Auto fahren mit 17... is das okay???

 

Auto fahren soll/wird demnächst mit Begleitung Erwachsener ab 17 Jahren bundesweit möglich sein, was meint ihr dazu???

Bearbeitet von Der Dünni am 01.03.2005 13:02:03


Aus Mutter- oder Vatersicht finde ich die Idee total beknackt. Wenn ich als Begleitperson sowieso immer mitfahren muss, kann ich "die lieben Kleinen" auch gleich selbst kutschieren. :(
Und wenn so ein Fahranfänger dann als Begleitperson so einen Neurotiker (PASS AUF - EIN RADFAHRER; DIE AMPEL WIRD GLEICH ROT; SIEHST DU NICHT DEN LKW...) auf dem Beifahrersitz hat, nutzt ihm das auch nix bezüglich Fahrerfahrung.

Bin froh, dass das Thema für mich durch ist!!!

Gruß

Beta


Zitat (BetaAngel @ 01.03.2005 - 13:10:58)
Aus Mutter- oder Vatersicht finde ich die Idee total beknackt. Wenn ich als Begleitperson sowieso immer mitfahren muss, kann ich "die lieben Kleinen" auch gleich selbst kutschieren. :(
Und wenn so ein Fahranfänger dann als Begleitperson so einen Neurotiker (PASS AUF - EIN RADFAHRER; DIE AMPEL WIRD GLEICH ROT; SIEHST DU NICHT DEN LKW...) auf dem Beifahrersitz hat, nutzt ihm das auch nix bezüglich Fahrerfahrung.

Bin froh, dass das Thema für mich durch ist!!!

Stimme dir voll zu.

Meine Kinder (18, fast 17 und fas 14) finden es auch blöd.

PV


Tja, da weiß ich auch nicht so genau was ich davon halten soll.
Es sind so schon genug unfähige Fahrer auf den Straßen. Meiner Tochter (fast 17) würde ich es wohl zutrauen.Und mit ihrem behinderten Vater(Schlaganfall) könnte sie dann auch so manche Fahrt unternehmen.
(Weiß zwar nicht wie lange der dann im Auto bleiben würde bis sie mit ihren Einkäufen fertig ist :D )
Ich würde jedenfall auch nicht mit ihr rumfahren wollen.Hab genug Anderes zu tun.
Und dann sollen (weiß ich nicht genau) die Anfänger nur bestimmte Autos fahren dürfen mit wenig PS? Ich kauf doch deswegen kein Anderes!


Zitat (BetaAngel @ 01.03.2005 - 13:10:58)
Aus Mutter- oder Vatersicht finde ich die Idee total beknackt. Wenn ich als Begleitperson sowieso immer mitfahren muss, kann ich "die lieben Kleinen" auch gleich selbst kutschieren. :(
Und wenn so ein Fahranfänger dann als Begleitperson so einen Neurotiker (PASS AUF - EIN RADFAHRER; DIE AMPEL WIRD GLEICH ROT; SIEHST DU NICHT DEN LKW...) auf dem Beifahrersitz hat, nutzt ihm das auch nix bezüglich Fahrerfahrung.

Bin froh, dass das Thema für mich durch ist!!!

Gruß

Beta

Da stimme ich dir vollkommen zu, ich halt auch nix davon...

Meinst du mit Neurotiker einen Mann? :lol: :lol: :lol:

Sind ja nicht alle so, aber leider viele :P

Ich denke auch, dass es nicht sein muss - obwohl die meisten Kids in dem Alter liebend gerne fahren würden! Aber irgendwo muss doch auch eine Grenze sein... ich glaube, diese langsamen Light-Autos sind viel gefährlicher als ihre Fahrer... da hat man manchmal das Gefühl, die müssen aussteigen und das Auto um die Ecke tragen... :D

Bearbeitet von fiona123 am 01.03.2005 13:41:29


Oh nee, viel schlimmer sind die etwas älteren Herrschaften in ihren Riesen Luxus Autos (ich mach jetzt hier mal keine Werbung ) :P die kriechen auch was das Zeug hält und einparken??? Was ist das? :lol: :lol: :lol:

Immer wieder mein Aufreger und ich war schon versucht, mal anzufragen ob ich nicht schnell parken soll :lol: :lol:


Ich finde es auch falsch, dass man mit 17 trotz Begleitung Auto fahren darf.
Sollte eine brenzlige Situation während des Fahrens geschehen kann auch der Beifahrer nicht sehr hilfreich helfen.
Vor allem aber sollten auch die Light Autos verboten werden, denn sie sind in erster Linie nicht sehr sicher und auch teuer.


