wenig aktualisiert.

* * * *

liebe nähanfänger :blumen:

manche frau und auch viele männer verfallen dem nähfieber und wollen oft etwas nähen. für diese leute habe ich eine kleine auflistung gemacht. es sind dinge, die ihr beim nähen vielleicht immer wieder brauchen werdet. manches habt ihr schon, anderes noch nicht. ich werde etwas dazu schreiben, denn nicht jeder kennt sich damit aus.

die meisten dinge sind nicht teuer. einiges braucht ihr vielleicht auch nicht. das muss jeder selbst wissen, was ihm das nähen erleichtert und arbeit abnimmt. ich hoffe, es ist für nähanfänger eine kleine hilfe. :blumen:

nähkörbchen

es ist praktisch, eines mit griff zu haben. man hat alle dinge an einem platz und muss nicht in der ecke danach suchen. manchen genügt auch ein schuhkarton. es gibt sie in vielen ausführungen, und je größer sie sind, desto teurer sind sie.

zu große empfehle ich nicht. denn man muss sie auch bequem tragen können, und es soll nur das material beinhalten, nicht angefangene arbeiten. diese bewahrt man getrennt auf, damit man nicht zwischen zwei hemden und einer hose nach einer nadel suchen muss.

dazu könnte ich recht viel schreiben. jedoch geht es hier nur um das werkzeug und das grundmaterial.


lange stecknadeln mit dicken köpfchen

vergiss die stecknadeln mit den metallköpfchen. sie zerstechen dir die finger, und man sieht sie kaum auf dem stoff oder auf dem fußboden. außerdem sind sie meistens arg dick. ich verwende sie beinahe gar nicht mehr. nur noch, wenn ich weiß, dass ich über die nadeln bügeln werde. die plastikköpfchen schmelzen dabei leider. nach meiner erfahrung sind die besten stecknadeln lang und dünn mit großem perlmuttköpfchen und werden in rädchen verkauft.

klebrige oder stumpfe nähnadeln kannst du ein paar mal in ein stück seife stechen. so gleiten sie oft wieder wunderbar. aber spröde und an der spitze ausgefranste stecknaden führst du am besten der wiederverwertung zu. es lohnt sich nicht, sich damit große löcher in den stoff zu stechen.


magnet

damit sammelst du rasch heruntergefallene nadeln auf. sogar die, die du nicht sofort siehst.


kleine schachteln aus holz, papier oder plastik

sie sind für deine stecknadeln. vielleicht magst du auch deine nähnadeln darin aufbewahren. in metallschachteln werden die spitzen stumpf.


handmaß

das ist ein 20 cm langes stück plastik mit zentimetereinteilung. so kannst du schnell und einfach kurze strecken abmessen und musst nicht mit dem langen zentimetermaß hantieren.


zentimetermaß

das ist unentbehrlich für das nähen. es ist niemals dort, wo man es benötigt. es ist keine verschwendung, mehr als eines zu haben. :hihi:

du solltest es nicht aufrollen wie eine schnecke, denn damit wird das band länger. und die maße stimmen nicht mehr, wenn du noch zusätzlich mit einem anderen zentimetermaß oder dem handmaß misst.

grundsätzlich solltest du jedoch jedes modell mit den selben maßwerkzeugen arbeiten. das ist wie beim kochen. ein teelöffel ist nicht gleich ein teelöffel, wenn er nicht das gleiche modell ist. die teelöffel der nachbarin nehmen vielleicht mehr auf als deine eigenen.


kopierrad

mit dem kopierrad fährst du über alle linien der teile eines schnittes deiner wahl auf einem schnittmusterbogen. dort befinden sich meistens mehrere schnittmuster übereinander in verschiedenen farben und größen. unter dem bogen befindet sich ein bogen papier. du überträgst durch das kopierrad alle wichtigen linien und abnäher auf den schnitt.

schneiderkreide und kreidestifte in verschiedenen farben

man zeichnet damit die form des schnittteils auf den stoff. sie sollte immer recht gut geschliffen sein, damit die linien dünn sind. sonst wird der schntit zu ungenau und es kann probleme beim nähen geben.

am gebräuchlichsten ist die helle kreide. sie zerbricht leider leicht. für helle stoffe gibt es auch dunkle oder farbige kreide. doch vorsicht! manchmal wäscht sie sich nicht aus, und man sieht auf dem stoff die rückstände.

