Pilze: Rund ums Pilzesammeln

Ich freu mich auf den Urlaub.
Da ist ne gute Pilzgegend und um diese Zeit Steinpilze meist in Massen.
Nur gut, wir haben eine Ferienwohnung, da können wir uns auch mal Pilze zubereiten. :sabber: :sabber: :sabber:

Hier in Brdbrg. gibt es viel Pfifferlinge. Wir hatten am WE einen ganzen Korb voll.

Hochschubs!!!

Schon mal wieder irgent wer irgent wo Wiesenchampignons gefunden???? :pfeifen::pfeifen::pfeifen:



Ich glaube die sind Tod! :heul::heul::heul:

ich hab da eher mit Genitalpilzen zu kämpfen, kann da viell jemand weiterhelfen?

Da biste hier verkehrt ;)

Zitat (wurst, 02.10.2007)
Hochschubs!!!

Schon mal wieder irgent wer irgent wo Wiesenchampignons gefunden????

@wurst: leider nein... selbst an altbekannten, (früher immer) sehr guten Sammelstellen: nada :( :unsure:

Könnte was mit den Schafen zu tun haben,früher wenn die über die Wiesen getrieben wurden gab es Wiesenchampignons!!! :D

Also keine Schafe keine Champignons??? :hmm: :hmm: :hmm:

In Dänemark beim Spaziergang Wiesenchampignons gefunden. Nach dem Ersten halbe Stunde gesucht - Korb voll - Bauch anschließend auch. Oberlecker. Außerdem massenweise im wenigen vorhandenen Wald gefunden: Maronen. Ziegenpilze. Steinpilze. Birkenpilze. Wenige Pfifferlinge.

Nu wieder arbeiten muss. In der Stadt wenig genießbare Pilze - außer Fußpilz nüscht.


Gruß

Abraxas

Zitat (wurst, 02.10.2007)
Könnte was mit den Schafen zu tun haben,früher wenn die über die Wiesen getrieben wurden gab es Wiesenchampignons!!! :D

Also keine Schafe keine Champignons??? :hmm:  :hmm:  :hmm:

Hmm... glaub ich eher nicht... :hmm: auf "meinen" Sammelplätzen gabs ganz früher keine Schafe (gar keine Viehhaltung), später gabs dann welche, aber es waren eigentlich IMMER Champignons zu holen... keine Ahnung, was die Ursache dafür ist :unsure: aber schad is scho :(
Zitat (wurst, 02.10.2007)
Könnte was mit den Schafen zu tun haben,früher wenn die über die Wiesen getrieben wurden gab es Wiesenchampignons!!! :D

Also keine Schafe keine Champignons??? :hmm: :hmm: :hmm:

Wiesenchampignons gibt es bei uns auf der Kuhweide.

Aber jetzt nicht mehr. Zeit ist vorbei.

Grad nochmal den letzten Beitrag von Draku richtig gelesen. Ich finde es auch traurig, dass so wenige Kinder Beeren, Pilze und andere Köstlichkeiten der Natur kennen lernen. Obstbäume werden nicht abgeerntet, Äpfel, Birnen, Pflaumen und Miurabellen verfaulen ungegessen unter den Bäumen. Beeren, Pilze und Kräuter werden achtlos zertreten oder gar nicht angeschaut.

Ich selbst kenne zwar nur wenige Pilzsorten. Auch mit Wildkräutern habe ich meine liebe Last, diese einwandfrei zu erkennen. Trotzdem versuche ich, alles, was ich in der Natur entdecke, zu ergründen und achte diese auch entsprechend. Pilze, die ich nicht kenne, bleiben stehen, werden fotografiert und ich freue mich daran. Obst im Sommer? Wird nicht gekauft. Überall stehen sie rum, die Kirschbäume, die Pflaumenbäume, die Mirabellenbäume. Auf Privatgrundstücken frage ich nach (meist sind es Taxikunden, die auf meine Frage ganz erstaunt sagen, ich dürfte gern den ganzen Baum leerpflücken.) An einem Apfelbaum mit herrlich roten Früchten komme ich auch nicht vorbei, ohne mindestens einen zu mopsen. Neulich habe ich eine alte Dame abgeholt. Auf ihrem Grundstück stand ein Walnussbaum. Die Nüsse lagen total verstreut unter dem Baum. Ich habe Oma Kratzenstein einfach gefragt. Für Weihnachten liegen nun ca. drei Kilo(!) Walnüsse zum Trocknen in meiner großen Schale. Völlig umsonst!