Ich bin auch dagegen....

Besser würde ich es finden, wenn die Führerscheinneulinge einige Jahre nur Autos bis zu einer gewissen PS-Zahl fahren dürften - ich habe "damals" auch erst mit ´nem Panda angefangen und konnte so meine ersten Fahrerfahrungen machen :P Es gibt viel zu viel Jugendliche, die sich mal eben mit Papas Auto um den Baum wickeln! Mit PS-Bremse würde das vielleicht weniger werden....


@Arosa,
ich bin ganz Deiner Meinung. Ich hatte einen Fiesta mit 50 PS und das hat vollauf gereicht um von A nach B zu kommen. Und die Versicherung, Steuern und besonders Benzin fressen ja auch noch mal einen Haufen Geld. Wenn man manchmal sieht was die lieben Kinder vor der Tür stehen haben da schlackert man nur mit den Ohren.
VG
Silvia


Zitat (Der Dünni @ 01.03.2005 - 13:01:41)
Auto fahren soll/wird demnächst mit Begleitung Erwachsener ab 17 Jahren bundesweit möglich sein, was meint ihr dazu???

Hoffentlich kommt dieses Gesetz nicht !
Hiermit oute ich mich als vermutlich "schreckliche Beifahrerin" . Wenn ich mir vorstelle, in einem Jahr neben meinem dann 17-jährigen Jüngsten im Auto zu sitzen ...
Wir beide rumpeln im "normalen Leben" schon oft genug zusammen, in einem fahrenden Auto wäre das vermutlich lebensgefährlich!

Mit meinem Ältesten hätte ich da wohl keine Probleme gehabt, denn der war schon immer sehr viel ruhiger und überlegter. Als der damals seinen Führerschein abgeholt hat (an seinem 18. Geburtstag, direkt nach dem Frühstück) sind wir erst mal in einer ruhigeren Gegend rumgegurkt, dass er sich etwas an unser Auto gewöhnen konnte (Berg anfahren geübt usw. ) Dann hat er mich nach Hause gefahren. (Dabei hat er gemeint, dass ich eigentlich nicht so verkrampft dasitzen müsste ...)
Danach ist er alleine weitergefahren und hat seine Fahrpraxis gesammelt. Solange er den "Führerschein auf Probe" hatte ist er immer genau nach Vorschrift gefahren. Da musste ich mir gar keine Sorgen machen.

Fahren lernt man ja eigentlich erst dann, wenn man nicht mehr in der Fahrschule ist und wenn niemand mehr nebendran sitzt und "gute Ratschläge" gibt. Ich finde, das ist für die meisten jungen Leute mit 18 gerade noch früh genug.

Mein mittlerer Sohn ist jetzt fast 18 1/2 Jahre alt - und verwundert mich im Moment damit, dass er gar keine Anstalten macht, mit dem Führerschein anzufangen (auch das gibt es !!!) . Dabei wäre es manchmal ganz praktisch, wenn er sich selbst mal schnell irgendwohin fahren könnte. Im Moment genügt ihm aber noch voll und ganz das Öffentliche Verkehrsnetz.

Also ich bin 30 und habe noch keinen Führerschein :P

zurück zur Sache.

Aus meiner Sicht finde ich das nicht so berauschend, denn wer möchte als 17 jähriger schon einen Elternteil mitnehmen, wenn es zur Freundin oder zu nem Treff mit Kollegen geht? Ich würde es nicht wollen.
Desweiteren denke ich, dass es dem Erwachsenen Begleiter bald überdrüssig wird, mitzufahren wenn der Proband mal wieder ne runde drehen will.
Ich bin der Meinung die sollten es bei 18 belassen und gut is. Da brauch die Automobilindustrie auch keine Fahrzeuge zaubern, die für die Klasse S zugelassen ist.


hey!
in Belgien gibt es das schon ewig!!!!!
und es geht sehr gut.
Ich persönlich bin auch (aber erst mit 19) 9 Monate mit meinem künftigen Schwiegerpapa durch die gegend gefahren, und hab die Prüfung auf anhieb geschafft!
Man braucht ja nicht direkt auf die Straße, sondern erst mal auf nem Parkplatz üben üben üben.