für dünne helle stoffe nimmt man möglichst helle kreide. meistens ist es gelbe. deswegen muss man beim verarbeiten von solchen stoffen recht vorsichtig sein und vor dem ansetzen einer schere noch einmal überlegen. :hihi:


kreideschärfer

ich habe einen, da man damit die kreide schnell schärfen kann. je dünner die kreidelinien sind, desto besser. andere nehmen ein küchenmesser und schaben die kante damit wieder dünn. wie man es lieber mag.


fingerhut oder nähring

der fingerhut muss gut sitzen. du solltest ihn unbedingt aufsetzen, bevor du ihn kaufst. nimm nur einen aus edelstahl. unter plastik schwitzt du zu sehr, und er rutscht dir vom finger.

mit fingerhut kann ich nicht nähen. denn ich brauche gefühl in der fingerkuppe. ein nähring ist besser für mich. er ist wie ein fingerhut, hat jedoch keinen boden. so ist die fingerkuppe frei, und das nadelöhr zersticht nicht die kuppen.


spulen

einige sind beim kauf der nähmaschine dabei. das genügt den meisten nähern nicht, die in mehreren farben nähen. ich habe immer eine oder zwei volle spulen mit garn in schwarz und weiß. sie sind nicht teuer und eine einmalige anschaffung.


garn

wenn du nur rot nähst, brauchst du kein grünes garn. :hihi:

ich verwende viele weiße und schwarze stoffe, deswegen lohnt es sich für mich, große rollen allzweckgarn mit mehreren tausend metern länge in schwarz und weiß zu kaufen. reines baumwollgarn ist gut und für viele stoffe geeignet, jedoch kann es auch brüchig werden, da es ein naturprodukt ist. mit polyesterbeimischung ist ein garn viel reißfester. maschinengarn muss viel aushalten können.

für dickere stoffe benötigt man nicht immer dickeres garn. man muss ein wenig probieren. recht praktisch sind mittelgraue garne, denn diese farbe kann man für fast jeden stoff verwenden. wie es so schön heißt, sind in der nacht alle katzen grau. nur für weiß würde ich diese farbe nicht verwenden.


einfädler

manchmal sind nadelöhre zu klein und fäden zu dick. :hihi:

eine große hilfe, wenn es einmal gar nicht mit zugekniffenem auge gehen will. im laufe der jahre habe ich mehrere im nähkästchen, weil manchmal das dünne drähtchen reißt.


stickschere

das sind kleine scheren, kaum größer als eine handfläche. du brauchst sie nicht unbedingt. doch zum abschneiden von kleinen fransen und fäden ist es angenehmer, nicht immer die große schneiderschere in die hand zu nehmen. und wenn du knopflöcher damit aufschneiden willst, muss die spitze wirklich spitz sein.


schneiderschere/stoffschere

sie ist beinahe das wichtigste bei der schneiderei, außer nadel, stoff und faden. du solltest sie nur im fachhandel kaufen und sie unbedingt vor dem kauf in die hand nehmen. nicht jede schere passt zu jeder hand. du wirst sehr viel mit ihr arbeiten, und eine unpassende schere wird dir das nähen verleiden.

schneiderscheren sind recht teuer. man bekommt sie neu nicht für wenige euro. allzweckscheren sind für vieles gut, jedoch nicht für die schneiderei.

doch sie sind ihr geld wert. wenn du gut auf sie achtest, ist sie eine einmalige anschaffung. hin und wieder musst du sie schleifen lassen, und die vernietung braucht ein tröpfchen öl. das kostet einige euro, manchmal fast so viel wie eine halbe schere. doch es ist unerlässlich, wenn man viel näht. und es sollte unbedingt im fachhandel geschehen.

achte immer gut auf die spitze. ich bewahre meine scheren in lederscheiden auf.

und nie nie niemals darfst du etwas anderes als stoff mit ihr schneiden. niemals papier. das macht sie stumpf. und danach kannst du sie neu schleifen lassen.


zuschneideschere

sie haben überdurchschnittlich lange schneiden und sind arg schwer. doch das müssen sie sein. damit kann man wunderbar zuschneiden. man braucht sie nicht unbedingt. ich hatte jahrelang keine. doch wenn sie gut geschliffen sind, ist selbst das schneiden mehrerer lagen und dicker stoffe kein großes problem mehr. sie sind für die hobbyschneiderin ein luxus, aber sie erleichtern das zuschneiden wirklich sehr.

wie die schneiderschere sind auch zuschneidescheren recht teuer und brauchen die gleiche pflege. bei der anschaffung auch unbedingt in die hand nehmen.