Aber nach dem, was ich so von der heutigen Jugend weiß, sind Kühe lila, kann man Obst nur essen, was aus den Auslagen der Lebensmittelgeschäfte liegt, werden Eier maschinell produziert, Koteletts wachsen in Fleischfabriken und Wurst wird chemisch hergestellt. Ach so, Kartoffeln wachsen in Plastikbeuteln.

Arme, schöne Welt.


Gruß

Abraxas

Zitat (wurst, 02.10.2007)
Könnte was mit den Schafen zu tun haben,früher wenn die über die Wiesen getrieben wurden gab es Wiesenchampignons!!! :D

Also keine Schafe keine Champignons??? :hmm: :hmm: :hmm:

Mit meinem Vater habe ich immer auf Kuhweiden Champignons gesammelt. Ich bin ja auf dem Lande aufgewachsen, mein Vater hat mir auch erklärt, daß man auf saftigen Weiden, wo im Sommer die Kühe drauf waren, die besten Champignons findet, aber warum da jetzt ein Zusammenhang besteht, weiß ich auch nicht. Wir haben jedenfalls immer jede Menge gefunden, und sie waren echt lecker. :sabber: :sabber: :sabber:

@ Abraxas:
Nun will ich endlich mal etwas loswerden:
Ich arbeite seit ca. 16 Jahren mit Kindern in einer Großstadt zusammen, ab und zu mal mit kleinen Unterbrechungen ( Erziehungsurlaub, o.ä). Ich habe sowohl in gut situierten Stadtteilen als auch in sozialen Brennpunkten gearbeitet, und ich habe folgende Erfahrung gemacht: Kinder sind nicht blöd!!! Kinder in der Stadt wissen in der Regel, daß Kühe NICHT lila sind, wo Kartoffeln wachsen, woher ein Frühstücksei kommt und noch vieles mehr. Dieser ganze Scheiß, von wegen, Kinder sind zu blöd und haben kein Bezug mehr zu den Nahrungsmitteln ist völliger Quatsch und wurde jahrelang erfolgreich von den Medien aufrecht erhalten, aber es wird den Kindern, den Eltern und allen, die mit Kindern arbeiten, nicht gerecht. Deswegen ärgert es mich maßlos, wen ich so etwas lese. In vielen Kitas in Großstädten werden extra Bauernhofreisen und Projekte organisiert, daß Kinder möglichst viel über das Leben auf dem Lande und die Lebensmittelproduktion erfahren.
Und jetzt noch mal zur Lila Kuh:
Anfang der 90 Jahre, ich arbeitete noch als Praktikantin, wurde eine sogenannte repräsentative Umfrage im Auftrag irgendeiner Universität geführt, um zu erforschen, wie gut Kinder in der Großstadt über Lebensmittel etc. informiert sind. Ein Umfrageteam wurde von Journalisten begleitet. Und da passierte es auch: Ein zwei- oder dreijähriges Mädchen wurde gefragt, werlche Farbe eine Kuh habe. Das Mädel, ziemlich eingeschüchtert, sagte irgendwann nach langem Herumgedruckse "LILA", wohlgemerkt: ein Kind von tausenden! Für die bekloppte Journaillie von der Blödzeitung war das natürlich ein gefundenes Fressen und sie haben es tatsächlich geschafft, wie ich an Deinem Beitrag lesen kann, diesen Mythos der Lila Kuh aufrecht zu erhalten.

So, Dampf abgelassen, jetzt ist mir wohler!!

Meistens finde ich Maronerl und selten mal ein paar andere Röhrlinge wie Steinpilze und Rotkappen. Diese Pilze haben den Vorteil, dass sie eindeutig zu erkennen sind, Maronerl etwa an der Blaufärbung. Ich kenne Schwammersucher, die müssen nur den Korb hinter sich herziehen und die Schwammer hüpfen freiwillig hinein. Diese lassen die Maronerl stehen, weil die anderen Schwammer angeblich noch viel feiner schmecken. Das ist freilich Geschmackssache. Ich mag Maronerl genauso gern wie Steinpilze und Rotkappen.
Ich habe bis vor kurzem noch die Parasolpilze stehen lassen, weil die mit ihrem schuppigen Hut so "gefährlich" ausgesehen haben. Dabei gehören die angeblich zu den hervorragendsten Speisepilzen überhaupt, zumindest das Fleisch des Hutes, und sofern sie bald zubereitet werden. Erst durch das Internet habe ich das herausgefunden. Anderen Sonntagssammlern muss es genauso gegangen haben, denn wie oft sah ich "riesengroße" Exemplare, die anscheinend niemand mitzunehmen gewagt hatte.
Heuer, komischerweise, habe ich noch keinen Parasol gesehen. Ist etwa 2007 ein schlechtes Parasoljahr?
Pfifferlinge (heissen bei uns "Rehgeisserl") würde ich auch erkennen, aber da finde ich schon jahrelang keine mehr. Mal schauen, das Pilzjahr 2007 ist noch nicht vorbei.