Und ich bin der Meinung, dass man dadurch viel mehr und schneller erfahrungen sammelt als wenn man ein paar mal mit dem Fahrschulauto durch die Gegend kurvt und dann allein auf die Straße losgelassen wird.........

Was ist denn gefährlicher? Ein 17-jähriger mit Begleitung oder ein 18-jähriger, der grad den Lappen gemacht hat, bisher kaum gefahren ist und dann allein im Auto sitzt????????, :angry:


Hallo Alex,

Du bist der 4. Mann den ich kenne, der nicht Auto fährt!
Bis vor 3 Jahren bin ich nicht gefahren. Trotz Führerscheins.
Drei mal habe ich später noch freiwillige Fahrstunden genommen, und hatte trotzdem Angst.
Jetzt fahre ich, und mein bester Lehrer, ist mein jetzt 19-jähriger Sohn!
Er ist sehr verantwortungsvoll und geduldig.
Außerdem ist er bei der Feuerwehr, und da werden den Jungs bei der Ausbildung Geschichten erzählt, daß sie schon viel besser den Sinn von so mancher Verkehrsregel erkennen.

Gruß,
Eike


Mit 17??? Ist doch Horror. Ich will doch nicht ein Jahr überall mithinfahren müssen. Ich habe doch einen Ehemann der möchte mich auch mal sehen .
LG
Ela


Sicher gibt es Ausnahmen, aber ich finde, die meisten sind mit 17 noch zu unreif.
Aber manche sind auch zehn Jahre später noch zu hirnlos, leider!


Zitat (Arosa75 @ 01.03.2005 - 15:20:16)
Ich bin auch dagegen....

Besser würde ich es finden, wenn die Führerscheinneulinge einige Jahre nur Autos bis zu einer gewissen PS-Zahl fahren dürften - ich habe "damals" auch erst mit ´nem Panda angefangen und konnte so meine ersten Fahrerfahrungen machen :P Es gibt viel zu viel Jugendliche, die sich mal eben mit Papas Auto um den Baum wickeln! Mit PS-Bremse würde das vielleicht weniger werden....

Solche Ausssagen verstehe ich leider nicht... :huh:
Ob ich jetzt mit einem 90 PS Auto oder mit einem 45 PS Auto einen Baum knutsche, ist doch dann auch egal.
Hab auch mit 18 den Führerschein gemacht und bin dann 2 Jahre mit den Passats von meinen Eltern gefahren (beide 90 PS). Dann habe ich mir einen Audi 80, ebenfalls mit 90 PS, gekauft.
Wichtig ist doch, dass man vernünftig fährt und sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält und nicht wie viel PS man unterm Hintern hat. Ich kenne genug junge Erwachsene, die Autos mit kleinen PS-Zahlen fahren, aber schon einige Male Unfälle verursacht haben. An der PS-Zahl kann das meiner Meinung nach nicht liegen. B)

Lieber Meikefer,
Autos mit einer höheren PS-Zahl verleiten mehr zur Raserei, denn sie beschleunigen auch viel schneller. Und ich denke gerade jungen Männern gibt es ein Allmachtgefühl je mehr unter der Haube ist. Ich gebe Dir recht, daß man auch mit 45 PS an den Baum fahren kann. Trotzdem bin ich gegen eine Fahrerlaubnis ab 17 und meiner Meinung nach dürften die Autos für einen Fahranfänger auch kleiner ausfallen. Und es darf ja dann auch immer noch eine Steigerung kommen im Leben ;)
VG
Silvia