papierschere

nur damit schneidest du papier. niemals mit der schneiderschere!


pflaster

wenn man sich arg sticht und hellen stoff verarbeitet, kann das ärgerlich werden. manchmal gehen die flecken niemals mehr heraus.


packpapier und dünner karton

deine schnitte müssen recht viel aushalten. sie werden durchlöchert, gefaltet und gebügelt. deswegen lohnt es sich, dafür ein stabiles papier zu verwenden. das bedeutet nicht, dass es teuer sein muss.

ich habe einmal zartes seidenpapier verwendet. niemals wieder. es hält nichts aus. zeitungspapier ist auch ungeeignet. es ist gewiss kostenlos, doch das hilft nichts. die druckerfarbe kann abfärben. das papier ist auch zu dünn. und beschriften kann man es auch nicht deutlich.

ich verwende am liebsten dickes packpapier in bögen, nicht in rollen. beim zuschneiden ist es schrecklich, und beim verarbeiten rollt man es immerzu wieder auseinander.

hast du viel platz, willst du viel nähen und hast du einen sehr großen, breiten tisch oder einen glatten fußboden in einem großen raum? wenn du dann die chance hast, eine große dicke papierrolle aus der industrie zu bekommen, solltest du dafür über leichen gehen. :hihi:

sie sind schrecklich unhandlich. jedoch ist es herrlich, die schnittbögen ohne grenze nach oben auf das papier legen und auskopieren zu können. und es gibt wenig papierabfall.

für arg kleine schnittteile fertige ich mir aus dünnem karton einen schnitt an. diesen muss ich nur auf den stoff legen, mit einer hand festhalten und einmal mit der kreide umrunden. so wird es genauer. und es geht schneller.

dabei füge ich schon die nahtzugabe hinzu und vermerke es am rand. besonders gern mache ich das für teile wie kragen, belege, manschetten und puppenbekleidung bei modellen, die ich immer wieder nähe.


nahttrenner

das ist ein dünnes, kleines messerchen mit plastikgriff und –hülle. die spitze ist scharf. sie ist wie ein rundes v gebogen. auch der bogen ist scharf. damit trennt man nähte auf und kann unter einen stich greifen, um einen anfang zu finden.


sicherheitsnadeln in verschiedenen stärken und größen und ein stopfpilz

frag nicht. irgendwann leisten sie dir gute dienste.:hihi:


reihgarn

das ist ein dickes, minderwertiges garn, das sehr leicht reißt. das soll es auch. man verwendet es nur, um etwas grob vorzunähen, wenn man nicht über stecknadeln nähen kann oder mag. es ist sehr leicht zu entfernen. meistens ist es wollweiß. besonders praktisch ist es bei kleinen kleidungsstücken voller stecknadeln, bei denen man kaum ordentlich greifen kann, ohne gestochen zu werden.


nähnadeln in verschiedenen längen und stärken

nähnadeln sollten so dünn wie möglich sein. jedoch kommt man mit zu dünnen nicht gut durch dickes material.

deswegen ist es sinnvoll, sich ein sortiment an nähnadeln zuzulegen. lange und kurze, dicke und dünne. dünne braucht man häufiger. auch hier bitte nicht sparen. eine nadel muss relativ leicht durch den stiff zu schieben sein. wenn man zu viel druck aufwenden muss, ist die nadel entweder zu dick, zu stumpf oder an der spitze ausgefranst. in den beiden letzteren fällen sollten sie der wiederverwertung zugeführt werden, denn sie erfüllen nicht ihren zweck und verleiden der näherin die arbeit mit ihnen.


spezialnadeln

ein sortiment spezialnadeln kostet nur wenige euro. der standard enthält jeweils eine nadel für säcke, teppiche, segeltuch, leder und einige gebogene für matratzen. sie sind ein wenig dicker und länger, das öhr ist recht lang. die spitzen sind zumeist dreieckig und ein wenig abgeflacht.


verschiedene maschinennadeln

es gibt sie für jersey, jeans, normale, sehr dünne und sehr dicke stoffe, auch für leder. wenn du nur baumwollstoffe, leinen und ähnlich dicke stoffe nähen willst, genügen 80-er nadeln. doch es schadet nicht, sich ein sortiment von allen zuzulegen.

jerseynadeln haben an der spitze ein winziges kügelchen. so franst es die maschen des stoffes beim durchstechen nicht aus, sondern schiebt die fasern zur seite. die naht wird schöner und haltbarer.