Wir sind noch immer nicht losgezogen :( :( da

Ob wir noch Glück haben? Na ich will es hoffen.. :(

bin grade mit dem pilzeputzen fertig geworden.puh,so viele.der wald steht voll.jetzt läuft der dörrautomat auf hochtouren.wir haben so viele maronenröhrlinge und braunkappen,auch einige pfifferlinge gefunden.ich freu mich :wub:

Iss nu mal bisschen "off topic", obwohl ich Pilze sehr schätze.

Heia, mir nur "Blödsinn" und "Quatsch" zu unterstellen, ist wohl ein kleines Bisschen neben der Spur. Es mag sein, dass hier und da Eltern, Lehrer und Erzieher in Kindergärten Kindern die Natur vermitteln. Komischerweise hängen aber Sommers grundsätzlich die meisten Obstbäume voll und werden kaum mal abgeerntet. In meiner Kindheit war es so, dass die Kinder unserer Siedlung jeden Obstbaum erklettert, jeden tragenden Busch leergefuttert und jede Erdbeerpflanze regelrecht vergewaltigt haben. Bei uns, hinter den Gärten, grasten jeden Sommer Schafe. Wenn wir schnell genug waren, konnten wir als Kinder schon Champignons sammeln. Nicht nur mal "einen Korb voll", sondern die ganze Siedlung konnte sich mit den von Kindern gesammelten Pilzen den Bauch vollschlagen. Verrat mir bitte mal eins: welches heute acht - neunjährige Kind kann allein Pilze sammeln, ohne seine Familie zu vergiften? Welches Kind kennt allen Ernstes wirklich noch alle Beeren, die im Sommer wachsen? Welches Kind erklettert denn noch Bäume, um die süßesten Herzkirschen zu pflücken?

Die meisten entdecken doch eher heute das Internet, spielen mit "Playstations", wissen eher den Unterschied zwischen "RAM" und "CPU" als Hallimasch oder Marone.

Ich brauche keine "BILD"-Zeitung, um vielleicht irgendwelchen billigen Klischees zu erliegen. Auch behaupte ich nicht irgendwelche Dinge, die sich nicht beweisen lassen. Ob nun die Vorstellung EINES Kindes eine Kuh lila aussehen lässt oder ob es sich um Millionen Kinder handelt, ist doch völlig nebensächlich. Tatsache ist jedenfalls, dass eine Gesellschaft, die die Natur selbst nicht kennt, wohl kaum in der Lage ist, ihren Kindern die Natur nahe zu bringen. Da nützen "Kinderwandertage" und "Entdeckungsreisen" herzlich wenig.

Wenn nicht ein Umdenken in der gesamten Gesellschaft stattfindet, bei der der Mensch sich nicht selbst nicht als Teil dieser Erde versteht, wird sich wohl kaum etwas zum Guten ändern. Und in zwanzig, dreißig Jahren wird niemand mehr Pilze, Kräuter und die Farbe der Kühe kennen.........


Gruß

Abraxas

Es gibt sie noch, die wunderbar schmeckenden Walspilze.

Wir hatten bei unseren Waldspaziergängen im Urlaub jetzt immer ein Körbchen dabei und das war auch voll, wenn wir wieder Richtung Pension gewandert sind.
Massen an Maronen, viele Steinpilze und Rotkappen aber auch einige Perlpilze und Birkenpilze. Wir haben jeden Abend Pilze geputzt und unsere Wirtin hat sie uns gewogen und dann eingefroren. Es waren 10,3 kg. Dabei haben wir uns nicht mal große Mühe gegeben und sind nicht wie sonst durchs Dickicht gekrochen.