Zitat (Zappelhuhn @ 22.03.2005 - 21:04:02)
Lieber Meikefer,
Autos mit einer höheren PS-Zahl verleiten  mehr zur Raserei, denn sie beschleunigen auch viel schneller. Und ich denke gerade jungen Männern gibt es ein Allmachtgefühl je mehr unter der Haube ist. Ich gebe Dir recht, daß man auch mit 45 PS an den Baum fahren kann. Trotzdem bin ich gegen eine Fahrerlaubnis ab 17 und meiner Meinung nach dürften die Autos für einen Fahranfänger auch kleiner ausfallen. Und es darf ja dann auch immer noch eine Steigerung kommen im Leben ;)
VG
Silvia

Dem stimme ich voll und ganz zu. Ich hab meinen Motorradschein mit 39 Jahren gemacht und war für 2 Jahre beschränkt auf 27 PS. War eine lange Zeit, hat mir aber nicht geschadet. In meinem "gesetzten " Alter bin ich ja doch etwas ruhiger als so mancher junger Treibauf. ( Ist wirklich nicht bös gemeint, ich bin auch heute noch manchmal ziemlich flott unterwegs). Aber man sollte auch die ERFAHRUNG nicht vergessen! Hab mit einem 30 PS Käfer angefangen, der 75 PS Capri meines
Vaters war damals ein ganz schöner Feger. Hat nicht viel gefehlt und das Heiligtum wäre im Bach gelandet!
Eine befristete Beschränkung finde ich schon gerechtfertigt - auch wenn es schwerfällt
edit : gilt nicht nur für junge männer sondern auch für mädels
obelix

Bearbeitet von obelix am 22.03.2005 21:32:42

Ich finde es völligen Blödsinn die 17-jährigen mit Begleitung Erwachsener fahren zu lassen. Ich kann heute noch nicht bei meiner Tochter ohne Randbemerkungen mitfahren, übrigens bei meinem Mann auch nicht. Ich bin ein wirklich übler Beifahrer.
Und sowas soll Unfälle verhüten. Das kann ich nicht glauben. Es würde doch auch völlig
uncool wirken, wenn Mama oder Papa draußen im Auto warten bis die Youngsters wieder von der Disco rauskommen zum Heimfahren.
Da hole ich meine Kinder lieber gleich ab und fertig und da weiß ich wovon ich spreche.

Wir wohnen nämlich auf dem Land und ich habe mir manche Nacht um die Ohren gehaut
um meine Tochter abzuholen. Ich habe ihr nämlich eingebläut, nicht mit jemandem mit zu fahren, der Alkohol getrunken hat.

-evi-


Mit Sondergenehmigung geht das schon lange, daß 17jährige auch ohne Begleitung eines Erwachsenen Auto fahren dürfen. Dazu bedarf es der Einwilligung der/des Erziehungsberechtigten, eines positiven amtsärztlichen Untersuchungsergebnisses und dem Bestehen des medizinischen-psychologischen Tests (Zum Einsatz kommt der gleiche Test, der auch von Trunkenbolden o.ä. zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis bestanden werden muß.). Meines Wissens wird die Berechtigung beschränkt auf ein bestimmtes Gebiet erteilt. Einige meiner früheren Klassenkameraden hatten so eine Sondergenehmigung, damit sie ohne fremde Hilfe die Wege zur Schule überbrücken konnten. Es war auch ein verkehrsmäßig verdammt unterversorgter Landstrich wo uns die Schädel mit Wissen und Können gefüllt wurden.


ein leidiges thema auch in österreich- bei uns ist es seit jahren möglich, deinen L17 zu machen. die sache geht so vor sich, dass man ganz normal den führerschein macht, man kann überall hinfahren, natürlich auch alleine im auto... aber halt nur in österreich. die grenzen dürfen nicht überschritten werden.

ganz viel wurde zwei jahren darüber diskutiert. ein 17jähriger Salzburger, war nach einem Fussballspiel stockbesoffen in sein Auto gestiegen ist, der polizei davon gefahren - durch ganz Graz gerast ist und hat
schlussendlich einen Mann zu todegefahren und ist anschließend noch in eine Kindergruppe gerasst, wobei dabei auch ein Kind getötet wurde. wäre das auch passiert wenn er schon 20/25 jahre alt gewesen wäre (das besoffene fahren und davonrasen?)


ich bin nicht grundsätzlich gegen den L17 - ich finde nur dass generell ein ps-limit für führerscheinneulinge geben soll; dass noch mehr kontrollen auf österreichs straßen sein sollten, usw. usf.