ein oder zwei stabile holzstäbe mit unterschiedlichem durchmesser, an der spitze zugeschliffen

sie sehen dann aus wie bleistifte ohne mine. damit kann man ecken und rundungen schön ausarbeiten. ich habe sie erst seit wenigen jahren und mag sie nicht mehr missen, aber nicht jeder findet sie nützlich. solche holzstäbe bekommt man im baumarkt für sehr kleines geld in etwa 2 m länge oder sogar kostenlos in der restekiste als kurze abschnitte. man spitzt sie mit einem spitzer oder einem messer oder schleifpapier.

wichtig ist nur, dass das holz wirklich tadellos glatt ist, damit es keine fasern aus dem stoff reißt. ich schleife und öle die spitze alle paar monate ganz leicht. manche nehmen auch eine stricknadel.



das war es für den augenblick. mehr habe ich selbst nicht. oder nur noch dinge, die ich niemals verwende und mir nicht hätte besorgen müssen. ich hoffe, es ist den neuen angehenden schneiderinnen eine kleine hilfe. :blumen:


* * * *

Zitat (Victoria Sponge @ 02.07.2019 13:43:25)
Geld sparen: Auf jeden Fall. Es gibt Sachen, bei denen ich schon mit mir hadere. Z.B.einen langen, weit schwingenden Wintermantel mit allem drum und dran zu nähen. Wenn man da guten Stoff haben will, wird das teuer, und wenn man die Zeit bedenkt, die es braucht, schrecke ich zurück. Denn 100% trittsicher bin ich nicht und hätte Angst, es zu verzocken.

da muss man wirklich arg aufpassen. ein mantel muss ja auch gefüttert und manchmal gereinigt werden.

bei halbrunden oder runden schnitten muss vor allem der stoff vorher gut aushängen. aber es ist gleich, wie lange das passiert, schwere stoffe im glockigen schnitt hängen immer noch ein wenig weiter aus.

der schnitt muss sehr gut sitzen, denn für änderungen ist bei dickem stoff nicht viel spielraum. bei den knopflöchern ist zudem auf sehr auf sorgfalt und stabilität zu achten. manchmal arbeitet man dafür paspelknopflöcher, die für mich selbst zur hohen kunst des schneiderns gehören. und ein mantel ist auch nicht mal eben genäht, daran sitzt man schon länger. dazu kommt überproportional viel handarbeit.

ein solcher mantel sollte dann sozusagen eine anschaffung fürs leben sein, weil er lange hält und auch meistens recht teuer ist. deswegen würde ich da einen klassischen schnitt in einer farbe wählen, die man nie satt hat und zu vielen dingen der bereits vorhandenen garderobe passt. :blumen:

Einerseits traue ich mich nicht, andererseits finde ich es schade, dass es sowas kaum mehr im Handel gibt.

Ich hatte mal so ein tolles Ding, damals sogar vom schwedischen Moderiesen, bis zur Taille eng, unten weit schwingend, knöchellang. Den habe ich geliebt. Sowas findet man nicht mehr.

Manchmal bin ich entsetzt, was man im Handel so findet. Gar nicht erst zu füttern scheint ein neuer Trend zu sein, und dafür legt man dann den vollen dreistelligen Preis hin. Dann lieber ein Parka - oder es eines Tages doch mal wagen ...


Deine tolle Auflistung der wichtigsten Nähutensilien möchte ich noch ergänzen durch diese kleinen Klämmerchen. Hab ich früher nie benutzt, bin erst neu drauf gekommen, finde sie für viele Sachen aber sehr praktisch und benutze sie immer häufiger. Zum einen natürlich für Stoffe, die möglichst wenige Löcher abbekommen sollen, wie Wachstuch oder Softshell. Zum anderen habe ich gemerkt dass sie z.B. sehr praktisch sind, wenn man Reißverschlüsse einnäht oder auch für spezielle Sachen.
Heute habe ich z.B einen Sonnenhut genäht, da lassen sich die teilweise engen Rundungen besser klammern als stecken.
Muss man selbst herausfinden, wo man Nadeln besser findet und wo Klämmerchen.

Anstelle Kreide benutze ich bei hellen Stoffen auch öfter mal so einen Phantomstift. Hat den Vorteil, dass man damit sehr genau und bequem zeichnen kann, hat den Nachteil, dass er schnell verschwindet. Man kann damit nur Sachen markieren, die man direkt verarbeitet. Lässt man es ein paar Tage liegen, ist die Markierung ggf. weg.


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