Heute morgen waren wir nach dem Frühstück schnell nochmal im Wald und hatten einen Korb voll Maronen. Die langen für uns und unsere Tochter mit Fam. heute zum Abendessen.

Hallimasch hätte man da mit Wäschekörben ernten können.

An der Bushaltestelle gegenüber vom Haus meiner Eltern ist ein kleiner Grünstreifen und mitten drauf steht aber sowas von einem 1-A-Kaventzmann von Fliegenpilz! Wenn ich noch ein paar Jahre jünger und scharf auf durchgeknallte Drogenerfahrungen wäre... Ohauerha...! :pfeifen:

Zitat (Koenich, 07.10.2007)
An der Bushaltestelle gegenüber vom Haus meiner Eltern ist ein kleiner Grünstreifen und mitten drauf steht aber sowas von einem 1-A-Kaventzmann von Fliegenpilz! Wenn ich noch ein paar Jahre jünger und scharf auf durchgeknallte Drogenerfahrungen wäre... Ohauerha...! :pfeifen:

:blink: :blink: :blink:
Ich dachte, da nimmt man lieber Psylos?
Zitat (Heiabutzi, 07.10.2007)
Zitat (Koenich, 07.10.2007)
An der Bushaltestelle gegenüber vom Haus meiner Eltern ist ein kleiner Grünstreifen und mitten drauf steht aber sowas von einem 1-A-Kaventzmann von Fliegenpilz! Wenn ich noch ein paar Jahre jünger und scharf auf durchgeknallte Drogenerfahrungen wäre... Ohauerha...!  :pfeifen:

:blink: :blink: :blink:
Ich dachte, da nimmt man lieber Psylos?

und ich dachte Fliegenpilze sind giftig?????? :wacko:
Zitat (Dany-Nw, 08.10.2007)
und ich dachte Fliegenpilze sind giftig?????? :wacko:

Ja eben, durchgeknallte Drogenerfahrungen kannste da machen. Ich frage mich manchmal, ob alle, die darüber reden, wirklich schonmal Fliegenpilz genascht haben. Wenn ja, muss das ja ne richtige Modedroge sein... :blink:

Ich jedenfalls bleibe bei meinen legalen Drogen Alkohol, Koffein und Tabak. :unsure:

Und ich habe gestern nur eine schimmelige Marone gefunden und sonst nur lauter nicht essbare :heul: :heul: :heul:

So ein Mist :(

Zitat (wurst, 02.10.2007)
Hochschubs!!!

Schon mal wieder irgent wer irgent wo Wiesenchampignons gefunden???? :pfeifen:  :pfeifen:  :pfeifen:


Ich glaube die sind Tod! :heul:  :heul:  :heul:

Ich habe mal gehört, dass Wiesenchampignons nur auf "ungedüngten" (also nicht künstlich gedüngten) Wiesen wachsen, und dass man deshalb nur noch so selten welche findet. Ob's stimmt :keineahnung: Auf jeden Fall hat meine Omi früher immer mal wieder Wiesenchampignons angebracht, und inzwischen habe ich schon Ewigkeiten keinen mehr gesehen.

Mit Pilzen kenne ich mich leider gar nicht aus, erkenne nur den Fliegenpilz. Und ich will ja nicht fliegen :P
Obst, Nüsse, Beeren, Wildfrüchte, Wildkräuter - da habe ich einen ganz guten Überblick, ernte und sammele die auch.
Aber ich würde gerne mal sowas wie eine geführte Pilzwanderung machen, mit jemand der sich auskennt. Ich brauche immer jemanden, der mir das in Natura mal zeigt und erklärt, dann ist es drin in meinem Kopf. Aus Büchern rausgucken und selbst losziehen ist nicht so mein Ding :keineahnung:
Auch das Meiste, was ich über die heimische Flora und Fauna weiß, kenne ich noch damals von Oma und Opa, oder aus Spaziergängen mit meinen Eltern. Nur waren wir wohl irgendwie nie so ne Pilzfamilie... :(

Ich gehe mit vor Liebe Pilze sammeln.
Kenne sehr fiele
Pilze gibt es das ganze Jahr .Was macht Ihr daraus?
Her mit den RezeptenSchwämmel und andere bekannte Pilze :sabber::sabber:

Ich mag diesen Parasolpilz unheimlich gerne. Mhhh, frisch gepflückt und dann den Hut wie ein Schnitzel braten. Schmeckt saulecker - schön würzig. Hab erst vor kurzem wieder ein paar auf der Schwäbischen Alb gefunden.