ER schon wieder....stöhn :rolleyes:

Mein erstes Auto war ein Käfer ohne Motor vom Schrotti, Motor selbst mit Handkarre vom anderen Schrottplatz.

Mit Werkzeug, und viel gutem Willen das Teil im Wald zusammengebaut, und "Voila!"...

mein erstes Auto B)

Da war ich dreizehn <_<

Aber das ist eine ganz andere Geschichte. ( NEIN!! es ist nichts passiert)

Will sagen, es ist besser den Führerschein früher zu machen, als völlig ohne Kenntniss durch die Gegend zu fahren....

Allerdings sollte man denn dann auch schon in der Schule anfangen, und einen weitaus breiter angelegten Verkehrsunterricht abhalten,als heutzutage die Regel ist !!!!!

Das ließe sich eh auf viele "Praxisorientierte" Dinge übertragen....

Aber auch das ist schon wieder ein ganz anderes...... ;)

Zitat (Micha0702 @ 02.04.2005 - 11:18:53)

Allerdings sollte man denn dann auch schon in der Schule anfangen, und einen weitaus breiter angelegten Verkehrsunterricht abhalten,als heutzutage die Regel ist !!!!!

das gibt es in deutschland nicht?
... bei uns in österreich, oder besser gesagt hier in graz (von da weiß ich das nämlich) gibt es einen verkehrsunterricht. im grazer stadtpark wurde von der b.polizei-dion so ein verkehrsgarten eingerichtet. mit straßen, ampeln, kleine trettautos, fahrräder und auch spaziergängern.
dort lernen die kinder zuerst unterrichtsartik wie man sich verhalten muss/soll und dann im praxisbezogenen unterricht mit den z.V. gestellten fahrzeugen.
ein polizist überwacht das ganze.

ergo - bei uns werden massnahmen für die richtige verkehrsordnung gemacht.

Als Mutter seh ich sowas immer "schrecklich" eng, ich denke einfach, dass die Friedhöfe voll genug liegen mit jungen Leuten, die sich mit 18 totgerast haben. Muss doch nicht sein, dass die Kids noch jünger werden beim Sterben! :(
Ich bin eher der Meinung wie einige unter Euch, dass man wie in Frankreich die PS bzw kW-Zahlen der Anfänger-Fahrzeuge stark beschränken sollte. Die Story mit dem rosa Führerschein ist doch nur Abzocke, von wegen Nachschulung und so. <_<
Und außerdem sollte unsere Autoindustrie endlich aufhören in ihrer Werbung vorzugaukeln, dass man mit dem ABS System der Firma X, dem neuen Sicherheitssystem der Firma Y und den Reifen der Firma Z jeden Blödsinn mit dem Auto unbeschadet anstellen kann! :angry:


Hi

ich hatte meinen Führerschein mit 18 1/2 und meine Mutter hat drauf bestanden die ersten Fahrten in ihrem Auto dabei zu sein. Furchbar. Ich dachte ich dreh bald durch. Die hat mit ihren Füßen im Fußraum rumgetippelt als hätte sie die Pedale bei sich und immer wieder diese Bemerkungen: Vorsicht, da kommt ne Ampel, wie schnell fährst du denn??. ich muss dazu sagen ich hatte noch nie einen Unfall, Protokoll o.ä.

Aber wo ist da der Unterschied ob mit 17 oder 18 der Führerschein. Das 1 Jahr kann man doch warten.

Gruß

cathie B)


Oh ja! Meine Tante macht das heute noch mit meinem Cousin (26), obwohl der so klasse fährt, dem sein Reaktionsvermögen is dreimal so gut wie ihr! Der bleibt auch cool beim Fahren, wenn meine Tante fährt, dann is das pure Unruhe!
Einmal hat mein Cousin genau vor einer Bushaltestelle gehalten, ist rausgesprungen, in den Bus gesprintet - und ab dafür! Da hätte ich die mal gerne gesehen!!! :sabber:


zurück zum Thema: Das Argument, das manche 17-jährige zu unreif sind, ist sowas von für die Mülltonne! Sind denn manche 18-jährige reif genug ein Fahrzeug zu führen???
Quatsch ist das trotzdem, der Beifahrer wird panisch, der Fahrer dadurch unsicher und dann is dat Chaos da!! Ne dann lieber in Ruhe!

Als Anfängerauto eigneet sich auch durchaus ein 60PS - Auto, außerdem wird heute getunt, was das Zeug hält!! Der Sohn von Bekannten von uns fährt ne A140- mit 82PS, fährt klasse dat Teil - is auch nicht so teuer im Spritverbaruch (nur wenn man es krachen lässt - aber is ja bei anderen Auto's auch), Versicherung geht auch! Wenn der aber auch mal mit der Familien E-270CDI fährt, kann man ihn das durchaus machen lassen, der fährt vorrausschauend und vernünftig!

Der hat mir mal gesagt:" Wenn ich rase, wie'n Geisteskranker, dann sieht mich ja keiner, nur meine Rückleuchte" - da find ich is dat doch besser, wenn einer mit Sonnenbrille und runtergekurbelter Scheibe fährt!!


Ich finde den ab 17 gut....
Unter der Bedingung halt das ein 30 jähriger Führerschein besitzer bis zum 18 lebnesjahr mitfährt.
Ich mein so kann man verschiedende Situationen üben (wobei üben nciht das richtige wort ist) und der beifahrer gitb hilfreiche tips.
So weiß man besser wie man sich in "gefahrsituationen2 verhält

mfG


Mein Kleiner hatte im Jahr 2005 zwei Rollerunfälle, einen ziemlich schweren mit mehreren OP´s und Koma und einen nur mit einem Nasenbeinbruch.
Eine OP muß er noch machen lassen, das ganze Metall muß wieder raus.Er wurde bei beiden Unfällen von Autofahrern übersehen.

Nun hat er eine Ausbildungsstelle die er mit öffentlichen Verkehrmitteln nicht erreichen kann und mit dem Fahrrad unzumutbar weit weg ist.Einen Roller bekommt er nicht mehr(das halten meine Nerven nicht mehr aus).

Er macht jetzt seinen Autoführerschein, den er bis zu seinem 17-ten Geburtstag bestehen möchte.
Zur Zeit bin ich sein persöhnlicher Taxifahrer zur Arbeit hin und zurück, zur Berufsschule brauch ich ihn nur bis zum nächsten Bahnhof fahren und abholen.
Von Montags bis Freitags immer auf Abruf parat, den regelmäßige Arbeitszeiten/Schulzeiten gibt es nicht.

Ich mache drei Kreuze wenn er diesen Führerschein hat, damit darf er dann alleine auf direktem Weg zur Arbeit und Schule hin und zurück fahren.
Auf allen anderen Fahrten muß ihn eine Begleitperson begleiten, davon werden dann zwei in den Führerschein eingetragen.
Und da Mama am meisten Zeit hat, werde ich wohl eine davon sein :(


aber zur schule oder arbeit kann er doch allein fahren - und den rest dann mit 18 auch, oder? seine anderen "privatwege" musst du doch nicht "miterledigen".

ich muss grad vor mich hingrinsen, was für ein geniales druckmittel für die erziehungsversuche der eltern B)


Zitat (gewitterhexe @ 18.02.2006 - 06:42:20)
aber zur schule oder arbeit kann er doch allein fahren - und den rest dann mit 18 auch, oder? seine anderen "privatwege" musst du doch nicht "miterledigen".

ich muss grad vor mich hingrinsen, was für ein geniales druckmittel für die erziehungsversuche der eltern B)

Ein neuer Roller wäre ihm für dieses eine Jahr, bis zu seinem 18-ten lieber gewesen.
Sicher zur Arbeit und Schule darf er mit dem Auto auf direktem Weg alleine fahren.
Er muß nur für seine anderen Privatfahrten eine eingetragene Begleitperson neben sich sitzen haben.
Ich denke diese Privatfahrten werden sich in Grenzen halten, welcher 17 Jährige fährt schon gerne mit seiner Mutter zu seinen Freunden, oder ??
Das eine Jahr werde ich auch überstehen, wie alles andere was meine Kids so verzapfen.
Was wäre das Leben doch langweilig ohne sie :pfeifen:

Also ich finde es nicht schlecht. Wie schon erwähnt gibt es in Österreich bereits schon seit einigen Jahren den L17 (man beginnt mit 16, zuerst Theoriekurs und Fahrstunden, dann mindestens 3000 km bis zur Prüfung - darf man dann frühestens mit 17 machen-mit einer Begleitperson die, ich glaube es sind 7 Jahre mindestens, schon den Führerschein hat - und alle 1000 km muss man eine Fahrstunde machen mit dem eigenen Auto und der Begleitperson + Fahrlehrer, wo einem gesagt wird was man falsch macht etc.
Ich finde es deshalb gut, weil alle L17 Fahrer die ich kenne weitaus besser und sicherer fahren als diejenigen die mit 18 ihren Führerschien nach vl 20 Stunden Praxis machen- sie sind ja auch schon über 3000 km gefahren und ich glaube auch nicht das man sich mit 17 so viel unreifer verhält als mit 18.

Ich selbst bin zwar schon 18, und mache grade den Führerschein- allerdings nur die Teilausbildung in der Fahrschule (Theoriekurs und 13 Stunden Praxis) und fahre dann mit einer Genehmigung mit dem Auto meiner Eltern in Begleitung eines Elternteils herum bis ich mich sicher genug fühle die praktische Prüfung zu machen! Ich denke mir, dass das auch meine Eltern beruhigen wird, wenn ich dann wirklich alleine fahren darf, weil sie dann wissen, dass ich es wirklich kann!

Lg Dani


was mich in dieser diskussion stutzig macht ist:

@ Nyx: darfv dein Kleiner dann wirklich zur Ausbildungsstelle alleine fahren und muss sonst eine begleitperson haben wenn er den Führerschein mit 17 hat?
Ich hätte vermutet, dass es da keine ausnahmen gibt.

@ Moonlightflower: darf man in Österreich ohne Führerschein Auto fahren (auch wenn die Eltern dabei sind). In deutschland ist es strafbar, wenn man ohne Führerschein fährt, egal wie alt und ob mit oder ohne Eltern dabei. Nur Fahrschulwagen sind davon ausgenommen (logisch, wie sollte man es sonst lernen). aber einen halben Führerschein haben und dann privat üben (im öffentlichen straßenverkehr, nicht auf dem verkehrsübungsplatz) und später erst die Prüfung machen geht hier nicht.

begleitendes Fahren ab 17 ist mit sicherheit ein sehr umstrittenes Thema. bei dem ich nicht genau sagen kann ob ich es gut oder schlecht finde.
Ich habe vor 5 jahren mit 18 meinen Führerschein gemacht, habe im vergleich zu freunden unmengen an Fahrstunden gahabt (bevor mein Fahrlehrer gesagt hat: ok, du bist fit für die Prüfung). und danach bin ich die ersten 3-4 Fahrten mit meinen Eltern gefahren. Zum gewöhen ans andere auto und vorführen, das ich vernünftig fahre. danach durfte ich immer das auto meiner Eltern leihen, hatte eine bestimmte anzahl Freikilometer im Monat (200 waren es glaub ich) und alles drüber musste ich 10 cent pro kilometer bezahlen. (war manchmal schon knapp mit dem taschengeld dann, In die nächste stadt (kino, Disko, Freund, Tanzschule...) waren jedes mal so 30-40 kilometer, das läppert sich.

aber meine Eltern wussten, das ich vernünftig fahren (ok, bin vielleicht auch vorbelastet, da mein vater polizist ist und ich schon aus frühester kindheit die verkehrsregeln aus dem FF kenne). klar haben meine Eltern dann immer mal wieder noch tipps gegeben (in so einer situation mach besser das und das, pass auf hier ist es bei solchem wetter immer schnell glatt...), was ab und zu schon genervt hat, aber eigentlich auch ganz hilfreich war.