Tja. Und dann natürlich Steinpilze. Da geht wohl nix drüber. Leider findet man kaum noch welche. :(

Morcheln finde ich auch voll lecker. Genauso wie SP am liebsten als Omelette in Butter herausgebraten.

Pfifferlinge mag ich gar nicht so. Weiß gar nicht warum um die immer so ein Hype gemacht wird. :keineahnung:

Und die "chinesischen Champignons" sind auch sehr lecker. Viel aromatischer als unsere hier. :daumenhoch:

Bunte Waldpilze süß/sauer

Pilze
Essig
Salz
brauner Zucker
Gewürznelken
Piment
Pfeffer, schwarz
Lorbeerblätter
Senfkörner
Zwiebel

Noch mehr Pilze gibt es hier

...und bei mir auf'm Herd schmurgelt gerade ein leckeres Fliegenpilzhaschée, damit ich heute wieder in die richtige Stimmung komme! :ph34r:

Bearbeitet von Heiabutzi am 30.07.2008 18:56:32

Freu mich schon wieder. Sechster September bin ich in Schweden. Pilze satt. Steinpilze, Pfifferlinge, Grünlinge, Maronen usw. werden getrocknet. Das gibt das ganze Jahr prima Pilzsoßen.

Champignons mach ich so gut wie immer so wie aufm Jahrmarkt: Durchwachsenen Speck anbraten, Zwiebeln dazu, Knoblauch dazu, dann die Pilze geputzt und geviertelt da rein...... fertig. Salz und Pfeffer kommen natürlich auch rein. Dazu gibts dann Quarkdipp a la Tsaziki und Baguette.

In Schweden gibts dann Pilze im gegrillten Fisch (was ich da so fange; Zander, Hecht, Lachs, Forelle, auch Weißfische.....). Kleine Fische kriegen den Bauch voll Pilze, Kräuter, etwas Butter, Salz und Pfeffer. Ab auf den

Große Fische werden entweder filetiert, oder in Steaks geschnitten. Mit Olivenöl bepinselt, Salz/Pfeffer dran, Pilze drauf, in Alufolie und auf den Grill.

Oder es gibt Wildbraten (Ren oder Elch), dazu Pilze in Butter geschwenkt und Preiselbeerkonfitüre.

Pilzragout: Verschiedene Pilze zu angebratenen Schweinefleischwürfeln. Wie immer: Zwiebeln dran. Mit Brühe auffüllen und einreduzieren. Oder Rotwein dran. Mit Kräutern (Thymian, Basilikum, Salbei). Nudeles dazu.

Bauernfrühstück mit Pilzen: Wie bekannt, Speck, Zwiebeln anbraten, dann Pilze rein. Würzen. Dann paar Eier drüber und frisches, dunkles Bauernbreot dazu.

Noch mehr Tipps?

Fragen!


Gruß

Abraxas

Zitat (Heiabutzi, 30.07.2008)
Noch mehr Pilze gibt es hier

...und bei mir auf'm Herd schmurgelt gerade ein leckeres Fliegenpilzhaschée, damit ich heute wieder in die richtige Stimmung komme! :ph34r:

oh ja ich könnte doch mal ein paar Spitzkegelige Kahlköpfe sammeln und mein Tor zum Bewußtsein öffnen :pfeifen:
Ja, oder ein lecker Süppchen kochen aus Psylocibinpilzen...sind das die selben, wie die Spitzkegeligen? :pfeifen:
Aber, ich schwör's Dir, Nachi, wenn ich die dann auch noch intus habe, werde ich Co-Supporter in Deinem PC-Fred! *har-har*
Zitat (Heiabutzi, 30.07.2008)
Ja, oder ein lecker Süppchen kochen aus Psylocibinpilzen...sind das die selben, wie die Spitzkegeligen? :pfeifen:
Aber, ich schwör's Dir, Nachi, wenn ich die dann auch noch intus habe, werde ich Co-Supporter in Deinem PC-Fred! *har-har*

Wiki sagt wir reden von dem gleichen Shit ;)

Wir sammeln im Herbst schon seit Jahren Pilze und das macht den Kindern und uns

großen Spaß. Wir gehen im Stadtwald rund um Frankfurt und im Odenwald auf Suche

und man lernt dabei nette Leute kennen.

Im letzten Jahr haben wir nur wenig gefunden ,aber im Jahr davor waren unsere Körbe

meist recht voll.

Im letzten Jahr haben wir überwiegend Parasolpilze,die können eine stattliche Größe bekommen ,Ziegenlippen ,die sind eher kleiner , Maronen,Pfifflinge und einige wenige
Steinpilze gefunden .

Im letzten Jahr habe ich schon im Wald soweit es ging,die Pilze geputzt und zum trocknen vorbereitet.
Nur Steinpilze werden direkt nach dem Fund gleich zubereitet. :sabber: .

Wir hoffen,dass die Pilzsuche in diesem Jahr wieder besser verläuft,weil unsere Vorräte
an getrockneten Pilzen langsam zur Neige gehen.

Bearbeitet von Pinguin21 am 30.07.2008 19:31:11

Wir sammeln leidenschaftlich gern Pilze.
In 4 Wochen gehts in den Urlaub und dann ist Steinpilzzeit. Haben letztes Jahr Kiloweisen eingefrostet (Dank unserer netten Pensionswirtin) und abgetrocknet. Aber auch Maronen, Butterpilze, Birkenpilze und Rotkappen gibts da.
Mein Mann ist mit Pilzesammeln aufgewachsen und er kennt sich da super aus. Einige nehme ich nur, wenn er dabei ist. Perlpilze z.B., die man sehr schnell mit dem Knollenblätterpilz verwechseln kann.

Am liebsten mögen wir sie gebraten, mit Zwiebeln und dann frische Petersilie darüber. :sabber: Dazu frisches Brot oder Kartoffelbrei! :sabber: :sabber: :sabber:

Vor 2 Jahren waren wir auch zur Steinpilzzeit da. Es gibt da auch Massen an Bitterpilzen und wer sie nicht unterscheiden kann, der hat ein Problem. Ein junges Pärchen wollte unserer Wirtin eine Freude machen und hat die Wanderrucksäcke voll "Steinpilzen" gesammelt. :D Wir hatten sie auch noch getroffen als wir aus dem Wald kamen. Sie sagten noch, dahinten kann man die Steinpilze mit der Sense mähen. Wir ahnten schon was sie im Rucksack hatten. Mein Mann hat sie noch gewarnt und gefragt ob sie mal probiert hätten und sie sicher sind, dass es Steinpilze sind. Die Antwort war: Wir kennen die Pilze die wir sammeln!

Die waren dann sowas von enttäuscht dass da nicht ein Steinpilz dabei war.

Meine Schwiemu kannte glaube ich jedenfalls fast jeden Pilz. Bei ihr habe ich manchmal auf Pilzmahlzeiten verzichtet. :pfeifen: Aber sie hat alle überlebt. ;) Sie fand das ganze Jahr Pilze.

Bin neidisch über euer Wissen
Pilze mag ich auch sehr gerne. Leider habe ich überhaupt keinen Plan, um welchen Pilz es sich handelt. Außer natürlich, wenn es auf der Verpackung steht. Ich habe zwar eine lehrreiches Buch "genießbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger", aber selbst mit dem Buch wäre ich zu feige, Pilze ins Körbchen zu legen und noch zu verarbeiten.
Ich erfreue mich an den Pilz durch gucken und lass ihn dann da stehen, wo er gewachsen ist.
Schade aber auch. Möchte aber mal gerne an einer Pilzführung teilnehmen.

So wachsen PilzeMy Webpage :sabber::sabber:

Hab am Sonntag mitten auf einem Waldweg meine erste Ziegenlippe des Jahres gefunden. Konnte sie natürlich nicht stehen lassen und musste sie den ganzen Heimweg über gegen mein Pony verteidigen (hab geführt), die ständig ihre Nase in Pilz-Richtung steckte. Hab sie dann abends einfach bei einer Nudelpfanne mit rein geschmissen (die Ziegenlippe - nicht die Ponystute!) - Göttergatte hat fast der Schlag getroffen, er musste sofort an den Computer eilen und "Ziegenlippe" googeln :-))
(ich glaube, er vertraut mir nicht so recht....)

Als Kind hab ich körbeweise Pilze gesucht, mit Schwestern, Mama und Oma, später gerne auch allein, stundenlang. War immer ein wunderschönes Natur-Frühherbst-Erlebnis. Ich nehme allerdings nur, was ich sicher definieren kann, als da sind Maronen, Ziegenlippen, Sandröhrlinge, Butterpilz, Pfifferlinge, Steinpilze, vielleicht mal ein Birkenpilz. Ich träume sogar nachts vom Pilzesuchen, ziemlich oft.