Inzwischen wurde mir schon von mehreren Leuten gesagt, das ich sehr gut auto fahren und es gibt sogar leute, die neben mir im Auto schlafen können.

schlussendlich würde ich sagen, verantwortungsvolles Fahren liegt wohl eher an der Erziehung und einstellung des fahrers, nicht am alter.


Zitat (Lammy @ 21.02.2006 - 17:25:23)
was mich in dieser diskussion stutzig macht ist:

@ Nyx: darfv dein Kleiner dann wirklich zur Ausbildungsstelle alleine fahren und muss sonst eine begleitperson haben wenn er den Führerschein mit 17 hat?
Ich hätte vermutet, dass es da keine ausnahmen gibt.


Ja, er hat einen Antrag ans zuständige Straßenverkehrsamt gestellt, dem stattgegeben wurde, da er nachweislich seinen Ausbildungsplatz nicht anders erreichen kann. Hat schon so seine Vor- und Nachteile, wenn man am "Arsch der Welt" wohnt.

Die eingetragenen Begleitpersonen müssen :

-> mindestens 30 Jahre alt sein
-> seit mindestens 5 Jahren im Besitz der Fahrerlaubnis Klasse B (alt 3) sein
-> max. 3 Punkte im KBA-Verkehrszentralregister haben
-> auch für die Begleitperson gilt ein Drogen- und Alkoholverbot (max. 0,5 Promille)

-> Geltungsbereich ist nur auf die Bundesrepublik Deutschland beschränkt


oh oh, ich und meine Punktesammlung, diese hinterhältigen Wegelagerer blitzen mich zu gerne, da scheide ich garntiert als Begleitperson aus :), ich weiß dass mein Mann mir schon Punkte abgenommen hat, weil ich sonst meinen alten grauen Lappen für 6 Monate hätte abgeben dürfen und da alle unsere Autos auf seinen Namen angemeldet sind und ich auf diesem bescheuerten Foto nicht eindeutig zu erkennen war, war er so mitleidig mit mir :D

Zitat (Lammy @ 21.02.2006 - 17:25:23)

@ Moonlightflower: darf man in Österreich ohne Führerschein Auto fahren (auch wenn die Eltern dabei sind). In deutschland ist es strafbar, wenn man ohne Führerschein fährt, egal wie alt und ob mit oder ohne Eltern dabei. Nur Fahrschulwagen sind davon ausgenommen (logisch, wie sollte man es sonst lernen). aber einen halben Führerschein haben und dann privat üben (im öffentlichen straßenverkehr, nicht auf dem verkehrsübungsplatz) und später erst die Prüfung machen geht hier nicht.

Ja darf man- mit 2 Möglichkeiten.

Entweder L17 (also mit 16 Theoriekurs und Fahrstunden, dann bis zum 17. Geburtstag mindestens 3000 km mit Begleitpersonen und dann macht man die Prüfung und darf dann wenn man sie bestanden hat ;) alleine fahren- allerdings bis zum 18.Geburtstag nur in Österreich, Deutschland und ich glaub Irland oder so ;)

Oder wie ich das mache Teilausbildung. Beginnalter ist hier mindestens 17,5. Man macht den Theoriekurs und dann beanträgt man bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft eine Übungsbewilligung, wird diese bewilligt bekommt man eine blaue Tafel mit einem weißen "L" drauf (beim L17 steht auf der halt dann "L17" drauf) Und nach frühestens 2 Wochen Übungsphase oder nach spätestens 1 Jahr macht man dann- je nachdem wie sicher man sich beim Fahren fühlt nach einer nochmaligen Fahrstunde, bei der der Fahrlehrer beurteilt ob man schon gut genug für die Prüfung ist die praktische Prüfung- theoretische Prüfung kann man vorher machen, muss man aber nicht.

Viele machen das bei uns auch weil es einfach billiger ist. Ich zahl etwa für meinen Führerschein mit Teilausbildung 1059 € eine Freundin 1600 € mit Komplettausbildung in der Fahrschule, weil die Fahrstunden so teuer sind... Gründe für den L17 sind meistens, dass man einfach sehr abgeschieden wohnt o.Ä.

Lg Dani