Meine Oma war absolute Pilzexpertin, sie kannte alle. Von ihr hab ich gelernt, bei Verdacht auf Bitterling ein Stück vom Käppchen zu probieren, auf die Mondphase zu achten (nach Vollmond "schießen" die Pilze), die richtigen Witterungsverhältnisse zu beurteilen (gerne wärmer, aber nicht zu trocken) und zu wissen, was wo steht. Leider hab ich fürchterlich viel davon verlernt und seit ich nicht mehr im heimischen Wald suche, bin ich auch ziemlich desorientiert.

Muss mich dieses Jahr unbedingt mal wieder auf die Socken machen...

Tante Edit sagt: Beim Kochen kenn ich keine chicen Varianten: In Zwiebeln und Butter dünsten, Salz und Pfeffer drauf und über dunkles Brot, das ganze....

Bearbeitet von Schnegge am 31.07.2008 09:22:11

Hallimasch - wer da die richtige Stellen kennt hat in paar Minuten einen vollen Korb. Da nehme ich aber nur die Köpfchen und mische sie mit anderen Pilzen. :sabber: Zum trocknen eignene sie sich aber nicht so gut.

Zitat (Schnegge, 31.07.2008)

Meine Oma war absolute Pilzexpertin, sie kannte alle. Von ihr hab ich gelernt, bei Verdacht auf Bitterling ein Stück vom Käppchen zu probieren, auf die Mondphase zu achten (nach Vollmond "schießen" die Pilze), die richtigen Witterungsverhältnisse zu beurteilen (gerne wärmer, aber nicht zu trocken) und zu wissen, was wo steht.

Mann Schnegge,
hast du ein Glück. So eine Oma hätte ich auch gerne gehabt. Bei uns ist leider kein
Pilzexperte vertreten. Noch nicht einmal die ältere Generation.
der gutsortierte Gartenmarkt hat auch Pilze-Selbstzücht-Bausätze, da ist alles drin, was man braucht, um sich z.B. Champignons auf der Fensterbank heranzuziehen

da diese aber relativ teuer sind und ich keine Ahnung habe, wie erfolgreich da die Ausbeute ist, kaufe ich meine Pilze lieber im Laden

selbersammeln war ich noch nie, habe aber schonmal ge-selber-sammelte Pilze gekocht und serviert bekommen und war auch so mutig, die zu essen ... sehr lecker (weiss leider nicht, welche Sorte das war, hab nicht gefragt)


wie schmecken eigentlich diese hübschen roten Pilze mit den weissen Punkten drauf ... ??

@ Eifelgold, die Pilze von Nachi u. Heiabutzi nehmen wir lieber nicht, ne Kiste

Bitburger ist ungefährlicher, oder auch nicht. :keineahnung:

@Renate und Abraxas, eure Pilze sind leckerer.
:applaus:


Gruß

Sebring.

Schwammerl suacha is mei Leidenschaft :rolleyes:

Am liabsten sind mir die Reherl(Pfifferlinge), Steinpilze,Maronen und Birkenpilze.

Und dann mach ich des ganz einfach:Schwammerl putzen, herschneidn und in Butter anschwitzen.Salzen und noch viel Sahne eini.Zum Schluß noch reichlich Petersilie...des wars :sabber: :sabber: :sabber: ...und frisches Bauernbrot dazu.

Da könnt i mi reinlegen *schwärm*

Mein Vater kennt alle Pilze und so hab ich schon in früher Jugend auch schon früh gelernt, welche giftig sind, welche gut schmecken, welche zwar nicht giftig aber trotzdem nicht gut sind. Rat von Paps: wenn Du Dir nicht 100 % sicher bist- laß den Pilz stehen damit jmd anderer ihn mitnehmen kann wenn er genießbar ist.

Ich kenne nicht alle Pilze beim Namen- bei einem z.B. muß ma mit Messer die Schnittfläche anschaun ob sie sich verfärbt.

Ich kenne zwar den Unterschied zw. Champignon und Knollenblätterpilz, aber mein Paps meinte immer daß es hier gefählich ist wenn der Pilz noch sehr jung ist mit Verwechslungsgefahr deswegen laß ich lieber Champignons stehen die noch jung sind als daß ich sie mitehme.

Parasol nehm ich gerne mit, Steinpilze (leider extrem selten geworden - in Schweden hab ich Hexenringe davon gehabt und nach 1/2h 2kg gesammelt - hier in D bin ich froh wenn ich 1-2 pro Saison finde...
Rotkappen, Birkenpilze mag ich gern - Hallimasch bin ich nicht so de Fan davon.. Morcheln mag ich auch gerne, aber schon jahrelang keine mehr gefunden.

Meine Pilzpfanne wenn ich genug zusammenbekomme:

alles putzen - nicht waschen, nur gut abbürsten und ggf mit Tuch nachreiben.

Zwiebeln gewürfel in Butter anschwitzen, Pilze geschnibbelt hinzufügen, 1 kleingeschnittene Knobizehe mit dazugeben, mit bissl Gemüsebrühe ablöschen, Salzen, Pfeffern, Sahne hinzugeben und einkochen lassen. frisch geschnittne Peersilie unterrühren und die Pilzpfanne sevieren - dazu gibts frisches Bauernbrot - ggf kann man auch Kartoffeln, Kartoffelbrei oder Semmelknödel dazu servieren - die müssen halt vorher zubereitet werden da die Pilzpfanne insges. keine 10 min zum schmurgeln braucht.

Ich kenne mich auch ein bisschen aus mit Pilzen.
Ich esse gerne Steinpilze und Pfifferlinge.
Steinpilze werden hier in Griechenland mit einer Marinade aus Olivenoel,Zitronensaft,Pfeffer,Salz,Knofi und Oregano bepinselt und gegrillt.
Gerne fuelle ich die Pilze noch mit Kaese und Kraeutern.

Hier gibt es noch recht viele Steinpilze.Beim ersten Sammeln hab ich mich echt gewundert.
Pfifferlinge sind hier eher selten,aber ich denke das liegt am Klima.

Ein Bekannter von uns hat einen Nachbarn,der eine Pilzfarm hat.Der bringt uns recht oft nen Sack Pilze mit..... :sabber: herrlich.

Fuer ein leckeres Pilzgericht lass ich alles stehen und liegen.

Im letzten Jahr haben wir sehr viele Fliegenpilze im Wald gesehen und ich habe tolle

Bilder davon gemacht ,die ich leider nicht einstellen kann,weil ich das irgendwie nicht

gebacken bekomme.

AM schönsten ist es am frühen morgen im Wald ,wenn man Pilze suchen will .Da sind

nur die wirklich Pilzfreunde unterwegs. Nachmittags rennen viel mehr Leute herum

und dabei werden auch viele Pilze einfach raus gerissen oder zertreten. Das finde ich

nicht gut,weil auch diese Pilze für irgenwas nützlich sind und ausserdem oft schön

aussehen. Gerade die Fliegenpilze die so rot Leuchten auf einer Lichtung im Wald sind

ein schöner Anblick .

Hab Ihr auch Plätze beim Pilze suchen ,wo Ihr jedes Jahr wieder hingeht ?

Wie macht Ihr sie Haltbar
Das mit dem trocknen ist ja bekannt .Hat jemand das Rezept zum ein salzen?

Bearbeitet von HannaS am 05.08.2008 11:10:49

Zitat (HannaS, 05.08.2008)
Wie macht Ihr sie Haltbar
Das mit dem trocknen ist ja bekannt .Hat jemand das Rezept zum ein salzen?

Klick! ;)

Oder mach Pilzpulver :lol:

Danke Wurst hab es Pilze ein salzen und Kräuter einsalzen :sabber::sabber:

Zitat (Pinguin21, 01.08.2008)
Hab Ihr auch Plätze beim Pilze suchen ,wo Ihr jedes Jahr wieder hingeht ?

Aber klar doch. In 4 Wochen sind wir wieder da im Urlaub.
Ich finds immer komisch, die Einheimischen gehen ganz selten mal Pilze sammeln. Da stehen sie dann sogar auf den Waldwegen. :lol:
Zitat (Renate54, 05.08.2008)
Aber klar doch. In 4 Wochen sind wir wieder da im Urlaub.
Ich finds immer komisch, die Einheimischen gehen ganz selten mal Pilze sammeln. Da stehen sie dann sogar auf den Waldwegen. :lol:

Die hab rofl :pfeifen: en es nicht weit und gehen in die Pilze wen sie sie brauchen ,war bei uns auch so
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